Mehr Pinterest-Traffic: 14 Wege mit wenig Zeit
Du hast ein Pinterest-Konto, pinnst hin und wieder, hast vielleicht sogar schon einige Vorlagen gebaut, ein paar Artikel verlinkt und dich durch Analytics geklickt – und trotzdem bleibt dieses leicht nervige Gefühl, dass sich eigentlich mehr tun müsste.
Vielleicht steigen die Impressionen, aber die Klicks bleiben dünn. Vielleicht bekommen einzelne Pins Reichweite, während andere kaum ausgespielt werden. Vielleicht hast du schon neue Designs getestet, Beschreibungen angepasst, häufiger gepinnt und zwischendurch selbstverständlich auch kurz darüber nachgedacht, ob Pinterest dich einfach persönlich nicht leiden kann.
Das Problem ist meistens nicht, dass du grundsätzlich zu wenig machst.
Viel häufiger arbeitest du an einer Stelle, die gerade gar nicht dein größter Engpass ist.
Mehr Pinterest-Traffic entsteht selten dadurch, dass du einfach mehr pinnst. Meistens entsteht er dadurch, dass du erkennst, welcher Teil deines Systems gerade verhindert, dass gute Inhalte überhaupt gefunden und geklickt werden.
Deshalb gehen wir die 14 Wege hier nicht als lose Tippliste durch, bei der du hinterher vorsichtshalber alles gleichzeitig ändern möchtest, sondern als Weg durch dein Pinterest-System: zuerst das Fundament, danach der Klick, dann die Effizienz und schließlich die Auswertung.
Am Ende solltest du nicht 14 neue Aufgaben besitzen.
Du solltest wissen, welche davon gerade wirklich deine ist.
Fundament: verstanden werden, bevor du gesehen wirst
Erst wenn Pinterest dein Thema versteht, lohnt es sich, über Klickrate, Designs und Optimierung zu sprechen.
Bevor wir über schöne Pins, Klickrate oder Analytics sprechen, muss Pinterest erst einmal einordnen können, worum es bei deinem Account und deinen Inhalten geht, denn wenn die thematische Grundlage schwammig ist, optimierst du später vielleicht stundenlang an Designs und Überschriften, während darunter noch niemand so recht versteht, wofür dein Account eigentlich steht.
Denk Pinterest als Suche und Discovery – nicht als Follower-Spiel
Der erste Denkfehler entsteht schnell, wenn Pinterest mit klassischem Social Media in einen Topf geworfen wird und du automatisch davon ausgehst, dass du vor allem für deine vorhandenen Follower postest.
Pinterest funktioniert für dein Business stärker über Suche und Discovery. Menschen entdecken Inhalte über konkrete Suchanfragen, über Empfehlungen und über einen personalisierten Feed, der sich an ihrem bisherigen Verhalten orientiert.
Für dich bedeutet das, dass dein Content thematisch klar sein sollte und Begriffe enthalten muss, die tatsächlich zu den Fragen, Problemen und Interessen deiner Zielgruppe passen, statt nur besonders kreativ oder markig zu klingen.
„Business Magic“
Klingt hübsch, sagt aber weder Pinterest noch deiner Leserin schnell genug, welches konkrete Thema dort zu Hause ist.
Pinterestmarketing, Contentmarketing, E-Mail-Marketing
Konkrete Themen geben deutlich stärkere Signale darüber, worum es auf deinem Account geht.
Ein Board mit dem Titel „Business Magic“ kann hübsch aussehen, sagt Pinterest und deiner Leserin aber deutlich weniger als ein Board, bei dem sofort klar wird, dass es dort beispielsweise um Pinterestmarketing, Contentmarketing oder E-Mail-Marketing geht.
Pinterest sollte nicht raten müssen.
Deine Leserin ebenfalls nicht.
Was diese Such- und Discovery-Logik für dein Marketing konkret bedeutet, erkläre ich ausführlicher in Pinterest ist keine Social-Media-Plattform (auch wenn’s jeder so nennt).
Räum deine Boards so auf, dass dein Business sofort erkennbar wird
Ein Pinterest-Account, auf dem zwischen „Contentmarketing für Selbstständige“, „Sommerrezepte“, „Wohnzimmerideen“ und „Nageldesign“ alles öffentlich nebeneinanderliegt, kann privat völlig sympathisch sein.
Für einen Business-Account sendet er allerdings eine ziemlich diffuse Botschaft.
Deine öffentlichen Boards sollten deshalb klar benannt, thematisch sauber aufgebaut und eng genug an deinem Business ausgerichtet sein, dass jemand anhand dieser Struktur schnell versteht, welche Themen bei dir zu Hause sind.
Private Interessen, die nichts mit deinem Unternehmen zu tun haben, kannst du geheim stellen oder archivieren, damit dein Businessbereich nicht wie eine sehr enthusiastisch geführte Sammelschublade wirkt.
Die hilfreiche Prüffrage lautet:
Wenn jemand ausschließlich deine Board-Titel sieht – versteht sie dann, wofür dein Business steht?
Wenn du dafür noch zwei Erklärsätze brauchst, lohnt es sich, genau dort aufzuräumen.

Anfordern. Bekommen. Direkt umsetzen.
Kein PDF zum Abheften – direkt am Handy oder PC startklar.
Finde die Begriffe, die deine Zielgruppe tatsächlich verwendet
Du kannst einen großartigen Artikel haben und ihn trotzdem mit einem Begriff beschreiben, den außer dir kaum jemand benutzt.
Dann hast du am Ende kein Keyword gefunden.
Du hast ein Keyword dekoriert.
Bevor du deshalb den nächsten Pin gestaltest, gib dein Thema direkt in die Pinterest-Suche ein und schau, welche Begriffe und Kombinationen dort rund um dein Thema auftauchen. Diese Vorschläge sind keine amtliche Keyword-Liste, aber sie geben dir Hinweise darauf, wie Menschen auf Pinterest über ein Thema sprechen und welche Suchlagen daraus entstehen können.
Bei einem Artikel über Newsletter-Wachstum kann „Newsletter“ beispielsweise nur die grobe Ebene sein, während konkretere Suchlagen eher in Richtung „E-Mail-Liste aufbauen“, „mehr Newsletter-Anmeldungen“ oder „Newsletter für Selbstständige“ gehen.
Die bessere Frage lautet deshalb nicht:
„Welches Keyword kann ich noch irgendwo unterbringen?“
Sondern:
„Welche konkrete Suchlage beantwortet dieser Inhalt wirklich?“
Wenn du diese Frage sauber beantworten kannst, hast du das Fundament gelegt, auf dem die nächsten Schritte überhaupt sinnvoll werden.
Geklickt werden: der Moment, in dem sie sich entscheidet
Jetzt weiß Pinterest, worum es geht. Nun muss ein Mensch innerhalb weniger Sekunden verstehen, warum er genau diesen Pin öffnen sollte.
Pinterest kann deinen Pin ausspielen und dir Reichweite geben.
Klicken muss trotzdem ein Mensch.
Und dieser Mensch sitzt meistens nicht fünf Minuten vor deinem Pin und würdigt sorgfältig deine Typografie, deine Farbwelt und die subtile Spannung zwischen Serifenschrift und Hintergrundbild, sondern sieht innerhalb weniger Sekunden, ob dein Inhalt relevant wirkt oder eben nicht.
Mach deinen Pin in wenigen Sekunden verständlich
Design ist auf Pinterest deshalb nicht nur Dekoration, sondern vor allem Übersetzung.
Eine lesbare Schrift, ein klarer Kontrast und ein eindeutiger visueller Fokus helfen der Leserin, in sehr kurzer Zeit zu verstehen, worum es geht und warum sich ein Klick lohnen könnte.
Eine Gestaltung kann wunderschön aussehen und trotzdem schwach funktionieren, wenn erst erraten werden muss, welches Problem oder welches Ergebnis eigentlich hinter dem Pin steckt.
Mach deshalb einmal den Drei-Sekunden-Test.
Schau deinen Pin kurz an, leg ihn wieder weg und frag dich anschließend:
Welches Problem, welches Ergebnis oder welches Thema habe ich gerade verstanden?
Wenn die Antwort nur mit Hilfe der Beschreibung funktioniert, ist der Pin wahrscheinlich noch zu unklar.
Ein Beispiel:
Mehr Sichtbarkeit für dein Business
Das Thema bleibt breit und die Leserin muss selbst herausfinden, warum sie weiterlesen sollte.
7 Pinterest-Fehler, die dich Website-Klicks kosten
Problem, Plattform und erwarteter Nutzen sind deutlich schneller verständlich.
Der zweite Pin ist nicht automatisch erfolgreicher, aber er macht deutlich schneller verständlich, für wen und wofür der Inhalt gedacht ist.
Und genau darum geht es.
Schreib Pin-Überschriften, die einen konkreten Grund zum Klicken geben
„Entdecke die besten Tipps“ klingt freundlich, sagt aber erstaunlich wenig darüber aus, was hinter dem Klick wartet.
Welche Tipps?
Für welches Problem?
Mit welchem Ergebnis?
Eine gute Pin-Überschrift muss keine Zahl enthalten und braucht auch kein künstlich großes Versprechen, sie sollte aber konkret genug sein, dass die richtige Person sofort versteht, warum dieser Inhalt für sie relevant sein könnte.
Die bessere Prüffrage lautet deshalb nicht:
„Ist meine Überschrift spannend genug?“
Sondern:
„Versteht die richtige Person sofort, warum dieser Inhalt für sie relevant ist?“
Wenn das nicht klar ist, hilft auch der hübscheste Pin nur begrenzt.
Nutze Neugier, ohne das Versprechen des Pins zu verwässern
Ein Bild-Hook darf Spannung erzeugen, eine Frage offenlassen oder einen Fehler andeuten, solange die Leserin nach dem Klick nicht feststellt, dass sie eigentlich etwas völlig anderes erwartet hat.
Auf dem Pin selbst kannst du deshalb Neugier nutzen, während die Beschreibung zusätzlichen Kontext gibt und bestätigt, worum es im verlinkten Inhalt wirklich geht.
Der Bild-Hook soll Aufmerksamkeit und Relevanz herstellen.
Die Beschreibung unterstützt diesen Job mit Kontext.
Beides muss zum tatsächlichen Inhalt passen.
Wenn dein Pin verspricht:
„Warum deine Pinterest-Pins niemand anklickt“
und der Artikel dahinter erklärt ausschließlich Board-Beschreibungen, hast du möglicherweise Neugier erzeugt, aber eben die falsche.
Warum mehr Text in der Beschreibung nicht automatisch besser ist, liest du in Virale Pins erstellen: Warum die längste Beschreibung nicht die Beste ist.
Sobald dein Pin verstanden und geklickt werden kann, taucht für Selbstständige mit wenig Marketingzeit allerdings sofort die nächste Frage auf:
Wie sollst du das alles regelmäßig schaffen, ohne für jeden neuen Pin wieder kompletten neuen Content zu produzieren?
Effizient arbeiten: einmal schreiben, mehrfach verwerten
Jetzt geht es darum, aus vorhandener Substanz mehr zu machen, statt Pinterest zur nächsten permanenten Contentproduktion werden zu lassen.
Pinterest wird unnötig anstrengend, wenn du für jeden neuen Pin zuerst einen neuen Blogartikel, eine neue Idee und am besten noch einen komplett neuen Nachmittag brauchst.
Der stärkere Hebel liegt oft bereits in dem, was du aufgebaut hast.
Mach aus einem starken Beitrag mehrere sinnvolle Pins
Ein Blogartikel muss nicht nur einen einzigen Pin bekommen.
Wenn ein Inhalt mehrere Fragen, Probleme oder Blickwinkel beantwortet, kannst du daraus unterschiedliche Pins entwickeln, die jeweils einen anderen relevanten Einstieg wählen.
Ein Artikel über Newsletter-Wachstum könnte beispielsweise über diese drei Pin-Winkel verteilt werden:
Dahinter darf derselbe Artikel liegen, wenn er diese Fragen wirklich beantwortet.
Die Kunst besteht also nicht darin, möglichst viele Varianten aus einem Text zu pressen, bis irgendwann nur noch Synonyme übrig sind, sondern darin, unterschiedliche echte Zugänge zu einem starken Inhalt zu erkennen.
Jeder Pin braucht einen eigenen relevanten Blickwinkel.
Wenn du aus vorhandenem Content schneller solche Hooks und Sublines entwickeln möchtest, kannst du dafür meinen kostenlosen AI Content Multiplikator nutzen.
Du gibst vorhandenen Content hinein und entwickelst daraus neue Einstiege, statt bei jedem Pin wieder vor der Frage zu sitzen, wie du denselben Artikel diesmal anfängst.
Arbeite in Batches, wenn tägliches Pinterest nur zusätzliche Unruhe erzeugt
Du musst deinen Pinterest-Workflow nicht so bauen, dass du jeden Morgen einzelne Pins erstellst, Titel schreibst, Beschreibungen formulierst und zwischen fünf anderen Aufgaben versuchst, kurz noch „Pinterest zu machen“.
Wenn dir konzentriertes Arbeiten besser liegt, kannst du mehrere Pins in einer Session vorbereiten, gestalten und vorausplanen, sodass dein Kopf nicht ständig zwischen Artikel schreiben, Pin gestalten, Beschreibung formulieren und Auswertung hin- und herspringen muss.
Vielleicht funktioniert für dich eine längere Session.
Vielleicht zwei kleinere.
Vielleicht bereitest du zuerst nur Hooks vor und gestaltest später.
Der beste Batch-Workflow ist nicht der, der besonders effizient klingt.
Es ist der, den du tatsächlich wiederholen kannst, ohne dass dein restliches Business jedes Mal drei Tage beleidigt in der Ecke sitzt.
Gib starken älteren Inhalten neue Einstiege
Ein älterer Artikel ist nicht automatisch verbraucht, nur weil er schon einmal gepinnt wurde.
Wenn der Inhalt fachlich noch stimmt, weiterhin eine relevante Frage beantwortet und zu deinem heutigen Business passt, kannst du prüfen, ob neue Pins, andere Hooks oder eine Aktualisierung sinnvoll sind.
Die Reihenfolge ist dabei wichtig.
Erst prüfen, ob der Artikel noch gut ist. Dann neuen Traffic hinschicken.
Einen veralteten Artikel mit einem wunderschönen neuen Pin zu versehen, ist ungefähr wie ein neues Schild an ein Geschäft zu hängen, in dem seit 2023 niemand mehr aufgeräumt hat.
Der Pin ist dann nicht dein eigentliches Problem.
Automatisiere die Veröffentlichung – nicht deine Aufmerksamkeit
Ein Scheduler kann dir viel Arbeit abnehmen, weil du Pins vorbereiten und vorausplanen kannst.
Was er nicht übernehmen kann, ist die Frage, ob dein System noch sinnvoll läuft.
Du musst Pinterest deshalb nicht täglich kontrollieren, solltest aber regelmäßig schauen, welche Themen und Pins Klicks bekommen, welche Suchsprache rund um deine Nische auftaucht und ob die Inhalte, die du vorbereitest, noch zu dem passen, was du aktuell anbietest.
Automatisierung ist hervorragend für Aufgaben, deren Logik bereits klar ist.
Beobachtung bleibt nötig, damit du weißt, was du überhaupt weiter automatisieren möchtest.
Damit verlassen wir langsam die Produktionsseite, denn dauerhaft mehr Traffic entsteht nicht nur dadurch, dass du immer weitere Pins in das System hineinschiebst.
Du musst auch verstehen, was hinten herauskommt.
Lernen und verbessern: aus Daten die richtigen Schlüsse ziehen
Nicht möglichst viele Zahlen anschauen, sondern herausfinden, welche davon tatsächlich etwas über dein Ziel sagen.
Pinterest Analytics können sehr hilfreich sein.
Sie können dich allerdings auch dazu bringen, an einem Dienstagabend zwanzig Minuten lang eine Impressionenzahl anzustarren, als würde sie dir irgendwann persönlich erklären, was du falsch gemacht hast.
Du brauchst weniger Zahlen als klare Fragen.
Schau auf die Zahlen, die zu deinem Ziel passen
Wenn dein Ziel mehr Website-Traffic ist, reicht eine hohe Reichweitenzahl allein nicht aus.
Du möchtest wissen, welche Pins tatsächlich Menschen auf deine Website bringen.
Schau deshalb nicht nur darauf, welche Inhalte viele Impressionen bekommen, sondern vor allem darauf, welche davon zu ausgehenden Klicks führen.
Viele Impressionen
Wird häufig ausgespielt, aber nur wenige Menschen gehen tatsächlich weiter auf deine Website.
Weniger Reichweite, mehr Klicks
Weniger spektakuläre Reichweite, aber deutlich mehr relevante Websitebesucherinnen.
Ein Pin kann sehr häufig ausgespielt werden und trotzdem kaum jemanden zum Klicken bewegen, während ein anderer weniger Reichweite bekommt, aber vergleichsweise viele Websitebesucherinnen bringt.
Für dein Business sind das zwei völlig unterschiedliche Ergebnisse.
Warum eine beeindruckende Followerzahl ebenfalls nicht automatisch die wichtigste Pinterest-Zahl ist, liest du in 47 statt 22.000 Pinterest-Follower: Welche Zahl wirklich über deinen Erfolg entscheidet.
Bau funktionierende Themen aus, bevor du wieder bei null anfängst
Wenn ein Thema oder ein Pin überdurchschnittlich viele Klicks bringt, ist die nächste sinnvolle Frage nicht automatisch:
„Welches komplett neue Thema könnte ich jetzt ausprobieren?“
Schau zuerst darauf, warum dieses Thema funktioniert haben könnte und wo du sinnvoll daran anschließen kannst.
Vielleicht gibt es eine Folgefrage, die du noch nicht beantwortet hast.
Vielleicht besitzt du bereits einen weiteren Artikel im selben Themencluster.
Vielleicht kannst du einen vorhandenen starken Inhalt aus einem anderen relevanten Blickwinkel zugänglich machen.
Dabei geht es nicht darum, einen Gewinner endlos zu kopieren, bis er selbst keine Lust mehr auf sich hat.
Es geht darum, ein klares Signal nicht zu ignorieren, nur weil neue Ideen aufregender aussehen.
Teste so, dass du hinterher noch weißt, was du gelernt hast
Wenn du gleichzeitig Design, Überschrift, Beschreibung, Zielseite und Thema änderst, weißt du hinterher nur:
Irgendetwas war anders.
Hilfreicher ist es, Tests möglichst überschaubar zu halten, sodass du überhaupt noch erkennen kannst, welche Veränderung möglicherweise einen Unterschied gemacht hat.
Du könntest beispielsweise für denselben Artikel zwei unterschiedliche Hooks testen, während Zielseite und Grunddesign ähnlich bleiben, oder zwei Designs mit derselben Kernbotschaft vergleichen.
Wenn dein Ziel Website-Traffic ist, schaust du anschließend nicht nur darauf, welche Variante mehr Impressionen bekommen hat, sondern welche besser zum Klick geführt hat.
Du musst daraus kein Pinterest-Labor mit weißem Kittel machen.
Aber wenn du schon testest, solltest du hinterher zumindest beantworten können:
„Welche Frage wollte ich mit diesem Test eigentlich klären?“
Damit fehlt nur noch ein Punkt, der sehr schnell dafür sorgt, dass du ein grundsätzlich vernünftiges System zu früh abschreibst oder viel zu lange blind weiterführst:
deine Erwartung.
Erwartung richtig setzen
Pinterest braucht Zeit – aber Zeit allein ist noch keine Strategie. Beobachten und verbessern gehört genauso dazu.
Gib Pinterest Zeit – ohne dir daraus eine Märchengeschichte zu bauen
Pinterest ist kein Kanal, den ich als zuverlässige Lösung für „Ich brauche nächste Woche dringend mehr Umsatz“ betrachten würde.
Pins können über ihren ursprünglichen Veröffentlichungszeitpunkt hinaus weiter entdeckt werden, weshalb ihr möglicher Traffic-Wert nicht zwingend nach einem Tag endet. Wie lange ein einzelner Pin tatsächlich Reichweite oder Klicks bringt, hängt aber von Thema, Relevanz, Suchinteresse, Wettbewerb und seiner Performance ab.
Ein Pin kann länger funktionieren.
Er muss es nicht.
Auch ein guter Account braucht Zeit, damit überhaupt genügend echte Daten entstehen, aus denen du sinnvolle Entscheidungen ableiten kannst.
Deshalb würde ich Pinterest weder nach drei Tagen abschreiben noch ein halbes Jahr lang blind weitermachen und darauf hoffen, dass irgendwann schon irgendetwas passiert.
Die bessere Haltung lautet:
Nicht hektisch.
Aber auch nicht romantisch.
Wo sitzt dein Pinterest-Engpass gerade?
Das Ziel dieses Artikels ist nicht, dass du jetzt alle 14 Punkte gleichzeitig auf deine Aufgabenliste packst und dein Pinterest-Konto anschließend aus Angst vor diesem Dokument zwei Wochen nicht mehr öffnest.
Schau stattdessen auf die einzelnen Phasen und frag dich, wo dein System gerade wirklich bremst.
Thema, Suchlogik und Boards sind noch nicht klar.
Du bekommst Impressionen, aber kaum Website-Klicks.
Die Contentproduktion kostet dich zu viel Zeit.
Du weißt noch nicht, was funktioniert oder urteilst zu früh.
Wenn dein Thema auf Pinterest kaum klar erkennbar ist und deine Boards eher eine Mischung aus Business und persönlichem Sammelalbum sind, liegt dein Hebel im Fundament.
Wenn du Impressionen bekommst, aber kaum jemand klickt, solltest du zuerst an Botschaft, Hook und Gestaltung arbeiten.
Wenn du mit der Contentproduktion kaum hinterherkommst, brauchst du wahrscheinlich keine weiteren Ideen, sondern einen besseren Wiederverwertungs- und Produktionsprozess.
Wenn du Klicks bekommst, aber nicht erklären kannst, warum einzelne Pins funktionieren und andere nicht, liegt dein nächster Schritt in der Auswertung.
Und wenn du gerade erst gestartet bist und nach wenigen Tagen schon ein eindeutiges Urteil erwartest, fehlt deinem System vielleicht schlicht noch genügend Datenbasis.
Diese Diagnose ist wertvoller als ein weiterer allgemeiner Pinterest-Tipp, weil sie dir zeigt, wo deine nächste Stunde Marketingzeit am ehesten etwas verändern kann.
Und manchmal stellst du dabei fest, dass Pinterest-Traffic längst gar nicht mehr dein Problem ist.
Du bekommst bereits Pinterest-Traffic – aber daraus entstehen keine Leads?
Dann brauchst du nicht noch mehr Klicks.
Dann musst du dir anschauen, was nach dem Klick passiert.
Landet die Person auf einem Artikel, der das Versprechen deines Pins tatsächlich einlöst? Gibt es dort einen logischen nächsten Schritt? Passt dein Freebie wirklich zu der Frage, wegen der sie gekommen ist? Wird der Opt-in sichtbar genug angeboten?
Wenn Pinterest dir bereits Besucherinnen bringt, aber daraus kaum Anmeldungen entstehen, liegt dein Engpass nicht mehr zwischen Pin und Klick, sondern zwischen Traffic und Lead.
Darum geht es in:
Pinterest-Traffic ist da, aber keine Anmeldungen?
Denn mehr Traffic auf eine schwache Leserreise macht vor allem eines:
die Schwachstelle größer.
Wenn mehrere Stellen gleichzeitig wackeln, brauchst du keinen 15. Pinterest-Tipp
Vielleicht hast du beim Lesen keinen einzigen klaren Engpass entdeckt, sondern gleich mehrere.
Deine Boards könnten sauberer sein, deine Keywords sind eher geraten, du produzierst Pins ohne verlässlichen Workflow, bei Analytics weißt du nicht genau, welche Zahl wichtig ist und auf deiner Website endet der Weg nach dem Klick irgendwo zwischen Blogartikel und „Danke fürs Vorbeischauen“.
Dann bringt dir der nächste einzelne Pinterest-Hack wahrscheinlich herzlich wenig.
Denn dein Problem ist nicht mehr ein einzelner Pin.
Dein Problem ist die Verbindung zwischen den einzelnen Teilen.
Pinterest soll Menschen finden lassen, was du bereits aufgebaut hast. Dein Content soll ihre Frage beantworten. Ein sinnvoller nächster Schritt soll aus einer Besucherin einen Lead machen. Deine E-Mails und deine Angebote führen den Weg weiter.
Wenn diese Teile zusammenarbeiten, hast du kein Pinterest-Sammelsurium mehr.
Du hast ein System.
Wenn nicht ein einzelner Pin wackelt, sondern die Verbindung dazwischen.
Und genau dafür habe ich die Pin to Sale Methode gebaut.
Sie ist nicht der fünfzehnte Tipp für hübschere Pins, sondern der Weg für dich, wenn du Pinterest, Content, Traffic, Freebie, E-Mail und deine eigenen Angebote so miteinander verbinden möchtest, dass du nicht an jeder Stelle einzeln herumprobierst.
Wenn du beim Lesen also gemerkt hast: „Mein Engpass sitzt nicht an einer einzigen Stelle – mir fehlt die Reihenfolge, in der das alles zusammengehört“, dann schau dir die Methode an.
Mehr zur Pin to Sale Methode →Denn mehr Pinterest-Traffic ist schön.
Wirklich interessant wird er erst, wenn du weißt, wohin du ihn führst.
Lve Marita