Zum Inhalt springen
THE ART OF A BEAUTIFUL BUSINESS & LIFE
FRAU GLÜCKTHE MAGAZINE
← Zurück ins Magazin
Frau Glück · Leserreise & Leads

Pinterest-Traffic ist da, aber keine Anmeldungen? Hier bricht deine Leserreise ab

Du schaust auf deine Pinterest-Statistik und siehst Klicks. Echte Klicks, auf echte Artikel. Und dann schaust du auf deine E-Mail-Liste – und da tut sich nichts.

Kein neuer Eintrag. Kein Freebie-Download. Stille.

Der erste Gedanke ist fast immer derselbe: „Ich brauche wohl noch mehr Traffic.“

Ich sag dir gleich, warum das meistens der falsche Gedanke ist.

Der Klick ist nicht das Ende

Pinterest hat seinen Job schon gemacht, wenn jemand klickt. Der Pin hat eine Fremde auf deine Website geholt – das ist die eigentliche Leistung. Ab dem Klick übernimmt etwas anderes: deine Leserreise.

Und wenn zwischen „Artikel gelesen“ und „Newsletter eingetragen“ eine Lücke klafft, dann füllt die diese Lücke nicht, egal wie viele neue Pins du noch veröffentlichst. Du bekommst einfach mehr Leute, die an derselben Stelle wieder aussteigen. (Mehr dazu, warum Traffic allein nie das eigentliche Ziel war, liest du in Ich wollte nie mehr Traffic. Ich wollte aufhören, an der Kasse zu rechnen.)

Das Problem liegt selten vor dem Klick. Es liegt meistens genau dazwischen: zwischen Artikel, nächstem Schritt und Opt-in.

Die fünf Bruchstellen

Diese fünf Muster tauchen immer wieder an denselben Stellen auf. Keine zehn Tipps, keine große Liste – nur die Stellen, an denen es wirklich hakt.

01

Der Artikel beantwortet die Frage – und lässt die Leserin dann stehen. Sie hat bekommen, wofür sie kam. Fertig. Kein Grund, weiterzugehen, weil der Artikel keine neue offene Frage aufmacht.

02

Das Freebie passt nicht zur Situation im Artikel. Sie liest über ein sehr konkretes Problem – und das Freebie am Ende löst ein anderes. Der Sprung ist ihr zu groß, um ihn zu machen.

03

Der CTA kommt zur falschen Zeit. Entweder zu früh, bevor sie überhaupt versteht, warum sie den nächsten Schritt braucht. Oder zu spät, wenn sie den Artikel längst gedanklich verlassen hat.

04

Der nächste Schritt ist zu groß. Ein guter Weg bietet ihr den nächstlogischen Schritt an, statt einen Sprung von ihr zu verlangen – von einem kalten Pinterest-Klick direkt zu „Kurs kaufen“ oder „Termin buchen“ ist einfach zu viel auf einmal.

05

Es gibt zu viele nächste Schritte gleichzeitig. Newsletter hier, Produkt da, noch drei verlinkte Artikel, dazu Social Media. Wer überall hinsoll, geht meistens nirgendwohin.

Wenn du dich in einem dieser Punkte wiedererkennst: Dann sitzt dein Engpass sehr wahrscheinlich an genau dieser Stelle der Leserreise.

Die logische Weiterführung

Die Leserreise, die tatsächlich funktioniert, sieht so aus:

Suchfrage → Antwort → neue offene Frage → passender nächster Schritt

Der wichtige Teil: Dein Artikel beantwortet die ursprüngliche Frage vollständig – und macht gleichzeitig sichtbar, welcher nächste Schritt für diese Leserin logisch daraus folgt.

Und hier liegt der Punkt, den ich am häufigsten übersehen sehe: Das Freebie darf nicht einfach irgendwie zu Pinterest passen. Es muss genau zu diesem nächsten Schritt passen – nicht zu einer allgemeinen Pinterest-Frage, sondern zu der, die aus genau diesem Artikel entsteht.

Selbstcheck

Statt auf pauschale Benchmarks zu schauen, achte auf diese Zeichen:

  • ✓ Der CTA ergibt aus dem Artikel heraus Sinn – du müsstest ihn nicht erklären.
  • ✓ Die Leserin versteht sofort, warum ihr der nächste Schritt hilft.
  • ✓ Freebie und Artikel gehören spürbar zur selben Problemsituation.
  • ✓ Nach dem Eintragen ist klar, wie es weitergeht.
  • ✓ Der Artikel endet nicht als Sackgasse, sondern öffnet eine Tür.

Nicht am falschen Punkt suchen

Wichtig, damit du nicht am falschen Punkt suchst:

Davor · kaum Traffic

Engpass bei Sichtbarkeit und Klick auf Pinterest selbst. Dazu passt Mehr Pinterest-Traffic: 14 Wege mit wenig Zeit.

Hier · Traffic da, keine Leads

Dieser Artikel. Genau dafür ist der Selbstcheck oben gedacht.

Danach · Leads, kein Kauf

Engpass bei E-Mail-Strecke oder Angebot. Genau darum geht’s in E-Mail-Liste wächst, aber niemand kauft.

Wenn du weißt, wo es hakt

Hast du im Selbstcheck oben eine einzelne Stelle gefunden, an der es hakt? Dann behebst du die – Freebie austauschen, CTA verschieben, den nächsten Schritt kleiner machen. Meistens reicht das schon.

Merkst du beim Durchgehen aber, dass es nicht nur an einer Stelle hakt, sondern dein ganzer Weg von Pin bis Verkauf nirgendwo wirklich verbunden ist: Dafür gibt es die Pin to Sale Methode. Kein Umweg über ein weiteres kostenloses Tool, sondern direkt der größere Schritt – für den Moment, in dem du merkst, dass es bei dir wirklich so tief sitzt.

Für dich, wenn das Gesamtsystem fehlt

Die Pin to Sale Methode

Der größere Schritt, wenn nicht nur eine einzelne Verbindung fehlt, sondern der Weg von Pin bis Verkauf insgesamt nicht zusammenhängt.

Mehr zur Pin to Sale Methode →

Traffic ist nicht das Problem, wenn der Weg danach abreißt. Entscheidend ist, dass deine Leserin versteht, welcher nächste Schritt für sie logisch ist.

Lve Marita

Nach oben scrollen