Hier entsteht dein Funnel2Cash-System Schritt für Schritt: von deinen Angeboten über Produkte, Verkaufsseiten und E-Mails bis zu einem verbundenen Funnel, den du testen, live schalten und weiterentwickeln kannst. Öffne immer nur die Lektion, an der du gerade arbeitest. Der Rest kann warten.
Dein Funnel2Cash-Kurs auf einer Seite. Öffne immer nur den Abschnitt, an dem du gerade arbeitest.
In Funnel2Cash arbeitest du mit mehreren spezialisierten AI-Assistentinnen. Jede von ihnen hat einen klar abgegrenzten Job und kommt dann zum Einsatz, wenn du an der entsprechenden Stelle in deinem Funnel angekommen bist.
Im jeweiligen Modul sage ich dir, mit welcher Assistentin du arbeitest und welches Material sie von dir braucht. Das ist wichtig, weil die Assistentinnen aufeinander aufbauen können: Ein bestätigtes Arbeitsergebnis kann später zur Grundlage für die nächste Assistentin werden. Du musst also nicht jedes Mal wieder bei null anfangen und deinen halben Business-Kontext neu erklären.
Damit das funktioniert, gibt es allerdings einen Schritt, den dir keine AI abnehmen sollte: Prüfe die Ergebnisse, bevor du mit ihnen weiterarbeitest. Lies sie aufmerksam durch, korrigiere fachliche Fehler oder falsche Annahmen und passe Stellen an, die nicht zu deinem Business passen. Bei längeren Ergebnissen kannst du den Text in ein Schreibprogramm deiner Wahl kopieren und dort in Ruhe bearbeiten.
Erst wenn das Ergebnis für dich stimmt, verwendest du es als Arbeitsgrundlage für den nächsten Schritt.
AI ist hier ein Werkzeug für spezialisierte Zuarbeit. Deine Expertise und deine Entscheidungen bleiben die Grundlage. Du sollst außerdem verstehen, was die jeweilige Assistentin für dich erledigt und warum – und die Aufgabe bei Bedarf auch ohne AI selbst bearbeiten können. Deshalb bekommst du in den einzelnen Lektionen nicht einfach nur eine AI-Assistentin vorgesetzt, sondern auch die Methode dahinter erklärt.
Manchmal hängt sich eine Assistentin auf, dreht unnötige Schleifen, beginnt bereits bestätigte Arbeit wieder von vorne oder kommt trotz klarer Aufgabe nicht mehr zum Punkt. Das kann auch in einem grundsätzlich guten Chat passieren, besonders wenn ihr schon länger zusammenarbeitet und bereits viele Entscheidungen getroffen habt.
Du musst in so einer Situation nicht zwanzig Nachrichten lang versuchen, sie wieder einzufangen.
Für typische Rollenfehler findest du weiter unten bei jeder Assistentin eigene Notfallbefehle. Zwei Befehle kannst du allerdings bei jeder Assistentin verwenden.
Nutze diesen Befehl, wenn die Assistentin bereits bestätigte Entscheidungen erneut diskutiert, vorhandene Texte ungefragt umschreibt, eine bestätigte Struktur neu aufsetzt, immer neue Varianten produziert oder schlicht nicht mehr dort weiterarbeitet, wo ihr tatsächlich aufgehört habt.
RESET AUF BESTÄTIGTEN STAND
Stopp. Wir setzen ab hier sauber neu an, ohne den bisherigen Chat zu verlassen.
Ab jetzt gilt:
- Nutze meine bereits gelieferten Textvorschläge und bestätigten Arbeitsergebnisse als verbindliche Arbeitsgrundlage.
- Wenn ich eine Formulierung ausdrücklich behalten möchte, übernimm sie wortgetreu und ändere sie nicht ungefragt.
- Bereits bestätigte Passagen, Entscheidungen und Strukturen gelten als fest und werden nicht erneut optimiert, umgeschrieben oder durch Alternativen ersetzt.
- Beginne die aktuelle Aufgabe nicht wieder von vorne.
- Stelle keine neue Gesamtstruktur auf, wenn bereits eine bestätigt wurde.
- Wenn noch Informationen fehlen, frage nur nach genau der nächsten wirklich fehlenden Information.
- Sammle erst die noch fehlenden Inhalte, wenn für das vereinbarte Ergebnis mehrere Angaben benötigt werden.
- Sobald alles Nötige vorliegt, erstelle das vereinbarte vollständige Ergebnis einmal komplett in einem Durchgang.
- Danach änderst du nur noch die Stellen, zu denen ich ausdrücklich Feedback gebe.
- Keine ungefragten Alternativen wie „man könnte auch …“, „wir könnten noch …“ oder neue Einstiege, solange ich nicht danach frage.
Fasse jetzt zuerst in maximal fünf Punkten zusammen, was aus unserem bisherigen Chat bereits bestätigt und deshalb fest ist. Ändere dabei nichts.
Benenne danach ausschließlich die nächste noch offene Frage oder den nächsten noch nicht erledigten Arbeitsschritt und arbeite genau dort weiter.
Dieser Befehl löscht deinen bisherigen Arbeitsstand nicht. Im Gegenteil: Er zwingt die Assistentin dazu, den brauchbaren Stand wieder zur Grundlage zu machen, statt mit jeder Antwort eine neue Baustelle daneben zu eröffnen.
Manchmal liegt das Problem gar nicht darin, dass die Assistentin das Thema gewechselt hat. Sie arbeitet am richtigen Punkt, erklärt dir aber plötzlich längst geklärte Grundlagen, bleibt viel zu allgemein oder liefert dir Tipps, die fachlich ungefähr auf der Höhe von „Schreib eine gute Überschrift“ liegen, obwohl du gerade eine konkrete Businessentscheidung treffen oder etwas tatsächlich umsetzen willst.
Dann nutze:
TIEFE STATT GRUNDLAGEN
Der bisher bestätigte Arbeitsstand bleibt vollständig bestehen.
Beginne nichts neu und öffne keine bereits bestätigten Entscheidungen erneut.
Arbeite die aktuelle Aufgabe auf dem Niveau einer erfahrenen selbstständigen Unternehmerin weiter.
Überspringe Grundlagen, die wir bereits geklärt haben oder die für die aktuelle Aufgabe selbstverständlich sind.
Arbeite stattdessen konkret mit den vorhandenen Informationen, Zusammenhängen, Entscheidungskriterien, Konsequenzen und der tatsächlichen Umsetzung.
Wenn dir dafür eine Information fehlt, frage ausschließlich nach der nächsten wirklich notwendigen Information.
Damit korrigierst du die Arbeitstiefe, ohne gleichzeitig Produkt, Funnel, Struktur oder Texte neu aufzumachen.
Zusätzlich findest du bei jeder Assistentin noch Notfallbefehle für Fehler, die speziell zu ihrem Aufgabenbereich gehören. Nutze den allgemeinen Reset, wenn die gesamte Gesprächslogik verrutscht ist. Erkennst du dagegen einen konkreten Rollenfehler, kannst du direkt den passenden Spezialbefehl verwenden.
Zusätzlich findest du in jeder Lektion einen Bereich, in dem ich dir erkläre, wie die jeweilige Aufgabe funktioniert. So kannst du nachvollziehen, was die Assistentin tut, ihre Ergebnisse fachlich beurteilen und den Arbeitsschritt bei Bedarf auch selbst durchführen.
Damit du von Anfang an weißt, wer wofür zuständig ist und wo ihr Job endet, bekommst du hier den Überblick – in der Reihenfolge, in der die Assistentinnen beim Aufbau deines Funnels typischerweise zum Einsatz kommen.
Vera kommt zum Einsatz, wenn du deine vorhandenen und konkret geplanten Angebote sinnvoll ordnen und miteinander verbinden willst. Sie nimmt deine Angebote auseinander, gibt jedem Angebot eine klare Aufgabe und prüft Überschneidungen, Voraussetzungen und sinnvolle Anschlüsse. Daraus entwickelt sie eine belastbare Angebotslandkarte, mit der klar wird, welches Angebot wo hingehört und welche Produkte sinnvoll aufeinander aufbauen.
Vera baut keine Salespages, keine E-Mail-Funnel und keine Technik.
Wähle den Fehler, der gerade auftritt, und sende den passenden Befehl unverändert in den laufenden Chat.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Du verlässt gerade deine Aufgabe. Arbeite ausschließlich mit meinen vorhandenen und konkret geplanten Angeboten. Erfinde kein neues Produkt, keinen neuen Funnel und keine zusätzliche Angebotsidee. Deine Aufgabe ist Angebotsarchitektur und Produktzuordnung: Ordne den bestätigten Bestand, prüfe Überschneidungen, Voraussetzungen und sinnvolle Anschlüsse. Markiere fehlende Informationen als offen und frage mich gezielt danach, statt sie zu ergänzen. Kehre jetzt zur letzten offenen Vera-Entscheidung zurück.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Diese Entscheidung ist bereits bestätigt und wird nicht erneut diskutiert. Behandle meinen letzten bestätigten Stand als verbindliche Arbeitsgrundlage. Öffne keine neue Ideenrunde und schlage keine Alternativen für bereits entschiedene Punkte vor. Nenne mir nur die nächste noch offene Entscheidung innerhalb deiner Aufgabe und arbeite dort weiter.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Trenne ab jetzt strikt zwischen 1. von mir bestätigten Fakten, 2. deinen nachvollziehbaren Ableitungen und 3. offenen Punkten. Alles, was ich nicht bestätigt habe, darfst du nicht als Tatsache behandeln. Liste zuerst die Stellen auf, an denen du gerade Annahmen verwendet hast, korrigiere sie und stelle mir anschließend nur die Fragen, die für die Angebotsarchitektur wirklich notwendig sind.
Sarah übernimmt, wenn feststeht, welches Produkt gebraucht wird. Sie entwickelt daraus das passende Format und die Struktur und kann – wenn du das möchtest – anschließend den vollständigen Kurs beziehungsweise das Produkt mit dir ausarbeiten.
Steht dein Produktkonzept bereits, schickt Sarah dich nicht wieder zurück in eine neue Ideenrunde. Sie arbeitet mit dem bestätigten Konzept weiter, statt bereits getroffene Entscheidungen unnötig wieder aufzumachen.
Wähle den Fehler, der gerade auftritt, und sende den passenden Befehl unverändert in den laufenden Chat.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Das Produkt ist entschieden. Entwickle keine neuen Kursideen, Positionierungen oder Alternativangebote. Arbeite ausschließlich mit dem bestätigten Produkt, seinem Ziel, seiner Zielgruppe, seinen Voraussetzungen und den bereits getroffenen Entscheidungen. Kehre zur letzten offenen Aufgabe in Format, Struktur oder Ausarbeitung zurück und arbeite dort weiter.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Die bestätigte Struktur ist verbindlich. Ändere, verschiebe, ergänze oder entferne keine Module, Lektionen oder Bestandteile ohne einen konkreten fachlichen oder didaktischen Grund. Wenn du eine notwendige Änderung siehst, benenne exakt die Lücke und ihre Auswirkung, aber führe die Änderung nicht selbstständig aus. Arbeite jetzt innerhalb der bestätigten Struktur weiter.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Ich brauche die vollständige Ausarbeitung, keine Gliederung und keine Stichpunktsammlung. Schreibe den aktuellen Abschnitt so aus, dass die Teilnehmerin den Inhalt verstehen, anwenden, typische Fehler erkennen und ihr Ergebnis selbst prüfen kann. Erkläre nötiges Wissen vor der Aufgabe, führe Beispiele vollständig aus und gib bei Übungen Durchführung und Auswertung an. Arbeite jetzt den aktuellen Abschnitt vollständig fertig.
Sally übernimmt, wenn dein Angebot steht und daraus eine vollständige Angebotsseite werden soll. Dafür arbeitet sie mit den realen Produktfakten, der Kaufsituation, dem gewünschten Ergebnis, Ablauf, Preis, Voraussetzungen, Grenzen und vorhandenen Belegen.
Aus diesen Informationen entwickelt sie die vollständige Seite. Sie erfindet keine Leistungen, Versprechen oder Ergebnisse hinzu, die dein Angebot nicht tatsächlich enthält.
Wähle den Fehler, der gerade auftritt, und sende den passenden Befehl unverändert in den laufenden Chat.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Du darfst keine Leistung, Wirkung, Eigenschaft, Kundenaussage, Zahl oder Ergebnisbehauptung ergänzen, die in meinem Material nicht belegt ist. Entferne alle erfundenen oder unbestätigten Aussagen. Arbeite ausschließlich mit den bestätigten Produktfakten. Wenn für einen Abschnitt eine Information fehlt, markiere die Lücke und frage mich konkret danach, statt sie werblich aufzufüllen.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Der Text wird gerade zu allgemein. Kehre zu meiner konkreten Kaufsituation, dem realen Problem, dem bestätigten Ergebnis, dem tatsächlichen Ablauf und den vorhandenen Produktfakten zurück. Streiche austauschbare Werbesätze, Superlative und leere Versprechen. Formuliere jeden Abschnitt so, dass er nur zu diesem Angebot passen kann.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Du bist für die Angebotsseite zuständig, nicht für eine neue Angebotsentwicklung. Preis, Umfang, Format, Voraussetzungen, Grenzen und Produktlogik bleiben so, wie sie bestätigt wurden. Öffne diese Entscheidungen nicht neu. Wenn du einen Widerspruch findest, benenne ihn präzise und warte auf meine Entscheidung. Ansonsten schreibe mit dem bestätigten Angebot weiter.
Toni kommt ins Spiel, wenn die einzelnen Teile deines Funnels vorhanden sind und du prüfen willst, ob der Übergang dazwischen tatsächlich funktioniert. Sie prüft einen konkreten Übergang aus Ausgangsinhalt, CTA beziehungsweise Weiterleitungsgrund und Zielseite oder Zielhandlung.
Dabei sucht sie den frühesten belastbaren Bruch und repariert so klein wie sinnvoll, statt gleich den kompletten Funnel auseinanderzunehmen.
Toni plant keinen vollständigen Funnel und schreibt keine komplette Salespage. Ihre Aufgabe ist allerdings nicht auf diese eine Stelle im Funnel beschränkt. Sobald du später einen konkreten Übergang prüfen möchtest, kann Toni wieder zum Einsatz kommen.
Wähle den Fehler, der gerade auftritt, und sende den passenden Befehl unverändert in den laufenden Chat.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Prüfe nur den konkreten Übergang, den ich dir gegeben habe. Kein neuer Gesamtfunnel, keine neue Angebotsarchitektur und keine zusätzlichen Funnelstufen. Analysiere ausschließlich: Ausgangsinhalt → CTA beziehungsweise Weiterleitungsgrund → Zielseite oder Zielhandlung → erwartete Fortsetzung. Finde den frühesten belastbaren Bruch und schlage die kleinste sinnvolle Reparatur vor.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Formuliere noch keinen neuen CTA. Prüfe zuerst, ob Ausgangsinhalt, Erwartung, Weiterleitungsgrund und Ziel überhaupt logisch zusammenpassen. Benenne den frühesten Punkt, an dem die Nutzerin nicht mehr nachvollziehen kann, warum sie weitergehen soll oder was sie danach erwartet. Erst danach darfst du eine konkrete Reparatur formulieren.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Repariere so klein wie sinnvoll. Lass alle funktionierenden Teile unverändert. Zeige mir zuerst 1. was bereits trägt, 2. den exakten Bruch und 3. die minimale Änderung, die diesen Bruch behebt. Überarbeite keine Salespage, E-Mail oder Funnelstrecke vollständig, wenn der Übergang mit einer kleineren Änderung sauber wird.
Lotte übernimmt die E-Mail-Strecke zwischen einem vorhandenen Einstieg und einem passenden Hauptangebot. Sie entwickelt die notwendige E-Mail-Dramaturgie, schreibt die vollständigen Mails in deiner bestätigten E-Mail-Stimme und liefert anschließend die technische Übergabelogik.
So steht nicht nur fest, welche Mails gebraucht werden, sondern auch, wie sie innerhalb des Funnels aufeinander aufbauen.
Brevo, Make oder andere technische Systeme richtet Lotte nicht selbst ein.
Wähle den Fehler, der gerade auftritt, und sende den passenden Befehl unverändert in den laufenden Chat.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. In diesem Funnel beendet ein Kauf nur die Kaufaufforderungen für das bereits gekaufte Produkt – nicht die noch ausstehenden Wissensmails. Prüfe vor jeder weiteren Wissensmail, ob das Produkt gekauft wurde. Versende den vorgesehenen Wissensinhalt in beiden Fällen. Verwende für Käuferinnen den passenden Nutzungshinweis beziehungsweise nächsten sinnvollen Schritt und für Nichtkäuferinnen den passenden Kaufaufruf. Korrigiere deine Planung jetzt nach dieser Regel.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Lege keine pauschale Anzahl von E-Mails fest und schreibe noch keine Standardserie. Prüfe zuerst, welche Informationen die Empfängerin nach diesem konkreten Einstieg braucht, um das Hauptangebot zu verstehen, einzuordnen und eine informierte Entscheidung zu treffen. Leite daraus Zweck und Reihenfolge jeder notwendigen Mail ab. Erst wenn diese Dramaturgie steht, schreibst du die vollständigen E-Mails.
Dieser Befehl stoppt genau diesen Fehler und setzt die Arbeitsgrenze wieder hart.
Stopp. Bleib bei E-Mail-Dramaturgie, vollständigen Mailtexten und der technischen Übergabelogik. Richte Brevo, Make, Stripe oder andere Systeme nicht ein und erfinde keine technischen Schritte. Beschreibe am Ende nur eindeutig, was die spätere technische Umsetzung wissen muss: Auslöser der Serie, benötigte Kontaktinformationen, Kaufprüfung, Verzweigungen und was nach der letzten Mail passiert.
Auch mit Notfallprompts kann es passieren, dass sich eine Gesprächslogik irgendwann so verrannt hat, dass weiteres Reparieren mehr Arbeit macht als ein sauberer Neustart.
Öffne dann einen neuen Chat mit derselben Assistentin und gib ihr das letzte von dir geprüfte und bestätigte Arbeitsergebnis als Ausgangspunkt. So nimmst du den brauchbaren Stand deiner bisherigen Arbeit mit, ohne eine verrutschte Gesprächslogik durch den Rest deines Funnels zu schleppen.
Die AI übernimmt ihren klar definierten Job.
Du prüfst, entscheidest und gibst erst dann das Ergebnis für den nächsten Schritt frei.
Was dich erwartet und was am Ende steht
Du hast Fachwissen, Ideen und vielleicht längst ein Freebie, einen Kurs, ein digitales Produkt oder mehrere Angebote. Vieles davon ist also schon da. Was häufig noch fehlt, ist der Weg dazwischen: Wie kommt ein Mensch von „Das klingt interessant“ zu einem sinnvollen Einstieg in deine Welt, von dort zu einem passenden nächsten Angebot und nach dem Kauf an den Punkt, an dem er tatsächlich loslegen kann? Diesen Weg bauen wir in Funnel2Cash. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Produkte, Seiten, E-Mails und Automationen zusammenzuschrauben, bis dein Funnel auf dem Bildschirm beeindruckend kompliziert aussieht. Wir bauen zuerst einen vollständigen Verkaufsweg, bei dem Angebote, E-Mails, Zahlung und Auslieferung sinnvoll zusammenarbeiten.
Für dich entsteht auf der anderen Seite etwas mindestens genauso Wichtiges: Du musst diesen Weg nicht bei jedem neuen Kontakt und jedem Verkauf wieder von Hand herstellen. Anmeldung, Zahlung, E-Mails und Auslieferung können später ineinandergreifen, weil du einmal entschieden und aufgebaut hast, was wann passieren soll. Der Funnel nimmt dir damit nicht dein Marketing ab. Er sorgt dafür, dass aus Aufmerksamkeit überhaupt ein verlässlicher Weg wird.
Beide Wege haben dasselbe Ziel: Deine Kundin soll jederzeit verstehen, was sie bekommt, was als Nächstes passiert und welche weitere Möglichkeit zu ihrer Situation passt. Für deine Kundin bedeutet das vor allem: Klarheit statt digitalem Hindernisparcours.
Startet sie mit einem Freebie, meldet sie sich an, bestätigt ihre Anmeldung und bekommt das, wofür sie gekommen ist. Während sie deine Arbeit kennenlernt, erhält sie hilfreiche E-Mails und begegnet einem Angebot, das zu ihrer nächsten relevanten Aufgabe passt. Startet sie mit einem Miniprodukt, trifft sie ihre erste Kaufentscheidung direkt. Sie bezahlt, bekommt ihr Produkt und kann damit loslegen. Ein sinnvoller Orderbump oder ein anschließendes Upsell kann diesen Kauf ergänzen, wenn daraus ein logischer nächster Schritt entsteht.
Stell dir deinen Funnel einmal aus Sicht deiner Kundin vor. Sie entdeckt dich irgendwo dort, wo du sichtbar bist, und landet bei einem Einstieg, der zu ihrer aktuellen Situation passt. Das kann ein kostenloses Freebie sein. Es kann aber auch ein kleines, direkt kaufbares Produkt sein. Welcher Einstieg sinnvoll ist, entscheiden wir nicht nach einer starren Funnel-Regel, sondern danach, was du anbietest, was deine Kundin an dieser Stelle braucht und welcher Weg für dein Business sinnvoll ist.
Damit wir im weiteren Kurs nicht so tun, als gäbe es nur den einen richtigen Funnel, unterscheiden wir zwei mögliche Einstiege.
Am Ende dieses Kurses soll kein riesiges Funnel-Konstrukt stehen, das theoretisch alles könnte und praktisch seit drei Wochen auf „muss ich noch fertig machen“ wartet. Stattdessen ist dein erster Funnel veröffentlicht, technisch verbunden und einmal vollständig getestet. Dafür bauen wir Version 1 bewusst so klein, dass du sie fertigstellen kannst. Dein erster Funnel kann mit einem Freebie oder einem Miniprodukt beginnen. Dazu kommen das passende nächste Kaufangebot beziehungsweise Upsell, optional ein sinnvoller Orderbump und genau die Seiten, E-Mails und technischen Verbindungen, die dieser Weg tatsächlich braucht. Mehr darf später dazukommen. Weitere Freebies oder Miniprodukte können neue Einstiege schaffen, weitere Produkte können sinnvolle nächste Schritte ergänzen und aus einem ersten Verkaufsweg kann mit der Zeit ein größeres System entstehen. Zuerst muss dieser eine Weg funktionieren. Danach kannst du ihn sinnvoll erweitern.
Damit du dabei nicht gleichzeitig über Produkte, E-Mails, Checkout, Freebies und Automationen nachdenken musst, bauen wir deinen Funnel in sechs Etappen auf. Jede Etappe erzeugt etwas, das du direkt für deinen eigenen Funnel weiterverwendest.
Zuerst verschaffst du dir einen Überblick über den vollständigen Kundenweg. Du prüfst dein vorhandenes Setup und lernst, wie du innerhalb von Funnel2Cash mit den spezialisierten AI-Assistentinnen arbeitest.
Jetzt wird aus deinen vorhandenen Angeboten und Ideen ein konkreter Plan. Du prüfst deine Angebotsarchitektur und entscheidest, womit dein erster Funnel beginnt: mit einem Freebie oder mit einem Miniprodukt. Anschließend legst du fest, welches Kaufangebot beziehungsweise welcher nächste Produktschritt dazu passt und ob ein Orderbump oder Upsell für diesen Weg sinnvoll ist. Am Ende steht dein erster vollständiger Funnelplan.
Erst jetzt kümmern wir uns um das, was für diesen Funnel tatsächlich noch fehlt. Vorhandene Produkte werden geprüft, geschärft und genutzt, wenn sie bereits passen. Fehlt ein Produkt, das für den geplanten Weg wirklich gebraucht wird, wird es entwickelt und fertiggestellt. Du baust also nicht vorsorglich fünf neue Produkte, nur weil irgendwo noch Platz für fünf hübsche Kästchen wäre.
Sobald Angebote und Weg feststehen, baust du die benötigten Landingpages, entwickelst die Verkaufstexte und formulierst die konkreten Übergänge zu Kaufangeboten, Orderbumps und Upsells. So entsteht nicht einfach eine Sammlung einzelner Seiten. Deine Kundin versteht an jeder Stelle, was sie hier bekommt und welcher nächste Schritt für sie sinnvoll ist.
Jetzt bekommt dein Funnel seine Kommunikation. Du planst und schreibst die hilfreichen E-Mails, die Angebotsbezüge und die notwendige Käuferkommunikation. Welche E-Mails gebraucht werden, hängt dabei auch von deinem Einstieg ab. Jemand, der gerade ein Freebie angefordert hat, befindet sich an einer anderen Stelle als jemand, der bereits ein Miniprodukt gekauft hat. Deine Kommunikation berücksichtigt diesen Unterschied.
Zum Schluss greifen die einzelnen Bestandteile ineinander. Anmeldung beziehungsweise Checkout, Bestätigung, Zahlung, Auslieferung und E-Mails werden passend zu deinem gewählten Funnel verbunden. Danach gehst du den Weg einmal vollständig durch und testest, ob das, was auf deinem Funnelplan logisch aussah, auch technisch so funktioniert. Erst dann wird veröffentlicht.
Dein Funnel soll zu deinem Business passen. Dein Business wird nicht passend gemacht, damit wir irgendein Funnel-Schaubild vollständig ausmalen können.
Bei Mini- und Midi-Produkten arbeiten wir mit einem Rahmen von bis zu fünf Produkten insgesamt. Diese Zahl bedeutet nicht, dass du fünf Produkte entwickeln sollst. Dein Business braucht nur die Produkte, die tatsächlich eine klare Aufgabe übernehmen. Auch bei Orderbumps gilt: Bis zu drei kleine Ergänzungen sind möglich, aber ein Orderbump kommt nur dort zum Einsatz, wo er ein Kaufangebot sinnvoll ergänzt. Für deinen ersten Funnel kann deshalb einer passen – oder gar keiner. Ein bis zwei größere Hauptangebote können ebenfalls zu deinem Produktsystem gehören. Sie müssen trotzdem nicht zwingend Teil deines ersten Funnels sein. Wir nehmen nur auf, was fachlich sinnvoll und tatsächlich lieferbar ist.
In Funnel2Cash prüfen wir, welche Produkte tatsächlich gebraucht werden, welchen Job sie übernehmen und welche Kombination fachlich sinnvoll zusammenarbeitet. Mehrere Freebies oder Miniprodukte als Einstiege sind möglich. Verschiedene Einstiege dürfen später zum selben passenden Kaufangebot führen, wenn die Verbindung fachlich sinnvoll ist.
Wenn du dich schon länger mit Funnels beschäftigst, hast du vielleicht Bilder im Kopf, auf denen sich Produkte fein säuberlich von klein nach groß stapeln: hier das Mini-Produkt, dort das Midi-Produkt, anschließend das Hauptprodukt und zwischendrin noch ein paar Orderbumps. So ein Modell kann sinnvoll sein. Es ist aber kein Einkaufszettel.
An verschiedenen Stellen in Funnel2Cash arbeitest du mit spezialisierten AI-Assistentinnen. Jede von ihnen übernimmt einen klar begrenzten Job. Du bringst dafür dein Wissen über dein Business, deine Kundinnen, deine Produkte und deine Entscheidungen mit. Die Assistentinnen fragen nach, sortieren, prüfen und helfen dir bei der Umsetzung. Dabei sollst du jederzeit verstehen, was eine Assistentin gerade für dich erledigt und warum. Deshalb bekommst du zu den entsprechenden Lektionen nicht nur die AI-Unterstützung, sondern auch den Weg erklärt, mit dem du die Aufgabe selbst erarbeiten kannst. AI soll dir Arbeit abnehmen. Sie soll nicht dafür sorgen, dass du am Ende einen Funnel besitzt, bei dem du selbst nicht mehr weißt, warum die einzelnen Teile dort stehen.
Ein funktionierender Funnel braucht Technik, aber wir starten nicht mit einer Einkaufsliste für zwölf neue Tools. Im Kern brauchst du Möglichkeiten für:
Welche Werkzeuge davon bei dir bereits vorhanden sind und welche Aufgaben sie übernehmen können, prüfen wir in Lektion 1.2. Kaufe deshalb jetzt noch nichts neu. Wir schauen uns zuerst dein vorhandenes Setup an. Vielleicht ist längst mehr da, als du gerade denkst, und ein neues Tool würde vor allem eines produzieren: noch einen Login.
Der schönste Funnel bringt wenig, wenn niemand seinen Eingang findet, denn dein Funnel teleportiert leider niemanden automatisch hinein. Menschen müssen deinen Einstieg – also dein Freebie oder dein Miniprodukt – zuerst entdecken. Das kann über deine Website, Social Media, Suchmaschinen, Empfehlungen oder Werbung passieren. Funnel2Cash beginnt dort, wo jemand bei dir angekommen ist. Für den Schritt davor empfehle ich dir Pin2Sale. Funnel2Cash baut anschließend den Weg, der aus diesem ersten Kontakt eine durchdachte Kundenreise macht. Damit weißt du jetzt, was wir in den kommenden Modulen bauen. Bevor wir Produkte auswählen, Seiten schreiben oder E-Mails miteinander verbinden, schaffen wir allerdings etwas deutlich Unspektakuläreres – und später erstaunlich Nützliches: einen festen Platz für alles, was dabei entsteht.
In den nächsten Modulen entstehen Entscheidungen, Produktstände, Texte, E-Mails und technische Notizen. Wenn all das zwischen Downloads, Chatverläufen und fünf Dokumenten mit beinahe identischem Namen landet, wird spätestens beim Testen aus „Wo hatten wir das noch mal festgelegt?“ eine eigene kleine Nebenbeschäftigung. Damit suchen wir später nicht zwischen „final“, „final-neu“ und „diesmal-wirklich-final“ nach dem Stand von vorgestern, bekommt dein Funnel2Cash-Projekt von Anfang an einen festen Platz.
Das ist der Hauptordner für alles, was im Laufe des Kurses entsteht.
Dieses Dokument hält fest, womit du tatsächlich in Funnel2Cash startest.
Wem hilfst du? Welche konkreten Probleme kannst du lösen? Welche Freebies und Produkte existieren bereits? Welche konkreten Produktideen hast du schon?
Du brauchst daraus noch kein Strategiepapier zu machen. Vier kurze Absätze reichen vollkommen. Die Auswahl deines ersten Funnels folgt erst in Modul 2.
Für diese Lektion bist du fertig, wenn dein Ordner Funnel2Cash angelegt ist, die fünf Unterordner Planung, Produkte, Seiten, E-Mails sowie Technik und Tests existieren und unter Planung das Dokument „Mein Ausgangspunkt“ liegt. Darin hast du kurz festgehalten, wem du hilfst, welche konkreten Probleme du lösen kannst, welche Angebote bereits existieren und welche konkreten Produktideen bisher nur Ideen sind.
In der letzten Lektion hast du gesehen, was wir in Funnel2Cash gemeinsam bauen. Jetzt schauen wir uns diesen Weg einmal so konkret an, dass du nicht nur weißt, dass Freebie, Produkte, E-Mails, Checkout und Auslieferung irgendwie zusammengehören, sondern verstehst, wer darin eigentlich welchen Job übernimmt. Denn spätestens wenn die ersten Produkte da sind, passiert im Kopf schnell etwas Interessantes: Man versucht, aus allem sofort eine hübsche Produkttreppe zu bauen. Unten das Freebie, darüber das kleine Produkt, dann das größere, ganz oben das Hauptangebot – fertig ist das Business-Tetris. So ordentlich müssen deine Kundinnen allerdings nicht einkaufen. Eine Kundin kann heute ein sehr kleines Problem lösen wollen und drei Monate später direkt für ein größeres Angebot bereit sein. Eine andere braucht zunächst dein Freebie, bevor sie überhaupt versteht, dass sie beim nächsten Problem Unterstützung möchte. Und wieder eine andere kennt dich längst und steigt direkt bei einem Kaufprodukt ein. Deshalb trennen wir zwei Dinge, die eng zusammengehören, aber unterschiedliche Aufgaben haben: dein Produktsystem und deinen Funnel.
Deine Angebotsübersicht beantwortet zunächst die Frage: Wobei kann ich meiner Kundin helfen? Darin schauen wir uns an, welche Produkte bereits existieren, welche du konkret planst, welches Problem sie jeweils bearbeiten, welches Ergebnis sie ermöglichen und welche Angebote fachlich miteinander zusammenhängen könnten. Dein Funnel beantwortet anschließend eine andere Frage: Welchen konkreten Weg erlebt eine Kundin durch einen Teil dieser Angebote? Hier kommen die Dinge dazu, die aus deinen Produkten einen tatsächlichen Verkaufsweg machen: Landingpages, Anmeldung, Bestätigung, Auslieferung, Kaufangebote, Checkout, Zahlung, Produktzugang und E-Mails. Deine Angebotsübersicht kann also deutlich mehr Möglichkeiten enthalten, als in einem einzelnen Funnel auftauchen. Du musst nicht jedes Produkt, das du jemals entwickelt hast, in einen einzigen Funnel stopfen, bis deine Kundin sich vom Freebie bis zum Hauptprodukt durch acht Stationen arbeiten soll. Für einen Funnel wählen wir aus deinem Produktsystem einen sinnvollen Weg aus. Schauen wir uns an, wie das praktisch aussehen kann.
Wir bauen deshalb keine künstliche Reihenfolge, die jede Kundin absolvieren muss. Wir schauen uns an, welches Problem ein Angebot löst, welche Voraussetzungen es hat und welcher nächste Schritt aus dieser Situation heraus sinnvoll sein kann. Aus diesen Möglichkeiten können wir anschließend einen konkreten Funnel auswählen.
Jetzt könnte man daraus wunderbar eine Treppe malen: Freebie → Wochenplan → Ersatzliste → Vier-Wochen-Plan Nur würde diese Darstellung etwas Entscheidendes verschlucken: Julia muss diese Angebote nicht der Reihe nach kaufen. Wenn sie bereits jede Woche plant und lediglich nach einer längerfristigen Lösung sucht, kann das Vier-Wochen-Angebot direkt zu ihr passen. Wenn sie heute nur drei schnelle Rezeptideen braucht, reicht vielleicht das Freebie. Und die Ersatzliste ergibt nur dann Sinn, wenn sie überhaupt ein Produkt nutzt, bei dem diese Ergänzung hilfreich ist.
Ein mögliches Freebie wäre: Drei vegetarische Abendessen in 15 Minuten. Julia bekommt damit keine komplette Ernährungsplanung für die nächsten sechs Monate. Sie kann ein Rezept auswählen und weiß, was sie heute Abend kochen kann. Für ihre aktuelle Situation kann das vollkommen reichen. Ein passendes Kaufangebot könnte anschließend Fünf Abendessen mit fertiger Einkaufsliste sein. Damit löst Julia bereits eine größere Aufgabe: Sie muss nicht mehr jeden Abend neu überlegen, sondern kann eine komplette Arbeitswoche planen und den Einkauf in einem Durchgang erledigen. Dazu könnte eine kleine Ergänzung passen: Zutaten tauschen – die praktische Ersatzliste. Sie hilft Julia in dem Moment, in dem eine Zutat fehlt, im Laden nicht verfügbar ist oder jemand am Tisch etwas nicht mag. Die Ersatzliste ersetzt den Wochenplan nicht. Sie macht seine Anwendung an einer bestimmten Stelle leichter. Vielleicht hat Nina zusätzlich ein größeres Angebot wie Vier Wochen Abendessen fertig geplant. Damit löst Julia nicht mehr nur die Frage nach heute oder nach einer Arbeitswoche, sondern organisiert mehrere Wochen mit vorbereiteten Plänen, Rezepten und Einkaufslisten.
Nina hilft berufstätigen Eltern dabei, einfache vegetarische Abendessen zu planen. Ihre Kundin Julia steht regelmäßig gegen 18 Uhr vor dem Kühlschrank und hat eine ziemlich konkrete Frage: „Was essen wir heute?“ Nina könnte rund um diese Situation mehrere Angebote entwickeln. Sie lösen allerdings nicht alle dasselbe Problem.
Nina entscheidet sich für ihren ersten Funnel zunächst für einen einfachen Weg: Freebie → passendes Kaufangebot → optionaler Orderbump → Auslieferung → hilfreiche E-Mails → später eventuell ein weiteres Angebot Jetzt schauen wir nicht mehr auf alle theoretisch möglichen Angebote, sondern darauf, was Julia auf diesem einen Weg tatsächlich erlebt.
Julia landet auf Ninas Freebie-Seite. Die drei schnellen vegetarischen Abendessen passen zu ihrem aktuellen Problem, also trägt sie ihre E-Mail-Adresse ein. Damit ist sie allerdings noch nicht einfach automatisch irgendwo „im Funnel verschwunden“. Für die Anmeldung folgt der vorgesehene Bestätigungsprozess. Julia bekommt eine E-Mail, über die sie ihre Anmeldung bestätigt. Dieser Ablauf heißt Double-Opt-in, kurz DOI.
Nach der erfolgreichen Bestätigung kommt Julia zur vorgesehenen Auslieferung und kann ihre drei Rezepte nutzen. Das Versprechen des Freebies wird damit erfüllt. Julia muss nichts kaufen, damit sie bekommt, wofür sie sich angemeldet hat, und genau dadurch erlebt sie bereits, wie hilfreich Ninas Arbeit für sie ist. Gleichzeitig kann nun die hilfreiche E-Mail-Serie starten, die Nina für diesen Einstieg vorbereitet hat.
Bei der Freebie-Auslieferung kann Nina Julia den Wochenplan anbieten: fünf Abendessen mit fertiger Einkaufsliste. Dieses Produkt steht dort nicht zufällig. Das Freebie beantwortet Julias Frage: Was könnte ich heute kochen? Der Wochenplan geht einen sinnvollen Schritt weiter und beantwortet: Wie bekomme ich gleich mehrere Abendessen für meine Arbeitswoche geplant? Julia kann dieses Angebot kaufen. Sie kann es aber genauso gut lassen. Das Freebie bleibt vollständig nutzbar, auch wenn sie an dieser Stelle keinen Cent ausgibt. Es löst die kleine Aufgabe, für die Julia gekommen ist – und schafft damit gleichzeitig die Grundlage dafür, dass sie Ninas Arbeit kennenlernen und Vertrauen aufbauen kann.
Julia entscheidet sich für den Wochenplan und landet im Checkout. Dort könnte Nina ihr zusätzlich die Ersatzliste anbieten. Diese freiwillige Ergänzung direkt im Bezahlvorgang ist ein Orderbump. Der Unterschied ist wichtig: Die Ersatzliste darf den Wochenplan angenehmer, leichter oder praktischer nutzbar machen. Der Wochenplan selbst muss sein Versprechen trotzdem vollständig erfüllen, wenn Julia den Orderbump nicht mitkauft. Ein Orderbump stopft also kein Loch in ein unvollständiges Produkt. Er ergänzt etwas, das bereits funktioniert.
Nach erfolgreicher Zahlung erhält Julia Zugang zu ihrem Wochenplan. Hat sie zusätzlich die Ersatzliste gekauft, bekommt sie auch darauf Zugriff. Sie muss jetzt nicht auf eine persönliche Nachricht von Nina warten oder überlegen, wo ihre Inhalte liegen. Die Auslieferung ist Teil des vorbereiteten Weges. Julia weiß, was sie gekauft hat, wo sie es findet und womit sie beginnen kann. Und Nina muss nicht jedes Mal manuell danebenstehen und digitale Pakete verteilen.
Der hilfreiche Inhalt kann bestehen bleiben. Der Angebotshinweis wird an Julias Kaufstatus angepasst. Damit beginnt ein Funnel, sich tatsächlich wie ein sinnvoller Weg anzufühlen – und weniger wie eine Reihe automatisierter Nachrichten, die zufällig dieselbe E-Mail-Adresse kennen.
Der Inhalt bleibt hilfreich, unabhängig davon, ob Julia bereits gekauft hat. Der Unterschied liegt im Angebot. Solange Julia den Wochenplan noch nicht gekauft hat, kann Nina ihn dort erwähnen, wo er fachlich zum Inhalt passt. Hat Julia bereits gekauft, sollte sie nicht weiter E-Mails bekommen, die so tun, als müsse sie dieses Produkt dringend noch entdecken. Ein bereits gekauftes Produkt wird nicht weiter verkauft, als wäre der Kauf nie passiert.
Angenommen, Nina plant für diesen Einstieg nach dem Freebie bis zu fünf E-Mails. Dann sollten diese nicht einfach fünfmal unterschiedlich formulieren: „Übrigens, hier ist mein Wochenplan.“ Stattdessen können sie Julias Problem tatsächlich weiter bearbeiten. Eine E-Mail könnte ihr beispielsweise zeigen, wie sie ein Rezept passend zu ihrer verfügbaren Zeit auswählt. Der Wochenplan lässt sich an dieser Stelle sinnvoll erwähnen, weil er ihr diese Entscheidung gleich für fünf Abende abnimmt. Eine weitere E-Mail könnte erklären, wie sie vorhandene Zutaten vor dem nächsten Einkauf berücksichtigt und die Verbindung zum Wochenplan über die fertige Einkaufsliste herstellen. Eine dritte könnte kleine Vorbereitungen für stressigere Abende zeigen und daran anschließen, warum eine Planung für mehrere Tage hilfreich sein kann.
Mit dem ersten Kauf ist der Funnel noch lange nicht fertig. Jetzt zeigt sich, was ein gut aufgebauter Funnel für Ninas Business zusätzlich leisten kann: Julia bekommt weiterhin hilfreiche, automatisierte E-Mails rund um das Thema, wegen dem sie ursprünglich gekommen ist, und Nina kann daraus weitere passende Kaufgelegenheiten entstehen lassen, ohne jedes Mal persönlich verkaufen zu müssen.
Dann passiert nichts Dramatisches. Julia bekommt ihr Freebie und die hilfreichen E-Mails, die Nina für diesen Einstieg vorgesehen hat. Ein Kauf ist keine Bedingung dafür, dass das Freebie sein Versprechen erfüllt. Vielleicht reicht Julia das Freebie gerade vollkommen. Vielleicht passt der Wochenplan zwei Wochen später. Vielleicht braucht sie dieses Produkt nie und interessiert sich irgendwann für ein anderes Angebot. Der Funnel darf ihr Möglichkeiten zeigen. Er muss sie nicht durch eine vorgegebene Produktleiter schieben.
Wenn Julia eine Zeit lang mit ihrer Wochenplanung gearbeitet hat, kann irgendwann ein neues Problem entstehen. Vielleicht möchte sie nicht mehr nur eine Arbeitswoche, sondern gleich mehrere Wochen im Voraus organisieren. Dann könnte Ninas Vier-Wochen-Angebot sinnvoll werden. Der Zeitpunkt richtet sich dabei nicht danach, dass „nach E-Mail 5 nun eben das nächste Produkt dran ist“. Er richtet sich danach, wann ein weiterer Bedarf fachlich sinnvoll anschließt. Damit sind wir wieder bei der Angebotsübersicht vom Anfang: Nina hat mehrere Möglichkeiten, Julia zu helfen. Der Funnel setzt daraus jeweils einen konkreten Weg um.
Ein Upsell ist dagegen ein weiteres passendes Kaufangebot. Es kann beispielsweise bei der Freebie-Auslieferung, nach einem Kauf oder später per E-Mail angeboten werden. Dieses Angebot löst eine weitere Aufgabe oder ermöglicht ein größeres Ergebnis. Welches Angebot bei dir später an welcher Stelle erscheint, musst du jetzt noch nicht entscheiden. Diese Entscheidungen treffen wir in Modul 2, wenn wir deinen tatsächlichen Funnel planen.
Weil beide Begriffe im Funnel immer wieder auftauchen werden, trennen wir sie direkt sauber. Ein Orderbump ist eine kleine freiwillige Ergänzung direkt im Checkout. Er erleichtert, beschleunigt oder ergänzt die Anwendung des Kaufangebots. Das eigentliche Kaufangebot erfüllt sein Versprechen auch ohne ihn vollständig. Bei Nina wäre die Ersatzliste ein mögliches Beispiel: Julia kauft den Wochenplan und kann die Liste direkt im Checkout ergänzen.
Wenn du Julias Weg gerade mitgedacht hast, sind dabei schon einige technische Aufgaben aufgetaucht: Landingpage, Anmeldung, Double-Opt-in, E-Mails, Checkout, Zahlung und Auslieferung. Du musst davon jetzt noch nichts miteinander verbinden. In Lektion 1.2 schauen wir zuerst, welche Systeme du bereits nutzt und welchen Job sie in deinem Funnel übernehmen können. Erst später verbinden wir die einzelnen Teile miteinander. Für diese Lektion reicht eine andere Erkenntnis: Bevor wir Technik verbinden können, müssen wir wissen, welche Angebote überhaupt miteinander verbunden werden sollen. Und damit landen wir bei deinem Business.
Dafür nutzt du jetzt dein Dokument „Mein Ausgangspunkt“ aus der vorherigen Lektion. Aus diesen Informationen entsteht dein erster Angebotsentwurf. Er ist ausdrücklich ein Arbeitsstand. Wir legen jetzt noch keine endgültigen Preise fest, bauen keine künstlichen Produktstufen und entscheiden auch noch nicht verbindlich, welches Angebot später an welcher Stelle deines Funnels landet. Wenn dabei sichtbar wird, dass für einen wirklich sinnvollen Weg noch ein Produkt fehlt, ist das ebenfalls ein Ergebnis. Dann entwickeln wir es später gezielt – statt jetzt vorsorglich Produkte zu bauen, von denen noch niemand weiß, welchen Job sie eigentlich übernehmen sollen. Wir bringen hier erst einmal Ordnung in das, was da ist.
Du musst nach dieser Lektion noch nicht wissen, wie dein endgültiger Funnel aussieht. Das wäre viel zu früh. Bevor wir einen konkreten Weg auswählen können, brauchen wir zuerst einen Überblick darüber, womit wir bei dir überhaupt arbeiten können: Welche Angebote existieren bereits? Welche sind konkret geplant? Welche Ideen liegen herum? Welche Probleme lösen sie? Wo überschneidet sich etwas? Und gibt es Stellen, an denen tatsächlich etwas fehlt?
Für diese Aufgabe nutzt du den Arbeitsauftrag unten und fügst ihn in die AI deiner Wahl ein. Er hilft dir dabei, deine vorhandenen Angebote und Ideen zu sortieren, fehlende Informationen zu erkennen und daraus einen ersten Überblick zu erstellen. Dabei soll die AI nichts erfinden und auch keine Lücken mit Produkten füllen, nur damit am Ende eine beeindruckend vollständige Produkttreppe herauskommt.
Nutze dafür einen neuen Chat und kopiere den vollständigen Auftrag hinein.
Ich möchte einen ersten Entwurf meiner Angebotsübersicht erstellen.
Nutze zuerst ausschließlich die Informationen, die ich dir unter diesem Auftrag gebe.
Hilf mir zu erkennen:
– welche konkreten Probleme ich für meine Zielgruppe fachlich lösen kann;
– welche Freebies, Produkte oder konkreten Produktideen bereits vorhanden sind;
– welches klare Ergebnis jedes vorhandene oder geplante Angebot ermöglichen könnte;
– welche Angebote sich unnötig überschneiden;
– welche Angebote fachlich sinnvoll zusammenhängen könnten;
– welche echten Lücken möglicherweise bestehen.Wichtig:
Meine Kundinnen müssen keine feste Produkttreppe von unten nach oben durchlaufen.
Ein Angebot darf direkt passen, wenn eine Kundin die nötigen Voraussetzungen bereits mitbringt.
Erfinde keine Kundenprobleme, Erfahrungen, Nachfrage, Ergebnisse oder Kompetenzen.
Unterscheide immer zwischen:
– bereits vorhanden;
– konkret geplant;
– bisher nur Idee.Fülle keine künstlichen Produktstufen auf.
Für diesen ersten Entwurf nutzen wir höchstens diesen Rahmen:
– passende Freebie- oder Miniprodukt-Einstiege;
– bis zu fünf Mini- oder Midiprodukte insgesamt;
– bis zu drei mögliche Orderbumps;
– ein bis zwei mögliche größere Hauptprodukte.Diese Zahlen sind Obergrenzen, keine Ziele.
Ein Orderbump ist nur sinnvoll, wenn er ein Kaufprodukt leichter, schneller oder bequemer nutzbar macht. Das Kaufprodukt selbst muss sein Versprechen auch ohne Orderbump vollständig erfüllen.
Lege jetzt noch keine endgültigen Preise fest.
Stelle mir nur Fragen, die für diesen ersten Entwurf wirklich fehlen.
Frage möglichst eine Sache nach der anderen.
Nutze bereits beantwortete Informationen und verlange von mir nicht, dass ich meine Angaben erst neu sortiere.
Wenn zwei Möglichkeiten gleichermaßen sinnvoll erscheinen, zeige mir höchstens zwei Optionen und erkläre kurz den Unterschied.
Am Ende gib mir eine kompakte Übersicht mit:
- Zielgruppe und typische konkrete Situationen
- vorhandene Angebote
- konkret geplante Angebote
- lose Ideen
- mögliche Freebie- oder Miniprodukt-Einstiege
- Mini- und Midiprodukte mit jeweiligem Problem und Ergebnis
- mögliche Orderbumps mit zugehörigem Kaufprodukt
- mögliche größere Hauptprodukte
- erkennbare Überschneidungen
- mögliche echte Lücken
- offene Annahmen oder Fragen
Kennzeichne klar, was aus meinen Angaben stammt und was lediglich eine mögliche Ableitung ist.
Diese Übersicht ist ein Arbeitsentwurf. Wir prüfen und schärfen sie später weiter.
Beginne mit meinen vorhandenen Angaben.
MEIN AUSGANGSPUNKT:
[Hier die Angaben aus deinem Dokument „Mein Ausgangspunkt“ einfügen.]
Unter „MEIN AUSGANGSPUNKT“ kopierst du den Inhalt des Dokuments, das du in der vorherigen Lektion angelegt hast. Du musst deine Angaben dafür nicht noch einmal hübsch sortieren. Der Arbeitsauftrag ist gerade dafür da, mit deinem vorhandenen Stand weiterzuarbeiten.
Beantworte die Fragen, die für deinen ersten Entwurf noch fehlen. Lies anschließend aufmerksam mit. Wenn die AI ein Kundenproblem annimmt, das du aus deiner Arbeit nicht kennst, zwei Angebote miteinander verbindet, obwohl das fachlich keinen Sinn ergibt, oder aus einer losen Idee plötzlich ein beschlossenes Produkt macht, korrigierst du das. Der Entwurf soll dein Business abbilden. Kein Business, das sich die AI beim Lesen deiner Stichpunkte zusätzlich ausgedacht hat. Prüfe deshalb genau, frag nach, wenn dir etwas unklar vorkommt, und korrigiere alles, was fachlich nicht zu dir, deinen Kundinnen oder deinen Angeboten passt.
Sobald die nötigen Fragen geklärt sind, lässt du dir die im Arbeitsauftrag beschriebene Gesamtübersicht ausgeben und schaust sie dir noch einmal als Ganzes an. Kannst du erkennen, welche Angebote bereits existieren? Was nur geplant ist? Wo sich Dinge überschneiden? Welche Angebote fachlich zusammenpassen könnten? Wo noch offene Fragen stehen? Dann hast du für diese Lektion genau das, was wir brauchen.
Speichere das geprüfte Ergebnis unter: Planung → Mein erster Angebotsentwurf Damit haben wir in Modul 2 einen konkreten Arbeitsstand, den wir weiter prüfen und schärfen können.
Der Name „Angebotsentwurf“ ist hier ziemlich wörtlich gemeint. Du musst nach dieser Lektion weder dein komplettes zukünftiges Produktsystem kennen noch jede Lücke schließen. Wenn sichtbar wird, dass zwei Angebote fast dasselbe tun, ist das eine wertvolle Erkenntnis. Wenn eine Idee noch zu schwammig ist, darf sie als Idee stehen bleiben. Wenn an einer Stelle möglicherweise ein Produkt fehlt, markieren wir die Lücke zunächst, statt sofort irgendeines zu erfinden. In Modul 2 gehen wir mit diesem Material weiter.
Wenn du den Angebotsentwurf ohne AI erstellen möchtest, brauchst du am Ende dieselben Informationen. Der Weg dorthin ist nur etwas manueller.
Lege eine Tabelle mit fünf Spalten an: Angebot oder Idee · vorhandener Stand · Kundenproblem · Ergebnis · möglicher Zusammenhang mit anderen Angeboten Trage jedes vorhandene Freebie, jedes Produkt und jede konkrete Produktidee in eine eigene Zeile ein. Unfertiges bleibt ausdrücklich als unfertig markiert. Beschreibe anschließend pro Zeile das Kundenproblem und das Ergebnis nur so konkret, wie du es aus deiner eigenen Arbeit tatsächlich belegen kannst. Was du noch nicht weißt, bleibt offen.
Schau dir danach die Übersicht als Ganzes an. Lösen zwei Angebote fast dasselbe Problem? Setzt ein Produkt etwas voraus, das vorher nirgends entsteht? Führt ein Freebie oder Miniprodukt zu keinem deiner vorhandenen nächsten Angebote? Gibt es Ideen, bei denen du selbst noch nicht sagen kannst, welchen Job sie eigentlich übernehmen sollen? Markiere solche Stellen. Wenn aus deiner Übersicht bereits ein plausibler Weg sichtbar wird, kannst du darunter zusätzlich eine einfache Pfeilkette zeichnen. Sie hilft dir dabei, einen möglichen Kundenweg zu sehen, ersetzt aber deine Angebotsübersicht nicht.
Prüfen: Jedes vorhandene oder konkret geplante Angebot steht in deiner Übersicht. Überschneidungen, offene Stellen und mögliche Zusammenhänge sind sichtbar.
Speichern: Planung → Mein erster Angebotsentwurf
Dein erster Angebotsentwurf steht. Du hast also einen ersten Überblick darüber, welche Angebote bereits da sind, welche Ideen du mitbringst und welche davon später miteinander verbunden werden könnten. Jetzt kommt die Technik ins Spiel – allerdings noch nicht in Form von Automationen, Schnittstellen und einem Nachmittag, an dessen Ende du siebzehn offene Tabs hast und nicht mehr weißt, warum du eigentlich bei Make gelandet bist.
In dieser Lektion beantwortest du eine viel kleinere, aber wichtige Frage: Welche technischen Jobs wird dein Funnel später brauchen, welche Werkzeuge hast du dafür bereits und was darf im Moment noch offenbleiben?
Du baust heute noch nichts zusammen und kaufst auch nicht vorsorglich mehrere Systeme, deren Aufgabe noch gar nicht feststeht. Du sorgst lediglich dafür, dass aus einem diffusen „Technik fehlt wahrscheinlich noch irgendwo“ ein konkreter Arbeitsstand wird, auf den wir später zurückgreifen können. Fehlende Werkzeuge dürfen dabei ausdrücklich offenbleiben. Im weiteren Kurs kommt für jedes tatsächlich benötigte Werkzeug der Moment, an dem aus offen ein jetzt entscheiden und einsatzbereit machen wird. :chatgpt-content-reference{index=“0″}
Erinnern wir uns kurz an den Weg aus der letzten Lektion. Eine Kundin entdeckt deinen Einstieg, fordert beispielsweise ein Freebie an, bestätigt ihre Anmeldung und bekommt anschließend Zugriff darauf. Sie erhält hilfreiche E-Mails, sieht ein passendes Kaufangebot, entscheidet sich vielleicht dafür, bezahlt und bekommt danach genau das Produkt, das sie gekauft hat.
Für deine Kundin soll sich dieser Weg möglichst selbstverständlich anfühlen. Im Hintergrund müssen dafür allerdings mehrere Jobs erledigt werden: Eine Seite muss ihr deinen Einstieg oder dein Kaufangebot zeigen, ein System muss ihre Anmeldung entgegennehmen, E-Mails müssen verschickt werden, ein Kauf muss bezahlt werden können, das gekaufte Produkt braucht einen Auslieferungsort und bestimmte Informationen müssen später zwischen deinen Systemen weitergegeben werden.
Das klingt auf den ersten Blick nach ziemlich vielen Werkzeugen. Es bedeutet aber nicht, dass du für jeden Job einen eigenen Anbieter brauchst. Ein System kann mehrere Aufgaben übernehmen, und manche Entscheidungen hängen davon ab, wie dein späterer Funnel und deine Produkte überhaupt aussehen. Deshalb schauen wir zuerst auf die Jobs und erst danach darauf, welches vorhandene oder später benötigte Werkzeug sie übernehmen kann.
Irgendwo muss deine Kundin dein Freebie entdecken, ein Kaufangebot kennenlernen oder erfahren, was ihr nächster Schritt ist. Dafür brauchst du später eine Website, Landingpages oder ein anderes Seitensystem, mit dem sich die benötigten Seiten und Seitenbereiche umsetzen lassen.
Welche Seiten dein eigener Funnel tatsächlich braucht, steht heute noch nicht verbindlich fest. Deshalb reicht jetzt eine wesentlich kleinere Prüfung: Hast du bereits ein System, in dem du Seiten erstellen oder bearbeiten kannst, und funktioniert dein Zugang?
Das kann deine bestehende Website oder ein separater Landingpageanbieter sein. Falls du dort bereits arbeiten kannst, ist dieser Job fürs Erste versorgt. Fehlt dir ein Seitensystem, markierst du es heute lediglich als offen. Später, wenn du die tatsächlichen Funnel-Seiten baust, wird diese Entscheidung verbindlich und du brauchst ein einsatzbereites System.
Beim Newsletter lohnt sich schon jetzt ein etwas genauerer Blick, weil dein Funnel später nicht einfach dieselbe Nachricht an jeden Kontakt schicken soll. Eine neue Interessentin muss beispielsweise ihre Anmeldung bestätigen können, vorbereitete E-Mails sollen automatisch in einer bestimmten Reihenfolge verschickt werden können und später kann es notwendig werden, Kontakte anhand ihres Status unterschiedlich weiterzuführen.
Warum das wichtig ist, hast du bei Julia bereits gesehen: Hat sie den Wochenplan gekauft, wäre es ziemlich schräg, wenn Nina ihr kurz darauf wieder eine automatisierte Mail schickt, die versucht, ihr denselben Wochenplan zu verkaufen.
Dein Newsletteranbieter muss deshalb grundsätzlich Möglichkeiten mitbringen, mit denen verschiedene Kontaktzustände abgebildet werden können. Das können je nach Anbieter Listen, Tags, Felder oder andere Funktionen sein. Welche konkrete Struktur wir später verwenden, entscheiden wir heute noch nicht.
Prüfe stattdessen, ob dein vorhandener Anbieter grundsätzlich Folgendes ermöglicht:
Wenn du eine Funktion sicher kennst, kannst du sie abhaken. Findest du sie eindeutig in der Dokumentation deines Anbieters, ebenfalls. Bleibt etwas unklar, ist noch prüfen eine vollkommen brauchbare Antwort.
Ich selbst nutze für meine E-Mails Brevo. Damit werden wir später im Kurs auch konkret arbeiten. Dein Anbieter darf selbstverständlich ein anderer sein, solange er die Funktionen unterstützt, die dein bestätigter Funnel am Ende tatsächlich braucht. :chatgpt-content-reference{index=“1″}
Beim Kauf passieren zwei Dinge, die leicht zusammengeworfen werden: Deine Kundin bezahlt und sie bekommt anschließend ihr Produkt.
Für den ersten Teil brauchst du später eine Zahlungs- beziehungsweise Checkout-Lösung. Der Checkout ist der Bereich, in dem deine Kundin ihren Kauf abschließt. Heute prüfst du lediglich, ob du bereits einen Zahlungsanbieter oder eine Checkout-Lösung verwendest, ob dein Zugang funktioniert und ob damit grundsätzlich echte Zahlungen möglich sind.
Danach kommt die Auslieferung. Ein kleines digitales Produkt kann beispielsweise als Download bereitgestellt werden, während ein umfangreicher Kurs vielleicht in einem geschützten Bereich liegt. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt deshalb auch davon ab, was du später tatsächlich verkaufst und in welchem Format dieses Produkt gebaut wird.
Falls das Format noch nicht feststeht, musst du heute keine technische Entscheidung erzwingen. Ein Eintrag wie:
Auslieferungsort noch offen. Entscheidung folgt, sobald das Produktformat feststeht.
ist an dieser Stelle vollkommen in Ordnung.
Ich selbst nutze für Zahlungen Stripe und meine eigene Website als Auslieferungsort. Dein Setup darf anders aussehen. Entscheidend ist später lediglich, dass Zahlung und Auslieferung zuverlässig ihre jeweiligen Jobs erledigen.
Stell dir vor, eine Kundin kauft ein Produkt und dein Zahlungsanbieter weiß davon – dein Newsletteranbieter aber nicht. Technisch ist der Kauf erfolgreich. Für deine Kommunikation existiert er praktisch nicht.
Dann kann genau das passieren, was wir vermeiden wollen: Die Kundin bekommt ihr Produkt und erhält später trotzdem eine automatisierte E-Mail, die versucht, ihr dasselbe Produkt erneut zu verkaufen.
Deshalb müssen bestimmte Informationen später zwischen deinen Systemen weitergegeben werden können. Nach einem Kauf muss beispielsweise an der richtigen Stelle ankommen:
Diese Kundin hat dieses Produkt gekauft.
Manchmal existiert dafür bereits eine direkte Verbindung zwischen zwei Anbietern. In anderen Fällen kann ein zusätzliches Automationswerkzeug eingesetzt werden. Ich nutze dafür unter anderem Make.
Heute musst du weder herausfinden, wie eine solche Verbindung technisch gebaut wird, noch eine Automation einrichten. Solange dein Funnel noch nicht endgültig feststeht, wissen wir teilweise noch gar nicht, welche Information später von welchem System wohin übertragen werden muss.
Für deine Bestandsaufnahme reicht deshalb:
Direkte Verbindung vorhanden, Automationswerkzeug vorhanden oder Verbindung später prüfen.
Ein zusätzliches Automationswerkzeug wird später übrigens nur dann nötig, wenn deine vorhandenen Systeme den bestätigten Weg nicht bereits direkt abbilden können. Wir kaufen keinen Adapter, bevor wir geprüft haben, ob beide Stecker ohnehin zusammenpassen.
Sobald der Kaufstatus an der richtigen Stelle angekommen ist, kann dein Funnel darauf reagieren. Eine Käuferin darf weiterhin hilfreiche Inhalte bekommen; lediglich das Produkt, das sie bereits gekauft hat, sollte ihr nicht weiterhin so angeboten werden, als wäre nichts passiert.
Welche E-Mails sie stattdessen bekommt, welche Angebotsanteile entfallen und welcher nächste Schritt sinnvoll ist, planen wir später. Heute reicht die Frage, ob deine vorhandenen Systeme diese Unterscheidung grundsätzlich ermöglichen oder ob genau das als offene technische Frage festgehalten werden muss.
Damit bleibt diese Lektion bei ihrem eigentlichen Job: Bestand prüfen, Funktionen verstehen, Lücken sichtbar machen.
Ein fehlendes Werkzeug muss heute noch nicht automatisch ausgewählt oder gekauft werden. Das ist wichtig, weil einige Entscheidungen erst sinnvoll werden, wenn dein Produktformat oder dein tatsächlicher Funnel feststeht.
Offen bedeutet aber nicht: Darum kümmern wir uns irgendwann zufällig.
Im weiteren Kurs bekommst du jeweils an dem Punkt einen verbindlichen Werkzeug-Checkpoint, an dem du das entsprechende System zum ersten Mal wirklich brauchst. Dann gilt: vorhandenes Werkzeug prüfen oder fehlendes Werkzeug auswählen, Zugang einrichten und mit einem kleinen Test sicherstellen, dass du damit weiterarbeiten kannst.
So sieht diese Logik später aus:
Ein Werkzeug zum tatsächlichen Produktbau wird fällig, wenn dein bestätigtes Produktformat eines benötigt und du die Produktversion wirklich baust.
Dein Seitensystem muss spätestens einsatzbereit sein, wenn aus deinen fertigen Texten reale Funnel-Seiten werden.
Dein Newsletteranbieter wird verbindlich, sobald die E-Mail-Ebene deines Funnels tatsächlich aufgebaut wird.
Eine Zahlungs- oder Checkout-Lösung muss spätestens bereitstehen, wenn der reale Kaufweg technisch eingerichtet wird.
Ein zusätzliches Automationswerkzeug wird erst dann ausgewählt, wenn feststeht, dass deine vorhandenen Systeme die benötigte Verbindung nicht direkt herstellen können.
Dadurch triffst du technische Entscheidungen weder zu früh noch zu spät. Du kaufst heute nichts auf Verdacht, weißt aber gleichzeitig bei jedem offenen Punkt, wann er später wieder auf den Tisch kommt.
Du brauchst nach dieser Lektion weder einen fertigen Checkout noch eine Automation noch eine ausgeklügelte Tag-Struktur. Du brauchst Klarheit darüber, welcher wichtige Job bereits von einem vorhandenen Werkzeug übernommen werden kann, was du noch prüfen musst und welche Entscheidung sinnvollerweise erst später fällt.
Deine Übersicht kann am Ende beispielsweise so aussehen:
Meine Website übernimmt die Seiten. Mein Newsletteranbieter kann automatische Folgen verschicken, die Käuferlogik muss ich dort noch prüfen. Stripe ist für Zahlungen vorhanden. Den endgültigen Auslieferungsort entscheide ich nach dem Produktformat. Eine Verbindung zwischen Zahlung und Newsletter muss später geprüft werden.
Damit lässt sich weiterarbeiten.
„Irgendwie fehlt mir noch Technik“ hilft ungefähr so viel wie eine Notiz mit „Marketing machen“.
Also machen wir es konkret.
Lege unter:
Technik und Tests
ein Dokument mit dem Namen:
Meine Werkzeuge
an und kopiere die folgende Vorlage hinein.
1. SEITEN
Mein Anbieter / meine Website: […]
Zugang funktioniert: [ja / nein]
Ich kann Seiten erstellen oder bearbeiten: [ja / nein / noch prüfen]
Offen: […]
2. NEWSLETTER UND E-MAILS
Mein Anbieter: […]
Zugang funktioniert: [ja / nein]
Double-Opt-in möglich: [ja / nein / noch prüfen]
Automatische E-Mail-Folgen möglich: [ja / nein / noch prüfen]
Kontakte können über Listen, Tags oder Felder unterschieden werden: [ja / nein / noch prüfen]
Kaufstatus kann später technisch berücksichtigt werden: [ja / nein / noch prüfen]
Käuferinnen können aus einem Verkaufspfad ausgeschlossen oder anders weitergeführt werden: [ja / nein / noch prüfen]
Offen: […]
3. ZAHLUNG
Mein Zahlungsanbieter: […]
Zugang funktioniert: [ja / nein]
Echte Zahlungen grundsätzlich möglich: [ja / nein / noch prüfen]
Checkout-Lösung: […]
Offen: […]
4. AUSLIEFERUNG
Meine Produkte sollen derzeit ausgeliefert werden über: […]
Status: [vorhanden / noch offen]
Zugang funktioniert: [ja / nein / noch nicht relevant]
Offen: […]
5. VERBINDUNG DER SYSTEME
Direkte Verbindungen, die ich bereits kenne: […]
Automationswerkzeug vorhanden: [Make / anderes / keines / noch offen]
Was später geprüft werden muss: […]
6. OFFENE ENTSCHEIDUNGEN
Das muss später noch entschieden werden: […]
Diese Entscheidung wird fällig, sobald: […]
Das muss ich bei meinem Anbieter noch prüfen: […]
WICHTIG
Keine Passwörter, API-Schlüssel, Zugangstokens oder andere Zugangsdaten in dieses Dokument schreiben.
Diese Vorlage baut auf der bisherigen Werkzeugübersicht auf; ergänzt ist jetzt vor allem der Punkt, wann eine offene Entscheidung wieder aufgenommen werden muss. :chatgpt-content-reference{index=“2″}
Geh jetzt einmal durch das, was bereits da ist. Öffne deine Website beziehungsweise dein Seitensystem, deinen Newsletteranbieter, deine vorhandene Zahlungs- oder Checkout-Lösung und – falls bereits vorhanden – deinen Auslieferungsort und dein Automationswerkzeug.
Hier geht es noch nicht um einen großen Techniktest. Prüfe zunächst, ob du überhaupt Zugriff hast, ob das System noch das ist, mit dem du tatsächlich arbeiten möchtest, und ob du weißt, welchen Job es später übernehmen soll.
Falls ein Zugang nicht funktioniert, notierst du das konkret. Du musst das Problem nicht in dieser Lektion vollständig lösen, solange du dieses Werkzeug für die aktuelle Arbeit noch nicht brauchst. Spätestens am verbindlichen Werkzeug-Checkpoint muss der Zugang allerdings funktionieren.
Passwörter, API-Schlüssel und andere Zugangsdaten bleiben im Passwortmanager. Sie gehören weder in deine Werkzeugübersicht noch in einen AI-Chat.
Gehe bei deinem Newsletteranbieter die Funktionen aus deiner Vorlage nacheinander durch: Bestätigung, automatische E-Mail-Folgen, Kontaktzuordnung und die spätere Möglichkeit, einen Kaufstatus zu berücksichtigen.
Du musst dich dafür nicht drei Stunden lang durch sämtliche Einstellungen klicken. Kennst du eine Funktion sicher, trägst du sie ein. Findest du die Antwort eindeutig in der Dokumentation deines Anbieters, kannst du sie ebenfalls festhalten.
Bleibt etwas unklar, schreibst du:
noch prüfen
und formulierst unter Offen die konkrete Frage.
Zum Beispiel:
Prüfen, ob mein Newsletteranbieter vor dem Versand eines Verkaufsbereichs berücksichtigen kann, dass die Kundin das Produkt bereits gekauft hat.
Eine klare offene Frage ist heute wertvoller als ein optimistisches Häkchen, das uns später beim technischen Aufbau wieder vor die Füße fällt. :chatgpt-content-reference{index=“3″}
Lies jetzt alle offenen Punkte deiner Werkzeugübersicht noch einmal durch.
Ein Eintrag wie:
Auslieferung offen
hilft dir später kaum weiter.
Schreib stattdessen beispielsweise:
Auslieferungsort entscheiden, sobald in Modul 3 das endgültige Produktformat feststeht beziehungsweise die tatsächliche Produktversion gebaut wird.
Aus:
Newsletter prüfen
wird beispielsweise:
Prüfen, ob mein Anbieter die bestätigte Käuferlogik technisch abbilden kann. Spätestens vor der realen E-Mail-Umsetzung klären.
Und aus:
Website fehlt
kann werden:
Seitensystem noch offen. Muss spätestens einsatzbereit sein, bevor die Funnel-Seiten gebaut werden.
Damit bekommt jeder offene Punkt zwei Informationen:
Was fehlt?
und:
Wann wird die Entscheidung fällig?
Diese kleine Ergänzung ist wichtig, weil dein Arbeitsstand dadurch nicht nur beschreibt, dass etwas unfertig ist, sondern dir später auch sagt, wann du wieder hinschauen musst.
Falls du bei der Prüfung feststellst, dass dir ein Werkzeug tatsächlich fehlt oder dein vorhandener Anbieter eine benötigte Funktion möglicherweise nicht unterstützt, markierst du das in deiner Übersicht.
Du musst deshalb heute noch nichts kaufen.
Prüfe stattdessen, ob die Entscheidung jetzt schon sinnvoll getroffen werden kann oder ob dafür noch Informationen fehlen. Ein Auslieferungsort hängt möglicherweise vom späteren Produktformat ab. Ein zusätzliches Automationswerkzeug hängt davon ab, ob deine endgültigen Systeme eine direkte Verbindung anbieten. Ein Tool zum Produktbau wird erst relevant, wenn feststeht, welches Format du tatsächlich baust.
Trage den entsprechenden Zeitpunkt bei deinen offenen Entscheidungen ein.
So bleibt die Technik leicht genug, um jetzt weiterarbeiten zu können, ohne dass wichtige Entscheidungen in irgendeinem späteren „müsste man noch“ verschwinden.
Jeder technische Job deines späteren Funnels hat jetzt entweder ein vorhandenes Werkzeug oder eine konkrete offene Frage mit einem sinnvollen späteren Entscheidungszeitpunkt.
Deine vorhandenen Zugänge sind geprüft. Du weißt, womit Seiten, E-Mails, Zahlung und Auslieferung grundsätzlich umgesetzt werden könnten. Beim Newsletteranbieter hast du die für den späteren Funnel wichtigen Grundfunktionen geprüft oder konkret als offen markiert. Verbindungen zwischen deinen Systemen sind noch nicht gebaut, und ein zusätzliches Automationswerkzeug wurde nicht vorsorglich angeschafft.
Unter:
Technik und Tests → Meine Werkzeuge
liegt dein tatsächlicher Arbeitsstand.
Damit ist die Frage dieser Lektion beantwortet: Du weißt jetzt, welche technischen Jobs dein Funnel später braucht, was davon bereits vorhanden ist und wann ein heute noch offener Punkt verbindlich entschieden werden muss.
Die Werkzeuge müssen noch nicht miteinander reden. Als Nächstes klären wir erst einmal, wie du deinen Arbeitsstand so an die AI-Assistentinnen weitergibst, dass sie mit dir weiterarbeiten können, ohne jedes Mal wieder bei null anzufangen.
Weiter mit 1.3 · So arbeitest du mit deinen AI-Assistentinnen.
Dein erster Angebotsentwurf ist gespeichert und deine Werkzeuge sind geprüft. Bevor wir in Modul 2 deinen tatsächlichen Funnel planen, klären wir noch kurz die Arbeitsweise, die uns durch den restlichen Kurs begleitet.
Du sollst dabei nicht für jede Assistentin erst einen perfekten Prompt bauen, deine Gedanken vorsortieren und sämtliche bisherigen Entscheidungen neu erklären. Du bringst dein Fachwissen und den aktuellen Arbeitsstand mit. Die Assistentin übernimmt einen klar begrenzten Job, sortiert die vorhandenen Informationen, fragt nach wirklich fehlenden Angaben und arbeitet mit dir bis zu einem Ergebnis, das du fachlich geprüft und bestätigt hast.
Unser Arbeitsrhythmus bleibt deshalb im ganzen Kurs ziemlich einfach:
Arbeitsstand geben → gemeinsam klären → Ergebnis prüfen → bestätigten Stand weiterverwenden
Deine Gedanken müssen nicht perfekt sortiert sein, bevor du mit einer Assistentin arbeitest. Gib ihr den vorhandenen Stand und lass sie zunächst erkennen, was bereits feststeht, was für ihre Aufgabe relevant ist und welche Information tatsächlich noch fehlt. Ein Teil ihrer Arbeit besteht schließlich darin, dir beim Sortieren und Weiterdenken zu helfen.
Wenn eine wichtige Information fehlt, beantwortest du diese Lücke. Was bereits bekannt ist, muss nicht ständig neu abgefragt werden. Bleibst du mit derselben Assistentin an derselben Aufgabe, arbeite möglichst im bestehenden Chat weiter, damit ihr den bereits erarbeiteten Kontext nutzen könnt.
Wechselst du später zu einer anderen Assistentin, bekommt sie den relevanten bestätigten Arbeitsstand, den sie für ihren Job braucht. Sämtliche verworfenen Varianten müssen nicht mit umziehen. Die nächste Assistentin muss nicht rekonstruieren, warum Version 3b von Dienstagabend inzwischen gestorben ist und welche zwei Alternativen davor kurz ebenfalls ganz vernünftig aussahen.
Welche Informationen bei einem Wechsel tatsächlich gebraucht werden, sage ich dir in der jeweiligen Lektion. Du musst diese Übergaben nicht selbst zusammenbauen.
Eine AI kann etwas sehr überzeugend formulieren und trotzdem an deinem Business vorbeiarbeiten. Deshalb wird ein Vorschlag nicht dadurch richtig, dass er ordentlich klingt.
Wenn dir bei einem Ergebnis etwas komisch vorkommt, helfen dir vier Fragen:
Wenn etwas nicht passt, korrigiere möglichst konkret. Statt „Gefällt mir nicht“ hilft beispielsweise:
„Das Ergebnis ist mir zu groß. Meine Kundin soll danach ausschließlich ihre erste Wochenplanung fertig haben. Begrenze das Angebot darauf und passe Umfang und Beschreibung entsprechend an.“
Du brauchst dafür keine besondere Prompt-Sprache. Sag der Assistentin, was nicht passt und was stattdessen gelten soll. Damit kann sie weiterarbeiten.
Sobald du ein Ergebnis geprüft und bestätigt hast, wird diese Fassung zum aktuellen Arbeitsstand. Mit ihr gehen wir in den nächsten Schritt, statt bei jeder neuen Aufgabe sämtliche alten Entwürfe wieder hervorzuholen und bereits getroffene Entscheidungen erneut zu diskutieren.
Dadurch wird dein Funnel im Laufe des Kurses immer konkreter: Was entschieden ist, bleibt als Arbeitsgrundlage stehen. Wir kümmern uns jeweils um die nächste offene Frage und geben einer neuen Assistentin nur das mit, was sie für ihren Teil der Arbeit tatsächlich braucht.
Dein Angebotsentwurf liegt bereits unter Planung → Mein erster Angebotsentwurf, deine Werkzeugübersicht unter Technik und Tests → Meine Werkzeuge. Mehr musst du für diese Lektion nicht vorbereiten.
**Ab Modul 2 arbeiten wir mit diesem Stand weiter und machen aus den bisherigen Möglichkeiten deinen konkreten Verkaufsweg.
Aus deiner Produkttreppe wird dein erster Funnel
In Modul 1 hast du deinen ersten Angebotsentwurf erstellt und deine vorhandenen Werkzeuge geprüft. Damit steht dein Ausgangspunkt: Du weißt, welche Angebote und Ideen bereits da sind, und hast festgehalten, womit sich dein Funnel später technisch umsetzen lässt beziehungsweise welche Fragen dabei noch offen sind.
Jetzt treffen wir die Entscheidungen, aus denen dein erster konkreter Verkaufsweg entsteht.
Dein Angebotsentwurf darf dafür noch unfertig sein. Angebote können sich überschneiden, Ideen können wieder herausfallen und vermeintliche Lücken können sich als völlig unproblematisch erweisen. Bevor wir also auswählen, was in deinen ersten Funnel gehört, prüfen wir zuerst, ob deine Angebotsarchitektur trägt.
In diesem Modul entscheidest du, welchen Verkaufsweg du als Erstes bauen willst. Wir legen den Einstieg fest, wählen die dazu passenden Angebote und planen anschließend den vollständigen Weg deiner Kundin.
Am Ende steht fest, womit sie einsteigt, welches Kaufangebot dazugehört, ob ein Orderbump sinnvoll ist, welche Preise gelten und was an den einzelnen Stationen des Funnels passiert. Gleichzeitig wird sichtbar, welche Produkte beziehungsweise Produktbestandteile, Seiten, E-Mails und technischen Verbindungen für diesen Weg tatsächlich noch gebaut oder eingerichtet werden müssen.
Damit bekommt alles, was danach kommt, einen konkreten Auftrag. Wir bauen nicht vorsorglich irgendwelche Funnelbestandteile, sondern das, was dein erster Verkaufsweg tatsächlich braucht.
Zuerst arbeitest du mit Vera. Gemeinsam prüft ihr deinen bisherigen Angebotsentwurf: Welche Angebote haben einen klaren Job? Wo gibt es Überschneidungen? Welche Zusammenhänge sind fachlich sinnvoll? Und wo scheint etwas zu fehlen, obwohl dafür vielleicht gar kein zusätzliches Produkt nötig ist?
Am Ende steht eine bestätigte Angebotsarchitektur, auf deren Grundlage du deinen ersten Funnel auswählen kannst.
Jetzt entscheidest du, welchen Weg du zuerst bauen willst. Du legst den Einstieg fest und wählst die Angebote aus deiner bestätigten Architektur, die zu diesem Weg gehören.
Dabei kann dein Funnel mit einem Freebie oder einem Miniprodukt beginnen. Außerdem entscheidest du, welches Kaufangebot dazugehört und ob ein Orderbump für diesen konkreten Weg sinnvoll ist.
Am Ende von 2.2 weißt du also nicht mehr nur, welche Angebote grundsätzlich zusammenpassen könnten, sondern welche davon in deinen ersten Funnel gehören.
In 2.3 wird aus dieser Auswahl der vollständige Bauplan. Du legst den Kundenweg vom Einstieg bis nach dem Kauf fest, bestimmst die Preise und hältst fest, welche Seiten, E-Mails, Produktbestandteile und technischen Verbindungen dafür gebraucht werden.
Damit ist anschließend klar, was in den nächsten Modulen tatsächlich gebaut werden muss.
Dein Ausgangspunkt liegt bereits unter Planung → Mein erster Angebotsentwurf. Deine Werkzeugübersicht liegt unter Technik und Tests → Meine Werkzeuge.
Du musst vorher nichts umsortieren, ergänzen oder entscheiden. Auch offene technische Fragen dürfen offen bleiben, bis wir wissen, was dein konkreter Funnel tatsächlich braucht.
Öffne Planung → Mein erster Angebotsentwurf aus Lektion 1.1. Mit diesem Arbeitsstand gehen wir jetzt weiter.
Bevor du in 2.2 auswählen kannst, welchen Verkaufsweg du als Erstes bauen willst, müssen wir wissen, welche deiner Angebote dafür überhaupt belastbar zur Verfügung stehen. Welche haben einen klaren Job? Welche überschneiden sich? Welche funktionieren unabhängig voneinander? Wo gibt es einen fachlich sinnvollen Zusammenhang – und wo sieht eine Reihenfolge nur deshalb schön ordentlich aus, weil sich Angebote nun einmal hervorragend untereinander schreiben lassen?
Dafür arbeitest du jetzt mit Vera.
Dein erster Angebotsentwurf durfte noch ein Entwurf sein. Darin können fertige Angebote neben konkret geplanten Produkten und losen Ideen stehen, mögliche Verbindungen können sich später als unpassend herausstellen und eine vermeintliche Lücke kann nach genauerem Hinsehen einfach nur freier Platz auf dem Papier sein.
Vera schaut mit dir bei jedem relevanten Angebot darauf, in welcher Kundensituation es gebraucht wird, welchen primären Job es übernimmt, welches konkrete Ergebnis es ermöglicht, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen und wo seine Grenzen liegen. Dadurch lassen sich Angebote nicht nur anhand ihres Namens oder Umfangs unterscheiden, sondern anhand der Aufgabe, die sie für deine Kundin tatsächlich erfüllen.
Anschließend schaut ihr auf die Beziehungen zwischen diesen Angeboten. Zwei Produkte können sich überschneiden, obwohl sie unterschiedlich heißen. Ein kleines Angebot muss nicht automatisch vor einem größeren gekauft werden. Und nur weil Produkt A wunderbar über Produkt B und unter Produkt C in eine Grafik passt, hat die Kundin noch lange keinen Grund, diesen Weg zu gehen.
Eine Verbindung bekommt deshalb nur dann Bedeutung, wenn sie fachlich trägt. Muss ein bestimmtes Ergebnis bereits erreicht sein, bevor das nächste Angebot sinnvoll genutzt werden kann? Gibt es Wissen, Entscheidungen oder Voraussetzungen, auf denen ein anderes Angebot tatsächlich aufbaut? Oder funktionieren beide unabhängig voneinander und gehören nur für bestimmte Kundinnen oder Situationen zusammen?
Dasselbe gilt für Lücken. Erst wenn eine konkrete relevante Kundenaufgabe unversorgt bleibt, halten wir einen offenen Produktauftrag fest. Ein freier Platz zwischen zwei Angeboten reicht dafür nicht – und das fehlende Produkt wird in dieser Lektion auch noch nicht entwickelt.
Am Ende von 2.1 hast du deshalb noch keinen Funnel ausgewählt. Du hast etwas, das wir dafür zuerst brauchen: eine geprüfte Angebotsarchitektur, die zeigt, welche Angebote belastbar vorhanden oder geplant sind, welchen Job sie übernehmen und wie sie fachlich zusammenhängen.
Du musst Mein erster Angebotsentwurf vorher weder umschreiben noch neu sortieren oder fehlende Stellen vorsorglich ausfüllen. Vera bekommt deinen vorhandenen Arbeitsstand und unterscheidet weiterhin zwischen Angeboten, die bereits existieren, konkret geplanten Produkten und Ideen, die bisher nur eine Möglichkeit sind. Eine Idee bekommt also nicht plötzlich einen festen Platz in deiner Angebotsarchitektur, nur weil Vera einen ausgesprochen überzeugenden Absatz darüber schreiben könnte.
Deine Aufgabe ist vor allem die fachliche Prüfung. Passt die beschriebene Kundensituation wirklich? Ist das Ergebnis korrekt? Gehört eine genannte Voraussetzung tatsächlich dazu? Endet das Angebot dort, wo Vera die Grenze zieht? Und ist eine vermutete Verbindung zwischen zwei Angeboten in deinem Business tatsächlich begründet?
Fehlt für diese Prüfung eine wichtige Information, fragt Vera nach. Was bereits zuverlässig aus deinem Angebotsentwurf hervorgeht, muss sie nicht noch einmal aus dir herausinterviewen. Du gibst ihr die fachlichen Informationen, korrigierst falsche Ableitungen und bestätigst erst dann den Stand, mit dem wir weiterarbeiten.
Öffne Vera, kopiere den folgenden Auftrag hinein und füge an der vorgesehenen Stelle den vollständigen Inhalt aus Planung → Mein erster Angebotsentwurf ein.
Meinen ersten Angebotsentwurf prüfen und schärfen
Ich bringe meinen gespeicherten Arbeitsstand aus Lektion 1.1 mit. Das Dokument heißt „Mein erster Angebotsentwurf“.
Prüfe und schärfe diesen vorhandenen Entwurf mit mir. Nutze zuerst alles, was dort bereits steht, und frage Informationen nicht erneut ab, wenn sie zuverlässig daraus hervorgehen. Führe mich durch den Prozess und stelle möglichst nur eine Hauptfrage pro Nachricht.
Prüfe für jedes relevante Angebot:
– welchen primären Job es übernimmt
– für welche konkrete Kundensituation es relevant ist
– welches konkrete Ergebnis es ermöglicht
– welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen
– wo seine Grenzen liegen
– ob es eigenständig sinnvoll funktioniert oder tatsächlich auf einem anderen Angebot aufbautPrüfe anschließend die Angebotsarchitektur insgesamt:
– Wo überschneiden sich Angebote oder konkurrieren miteinander?
– Welche Zusammenhänge und Reihenfolgen sind fachlich begründet?
– Welche Angebote können unabhängig voneinander gekauft werden?
– Welche vermeintlichen Lücken brauchen gar kein zusätzliches Produkt?
– Wo bleibt tatsächlich eine relevante Kundenaufgabe unversorgt?
– Welche Punkte sind Fakt, bestätigte Entscheidung, Ableitung oder noch offene Annahme?Behandle lose Produktideen ausdrücklich als Ideen. Erfinde keine Kundensituationen, Nachfrage, Ergebnisse, Produktdetails oder zusätzlichen Angebote.
Wenn zwei Angebote praktisch denselben Job übernehmen, zeige mir die Überschneidung klar. Wenn eine Reihenfolge nur deshalb sinnvoll erscheint, weil daraus eine schöne Abfolge entsteht, hinterfrage sie. Wenn ein Angebot unabhängig sinnvoll gekauft werden kann, kennzeichne das.
Wird eine echte relevante Lücke sichtbar, markiere sie als offenen Produktauftrag. Entwickle das fehlende Produkt in dieser Lektion noch nicht.
Ordne meine unsortierten Antworten selbst ein. Zeige mir während der Prüfung jeweils kurz, was bereits geklärt ist und welche relevante Frage als Nächstes offen ist.
Bevor du das finale Ergebnis erstellst, zeige mir einen kompakten Prüfstand mit:
– relevanten Kundensituationen
– primärem Job jedes Angebots
– Ergebnissen
– Voraussetzungen
– Grenzen
– Überschneidungen
– fachlich begründeten Zusammenhängen
– eigenständig funktionierenden Angeboten
– echten Lücken
– offenen AnnahmenFrage mich anschließend ausdrücklich, ob dieser Prüfstand sachlich stimmt.
Erstelle erst nach meiner Bestätigung die finale geprüfte Angebotsarchitektur. Gib sie so aus, dass ich sie vollständig kopieren und unter Planung → Meine geprüfte Angebotsarchitektur speichern kann.
MEIN ERSTER ANGEBOTSENTWURF:
[Hier den vollständigen Inhalt aus „Planung → Mein erster Angebotsentwurf“ einfügen.]
Beantworte Veras Rückfragen und prüfe ihre Ableitungen, bis die relevanten Angebote sauber voneinander abgegrenzt sind. Du beurteilst ihre Antworten dabei nicht danach, wie überzeugend sie formuliert sind, sondern danach, ob sie dein Business korrekt abbilden. Wenn Vera eine Kundensituation annimmt, die so nicht existiert, ein Ergebnis größer macht, als du es tatsächlich liefern willst, oder zwei Angebote miteinander verbindet, obwohl dafür kein fachlicher Grund besteht, korrigierst du das.
Bevor die finale Fassung entsteht, zeigt Vera dir den Gesamtstand noch einmal kompakt. Prüfe dabei, ob jedes relevante Angebot einen erkennbaren eigenen Job hat, ob Überschneidungen sichtbar sind und ob angenommene Reihenfolgen wirklich einen fachlichen Grund haben. Ideen müssen weiterhin als Ideen erkennbar sein und eine neue Produktlücke darf nur dort auftauchen, wo ihr eine konkrete unversorgte Kundenaufgabe gefunden habt.
Wenn der Prüfstand deinen tatsächlichen Stand korrekt wiedergibt, bestätigst du ihn. Im Auftrag hast du Vera angewiesen, dir anschließend die finale geprüfte Angebotsarchitektur als vollständige, kopierbare Fassung auszugeben.
Sollte Vera dir diese Fassung nicht automatisch ausgeben, schreib ihr:
Der Prüfstand ist bestätigt. Erstelle mir jetzt meine finale geprüfte Angebotsarchitektur als vollständige, kopierbare Fassung. Übernimm ausschließlich den bestätigten Stand und kennzeichne weiterhin klar, was vorhanden, konkret geplant, Idee oder offener Produktauftrag ist. Ergänze keine neuen Annahmen, Angebote oder Zusammenhänge.
Kopiere die finale Fassung und speichere sie unter:
Planung → Meine geprüfte Angebotsarchitektur
Dieses Dokument brauchst du in 2.2 für die Auswahl deines ersten Funnels.
Du bist mit 2.1 fertig, wenn deine relevanten Angebote klar genug voneinander abgegrenzt sind, um damit eine Funnelentscheidung treffen zu können. Du kennst ihre Kundensituation, ihren primären Job, ihr Ergebnis, ihre Voraussetzungen und Grenzen. Überschneidungen und fachlich begründete Zusammenhänge sind sichtbar, unabhängig funktionierende Angebote wurden nicht künstlich in eine Reihenfolge gezwungen und echte Lücken sind als offene Produktaufträge festgehalten.
Deine bestätigte Fassung liegt unter Planung → Meine geprüfte Angebotsarchitektur.
Wenn du ohne Vera arbeitest, brauchst du am Ende dasselbe Ergebnis: eine geprüfte Angebotsarchitektur. Öffne Planung → Mein erster Angebotsentwurf und lege daneben ein neues Dokument mit dem Namen Meine geprüfte Angebotsarchitektur an.
Gehe deine vorhandenen und konkret geplanten Angebote einzeln durch und halte bei jedem fest, welchen Status es hat – vorhanden, konkret geplant oder Idee –, in welcher konkreten Kundensituation es gebraucht wird und welchen einen primären Job es dort übernimmt. Ergänze anschließend das Ergebnis: Was hat, weiß oder kann die Kundin danach konkret? Halte außerdem fest, welche Voraussetzungen sie mitbringen muss und wo das Angebot endet. Diese Grenze hilft dir zu erkennen, ob zwei Angebote tatsächlich unterschiedliche Aufgaben übernehmen oder in Wahrheit dasselbe Problem nur in einer anderen Verpackung lösen.
Wenn du diesen Stand für deine Angebote festgehalten hast, vergleichst du sie miteinander. Haben zwei Angebote fast dieselbe Kundensituation, denselben Job oder dasselbe Ergebnis, notierst du die Überschneidung zunächst, ohne sofort eines davon zu streichen. Danach prüfst du mögliche Zusammenhänge. Stelle dir bei jeder vermuteten Reihenfolge die Frage: Muss die Kundin Angebot A tatsächlich genutzt oder dessen Ergebnis erreicht haben, damit Angebot B sinnvoll funktioniert? Falls nicht, gibt es keinen Grund, aus beiden automatisch eine feste Reihenfolge zu machen.
Zum Schluss suchst du nach echten Lücken. Dafür schaust du nicht nach einem freien Platz zwischen zwei Angeboten, sondern nach einer konkreten Aufgabe deiner Kundin, die ungelöst bleibt und einen sinnvollen nächsten Schritt verhindert. Kannst du diese Aufgabe klar benennen, hältst du sie als offenen Produktauftrag fest. Kannst du keine konkrete unversorgte Aufgabe benennen, gibt es an dieser Stelle vorerst auch keine bestätigte Produktlücke.
Ordne dein fertiges Dokument anschließend in drei Bereiche: Geprüfte Angebote mit Status, Kundensituation, primärem Job, Ergebnis, Voraussetzungen und Grenzen; Zusammenhänge mit Überschneidungen, fachlich begründeten Verbindungen und unabhängig funktionierenden Angeboten; Offene Punkte mit echten Produktaufträgen und Annahmen, die noch nicht bestätigt werden können.
Lies den fertigen Stand zum Schluss noch einmal mit einer Frage: Bilde ich hier mein tatsächliches Angebotssystem ab – oder habe ich irgendwo eine schöne Ordnung erzeugt, für die es fachlich keinen Grund gibt?
Wenn dein Stand sachlich stimmt, speicherst du ihn unter Planung → Meine geprüfte Angebotsarchitektur. Damit hast du die Arbeitsgrundlage für 2.2.
In der vorherigen Lektion hast du deine Angebote geprüft und unter Planung → Meine geprüfte Angebotsarchitektur gespeichert. Jetzt wählen wir daraus den einen Verkaufsweg, den du als Erstes bauen möchtest.
Dein Funnel kann mit einem Freebie beginnen und von dort zu einem passenden Kaufangebot führen oder direkt mit einem Miniprodukt starten. Ein Orderbump kommt dazu, wenn er das Kaufangebot sinnvoll ergänzt – fehlt eine passende Ergänzung, bleibt er weg.
Falls deine Angebotsarchitektur mehrere sinnvolle Möglichkeiten hergibt, musst du daraus keine Wissenschaft machen. Entscheidend ist, welcher Weg fachlich stimmig ist, welche Kundensituation du gut kennst, was davon bereits vorhanden oder konkret geplant ist und welchen Weg du sinnvoll als Erstes umsetzen möchtest.
Das klären wir jetzt.
Bleib nach Möglichkeit im Vera-Chat aus der vorherigen Lektion. Dort kennt Vera bereits deine bestätigte Angebotsarchitektur, deshalb musst du weder deine Angebote erneut erklären noch das gespeicherte Dokument noch einmal einfügen. Kopiere den Prompt „Auftrag für Vera“ in den Chat und folge den Anweisungen.
Solltest du diesen Chat nicht mehr haben, ist das kein Problem. Öffne einen neuen Chat mit Vera und füge dort den vollständigen Inhalt aus Planung → Meine geprüfte Angebotsarchitektur ein. Schreib davor:
Wir arbeiten mit meiner bereits geprüften und bestätigten Angebotsarchitektur weiter. Nutze den folgenden Stand als verbindliche Grundlage und prüfe meine Angebotsarchitektur nicht noch einmal von vorne.
MEINE GEPRÜFTE ANGEBOTSARCHITEKTUR:
[Hier den vollständigen gespeicherten Inhalt einfügen.]
Danach kopierst du den folgenden Auftrag in den Chat.
Meinen ersten Funnel auswählen
Wir arbeiten mit meiner bereits geprüften und bestätigten Angebotsarchitektur weiter.
Ich möchte daraus jetzt den konkreten Verkaufsweg auswählen, den ich als Erstes umsetzen werde.
Prüfe mit mir, welche der bereits bestätigten Möglichkeiten sich dafür eignet. Mein Funnel kann:
– mit einem Freebie beginnen und anschließend zu einem passenden Kaufangebot führen
– oder direkt mit einem Miniprodukt als erstem Kaufangebot starten.Prüfe beim Einstieg:
– Welche konkrete Kundensituation greift er auf?
– Welche Aufgabe beziehungsweise welches Problem bearbeitet er?
– Welches konkrete Ergebnis ermöglicht er?
– Ist das Angebot vorhanden, konkret geplant oder bisher nur eine bestätigte Idee?Wenn der Funnel mit einem Freebie beginnt, prüfe zusätzlich:
– Welche nächste relevante Aufgabe kann nach dem Ergebnis des Freebies entstehen?
– Welches Kaufangebot aus meiner bestätigten Angebotsarchitektur bearbeitet diese Aufgabe?
– Ist die Verbindung fachlich nachvollziehbar und nicht nur thematisch ähnlich?Wenn der Funnel direkt mit einem Miniprodukt beginnt, ist dieses Miniprodukt gleichzeitig der Einstieg und das erste Kaufangebot. Baue nicht zusätzlich ein Freebie davor, wenn dafür kein fachlicher Grund besteht.
Prüfe anschließend, ob zu diesem ersten Kauf ein sinnvoller Orderbump gehört. Er soll das Kaufangebot sinnvoll ergänzen und seine Anwendung oder Umsetzung leichter, schneller oder bequemer machen. Das Kaufangebot selbst muss auch ohne den Orderbump vollständig funktionieren.
Wenn kein sinnvoller Orderbump vorhanden oder konkret geplant ist, halte fest: Kein Orderbump nötig.
Nutze ausschließlich meine bestätigte Angebotsarchitektur und reale Informationen von mir. Erfinde keine neuen Produkte, Kundensituationen, Ergebnisse oder Verbindungen, damit der Funnel vollständig aussieht.
Wenn mehrere Verkaufswege fachlich sinnvoll sind, vergleiche höchstens zwei Varianten. Berücksichtige dabei:
- Welche Kundensituation kenne ich aus tatsächlichen Fragen oder Erfahrungen besser?
- Für welchen Weg ist bereits mehr vorhanden oder konkret vorbereitet?
- Welchen Weg möchte ich sinnvoll als Erstes umsetzen?
Stelle möglichst nur eine Hauptfrage pro Nachricht und führe mich bis zu einer klaren Auswahl.
Bevor wir abschließen, zeige mir den ausgewählten Verkaufsweg kompakt und frage mich ausdrücklich, ob ich ihn so bestätigen möchte.
Gib mir nach meiner Bestätigung folgende vollständige, kopierbare Übersicht:
MEIN ERSTER FUNNEL – AUSWAHL
EINSTIEG
Art: Freebie / Miniprodukt
Name / Arbeitstitel:
Status:
Kundensituation:
Aufgabe / Problem:
Konkretes Ergebnis:ERSTES KAUFANGEBOT
Name / Arbeitstitel:
Status:
Primärer Job:
Konkretes Ergebnis:
Verbindung zum Einstieg:Wenn der Funnel direkt mit einem Miniprodukt beginnt, sind Einstieg und erstes Kaufangebot dasselbe Produkt. Weise das in der Übersicht klar aus.
ORDERBUMP
Name / keiner:
Status:
Konkreter Zusatznutzen:WARUM DIESER WEG ZUERST
Maximal fünf kurze Punkte.OFFENE FRAGEN
Nur Punkte, die für diesen ausgewählten Verkaufsweg tatsächlich noch offen sind.Gib die bestätigte Übersicht so aus, dass ich sie vollständig kopieren und unter „Planung → Mein erster Funnel – Auswahl“ speichern kann.
Beantworte Veras Rückfragen und prüfe ihre Vorschläge daran, ob sie wirklich zu deiner bestätigten Angebotsarchitektur passen. Falls zwei Wege sinnvoll funktionieren, schaut ihr euch beide kurz an und du entscheidest, welchen davon du zuerst umsetzen möchtest. Die anderen Möglichkeiten verschwinden dadurch nicht aus deinem Business – sie sind nur jetzt nicht dran.
Schau dir den ausgewählten Weg noch einmal als Ganzes an. Passt der Einstieg zur Kundensituation? Ist bei einem Freebie nachvollziehbar, warum das anschließende Kaufangebot relevant wird? Funktioniert ein Miniprodukt als direkter Einstieg eigenständig? Und falls ein Orderbump dazugehört: Ergänzt er den Kauf sinnvoll, ohne einen notwendigen Teil des eigentlichen Angebots auszulagern?
Wenn der Weg dein Business korrekt abbildet und du ihn als Erstes umsetzen möchtest, bestätigst du ihn.
Nach deiner Bestätigung hast du Vera im Auftrag angewiesen, dir die finale Übersicht „Mein erster Funnel – Auswahl“ als vollständige, kopierbare Fassung auszugeben.
Sollte Vera diese Fassung nicht automatisch erstellen, schreib ihr:
Der ausgewählte Verkaufsweg ist bestätigt. Erstelle mir jetzt die vollständige Übersicht „Mein erster Funnel – Auswahl“ im vereinbarten Format. Übernimm ausschließlich den bestätigten Stand und ergänze keine neuen Angebote, Annahmen oder Entscheidungen.
Kopiere die finale Fassung und speichere sie unter:
Planung → Mein erster Funnel – Auswahl
Du bist mit dieser Lektion fertig, wenn feststeht, womit dein Funnel beginnt, welches erste Kaufangebot dazugehört und ob ein Orderbump Teil dieses Weges ist. Bei einem Freebie-Einstieg ist klar, warum das Kaufangebot sinnvoll anschließt; bei einem direkten Miniprodukt-Einstieg ist das Miniprodukt selbst dein erstes Kaufangebot.
Deine bestätigte Auswahl liegt unter Planung → Mein erster Funnel – Auswahl.
Wenn du ohne Vera arbeitest, öffnest du Planung → Meine geprüfte Angebotsarchitektur und legst ein neues Dokument mit dem Namen Mein erster Funnel – Auswahl an.
Schau dir deine bestätigten Möglichkeiten an und entscheide zuerst, welcher Einstieg dein erster Funnel werden soll: ein Freebie mit anschließendem Kaufangebot oder ein Miniprodukt, das selbst den bezahlten Einstieg bildet. Falls mehrere Wege passen, vergleichst du höchstens zwei und schaust darauf, welche Kundensituation du besonders gut kennst, was bereits vorhanden oder konkret geplant ist und welchen Weg du sinnvoll als Erstes umsetzen möchtest.
Bei einem Freebie prüfst du zusätzlich, ob aus seinem Ergebnis eine nachvollziehbare nächste Aufgabe entsteht und welches Kaufangebot diese übernimmt. Bei einem Miniprodukt prüfst du, ob es als direkter Einstieg ein eigenständiges konkretes Ergebnis liefert. Anschließend entscheidest du, ob ein Orderbump den ersten Kauf sinnvoll ergänzt oder ob kein Orderbump nötig ist.
Halte deine Entscheidung mit Einstieg, erstem Kaufangebot, optionalem Orderbump, dem Grund für diese Auswahl und tatsächlich noch offenen Fragen fest und speichere sie unter:
Planung → Mein erster Funnel – Auswahl.
Öffne Planung → Mein erster Funnel – Auswahl. Das ist die Grundlage, aus der wir jetzt deinen vollständigen Funnelplan bauen.
Produkte bauen, E-Mails schreiben und Technik einrichten kommt später. Hier legen wir zuerst fest, wie deine Kundin durch diesen ausgewählten Funnel geht, was an den einzelnen Stationen passieren soll und welche Bestandteile dafür tatsächlich vorhanden sein müssen. Danach weißt du nicht mehr nur, was dein Funnel verkaufen soll, sondern kannst den gesamten Weg vor dir sehen – vom Einstieg über die Kaufmöglichkeit bis zu dem, was nach dem Kauf passiert – und erkennst glasklar, was dafür bereits steht und was du noch bauen musst.
Deine Entscheidung aus der letzten Lektion bleibt bestehen. Du wählst weder einen neuen Einstieg noch ein anderes Kaufangebot und Vera prüft deine Angebotsarchitektur auch nicht noch einmal von vorne.
Was jetzt fehlt, ist der Weg dazwischen.
Bei einem Freebie-Einstieg muss beispielsweise klar sein, was nach der Anmeldung passiert, wie die Kundin ihr Freebie erhält, wo ihr das Kaufangebot begegnet und wie es nach einem Kauf oder Nichtkauf weitergeht. Bei einem direkten Miniprodukt-Einstieg beginnt der Weg dagegen bereits mit der Kaufmöglichkeit; Anmeldung und Freebie-Auslieferung gehören dann schlicht nicht in diesen Funnel.
An jeder Station schauen wir außerdem darauf, was dafür gebraucht wird. So entstehen aus dem Kundenweg nach und nach die tatsächlichen Bauaufträge für Produkte, Seiten, E-Mails und die später einzurichtenden Verbindungen – und zwar nur für die Dinge, die dein Funnel wirklich braucht.
Falls für ein Kaufangebot oder einen Orderbump noch kein Preis feststeht, schließen wir auch diese Lücke. Wir brauchen hier keinen für alle Zeiten in Stein gemeißelten Preis, sondern einen begründeten Arbeits-Preis, mit dem du weiterplanen kannst.
Dann legen wir los.
Bleib nach Möglichkeit im Vera-Chat aus der vorherigen Lektion. Dort kennt Vera deine bestätigte Angebotsarchitektur und die Auswahl für deinen ersten Funnel bereits. Kopiere den Prompt „Auftrag für Vera“ und füge ihn in den vorhandenen Chat ein. Folge den Anweisungen wie angegeben.
Solltest du diesen Chat nicht mehr haben, ist das kein Problem. Öffne einen neuen Chat mit Vera und füge den vollständigen Inhalt aus Planung → Mein erster Funnel – Auswahl ein. Schreib davor:
Wir arbeiten mit meinem bereits ausgewählten und bestätigten ersten Funnel weiter. Nutze den folgenden Stand als verbindliche Grundlage. Wähle keine anderen Angebote aus und prüfe meine Angebotsarchitektur nicht erneut.
MEIN ERSTER FUNNEL – AUSWAHL:
[Hier den vollständigen gespeicherten Inhalt einfügen.]
Danach schickst du Vera den folgenden Auftrag.
Aus meiner bestätigten Auswahl einen vollständigen Funnelplan erstellen
Wir arbeiten mit meinem bereits ausgewählten und bestätigten ersten Funnel weiter.
Führe mich jetzt Schritt für Schritt durch die Planung dieses konkreten Verkaufswegs. Wähle keine anderen Angebote aus, ergänze keine neuen Produkte und entwickle noch keine Produktinhalte, Seiten oder E-Mail-Texte.
Am Ende möchte ich einen vollständigen Bauplan haben, der zeigt:
– wie meine Kundin vom Einstieg bis nach dem Kauf durch diesen Funnel geht
– was an den einzelnen Stationen passieren soll
– welche Produkte, Seiten und E-Mails dafür benötigt werden
– welche Verbindungen später eingerichtet werden müssen
– was bereits vorhanden ist und was noch gebaut werden muss
– welche für den Bau wirklich notwendigen Entscheidungen noch offen sindNutze alle bereits bestätigten Angaben aus meinem bisherigen Stand und frage sie nicht erneut ab. Stelle möglichst nur eine Hauptfrage pro Nachricht.
1 · ÜBERNIMM ZUERST DEN BESTÄTIGTEN STAND
Halte fest:
– Einstieg und Einstiegsart
– erstes Kaufangebot
– optionaler Orderbump
– Status der ausgewählten Angebote
– bereits bestätigte Ergebnisse und Zusammenhänge
– bereits feststehende PreiseVerändere diese Auswahl nicht.
2 · SCHLIESSE NUR NOTWENDIGE OFFENE ANGABEN
Prüfe, welche Informationen für den konkreten Funnelplan tatsächlich noch fehlen.
Falls für ein Kaufangebot oder einen ausgewählten Orderbump noch kein Preis feststeht, hilf mir, einen vorläufigen Arbeits-Preis festzulegen. Berücksichtige dafür das bestätigte Ergebnis, den soweit bereits bekannten Umfang und das Format, enthaltene Unterstützung sowie vorhandene Preise vergleichbarer eigener Angebote.
Erfinde keine Marktpreise oder Zahlungsbereitschaft. Wenn wichtige Informationen für eine sinnvolle Preisentscheidung fehlen, frage danach. Gib mir höchstens drei begründete Möglichkeiten und hilf mir anschließend, einen Arbeits-Preis auszuwählen. Kennzeichne ihn ausdrücklich als vorläufigen Arbeitsstand.
Entwickle fehlende Produkte dabei nicht weiter aus. Wenn Format, Umfang oder Bestandteile noch nicht feststehen, markiere diese Angaben als offen, statt sie zu erfinden.
3 · PLANE DEN KUNDENWEG
Plane nur den Weg, der zu meinem bestätigten Einstieg gehört.
Wenn mein Funnel mit einem Freebie beginnt, kläre mit mir:
– Was passiert nach der Anmeldung?
– Was passiert bis beziehungsweise nach der notwendigen Bestätigung?
– Wie erhält die Kundin ihr Freebie?
– Wo begegnet ihr das ausgewählte Kaufangebot?
– Was passiert, wenn sie kauft?
– Was passiert, wenn sie nicht kauft?
– Falls ein Orderbump ausgewählt wurde: Wo begegnet er ihr und was erhält sie zusätzlich, wenn sie ihn kauft?
– Welche weitere Kommunikation ist für Käuferinnen und Nichtkäuferinnen vorgesehen?Wenn mein Funnel direkt mit einem Miniprodukt beginnt, kläre mit mir:
– Wo begegnet der Kundin das Miniprodukt beziehungsweise die Kaufmöglichkeit?
– Was passiert auf dem Weg zum Kauf?
– Falls ein Orderbump ausgewählt wurde: Wo begegnet er ihr und was erhält sie zusätzlich, wenn sie ihn kauft?
– Was passiert nach erfolgreichem Kauf?
– Wie erhält sie ihr gekauftes Produkt?
– Was passiert, wenn sie nicht kauft?
– Welche weitere Kommunikation ist für Käuferinnen und Nichtkäuferinnen vorgesehen?Beschreibe zunächst, was passieren soll, nicht die technische Umsetzung. Erfinde keine konkreten Tools, Automationen, URLs, Versandabstände oder E-Mail-Inhalte.
Achte darauf, dass Käuferinnen später nicht weiter so angesprochen werden, als hätten sie das bereits gekaufte Produkt noch nicht gekauft. Halte im Bauplan fest, wenn sich die weitere Kommunikation nach einem Kauf entsprechend unterscheiden muss.
4 · LEITE DIE BAUAUFTRÄGE AUS DEM KUNDENWEG AB
Gehe anschließend den bestätigten Kundenweg Station für Station durch und leite daraus ab, was tatsächlich gebraucht wird.
Ordne die benötigten Bestandteile in:
– Produkte
– Seiten
– E-Mails
– später einzurichtende VerbindungenKennzeichne jeden Bestandteil als:
– vorhanden
– zu bauen beziehungsweise zu erstellen
– später einzurichten
– nicht benötigtNimm nur Bestandteile auf, die für meinen konkreten Funnel tatsächlich gebraucht werden. Erfinde keine zusätzlichen Seiten, E-Mails, Produkte oder Automationen.
5 · PRÜFE DEN PLAN VOR DEM ABSCHLUSS
Zeige mir vor der finalen Ausgabe den vollständigen Weg noch einmal kompakt und prüfe mit mir:
– Gibt es irgendwo eine Station ohne klaren nächsten Schritt?
– Fehlt etwas, das für den beschriebenen Kundenweg zwingend vorhanden sein muss?
– Haben wir etwas eingeplant, das dieser Funnel gar nicht braucht?
– Sind offene Entscheidungen klar als offen gekennzeichnet?
– Haben wir versehentlich bereits Produktinhalte, E-Mail-Texte oder technische Umsetzung geplant, die hier noch nicht entschieden werden müssen?Frage mich anschließend ausdrücklich, ob ich diesen Funnelplan so bestätigen möchte.
6 · ERSTELLE NACH MEINER BESTÄTIGUNG DIE FINALE FASSUNG
Gib mir nach meiner Bestätigung eine vollständige, kopierbare Fassung in dieser Struktur:
MEIN ERSTER FUNNEL
BESTÄTIGTE AUSWAHL
Einstieg:
Einstiegsart: Freebie / Miniprodukt
Status:Erstes Kaufangebot:
Status:
Arbeits-Preis:Orderbump:
Status:
Arbeits-Preis:MEIN KUNDENWEG
Stelle meinen tatsächlichen Kundenweg in der richtigen Reihenfolge dar. Nimm nur Stationen auf, die zu meinem ausgewählten Funnel gehören.
Für jede Station:
Station:
Was passiert hier?
Was erhält beziehungsweise sieht die Kundin?
Was ist ihr möglicher nächster Schritt?
Was passiert bei Kauf beziehungsweise Nichtkauf, sofern das an dieser Station relevant ist?WAS FÜR DIESEN FUNNEL GEBRAUCHT WIRD
Produkte:
[Bestandteil + Status]Seiten:
[Bestandteil + Status]E-Mails:
[Bestandteil + Status]Später einzurichtende Verbindungen:
[Verbindung + Status]OFFENE PUNKTE
Nur Entscheidungen oder Informationen, die noch fehlen und für den Bau dieses Funnels tatsächlich gebraucht werden.
Ergänze keine neuen Annahmen oder Entscheidungen in der finalen Fassung.
Gib den bestätigten Plan so aus, dass ich ihn vollständig kopieren und unter „Planung → Mein erster Funnel“ speichern kann.
Arbeite mit Vera den Weg aus deiner bestätigten Auswahl von vorne bis hinten durch. Dabei geht es nicht darum, deinen Funnel größer zu machen, sondern die vorhandene Entscheidung vollständig zu Ende zu denken: Was passiert zuerst, was danach, wo findet der Kauf statt und was verändert sich anschließend für die Kundin?
Falls Vera an einer Stelle Informationen braucht, die noch nicht entschieden wurden, beantwortest du nur das, was für diesen Kundenweg jetzt wirklich notwendig ist. Produktinhalte, fertige Seiten, E-Mail-Texte oder technische Einstellungen werden noch nicht nebenbei mitentwickelt.
Sobald der Kundenweg steht, leitet Vera daraus die benötigten Bestandteile ab. Prüfe diese Liste nicht danach, ob sie beeindruckend vollständig aussieht, sondern ob jeder Bestandteil einen erkennbaren Job in deinem Funnel hat.
Eine Seite, eine E-Mail oder eine Verbindung gehört nur dann auf deinen Bauplan, wenn sie für einen Schritt deines Kundenwegs gebraucht wird. Gleichzeitig darf kein notwendiger Schritt plötzlich nur deshalb funktionieren, weil wir gedanklich voraussetzen, dass „das später schon irgendwie verbunden wird“.
So entsteht aus deinem Kundenweg eine konkrete Liste dessen, was bereits vorhanden ist, was noch gebaut werden muss und was später technisch miteinander verbunden werden soll.
Bevor Vera die finale Fassung erstellt, zeigt sie dir deinen Funnel noch einmal als zusammenhängenden Weg. Prüfe, ob du nachvollziehen kannst, wie eine Kundin hineinkommt, was sie an den einzelnen Stationen erlebt, wo sie kaufen kann, was nach dem Kauf passiert und welche Bestandteile dafür gebraucht werden.
Wenn dieser Stand stimmt, bestätigst du ihn.
Im Auftrag hast du Vera angewiesen, dir anschließend die finale Fassung „Mein erster Funnel“ als vollständigen, kopierbaren Bauplan auszugeben.
Sollte Vera diese Fassung nicht automatisch erstellen, schreib ihr:
Der Funnelplan ist bestätigt. Erstelle mir jetzt die vollständige finale Fassung „Mein erster Funnel“ im vereinbarten Format. Übernimm ausschließlich den bestätigten Stand, kennzeichne offene Punkte klar und ergänze keine neuen Produkte, Seiten, E-Mails, Verbindungen, Annahmen oder Entscheidungen.
Kopiere die finale Fassung und speichere sie unter:
Planung → Mein erster Funnel
Du bist mit dieser Lektion fertig, wenn du deinen ausgewählten Funnel vom Einstieg bis nach dem Kauf als zusammenhängenden Kundenweg beschreiben kannst und für jede notwendige Station klar ist, was dort passieren soll.
Außerdem ist sichtbar, welche Produkte, Seiten und E-Mails bereits vorhanden sind oder noch erstellt werden müssen und welche Verbindungen später eingerichtet werden sollen. Wirklich notwendige offene Entscheidungen stehen ausdrücklich unter Offene Punkte, statt irgendwo zwischen zwei Pfeilen stillschweigend vorausgesetzt zu werden.
Dein bestätigter Bauplan liegt unter:
Planung → Mein erster Funnel
Wenn du ohne Vera arbeitest, kommst du zum selben Ergebnis. Öffne zuerst Planung → Mein erster Funnel – Auswahl und lege daneben ein neues Dokument mit dem Namen Mein erster Funnel an. Übernimm deinen bestätigten Einstieg, dein erstes Kaufangebot und den optionalen Orderbump mit ihrem jeweiligen Status. Bereits getroffene Entscheidungen bleiben bestehen; du wählst an dieser Stelle keine anderen Angebote aus.
Prüfe zuerst, ob für deinen Kundenweg noch eine Information fehlt, ohne die du ihn nicht sinnvoll planen kannst. Falls für ein Kaufangebot oder einen ausgewählten Orderbump noch kein Preis feststeht, legst du jetzt einen vorläufigen Arbeits-Preis fest. Orientiere dich dafür am bestätigten Ergebnis, am bereits bekannten Umfang und Format, an enthaltener Unterstützung sowie an vorhandenen Preisen vergleichbarer eigener Angebote. Notiere den Preis zusammen mit einer kurzen Begründung und kennzeichne ihn als Arbeitsstand.
Fehlen dagegen Angaben wie das genaue Format oder der endgültige Umfang eines noch nicht gebauten Produkts, musst du sie hier nicht erfinden. Markiere sie als offen.
Beginnt dein Funnel mit einem Freebie, startest du bei der Anmeldung und gehst Schritt für Schritt weiter: Was passiert nach dem Absenden? Was passiert rund um die notwendige Bestätigung? Wie erhält die Kundin ihr Freebie? Wo begegnet ihr das Kaufangebot? Was passiert bei einem Kauf, was bei einem Nichtkauf und – falls vorhanden – wo kommt der Orderbump ins Spiel?
Beginnt dein Funnel direkt mit einem Miniprodukt, startest du bei der Kaufmöglichkeit. Halte fest, was die Kundin dort sieht beziehungsweise tun kann, wie sie zum Kauf gelangt, wo ein möglicher Orderbump auftaucht, was sie nach erfolgreichem Kauf erhält und wie es weitergeht, wenn sie nicht kauft.
Gehe den Weg anschließend noch einmal aus Sicht einer Käuferin durch. Prüfe dabei besonders, ob sie nach dem Kauf eindeutig zu ihrem Produkt gelangt und ob die weitere Kommunikation berücksichtigen muss, dass sie dieses Angebot bereits besitzt.
Beschreibe in diesem Schritt nur, was passieren soll. Wie deine Tools diese Abläufe später technisch miteinander verbinden, musst du hier noch nicht lösen.
Gehe deinen Kundenweg ein zweites Mal Station für Station durch und stelle dir bei jedem Schritt die Frage:
Was muss vorhanden sein, damit dieser Schritt tatsächlich funktionieren kann?
Ordne die Antworten in vier Bereiche: Produkte, Seiten, E-Mails und später einzurichtende Verbindungen. Schreibe hinter jeden Bestandteil, ob er vorhanden, zu bauen beziehungsweise zu erstellen, später einzurichten oder nicht benötigt ist.
Eine vorgefertigte Standardliste brauchst du dafür nicht. Dein Kundenweg entscheidet, was auf die Liste kommt. Hat dein Funnel keinen Freebie-Einstieg, brauchst du beispielsweise weder eine Freebie-Anmeldung noch eine Freebie-Auslieferung. Braucht dein Weg an einer bestimmten Stelle keine zusätzliche E-Mail, erfindest du keine, nur damit der Abschnitt vollständiger aussieht.
Lies deinen Kundenweg von Anfang bis Ende und prüfe, ob jede Station einen verständlichen nächsten Schritt hat. Schau anschließend auf deine Bauaufträge: Ist für jede Station alles berücksichtigt, was dort gebraucht wird? Hast du Bestandteile eingeplant, für die es im Kundenweg gar keinen Grund gibt? Gibt es eine Entscheidung, die noch getroffen werden muss, bevor du einen benötigten Bestandteil bauen kannst?
Solche Punkte kommen gesammelt unter:
OFFENE PUNKTE
Dort stehen nur Dinge, die für diesen Funnel tatsächlich noch geklärt werden müssen. Produktideen, mögliche spätere Erweiterungen oder Dinge, die für den aktuellen Weg keine Rolle spielen, gehören nicht hinein.
Dein Dokument enthält am Ende vier klar erkennbare Bereiche:
BESTÄTIGTE AUSWAHL
Einstieg, erstes Kaufangebot, optionaler Orderbump, jeweiliger Status und feststehende Arbeits-Preise.
MEIN KUNDENWEG
Alle Stationen deines tatsächlichen Funnels in ihrer richtigen Reihenfolge und jeweils die Antwort darauf, was dort passiert und wie es weitergeht.
WAS FÜR DIESEN FUNNEL GEBRAUCHT WIRD
Produkte, Seiten, E-Mails und später einzurichtende Verbindungen mit ihrem jeweiligen Status.
OFFENE PUNKTE
Nur Entscheidungen, die für den Bau noch tatsächlich fehlen.
Speichere den fertigen Stand unter:
Planung → Mein erster Funnel
Damit hast du nicht nur entschieden, welchen Funnel du bauen willst. Du hast jetzt den Bauplan dafür vor dir.
Das passiert in Modul 3
Dein Funnelplan steht. Du weißt, welchen Weg deine Kundin nimmt, welche Produkte sie auf diesem Weg braucht und was davon bereits vorhanden ist oder noch gebaut werden muss.
Jetzt wechseln wir vom Planen ins Produzieren.
In diesem Modul stellst du genau die Produkte fertig, die dein bestätigter Funnel braucht. Bei einem Freebie-Funnel können das Freebie, Kaufangebot und optionaler Orderbump sein; bei einem direkten Miniprodukt-Einstieg beginnt deine Produktarbeit entsprechend mit dem Kaufangebot. Was tatsächlich zu deinem Funnel gehört, steht bereits unter Planung → Mein erster Funnel.
Andere Angebote und Ideen bleiben erhalten. Sie dürfen für einen Moment ganz entspannt auf der Bank sitzen, während dein erster Funnel fertig wird.
Du arbeitest in diesem Modul immer nur an einem Produkt gleichzeitig.
Fehlt ein Produkt noch, gehst du mit ihm durch vier Schritte: In 3.1 prüfst und bestätigst du das passende Format. In 3.2 entwickelst du daraus den Arbeitsweg und den vollständigen Inhalt. In 3.3 wird daraus die tatsächlich benutzbare Datei oder Vorlage. In 3.4 prüfst du das fertige Produkt noch einmal gegen seine bestätigte Aufgabe im Funnel und stellst sicher, dass eine Kundin es eigenständig nutzen kann.
Erst nach dieser Prüfung bekommt das Produkt in Planung → Mein erster Funnel den Status fertig. Danach nimmst du dir das nächste Produkt vor, das dein Funnel noch braucht, und gehst mit ihm denselben Weg.
Drei gleichzeitig geöffnete Canva-Dateien, zwei Dokumente mit dem Namen „final“ und ein Chat, in dem niemand mehr weiß, welches Produkt gerade gebaut wird, sehen zwar geschäftig aus. Ein einziges fertiges Produkt bringt dich deutlich weiter.
Ein vorhandenes Produkt entwickelst du nicht vorsichtshalber noch einmal neu.
„Vorhanden“ bedeutet in deinem Funnelplan zunächst nur, dass das Produkt bereits existiert. Den Status „fertig“ bekommt es in diesem Modul erst, nachdem du geprüft hast, dass es für diesen Funnel weiterhin passt und eigenständig benutzbar ist.
Deshalb gehst du mit einem bereits vorhandenen Produkt direkt zu 3.4 · Qualität und eigenständige Nutzbarkeit prüfen. Dort vergleichst du das tatsächliche Produkt mit der bestätigten Aufgabe und dem Ergebnis aus deinem Funnelplan.
Zeigt die Prüfung eine konkrete Lücke, gehst du nur an die Stelle zurück, an der diese Lücke entsteht: Ein ungeeignetes Format führt dich zu 3.1, fehlende Inhalte zu 3.2 und eine schlecht benutzbare Datei oder Vorlage zu 3.3.
Du bearbeitest nur das, was tatsächlich gebraucht wird.
Bei Produkten, die noch entwickelt oder fertiggestellt werden müssen, begleitet dich Sarah · Produktentwicklerin. Sie arbeitet mit dem bestätigten Stand aus deinem Funnelplan und deinem vorhandenen Fachwissen weiter.
Ihre Aufgabe ist klar begrenzt: Sarah hilft dir, aus der bereits festgelegten Aufgabe des Produkts ein konkretes, vollständiges und benutzbares Produkt zu entwickeln. Sie plant deinen Funnel nicht neu, verändert nicht eigenständig die Rolle des Produkts und erfindet keine weiteren Angebote dazu.
Den konkreten Auftrag für Sarah bekommst du in den jeweiligen Lektionen. Du musst also jetzt weder einen neuen Chat vorbereiten noch deinen bisherigen Arbeitsstand vorsorglich irgendwohin kopieren.
Öffne Planung → Mein erster Funnel und schau auf die Produkte, die dein bestätigter Kundenweg braucht.
Fehlt das erste Produkt auf diesem Weg noch, beginnst du damit in 3.1. Bei einem Freebie-Funnel kann das dein Freebie sein, bei einem direkten Miniprodukt-Einstieg dein Kaufangebot.
Existiert dieses Produkt bereits, überspringst du seine Neuentwicklung und gehst damit direkt zu 3.4. Nach der Prüfung aktualisierst du seinen Status im Funnelplan und nimmst dir anschließend das nächste noch offene Produkt vor.
So arbeitest du dich durch deinen Funnel, bis jedes Produkt, das Version 1 tatsächlich braucht, geprüft und fertig ist.
Heute kann in deinem Funnelplan beispielsweise stehen:
Kaufangebot → zu bauen
oder:
Freebie → vorhanden
Am Ende des Moduls sollen die Produkte, die dein erster Funnel braucht, den Status fertig haben.
Bei neu entwickelten Produkten bedeutet das: Das passende Format steht, der vollständige Inhalt ist entwickelt, die tatsächliche Datei oder Vorlage ist erstellt und das Ergebnis wurde abschließend geprüft. Bei bereits vorhandenen Produkten bedeutet es, dass du überprüft hast, ob sie ihre Aufgabe in diesem Funnel weiterhin erfüllen und von deiner Kundin eigenständig benutzt werden können.
Bei einem bezahlten Produkt prüfst du außerdem nach der Fertigstellung noch einmal, ob der geplante Arbeits-Preis zu dem Produkt passt, das tatsächlich entstanden ist.
Dann steht in deinem Funnelplan nicht mehr nur, was gebaut werden soll. Die Produkte existieren tatsächlich und können deiner Kundin ausgeliefert werden.
Dein erstes Produkt muss noch entstehen? Weiter mit 3.1.
Dein erstes Produkt existiert bereits? Weiter mit 3.4.
Dein nächstes Produkt steht bereits in Planung → Mein erster Funnel. Du weißt also, welche Aufgabe es in deinem Funnel übernimmt und welches Ergebnis deine Kundin damit erreichen soll, und bevor du jetzt anfängst, Inhalte zu schreiben, Vorlagen zu bauen oder dich sehr engagiert in Canva mit der Frage zu beschäftigen, ob die Überschrift vielleicht doch drei Pixel weiter nach links müsste, klären wir zuerst etwas viel Grundsätzlicheres: In welcher Form muss dieses Produkt überhaupt vorliegen, damit deine Kundin damit gut arbeiten kann?
Diese Entscheidung klingt kleiner, als sie ist, denn dasselbe Wissen kann als PDF wunderbar funktionieren und als Videokurs vollkommen unnötig kompliziert werden, während eine andere Aufgabe mit einer statischen PDF mühsam wäre, aber mit einer bearbeitbaren Vorlage oder einem kleinen KI-Tool plötzlich sehr leicht wird. Deshalb entwickelst du in dieser Lektion noch keine Kapitel, Arbeitsschritte, Seiten oder vollständigen Inhalte, sondern schaust zuerst darauf, was deine Kundin mit dem Produkt tatsächlich tun muss und welche Form diese Anwendung am besten unterstützt. Die konkrete Produktstruktur und den vollständigen Inhalt entwickelst du anschließend in 3.2.
Falls für dein Produkt bereits ein Format bestätigt wurde, musst du diese Entscheidung nicht vorsichtshalber wieder aufmachen. Du prüfst lediglich, ob die gewählte Form weiterhin zur Aufgabe des Produkts und zur tatsächlichen Anwendung durch deine Kundin passt. Ist das Format noch offen oder merkst du inzwischen, dass deine ursprüngliche Idee technisch größer geworden ist als das Problem, das sie lösen soll, legst du es jetzt fest.
Eine Kundin, die hauptsächlich Informationen nachlesen, etwas überprüfen oder einer überschaubaren Anleitung folgen soll, braucht möglicherweise nicht mehr als eine gut aufgebaute PDF-Anleitung oder Checkliste. Soll sie eigene Angaben eintragen, etwas anpassen und das Ergebnis später wiederverwenden, kann eine bearbeitbare Vorlage sinnvoller sein. Muss sie mehrere aufeinander aufbauende Schritte durchlaufen, Entscheidungen treffen und ihre eigenen Ergebnisse dabei festhalten, bietet sich eher ein kleines Arbeitsbuch an.
Braucht sie dagegen einen festen Ort, an dem mehrere zusammengehörige Inhalte und Materialien übersichtlich bereitliegen und in einer sinnvollen Reihenfolge genutzt werden können, kann ein kleiner Kursbereich oder eine einfache Kurswebsite die bessere Lösung sein. Entsteht der eigentliche Nutzen des Produkts dadurch, dass deine Kundin eigene Informationen eingibt und auf dieser Grundlage individuelle Unterstützung, Vorschläge oder Ergebnisse erhält, kann auch ein eigenes KI-Tool die passende Form sein.
Mehrere Formate dürfen sich dabei durchaus ergänzen. Ein kleiner Kursbereich kann beispielsweise eine Anleitung, eine Vorlage und ein KI-Tool zusammenführen, während eine PDF eine bearbeitbare Vorlage begleiten kann. Eine Kombination wird allerdings erst dann sinnvoll, wenn die einzelnen Bestandteile tatsächlich unterschiedliche Aufgaben übernehmen und die Anwendung dadurch leichter wird. Wenn deine Kundin ihre Aufgabe mit einer guten Vorlage erledigen könnte, machen eine zusätzliche PDF, fünf Videos und ein KI-Tool das Produkt nicht automatisch wertvoller – hauptsächlich hast du danach vier Dinge zu bauen und sie vier Dinge zu öffnen.
Der Umfang oder die technische Raffinesse sagt ohnehin wenig darüber aus, wie hilfreich ein Produkt am Ende ist. Eine einzige gute Checkliste kann vollständig sein, wenn sie eine konkrete Aufgabe zuverlässig erledigt, während ein eigener Kursbereich erstaunlich viel Umweg produzieren kann, wenn die Kundin eigentlich nur etwas öffnen, eintragen und anschließend weitermachen möchte. Bei technisch aufwendigeren Formaten wie einem Kursbereich, einer Kurswebsite oder einem eigenen KI-Tool prüfst du deshalb zusätzlich, ob du diese Form mit deinen vorhandenen Werkzeugen zuverlässig erstellen, ausliefern und später pflegen kannst. Die Technik darf die Anwendung erleichtern; sie muss aus einem kleinen Produkt keine neue Nebenkarriere machen.
Die Technik folgt dem Produktjob – sie erfindet ihn nicht.
Ninas Kaufangebot heißt „Fünf Abendessen mit fertiger Einkaufsliste“ und soll Julia dabei helfen, ihre Abendessen für die Arbeitswoche einfacher zu organisieren und anschließend mit einer vorbereiteten Einkaufsliste losgehen zu können. Julia muss dafür vor allem die Informationen überblicken, ihre Woche planen und die vorhandene Planung für ihre eigene Situation nutzen. Sie muss weder ein umfangreiches Thema lernen noch über mehrere Wochen begleitet werden, und sie braucht auch keine individuell erzeugten Antworten, für die ein KI-Tool einen echten Vorteil bringen würde.
Ein Videokurs, ein eigener Kursbereich oder ein KI-Tool würden das Produkt in diesem Fall also technisch größer machen, ohne Julias eigentliche Aufgabe automatisch einfacher zu lösen. Eine kompakte PDF, in der die notwendigen Informationen und die nutzbare Planung zusammenkommen, unterstützt ihre Anwendung wesentlich direkter.
Welche Seiten diese PDF später braucht, welche Informationen darauf stehen, welche Beispiele Julia helfen und in welcher Reihenfolge sie damit arbeitet, lassen wir an dieser Stelle bewusst offen. Sobald du anfängst, diese Fragen zu beantworten, bist du nicht mehr bei der Formatentscheidung, sondern bereits mitten in der Produktstruktur – und die bekommt in 3.2 ihren eigenen Platz.
Öffne jetzt einen Chat mit Sarah und behalte diesen Chat anschließend für die weitere Entwicklung dieses Produkts bei, denn in 3.2 wird sie mit dem bestätigten Stand aus dieser Lektion weiterarbeiten. Nimm außerdem Planung → Mein erster Funnel dazu und kopiere Sarah die bestätigten Angaben zu dem Produkt, das du jetzt entwickelst. Falls bereits eine Formatidee, eine ältere Version, Notizen oder anderes Material vorhanden sind, kannst du diese Informationen ebenfalls mitgeben, soweit sie für die Formatentscheidung relevant sind; dein gesamtes Fachmaterial musst du dafür noch nicht sortieren oder vollständig einfügen.
Schick Sarah diesen Auftrag:
Wir entwickeln jetzt genau ein Produkt aus meinem bereits bestätigten Funnelplan.
BESTÄTIGTER STAND ZU DIESEM PRODUKT:
[Hier die bestätigten Angaben zu diesem Produkt aus „Planung → Mein erster Funnel“ einfügen.]BEREITS VORHANDENES MATERIAL ODER BISHERIGE FORMATIDEE:
[Hier vorhandenes Material oder eine bereits feststehende Formatidee einfügen. Wenn noch nichts vorhanden ist, entsprechend vermerken.]Hilf mir in diesem Schritt ausschließlich dabei, das passende Format für dieses Produkt zu prüfen und festzulegen. Entwickle noch nicht die vollständige Produktstruktur, einzelne Kapitel, Arbeitsschritte, Seiten oder Inhalte.
Prüfe zuerst, was meine Kundin mit diesem Produkt konkret tun muss, um das bereits bestätigte Ergebnis zu erreichen, und welche Form diese Anwendung am einfachsten unterstützt.
Für meinen ersten Funnel kommen insbesondere diese Produktformen infrage:
– PDF-Anleitung oder Checkliste
– bearbeitbare Vorlage
– kleines Arbeitsbuch
– kleiner Kursbereich oder einfache Kurswebsite
– eigenes KI-Tool
– eine sinnvolle Kombination darausFalls bereits ein Format bestätigt wurde, prüfe nur, ob es zur Aufgabe des Produkts und zur Anwendung durch die Kundin passt. Öffne die Entscheidung nicht ohne konkreten Grund neu.
Falls das Format noch offen ist, hilf mir, die sinnvollste Form auszuwählen. Bevorzuge keine technisch aufwendigere Lösung nur deshalb, weil sie umfangreicher oder hochwertiger wirkt.
Falls ein Kursbereich, eine Kurswebsite, ein KI-Tool oder eine Kombination sinnvoller ist, erkläre konkret, welchen funktionalen Vorteil dieses Format für das bestätigte Ergebnis hat. Prüfe außerdem mit mir, ob ich es mit meinen bereits vorhandenen Werkzeugen zuverlässig erstellen, ausliefern und pflegen kann.
Verändere weder die bestätigte Aufgabe des Produkts noch sein versprochenes Ergebnis. Ergänze keine neuen Angebote und entwickle in diesem Schritt noch nicht den vollständigen Inhalt oder die technische Umsetzung.
Wenn dir für die Formatentscheidung eine notwendige Information fehlt, stelle mir möglichst nur eine Hauptfrage pro Nachricht.
Zeige mir vor dem Abschluss deine Empfehlung und begründe sie anhand der tatsächlichen Anwendung durch meine Kundin. Frage mich anschließend ausdrücklich, ob ich dieses Format bestätige.
Nach meiner Bestätigung gib mir bitte eine kurze kopierbare Fassung in diesem Format:
FORMAT:
[…]SO BENUTZT DIE KUNDIN DAS PRODUKT:
[…]WARUM DIESES FORMAT DAZU PASST:
[…]BESONDERHEITEN FÜR DIE SPÄTERE ERSTELLUNG:
[Nur bereits feststehende Punkte, die sich unmittelbar aus dem Format ergeben. Keine Produktstruktur und keine neuen Inhalte.]Ergänze keine noch nicht bestätigten Entscheidungen.
Sarah darf dich für diese Entscheidung nach Informationen fragen, die ihr tatsächlich fehlen, und du solltest ihre Empfehlung anschließend noch einmal gegen deine eigene Erfahrung und deine vorhandenen Möglichkeiten prüfen. Entscheidend ist nicht, ob ihre Idee besonders umfangreich klingt, sondern ob deine Kundin mit dieser Form das bestätigte Ergebnis sinnvoll erreichen kann und die Form dabei nicht mehr Komplexität erzeugt, als sie löst. Passt die Empfehlung, bestätigst du das Format; fehlt eine echte Information oder hat Sarah etwas falsch verstanden, korrigierst du den betreffenden Punkt und lässt die Empfehlung entsprechend anpassen.
Ideen für zusätzliche Kapitel, Bonusmaterialien, weitere Produkte oder eine größere technische Lösung dürfen währenddessen auftauchen, müssen aber nicht sofort mitentwickelt werden. Für diese Lektion reicht es vollkommen, wenn die Form dieses einen Produkts geklärt ist und du erklären kannst, warum sie zur tatsächlichen Nutzung durch deine Kundin passt.
Mit der bestätigten Formatentscheidung beginnt die eigentliche Produktarbeit, deshalb bekommt dieses Produkt jetzt seinen eigenen Arbeitsort. Lege unter Produkte → [Produktname] den Produktordner an und erstelle darin das Dokument Produktstand.
Übernimm dort Sarahs bestätigte Fassung:
Format: […]
So benutzt die Kundin das Produkt: […]
Warum dieses Format dazu passt: […]
Besonderheiten für die spätere Erstellung: […]
Dieser Produktstand begleitet dich durch die nächsten Lektionen und wächst mit deinem Produkt weiter. Du ergänzt dort immer den tatsächlich bestätigten Stand, statt jedes Mal alte Chats durchsuchen zu müssen oder später zu überlegen, welche von drei ziemlich überzeugend klingenden Varianten eigentlich die war, für die du dich entschieden hattest. Die konkreten Kundenschritte, Inhalte, Beispiele und Bestandteile gehören jetzt noch nicht hinein; sie entstehen erst in 3.2.
Ergänze am Ende:
Mein nächster Schritt ist: 3.2 · Produktstruktur und Inhalt entwickeln.
Damit ist 3.1 abgeschlossen. Die Aufgabe und das Ergebnis des Produkts kamen bereits aus deinem Funnelplan, in dieser Lektion hast du festgelegt, in welcher Form deine Kundin damit arbeiten wird, und 3.2 kann jetzt auf dieser Entscheidung aufbauen, ohne das Format noch einmal neu zu verhandeln.
Weiter mit 3.2 · Dein Produkt Schritt für Schritt bauen.
Wenn du ohne Sarah arbeitest, soll am Ende derselbe bestätigte Produktstand entstehen. Öffne dafür Planung → Mein erster Funnel, nimm die bestätigte Aufgabe und das Ergebnis des Produkts und stell dir zunächst ganz konkret vor, wie deine Kundin mit diesem Produkt arbeiten wird. Soll sie hauptsächlich etwas nachlesen, prüfen oder einer überschaubaren Anleitung folgen, kann eine PDF-Anleitung oder Checkliste passen; soll sie eigene Angaben eintragen, etwas anpassen oder das Ergebnis wiederholt verwenden, spricht das eher für eine bearbeitbare Vorlage. Muss sie mehrere aufeinander aufbauende Schritte bearbeiten und dabei eigene Entscheidungen oder Ergebnisse festhalten, kann ein kleines Arbeitsbuch sinnvoller sein.
Braucht deine Kundin mehrere zusammengehörige Inhalte an einem festen Ort, den sie während der Arbeit wiederholt aufruft, prüfst du einen kleinen Kursbereich oder eine einfache Kurswebsite. Entsteht der Nutzen vor allem dadurch, dass sie eigene Angaben eingibt und daraus individuelle Unterstützung, Vorschläge oder Ergebnisse erhält, kann ein eigenes KI-Tool besser passen. Mehrere Formen dürfen sich ergänzen, wenn jede davon einen konkreten Job übernimmt; die Kombination sollte die Nutzung allerdings leichter machen und nicht nur dafür sorgen, dass dein kleines Produkt plötzlich eine eigene technische Infrastruktur braucht.
Prüfe deine Formatidee anschließend aus drei Richtungen: Unterstützt sie das, was deine Kundin tatsächlich tun muss? Macht sie die Anwendung möglichst einfach, statt zusätzliche Schritte zu erzeugen? Und kannst du sie mit deinen vorhandenen Werkzeugen zuverlässig erstellen, ausliefern und pflegen? Die technische Prüfung wird besonders wichtig, sobald du einen Kursbereich, eine Kurswebsite, ein KI-Tool oder eine andere aufwendigere Lösung planst.
Entscheide dich danach für das Format, das diese Aufgabe am sinnvollsten unterstützt, und halte bei einer Kombination kurz fest, warum mehrere Formen gebraucht werden. Du musst noch nicht entscheiden, welche Kapitel, Seiten, Prompts, Arbeitsblätter oder einzelnen Inhalte darin später vorkommen; diese Fragen gehören in 3.2.
Lege anschließend Produkte → [Produktname] und darin das Dokument Produktstand an. Halte dort dein gewähltes Format, die grundsätzliche Nutzung durch deine Kundin, den Grund für diese Formatentscheidung und bereits feststehende Besonderheiten für die spätere Erstellung fest. Lies diese Entscheidung anschließend noch einmal gegen die bestätigte Aufgabe und das Ergebnis aus deinem Funnelplan. Wenn du nachvollziehbar erklären kannst, wie deine Kundin mit dieser Form arbeitet, warum sie damit ihr Ergebnis erreichen kann und – bei technisch aufwendigeren Lösungen – dass du die Form mit deinen vorhandenen Werkzeugen umsetzen kannst, ist deine Formatentscheidung vollständig.
Ergänze zum Abschluss:
Mein nächster Schritt ist: 3.2 · Produktstruktur und Inhalt entwickeln.
Damit hast du ohne Sarah denselben Arbeitsstand hergestellt: Die Aufgabe und das Ergebnis des Produkts stehen bereits fest, sein Format ist bestätigt und du weißt, wie deine Kundin es grundsätzlich benutzen wird. Welche konkreten Schritte sie darin durchläuft und welche Inhalte sie dafür braucht, entwickelst du jetzt in 3.2.
In 3.1 hast du das Format für dein Produkt bestätigt und in Produkte → [Produktname] → Produktstand festgehalten. Dort steht außerdem, wie deine Kundin das Produkt grundsätzlich benutzt und warum dieses Format zu ihrer Aufgabe passt. Jetzt bekommt diese Form ihren Inhalt.
Dabei starten wir nicht mit der Frage, was du alles über dein Thema weißt. Das wäre eine ziemlich zuverlässige Methode, aus einem kleinen Produkt irgendwann ein digitales Fachbuch mit Bonuskapitel zu machen. Wir starten bei deiner Kundin und ihrem bereits bestätigten Ergebnis: Was muss sie Schritt für Schritt tun, damit sie dieses Ergebnis mit deinem Produkt selbstständig erreichen kann?
Aus diesem Weg entsteht zuerst die Struktur. Anschließend füllst du die notwendigen Schritte mit deinem Fachwissen, Erklärungen, Beispielen und Arbeitshilfen. Am Ende dieser Lektion liegt deshalb keine lose Gliederung vor, sondern die vollständige Inhaltsfassung deines Produkts. In 3.3 machst du daraus die tatsächlich benutzbare Datei, Vorlage, Kurswebsite, den Kursbereich oder das KI-Tool.
Nimm das bestätigte Ergebnis aus deinem Funnelplan und stell dir deine Kundin unmittelbar nach der Benutzung des Produkts vor. Was hat sie dann konkret getan, entschieden, erstellt, geprüft oder fertiggestellt? Von dort arbeitest du rückwärts: Welche Schritte waren notwendig, damit sie von ihrer Ausgangssituation zu diesem Ergebnis kommen konnte? Was musste sie verstehen, bevor sie etwas entscheiden konnte? Wo musste sie auswählen, eintragen, formulieren, prüfen oder anwenden? Welches Fachwissen von dir brauchte sie an welcher Stelle?
So entsteht die Arbeitslogik deines Produkts. Jeder größere Bestandteil bekommt darin einen konkreten Job und hilft deiner Kundin, den nächsten notwendigen Schritt zu verstehen oder auszuführen. Dein gesamtes Wissen zu einem Thema muss deshalb nicht automatisch mit hinein. Auch Beispiele, Vorlagen, Checklisten oder Entscheidungshilfen bekommen ihren Platz dort, wo sie die Anwendung tatsächlich leichter machen.
Wenn eine Aufgabe beispielsweise lautet „Formuliere dein konkretes Ergebnis“, kann dir vollkommen klar sein, was damit gemeint ist. Deine Kundin kann trotzdem vor dem leeren Feld sitzen und überlegen, ob du einen Satz, einen Absatz oder ihre Lebensplanung bis 2037 erwartest. Ein kurzes ausgefülltes Beispiel kann diese Unsicherheit schneller lösen als drei zusätzliche Absätze Theorie.
Ninas Kaufangebot „Fünf Abendessen mit fertiger Einkaufsliste“ soll Julia dabei helfen, ihre Abendessen für die Arbeitswoche festzulegen und anschließend mit einer passenden Einkaufsliste losgehen zu können. Daraus lässt sich der notwendige Arbeitsweg ableiten: Julia muss wissen, welche fünf Gerichte zur Verfügung stehen, sie auf ihre Woche verteilen, die Planung an ihre Situation anpassen und anschließend die vorbereitete Einkaufsliste prüfen.
Aus diesen Handlungen entsteht die Produktstruktur. Julia braucht eine kurze Orientierung, die fünf Gerichte, eine Möglichkeit für ihre Wochenplanung, die passende Einkaufsliste und am Ende einen kurzen Check, ob ihre Woche tatsächlich geplant und die Einkaufsliste einsatzbereit ist. Was Nina außerdem über vegetarische Ernährung, Meal Prep oder ihre zwölf liebsten Vorratsdosen erzählen könnte, darf für ein anderes Produkt großartig sein. Julia braucht es für dieses Ergebnis gerade nicht.
So klein darf ein vollständiges Produkt sein.
Bleib im Sarah-Chat aus 3.1. Dort kennt Sarah bereits den bestätigten Stand zu deinem Produkt und das gewählte Format. Du musst ihr weder Funnel2Cash erklären noch die Formatentscheidung wiederholen. Jetzt gibst du ihr dein vorhandenes Fachmaterial dazu. Das können eigene Notizen, Texte, Methoden, Beispiele, Vorlagen oder ältere Inhalte sein, solange sie tatsächlich zu diesem Produkt gehören. Perfekt vorsortiert muss davon nichts sein.
Schick Sarah:
Das Format ist bestätigt. Jetzt entwickeln wir auf dieser Grundlage den vollständigen Inhalt dieses Produkts.
Arbeite weiterhin mit der bereits bestätigten Aufgabe, dem Ergebnis, dem Format und den anderen bestätigten Angaben aus unserem bisherigen Chat. Verändere diese Grundlagen nicht eigenständig.
MEIN VORHANDENES FACHMATERIAL:
[Hier relevantes Material einfügen, hochladen oder beschreiben.]Entwickle zuerst den vollständigen Arbeitsweg meiner Kundin. Beginne beim bestätigten Ergebnis und leite rückwärts ab, welche Schritte sie tatsächlich durchlaufen muss, damit sie dieses Ergebnis mit dem Produkt selbstständig erreichen kann.
Prüfe bei jedem Schritt, was die Kundin erreichen oder erledigen muss, was sie dafür verstehen muss, was sie entscheiden, tun, erstellen, eintragen oder prüfen muss und welches Fachwissen von mir sie dafür braucht. Ergänze Beispiele, Vorlagen, Checklisten, Entscheidungshilfen oder andere Unterstützung nur dort, wo sie für die Anwendung einen konkreten Job haben.
Leite daraus anschließend eine schlanke Produktstruktur ab, die zu unserem bestätigten Format passt. Bei einer Kombination aus mehreren Formaten ordnest du außerdem zu, welcher Teil in welches Format gehört.
Nutze mein vorhandenes Fachmaterial als Grundlage. Wenn dir notwendiges Fachwissen, ein konkretes Beispiel oder eine fachliche Entscheidung von mir fehlt, frage mich danach, statt die Information zu erfinden. Stelle mir möglichst nur eine Hauptfrage pro Nachricht.
Entwickle keine zusätzlichen Angebote, Bonusprodukte oder Erweiterungen und vergrößere das bestätigte Produktergebnis nicht.
Zeige mir zuerst den vollständigen Arbeitsweg und die daraus abgeleitete Produktstruktur. Erkläre bei jedem größeren Bestandteil kurz, welchen Job er für die Kundin übernimmt, und prüfe selbst noch einmal, ob der Weg vom Ausgangspunkt bis zum bestätigten Ergebnis vollständig ist.
Frage mich anschließend ausdrücklich, ob ich Arbeitsweg und Struktur bestätige. Schreibe den vollständigen Produktinhalt erst nach meiner Bestätigung.
Dann musst du 3.1 nicht wiederholen. Öffne einen neuen Chat mit Sarah und gib ihr den bestätigten Arbeitsstand aus Produkte → [Produktname] → Produktstand. Dort hast du das Format, die grundsätzliche Nutzung durch deine Kundin, die Begründung für das Format und bereits feststehende Besonderheiten gespeichert.
Schreib Sarah zuerst:
Wir arbeiten an einem bereits begonnenen Produkt weiter. Der bisherige Stand wurde bestätigt und soll nicht neu entwickelt werden.
MEIN BESTÄTIGTER PRODUKTSTAND:
[Hier den aktuellen Inhalt aus „Produkte → [Produktname] → Produktstand“ einfügen.]RELEVANTE ANGABEN AUS MEINEM FUNNELPLAN:
[Hier die bestätigte Aufgabe und das Ergebnis dieses Produkts aus „Planung → Mein erster Funnel“ einfügen, falls diese Angaben im Produktstand noch nicht vollständig enthalten sind.]Übernimm diese Angaben als bestätigten Arbeitsstand. Öffne bereits getroffene Entscheidungen nicht ohne konkreten Widerspruch neu und ergänze keine fehlenden Informationen durch Annahmen.
Wir arbeiten jetzt an der Produktstruktur und dem vollständigen Inhalt weiter.
Danach schickst du ihr den Auftrag für Arbeitsweg und Produktstruktur von oben und arbeitest normal weiter. Dein gespeicherter Produktstand ersetzt den verlorenen Chatverlauf; du musst weder die Formatentscheidung wiederholen noch versuchen, dich an jedes Detail des alten Gesprächs zu erinnern.
Prüfe Sarahs Vorschlag anschließend vor allem gegen dein eigenes Fachwissen. Stimmen die Schritte fachlich? Hat Sarah einen Zusammenhang angenommen, der in deinem Thema so nicht funktioniert? Fehlt etwas, das deine Kundin zwingend braucht, um weiterzukommen? Solche Stellen korrigierst du gemeinsam mit Sarah. Wenn der Weg fachlich stimmt und vollständig zum bestätigten Ergebnis führt, bestätigst du Arbeitsweg und Struktur.
Falls du an dieser Stelle eine Pause machen möchtest, speicherst du beides in Produkte → [Produktname] → Produktstand und ergänzt: Mein nächster Schritt ist: vollständigen Inhalt mit Sarah entwickeln. Beim nächsten Mal arbeitest du im selben Sarah-Chat weiter.
Die Struktur steht. Jetzt bekommt jede Station den Inhalt, mit dem deine Kundin tatsächlich arbeiten kann. Manche Stellen brauchen nur eine kurze Erklärung, andere eine genaue Anleitung, ein ausgefülltes Beispiel, Entscheidungskriterien, einen Arbeitsbereich oder eine Vorlage. Bei einem KI-Tool können beispielsweise Eingaben und Hinweise für den Umgang mit den Ergebnissen nötig sein; bei einem Kursbereich oder einer Kurswebsite müssen die Inhalte so vorbereitet sein, dass sie später sinnvoll auf die einzelnen Bereiche verteilt werden können. Die endgültige Gestaltung und technische Umsetzung passiert trotzdem erst in 3.3.
Schick Sarah:
Arbeitsweg und Produktstruktur sind bestätigt. Entwickle jetzt daraus die vollständige nutzbare Inhaltsfassung meines Produkts.
Halte dich an die bestätigte Aufgabe, das Ergebnis, das Format, den Arbeitsweg und die Produktstruktur. Vergrößere den Umfang nicht eigenständig.
Schreibe für die bereits bestätigte Kundin und setze nur Wissen voraus, das sie laut unserem bisherigen Stand bereits mitbringen darf. Nutze mein Fachwissen und meine vorhandenen Materialien und formuliere jeden Bestandteil so vollständig, dass die Kundin versteht, was sie wissen oder tun muss und wie sie anschließend weiterkommt.
Ergänze Erklärungen, Beispiele, Entscheidungshilfen, Vorlagen, Arbeitsbereiche, Checklisten oder Hinweise dort, wo sie für die selbstständige Anwendung tatsächlich gebraucht werden. Bei einer Kombination aus mehreren Formaten halte die bestätigte Zuordnung ein, damit später klar ist, welcher Inhalt beispielsweise in die PDF, Vorlage, Kurswebsite, den Kursbereich oder das KI-Tool gehört.
Wenn dir fachliche Informationen, echte Beispiele oder Entscheidungen von mir fehlen, markiere die Stelle klar und frage mich danach. Erfinde keine Methoden, Fakten, Erfahrungen oder fachlichen Aussagen.
Entwickle noch nicht das endgültige Design und richte keine technische Umsetzung ein. In diesem Schritt brauche ich den vollständigen Inhalt, aus dem das fertige Produkt anschließend gebaut werden kann.
Sorge außerdem dafür, dass die Kundin am Ende erkennen kann, ob sie das bestätigte Produktergebnis erreicht hat, sofern eine solche Prüfung für dieses Produkt sinnvoll ist.
Liefere mir die vollständige Inhaltsfassung und keine weitere Gliederung.
Wenn der vollständige Entwurf vor dir liegt, liest du ihn nicht nur Korrektur, sondern gehst ihn so durch, wie deine Kundin später damit arbeiten würde. Kann sie die Anweisungen tatsächlich ausführen? Sind die fachlichen Aussagen richtig? Bekommt sie notwendige Informationen rechtzeitig oder gibt es irgendwo einen Sprung, den du selbst nur deshalb nicht bemerkst, weil du das fehlende Wissen längst im Kopf hast? Offene fachliche Stellen klärst du mit Sarah, unnötig komplizierte Passagen vereinfachst du und Platzhalter verschwinden aus der finalen Inhaltsfassung.
Bei der Struktur hast du geprüft, ob der Weg stimmt. Jetzt prüfst du, ob der ausgearbeitete Inhalt diesen Weg wirklich benutzbar macht.
Speichere den bestätigten Inhalt unter Produkte → [Produktname] → Inhalt v1. Ergänze anschließend in Produktstand, dass Arbeitsweg, Struktur und Inhalt bestätigt sind, und notiere:
Mein nächster Schritt ist: 3.3 · Fertiges Produkt erstellen.
3.2 ist abgeschlossen, wenn der notwendige Kundenweg vollständig ausgearbeitet ist, offene fachliche Fragen geklärt sind und deine Kundin mit dem Inhalt vom bestätigten Ausgangspunkt zum versprochenen Produktergebnis kommen kann. Vor dieser Lektion stand fest, in welcher Form dein Produkt funktionieren soll. Jetzt liegt der vollständige Inhalt vor, aus dem du in 3.3 das tatsächlich benutzbare Produkt baust.
Weiter mit 3.3 · Aus deinem Inhalt wird ein fertiges Produkt.
Du kannst 3.2 vollständig ohne Sarah bearbeiten und solltest am Ende dasselbe Arbeitsergebnis haben: einen fachlich geprüften Arbeitsweg, eine daraus abgeleitete Produktstruktur und eine vollständige Inhaltsfassung, mit der du in 3.3 dein fertiges Produkt bauen kannst.
Arbeite auch hier in zwei Etappen: Zuerst entwickelst du den Weg deiner Kundin und daraus die Struktur. Erst danach schreibst du den vollständigen Inhalt. Wenn du beides gleichzeitig machst, passiert schnell etwas sehr Menschliches: Du schreibst dich an einer Stelle begeistert fest, erinnerst dich dabei an fünf weitere Dinge, die unbedingt noch hineinmüssen, und stellst zwei Stunden später fest, dass deine Kundin auf Seite zwölf immer noch nicht bei Schritt zwei angekommen ist.
Öffne Produkte → [Produktname] → Produktstand und nimm zusätzlich die bestätigte Aufgabe und das Ergebnis aus Planung → Mein erster Funnel dazu, falls diese Angaben dort ausführlicher stehen. Schreib das Produktergebnis oben auf deine Arbeitsseite und formuliere darunter ganz konkret, was deine Kundin nach der Benutzung getan, entschieden, erstellt, ausgefüllt, ausgewählt, geplant, geprüft oder umgesetzt haben soll.
Dieses Ergebnis ist dein Filter für alles, was jetzt entsteht. Du machst das Versprechen in dieser Lektion weder größer noch entwickelst du nebenbei ein zweites Produkt daraus.
Frag dich zuerst: Was musste meine Kundin unmittelbar vor dem fertigen Ergebnis tun? Schreib diesen Schritt auf. Dann gehst du einen Schritt weiter zurück und stellst dieselbe Frage erneut. So arbeitest du dich zurück, bis du bei der Ausgangssituation deiner Kundin angekommen bist.
Für Ninas Produkt könnte am Ende stehen: Julia hat fünf Abendessen auf ihre Arbeitswoche verteilt und ihre Einkaufsliste ist bereit. Unmittelbar davor muss sie die Einkaufsliste prüfen. Davor muss ihre Wochenplanung stehen. Davor muss sie wissen, welche Gerichte zur Verfügung stehen. Der Weg entsteht dadurch aus Julias tatsächlicher Aufgabe und nicht aus allem, was Nina über vegetarisches Essen weiß.
Bei einem KI-Tool kann dieser Weg beispielsweise daraus bestehen, dass die Kundin bestimmte Informationen vorbereitet, sie eingibt, das erzeugte Ergebnis prüft und anschließend damit weiterarbeitet. Bei einem Arbeitsbuch kann sie mehrere Entscheidungen nacheinander treffen, bei einer Vorlage etwas eintragen und anpassen, bei einem Kursbereich mehrere aufeinander aufbauende Schritte durcharbeiten. Dein bestätigtes Format aus 3.1 gibt den Rahmen vor; der Arbeitsweg zeigt dir, was darin passieren muss.
Geh deinen Kundenweg jetzt Schritt für Schritt durch und kläre jeweils: Was muss deine Kundin hier konkret tun? Was muss sie vorher verstehen oder wissen? Welches Fachwissen musst du ihr dafür geben? Woran erkennt sie, dass sie diesen Schritt erledigt hat?
Ergänze anschließend nur die Unterstützung, die sie für die tatsächliche Anwendung braucht. Vielleicht reicht eine klare Anweisung. Vielleicht braucht sie ein ausgefülltes Beispiel, weil die Aufgabe sonst zu offen bleibt. An einer anderen Stelle hilft eine Checkliste, eine Vorlage, eine Entscheidungshilfe oder ein kurzer Hinweis. Entscheidend ist, ob deine Kundin den Schritt damit ohne dich daneben ausführen kann.
Markiere gleichzeitig Stellen, an denen dir selbst noch Fachinformationen, echte Beispiele oder Entscheidungen fehlen. Diese Lücken klärst du später bewusst. Vermutungen bekommen keinen hübschen Absatz und dürfen anschließend so tun, als wären sie Fachwissen.
Ordne die Kundenschritte jetzt in der Reihenfolge, in der deine Kundin sie später tatsächlich durchlaufen soll. Daraus entsteht die Struktur deines Produkts. Ein größerer Arbeitsschritt kann einen eigenen Abschnitt brauchen, mehrere kleine Schritte können zusammengehören und manche Informationen müssen vor einer Aufgabe stehen, damit die Kundin diese überhaupt ausführen kann.
Bei einer Kombination aus mehreren Formaten legst du zusätzlich fest, wo welcher Bestandteil hingehört. Vielleicht liegt eine Erklärung im Kursbereich, die eigentliche Arbeit passiert in einer Vorlage und ein KI-Tool unterstützt einen bestimmten Schritt. Die verschiedenen Teile gehören dann trotzdem zu demselben Kundenweg.
Schreib hinter jeden größeren Bestandteil deiner Struktur einen kurzen Satz:
Dieser Teil ist nötig, weil …
Fällt dir darauf keine vernünftige Antwort ein, prüfst du, ob der Bestandteil wirklich in dieses Produkt gehört.
Geh einmal nur durch deine Struktur. Beginnt sie dort, wo deine Kundin tatsächlich steht? Kommen notwendige Informationen vor der Aufgabe, für die sie gebraucht werden? Fehlt zwischen zwei Schritten etwas, das für dich selbstverständlich ist, deine Kundin aber wissen muss? Führt der letzte Schritt tatsächlich zum bestätigten Produktergebnis?
Schau anschließend auf Bestandteile, die interessant sind, aber für diesen Weg nichts verändern. Du kannst solche Inhalte separat für später sammeln. Sie müssen nicht verschwinden, aber dieses Produkt muss sie auch nicht vorsichtshalber tragen.
Wenn der Weg fachlich stimmt und vollständig vom Ausgangspunkt zum Ergebnis führt, steht deine Struktur. Falls du hier eine Pause machst, speicherst du Arbeitsweg und Struktur in Produkte → [Produktname] → Produktstand und ergänzt:
Mein nächster Schritt ist: vollständigen Inhalt entwickeln.
Arbeite deine bestätigte Struktur jetzt von oben nach unten aus. Stell dir bei jedem Abschnitt vor, dass deine Kundin gerade dort angekommen ist und nur das weiß, was sie bis zu dieser Stelle bereits erfahren oder selbst erarbeitet hat.
Gib ihr alles, was sie braucht, um den jeweiligen Schritt auszuführen: die notwendige Erklärung, eine klare Handlungsanweisung und – falls es die Anwendung leichter oder eindeutiger macht – ein Beispiel, Entscheidungskriterien, eine Vorlage, einen Arbeitsbereich, eine Checkliste oder einen kurzen Hinweis. Manche Schritte brauchen mehrere Absätze, andere vielleicht nur drei gute Sätze und ein Feld zum Ausfüllen. Der Inhalt muss nicht überall gleich groß aussehen, sondern überall seine Aufgabe erledigen.
Bei einem KI-Tool entwickelst du in dieser Lektion beispielsweise die notwendigen Eingaben, fachlichen Vorgaben, Hilfetexte und Hinweise für die Weiterarbeit mit dem Ergebnis. Bei einem Kursbereich oder einer Kurswebsite schreibst du die Inhalte für die vorgesehenen Bereiche vollständig aus. Bei einer PDF, Vorlage oder einem Arbeitsbuch formulierst du die Texte, Aufgaben, Beispiele und Arbeitsinhalte, die später in die fertige Version kommen. Design, technische Einrichtung und endgültige Umsetzung gehören weiterhin in 3.3.
Geh alle Stellen durch, die du während der Entwicklung als offen markiert hast. Ergänze dein tatsächliches Fachwissen, überprüfe Angaben, bei denen du unsicher bist, und ersetze Platzhalter durch die Informationen, die deine Kundin wirklich braucht.
Am Ende dieser Runde sollte in deinem Inhalt keine notwendige Information mit einem gedanklichen „Das erkläre ich später bestimmt noch irgendwo“ offenbleiben. Braucht deine Kundin die Information für ihr Ergebnis, gehört sie an die Stelle, an der sie sie benötigt. Braucht sie sie nicht, kann sie draußen bleiben.
Jetzt kommt die wichtigste Prüfung. Lies deinen Inhalt nicht nur auf Tippfehler, sondern arbeite ihn in der vorgesehenen Reihenfolge durch. Versuch dabei bewusst, dein eigenes Hintergrundwissen nicht automatisch in die Lücken einzusetzen.
Verstehst du am Anfang, was zu tun ist? Kannst du den ersten Schritt mit den vorhandenen Informationen ausführen? Führt er nachvollziehbar zum nächsten? Sind Aufgaben konkret genug? Funktionieren Beispiele, Vorlagen oder Eingaben mit den Erklärungen, die du dazu geschrieben hast? Kommst du am Ende tatsächlich bei dem Ergebnis an, das dieses Produkt verspricht?
Wenn du an einer Stelle hängenbleibst, prüfst du dort nach. Vielleicht fehlt eine Information, vielleicht kommt sie zu spät, vielleicht ist die Anweisung zu offen oder der Schritt selbst unnötig kompliziert. Korrigiere die Stelle und geh den betroffenen Teil anschließend noch einmal durch.
Dein Ziel ist nicht, dass der Inhalt vollständig aussieht. Deine Kundin soll ihn benutzen können und damit zum versprochenen Ergebnis kommen.
Speichere die geprüfte Fassung unter:
Produkte → [Produktname] → Inhalt v1
Ergänze anschließend in Produktstand, dass Arbeitsweg, Struktur und Inhalt bestätigt sind, und notiere:
Mein nächster Schritt ist: 3.3 · Fertiges Produkt erstellen.
Damit hast du ohne Sarah dasselbe Arbeitsergebnis hergestellt wie mit ihr: Der Kundenweg steht, die Struktur folgt diesem Weg, dein Fachwissen ist an den notwendigen Stellen ausgearbeitet und du hast den Inhalt selbst auf seine tatsächliche Benutzbarkeit geprüft.
3.3 startet in beiden Varianten mit demselben Stand: einem vollständigen, fachlich geprüften Inhalt, aus dem jetzt das echte Produkt gebaut werden kann.
In 3.2 hast du den vollständigen Inhalt deines Produkts entwickelt und unter:
Produkte → [Produktname] → Inhalt v1
gespeichert. In deinem Produktstand stehen außerdem das bestätigte Format, die grundsätzliche Nutzung durch deine Kundin, ihr Arbeitsweg und die Struktur. Du weißt also inzwischen ziemlich genau, was dein Produkt leisten soll, welche Inhalte hineingehören und wie deine Kundin damit arbeiten soll.
Was noch fehlt, ist das Produkt selbst.
Ein vollständiger Inhalt in einem Dokument ist noch keine PDF, die deine Kundin öffnen kann, keine Vorlage, mit der sie tatsächlich arbeiten kann, kein eingerichteter Kursbereich und kein funktionierendes interaktives Tool. In dieser Lektion beantwortest du deshalb die nächste sehr praktische Frage: Wie mache ich aus meinem bestätigten Inhalt jetzt die tatsächliche Produktversion, die meine Kundin öffnen und benutzen kann?
Dafür überträgst du den Inhalt in das in 3.1 bestätigte Format, klärst spätestens jetzt das Werkzeug, das du für diesen Bau tatsächlich brauchst, setzt Nutzungshinweise und notwendige Funktionen um und testest anschließend genau die Version, die deine Kundin später vor sich haben wird.
Die automatische Auslieferung nach einer Anmeldung oder einem Kauf gehört noch nicht hierher. Dein Produkt muss am Ende dieser Lektion existieren und benutzbar sein. Wie es später automatisch bei der richtigen Kundin landet, wird beim technischen Verbinden deines Funnels eingerichtet.
Zahlungssystem, Newsletter und Auslieferungsautomation dürfen sich also noch ein bisschen ignorieren. Heute sorgen wir erst einmal dafür, dass sie später überhaupt etwas Vernünftiges auszuliefern haben.
Öffne:
Produkte → [Produktname] → Produktstand
und:
Produkte → [Produktname] → Inhalt v1
Dein Produktformat wurde bereits bestätigt und wird jetzt nicht neu entschieden. Damit ist aber inzwischen auch klar genug, welche Art von Werkzeug du für die tatsächliche Umsetzung brauchst.
Öffne deshalb zusätzlich:
Technik und Tests → Meine Werkzeuge
und prüfe, ob das Werkzeug für deinen Produktbau bereits vorhanden und nutzbar ist.
Für eine einfache PDF kann beispielsweise ein vorhandenes Dokument- oder Gestaltungssystem ausreichen. Eine bearbeitbare Vorlage braucht eine Umgebung, in der du ein Master erstellen und deiner Kundin später eine eigene nutzbare Version zur Verfügung stellen kannst. Ein Kursprodukt braucht einen Ort, an dem du die bestätigten Lektionen und Materialien tatsächlich einrichten kannst. Ein interaktives Produkt braucht eine Umgebung, in der seine vorgesehenen Funktionen wirklich laufen.
Hast du das passende Werkzeug bereits und kannst damit arbeiten, verwendest du es weiter. Du brauchst keinen neuen Anbieter, nur weil dein Produkt inzwischen einen offiziellen Titel besitzt.
Steht das benötigte Werkzeug dagegen noch auf offen, ist diese Entscheidung jetzt fällig.
In 1.2 durfte sie offenbleiben, weil weder dein Produktformat noch die tatsächliche Nutzung fest genug standen. Jetzt baust du die reale Produktversion. Ohne ein passendes Werkzeug kommst du deshalb an dieser Stelle nicht sinnvoll weiter.
Wähle dein Werkzeug nach dem bestätigten Produktformat und seinen notwendigen Funktionen, nicht nach der längsten Feature-Liste. Richte deinen Zugang ein und mache anschließend einen kleinen Test: Kannst du darin die Art von Grundbaustein erstellen, die du für dein Produkt brauchst – beispielsweise ein Dokument, eine Vorlage, eine Lektion, eine Seite oder einen einfachen interaktiven Bereich – und kannst du ihn anschließend wieder bearbeiten?
Mehr muss dieser Test noch nicht leisten.
Eine PDF braucht keine Kursplattform, nur weil eine Kursplattform sehr viele Knöpfe besitzt. Ein einfaches Workbook muss nicht plötzlich ein interaktives Webtool werden und ein vorhandenes System muss nicht ersetzt werden, wenn es den bestätigten Job bereits zuverlässig erledigt.
Falls du bei der Werkzeugauswahl festhängst, kannst du dir von einer KI helfen lassen, deinen tatsächlichen Bedarf zu sortieren. Gib ihr dafür nicht nur dein Produktthema, sondern vor allem die bestätigte Nutzung:
Ich muss jetzt das Werkzeug auswählen, mit dem ich ein bereits geplantes digitales Produkt tatsächlich baue.
BESTÄTIGTES PRODUKTFORMAT:
[Format einfügen.]SO SOLL MEINE KUNDIN DAS PRODUKT BENUTZEN:
[Bestätigte Nutzung einfügen.]DAS PRODUKT MUSS DESHALB FOLGENDE FUNKTIONEN ERMÖGLICHEN:
[Falls bereits eindeutig, Funktionen einfügen.]DIESE WERKZEUGE HABE ICH BEREITS:
[Vorhandene Systeme einfügen.]Hilf mir zuerst dabei, aus meinem bestätigten Produktformat die wirklich notwendigen technischen Anforderungen abzuleiten.
Trenne notwendige Funktionen von Funktionen, die lediglich nett wären.
Prüfe anschließend, ob eines meiner vorhandenen Werkzeuge dafür bereits ausreicht.
Falls nicht, hilf mir dabei, die Kriterien für ein passendes Werkzeug festzulegen. Wenn du konkrete Anbieter oder aktuelle Funktionen nennst, kennzeichne, was ich vor einer Entscheidung beim jeweiligen Anbieter aktuell überprüfen sollte.
Verändere mein Produktformat nicht und schlage keine zusätzlichen Produktfunktionen vor.
Wenn du ein neues Werkzeug auswählst, richtest du deinen Zugang ein und führst den kleinen Erstellungstest durch, bevor du dein komplettes Produkt darin aufbaust.
Sobald dein Werkzeug ausgewählt, dein Zugang eingerichtet und der kleine Erstellungstest gelungen ist, ist dieser Punkt nicht mehr offen. Er bekommt deshalb einen festen Platz in deiner Werkzeugübersicht.
Ergänze unter:
Technik und Tests → Meine Werkzeuge
einen neuen Bereich:
Produkt: [Produktname]
Bestätigtes Format: […]
Bauwerkzeug: […]
Zugang funktioniert: ja
Grundbaustein erstellt und wieder bearbeitet: ja
Für den Produktbau noch offen: […]
Falls du im weiteren Kurs noch ein anderes Produkt in einem anderen Format baust, ergänzt du dort einfach einen weiteren Produkteintrag. So bleibt nachvollziehbar, welches Werkzeug tatsächlich zu welchem Produkt gehört, ohne eine bereits getroffene Entscheidung weiter unter Offene Entscheidungen herumliegen zu lassen.
Ergänze zusätzlich in:
Produkte → [Produktname] → Produktstand
Bauwerkzeug: […]
Damit ist die technische Arbeitsgrundlage für dieses Produkt bestätigt. Jetzt kannst du die eigentliche Produktversion darin bauen.
Welcher Bauweg vor dir liegt, hängt von deinem bestätigten Format ab. Eine PDF wird anders gebaut als eine bearbeitbare Vorlage, ein Arbeitsbuch kann klassisch als Dokument oder interaktiv funktionieren, ein Kursbereich braucht eine andere Umsetzung als ein Webtool und bei einem Produkt aus mehreren Teilen musst du zusätzlich dafür sorgen, dass deine Kundin versteht, wann sie welchen Bestandteil benutzt.
Du entscheidest das Format jetzt nicht neu. Schau in deinen Produktstand und nimm anschließend den Bauweg, der zu deinem bestätigten Produkt passt.
Für eine PDF kannst du ein vorhandenes Dokument- oder Gestaltungssystem verwenden. Canva ist eine Möglichkeit, aber nicht die einzige; falls du bereits mit einem anderen Werkzeug gut arbeitest und damit dein bestätigtes Format bauen kannst, bleib dabei.
Wenn du mit einer Vorlage arbeitest, schau weniger darauf, ob der Beispielinhalt zufällig zu deinem Thema passt, sondern auf die zugrunde liegende Struktur. Du brauchst beispielsweise ruhige Seiten für Erklärungen, geeignete Bereiche für Beispiele, Aufgaben oder Checklisten und vielleicht einige wiederkehrende Seitentypen, die du für dein Produkt mehrfach verwenden kannst.
Die Vorlage liefert dir ein gestalterisches Gerüst. Inhalt, Reihenfolge und Aufgaben kommen weiterhin aus:
Inhalt v1
Beginne mit einer kurzen Startorientierung. Deine Kundin sollte beim Öffnen innerhalb weniger Sätze verstehen:
Was ist dieses Produkt?
Welches Ergebnis erarbeite ich damit?
Wie benutze ich es?
Wo beginne ich?
Danach überträgst du deinen bestätigten Inhalt in der Reihenfolge, in der er tatsächlich benutzt wird. Überschriften geben Orientierung, Beispiele sind als Beispiele erkennbar und Aufgaben sollten auch optisch deutlich machen, dass an dieser Stelle deine Kundin etwas tun soll.
Wenn Links zum Produkt gehören, fügst du sie an den vorgesehenen Stellen ein. Soll das Produkt hauptsächlich am Bildschirm benutzt werden, baust du es entsprechend für die digitale Nutzung. Soll es ausdrücklich ausgedruckt werden, prüfst du auch Seitenränder, Schriftgröße, Arbeitsflächen und typische Seiten einmal tatsächlich auf Papier.
Erstelle anschließend die echte Kundenversion – bei einer PDF also die exportierte Datei – und öffne sie außerhalb deiner Bearbeitungsumgebung. Blättere vollständig durch, teste vorhandene Links und prüfe sie zusätzlich auf einem kleineren Bildschirm, wenn eine mobile Nutzung realistisch ist.
Deine Bearbeitungsdatei ist dein Arbeitsstand. Die exportierte Datei ist die Produktversion.
Bei einer Vorlage reicht es nicht, dass du sie bearbeiten kannst. Entscheidend ist, ob deine Kundin später auf dem vorgesehenen Weg mit ihrer eigenen Version arbeiten kann, ohne dein Master zu verändern.
Baue zuerst das bestätigte Grundgerüst mit allen notwendigen Bereichen, Beispielen, Anweisungen und bereits entwickelten Inhalten. Halte dabei immer den tatsächlichen Arbeitsweg deiner Kundin im Blick: Wo trägt sie etwas ein? Welche Bereiche soll sie verändern? Welche Teile bleiben unverändert? Wo braucht sie eine kurze Erklärung, damit sie versteht, was an dieser Stelle von ihr erwartet wird?
Bewahre dein Master so, dass es nicht versehentlich von Kundinnen überschrieben werden kann, und richte anschließend den vorgesehenen Weg zur eigenen bearbeitbaren Version ein.
Teste diesen Weg nicht nur aus deinem eigenen eingeloggten Arbeitsbereich. Öffne ihn so, wie eine Kundin ihn öffnen würde, und prüfe:
Kann sie ihre eigene Version erhalten?
Kann sie die vorgesehenen Bereiche bearbeiten?
Bleibt dein Original erhalten?
Sind Hinweise und Beispiele verständlich?
Funktionieren enthaltene Links und weitere Bestandteile?
Ein Link zu einer Vorlage ist erst dann Teil eines funktionierenden Produkts, wenn du den tatsächlichen Kundenweg ausprobiert hast.
Ein Arbeitsbuch kann als PDF, bearbeitbares Dokument oder – wenn deine bestätigte Nutzung das vorsieht – als interaktive digitale Version entstehen. Der Bauweg richtet sich deshalb wieder nach dem Format, das du bereits festgelegt hast.
Bei einem klassischen Arbeitsbuch überträgst du Erklärungen, Beispiele und Aufgaben in die bestätigte Reihenfolge und baust genügend Raum für die tatsächliche Arbeit ein. Manche Schritte brauchen eine ausführlichere Erklärung, andere nur eine kurze Anweisung und ein Arbeitsfeld. Deine inhaltliche Struktur bestimmt das Layout, nicht der Wunsch, dass jede Doppelseite mathematisch gleich voll aussieht.
Soll das Arbeitsbuch ausgedruckt werden, druckst du einige typische Seiten selbst aus. Eine Arbeitsfläche, die auf dem Bildschirm großzügig wirkt, kann auf Papier plötzlich ungefähr genug Platz für „ja“ bieten.
Soll das Arbeitsbuch digital bearbeitet werden, muss die tatsächliche Kundenversion diese Bearbeitung auch ermöglichen. Ein Dokument wird nicht dadurch interaktiv, dass auf der Seite ein Kästchen mit „Hier eintragen“ steht.
Wenn mehrere größere Bereiche enthalten sind oder deine Kundin später zu bestimmten Stellen zurückkehren soll, kann ein Inhaltsverzeichnis beziehungsweise eine einfache Navigation sinnvoll sein. Bei einem sehr kleinen Produkt darfst du dir diese feierliche Veranstaltung sparen.
Soll deine Kundin hauptsächlich digital arbeiten, zwischen Bereichen wechseln, Checklisten abhaken oder Eingaben direkt auf einer Seite machen, kann dein bestätigtes Format eine kleine interaktive Website sein.
Hier kann KI dir einen großen Teil der technischen Übersetzung abnehmen. Dein fachlicher Inhalt bleibt trotzdem deiner. Die KI darf daraus eine benutzbare Oberfläche bauen; sie darf nicht aus eigener Begeisterung neue Übungen, Funktionen oder Regeln ergänzen.
Lass dir deshalb zuerst die Struktur und Funktionslogik zeigen, bevor Code entsteht:
Ich habe bereits den vollständigen und bestätigten Inhalt für ein digitales Arbeitsbuch.
Verändere, kürze oder erweitere diesen Inhalt nicht eigenständig.
BESTÄTIGTER INHALT:
[Inhalt v1 einfügen oder hochladen.]Entwickle daraus eine übersichtliche responsive Arbeitsbuch-Website.
Ordne meinen vorhandenen Inhalt so zu, dass die Nutzerin jederzeit erkennt, in welchem Bereich sie sich befindet, was sie dort tun soll und wie sie anschließend weiterkommt.
Verwende Eingabefelder, Textbereiche, Checklisten oder andere einfache interaktive Elemente ausschließlich dort, wo sie zu einer bereits vorgesehenen Aufgabe gehören.
Zeige mir zuerst die vollständige Seiten- und Funktionsstruktur und ordne meinen vorhandenen Inhalt darin zu.
Schreibe noch keinen finalen Code, ergänze keine neuen fachlichen Inhalte und erfinde keine zusätzlichen Produktfunktionen.
Markiere alle Stellen, an denen für eine technische Funktion noch eine Entscheidung von mir erforderlich ist.
Prüfe den Vorschlag gegen deinen bestätigten Arbeitsweg aus 3.2. Die Oberfläche darf anders aussehen als dein ursprüngliches Inhaltsdokument; die fachliche Reihenfolge und die Aufgabe des Produkts dürfen dabei nicht heimlich wechseln.
Erst wenn die Struktur stimmt, lässt du daraus die technische Version erstellen:
Die Struktur und die Funktionen sind bestätigt.
Erstelle daraus jetzt eine responsive Webversion mit HTML, CSS und nur soweit für die bestätigten Funktionen notwendig JavaScript.
Verwende ausschließlich meinen bestätigten Inhalt und die bestätigten Funktionen.
Die Seite muss auf Desktop und Smartphone gut benutzbar sein.
Sorge dafür, dass Erklärungen, Beispiele, Aufgaben und Eingabebereiche optisch klar unterscheidbar sind und die Nutzerin jederzeit erkennt, wie sie weiterkommt.
Verwende keine externen Bibliotheken, Dienste, APIs, Logins oder Datenbanken, sofern sie für die bestätigten Funktionen nicht ausdrücklich vorgesehen wurden.
Falls eine bestätigte Funktion technisch einen externen Dienst benötigt, erkläre mir das, statt eine Verbindung zu erfinden.
Gib mir den vollständigen Code zusammenhängend aus und erkläre mir anschließend kurz, welche Funktionen direkt im Browser arbeiten, ob Eingaben gespeichert werden und ob Daten irgendwohin übertragen werden.
Verändere keine fachlichen Inhalte und füge keine zusätzlichen Produktfunktionen hinzu.
Den Code setzt du anschließend ausschließlich in einer Umgebung ein, die dafür vorgesehen ist. Welche Möglichkeiten dein konkretes Website- oder Seitensystem bietet, hängt vom jeweiligen System und deinen Berechtigungen ab. Teste deshalb immer die tatsächliche eingebundene Version und nicht nur die Vorschau im KI-Chat.
Falls etwas nicht funktioniert, kannst du den vorhandenen Code, eine Beschreibung des Problems und gegebenenfalls einen Screenshot wieder an die KI geben und sie um eine gezielte Korrektur bitten.
Bei einem Kursbereich steht seit 3.2 bereits fest, welche Schritte und Inhalte deine Kundin braucht. Jetzt setzt du diese Struktur in dem von dir bestätigten Bauwerkzeug tatsächlich um.
Du entwickelst also keinen neuen Kurs.
Lege zuerst einen kurzen Start-hier-Bereich an, in dem deine Kundin versteht, welches Ergebnis sie mit dem Produkt erarbeitet, wie der Bereich aufgebaut ist und wo sie beginnt.
Danach legst du die bestätigten Lektionen oder Bereiche in ihrer vorgesehenen Reihenfolge an und fügst Texte, Videos, Downloads, Vorlagen oder andere bereits geplante Bestandteile dort ein, wo sie im Arbeitsweg tatsächlich gebraucht werden.
Achte besonders auf Orientierung zwischen den Bereichen. Nach einer Lektion sollte erkennbar sein, was als Nächstes passiert. Ein Download gehört möglichst zu dem Schritt, in dem er gebraucht wird, und nicht in eine Materialsammlung, in der er gemeinsam mit sechs anderen Dateien wohnt, deren Namen nur für dich vollkommen selbstverständlich sind.
Welche Gestaltungsmöglichkeiten dein Kurswerkzeug bietet, kann sehr unterschiedlich sein. Nutze deshalb die vorhandenen Design- und Darstellungsmöglichkeiten so weit, wie sie für dein Branding und die Benutzbarkeit sinnvoll sind, ohne das Produkt zum Nebenprojekt „Ich baue jetzt noch schnell ein eigenes Lernmanagementsystem“ werden zu lassen.
Die entscheidende Prüfung findet anschließend wieder aus Kundinnensicht statt:
Kommt sie in den Bereich?
Versteht sie, wo sie beginnt?
Ist die Reihenfolge nachvollziehbar?
Öffnen Downloads und Links?
Findet sie nach einem Schritt den nächsten?
Funktioniert die Darstellung auch auf einem kleineren Bildschirm?
Falls für den Kursbereich ein Kundinnenkonto notwendig ist, testest du auch diese Kundenansicht. Die automatische Anlage eines Kontos nach einem späteren Kauf gehört allerdings noch nicht in diese Lektion.
Ein kleines digitales Tool kann ein sehr starkes Produkt sein, wenn es eine klar begrenzte Aufgabe zuverlässig leichter macht. Es muss nicht nach dem ersten Klick gleichzeitig Strategie, Wochenplanung und Weltfrieden lösen.
Dein Tool könnte beispielsweise Informationen anhand deiner Kriterien sortieren, eine Kundin durch mehrere Fragen führen, daraus einen Plan zusammensetzen, Werte nach einer bestätigten Formel berechnen oder eine Entscheidung anhand deiner festgelegten Regeln unterstützen.
Der entscheidende Punkt ist die Herkunft dieser Logik.
Deine Methode, Kriterien und fachlichen Regeln kommen aus deinem bestätigten Produkt.
Die KI darf daraus eine Nutzerführung und technische Oberfläche machen. Sie darf nicht spontan eigene Regeln ergänzen, nur weil irgendwo noch Platz für einen vierten Ergebnisbutton wäre.
Lass deshalb zuerst die Funktionslogik ausarbeiten:
Ich entwickle ein kleines interaktives Tool auf Grundlage eines bereits vollständig entwickelten Produkts.
BESTÄTIGTES PRODUKTERGEBNIS:
[einfügen]BESTÄTIGTER ARBEITSWEG UND INHALT:
[einfügen oder Inhalt v1 hochladen]Entwickle daraus eine möglichst einfache interaktive Nutzerführung.
Verändere mein Produktergebnis nicht und leite keine zusätzlichen Funktionen aus eigener Initiative ab.
Zeige mir zuerst:
– welche Informationen die Nutzerin eingibt,
– welche Schritte sie nacheinander durchläuft,
– welche vorhandenen Regeln oder Kriterien dabei angewendet werden,
– welches Ergebnis sie erhält,
– was sie anschließend mit diesem Ergebnis tun soll.Markiere jede Stelle, an der für eine Funktion noch eine fachliche Regel oder Entscheidung von mir fehlt. Erfinde diese Regel nicht.
Prüfe außerdem, welche Funktionen vollständig innerhalb der von mir vorgesehenen Umgebung umgesetzt werden können und für welche Funktionen gegebenenfalls ein externer Dienst notwendig wäre.
Erstelle noch keinen Code. Ich bestätige zuerst die Funktionslogik.
Lies diese Logik anschließend wirklich durch. Stimmen die Fragen? Werden deine Kriterien korrekt angewendet? Entsteht das bestätigte Produktergebnis? Hat die KI irgendwo etwas ergänzt, das plausibel klingt, aber nie Bestandteil deiner Methode war?
Erst wenn dieser Stand stimmt, lässt du die technische Version bauen:
Die Funktionslogik ist bestätigt.
Erstelle daraus jetzt ein einfaches responsives interaktives Webtool mit HTML, CSS und nur soweit erforderlich JavaScript.
Setze ausschließlich die bestätigten Funktionen, Regeln und Inhalte um.
Die Nutzerin soll sofort erkennen, was sie eingeben muss, wie sie zum nächsten Schritt gelangt und welches Ergebnis sie am Ende erhält.
Baue verständliche Hinweise für fehlende notwendige Eingaben ein und sorge dafür, dass das Tool auf Desktop und Smartphone gut benutzbar bleibt.
Verwende keine externen Bibliotheken, APIs, Logins, Datenbanken oder andere Dienste, sofern ich sie nicht ausdrücklich bestätigt habe.
Falls eine bestätigte Funktion ohne einen externen Dienst nicht möglich ist, erkläre mir das, statt eine Verbindung zu erfinden.
Gib mir den vollständigen Code zusammenhängend aus.
Erkläre mir anschließend kurz, welche Daten verarbeitet werden, ob etwas gespeichert oder übertragen wird und welche Funktionen ich vor Veröffentlichung testen muss.
Ändere keine fachlichen Inhalte und ergänze keine neuen Produktfunktionen.
Bei einem regelbasierten Rechner, Planer, Entscheidungshelfer oder interaktiven Arbeitsbuch kann je nach Funktion vieles ohne externe KI-Verbindung funktionieren.
Soll dein Produkt während der Nutzung dagegen tatsächlich generative KI verwenden und auf Basis freier Eingaben neue Inhalte erzeugen, entsteht eine zusätzliche technische Ebene. Dann musst du klären, welcher Dienst verwendet wird, welche Daten übertragen werden, welche laufenden Kosten entstehen und wie dieser Dienst zuverlässig mit deinem Produkt verbunden wird.
Diese Entscheidung wird nicht stillschweigend von einem KI-generierten Codeblock getroffen.
Falls eine solche externe KI-Funktion nicht bereits Bestandteil deines bestätigten Produkts war, öffnest du sie nicht nebenbei in 3.3 neu.
Bei einer Kombination hast du in 3.2 bereits festgelegt, welcher Inhalt in welchen Bestandteil gehört. Jetzt baust du jeden Teil entsprechend seiner eigenen Form und prüfst anschließend zusätzlich, ob die einzelnen Bestandteile gemeinsam wie ein Produkt funktionieren.
Wenn deine Kundin beispielsweise mit einer PDF beginnt, anschließend eine Vorlage benutzt und ihr Ergebnis danach in einem Tool weiterverarbeitet, müssen diese Übergänge sichtbar sein.
Schreib an der entsprechenden Stelle lieber:
„Öffne jetzt deine Vorlage und übertrage dort dein Ergebnis aus diesem Schritt.“
statt darauf zu vertrauen, dass deine Kundin dieselbe unsichtbare Landkarte im Kopf hat wie du.
Du brauchst dafür keine Bedienungsanleitung für deine Bedienungsanleitung. Deine Kundin braucht nur genügend Orientierung, um jederzeit zu wissen, wo sie gerade ist, welchen Bestandteil sie jetzt benutzt und wie es danach weitergeht.
Bleib im Sarah-Chat aus 3.1 und 3.2. Dort kennt Sarah bereits dein bestätigtes Format, den Arbeitsweg, die Struktur und die Inhaltsfassung deines Produkts.
Ihre Aufgabe verändert sich jetzt.
Sie entwickelt keine neuen Inhalte und entscheidet das Format nicht noch einmal neu, sondern hilft dir dabei, den bestätigten Stand sauber in die tatsächliche Produktversion zu übertragen und beim Bauen nichts zu übersehen, was für die Nutzung notwendig ist.
Schick Sarah:
Arbeitsweg, Produktstruktur und Inhalt sind bestätigt. Jetzt baue ich daraus die tatsächliche benutzbare Version meines Produkts.
Arbeite weiterhin mit dem bestätigten Produktstand und der bestätigten Inhaltsfassung aus unserem bisherigen Chat.
Verändere Aufgabe, Ergebnis, Format, Struktur oder Inhalte nicht eigenständig und ergänze keine neuen Angebote oder Produktbestandteile.
Mein Bauwerkzeug ist: [Werkzeug].
Falls ich für mein bestätigtes Format noch kein geeignetes Bauwerkzeug habe, hilf mir zuerst dabei, aus der bestätigten Nutzung die notwendigen technischen Anforderungen abzuleiten. Entwickle dabei weder mein Format noch mein Produkt neu.
Führe mich anschließend in einer sinnvollen Reihenfolge durch die konkrete Erstellung und gib mir jeweils den nächsten notwendigen Arbeitsschritt, statt mir die gesamte Umsetzung auf einmal hinzulegen.
Wenn mein Produkt technisch gebaut werden muss, darfst du mir dafür konkrete Umsetzungsschritte und geeigneten Code erstellen. Fachliche Regeln, Inhalte oder Produktfunktionen darfst du nicht eigenständig ergänzen.
Achte besonders darauf, dass meine Kundin beim fertigen Produkt erkennt, wie sie beginnt, was sie jeweils tun soll und wie sie zum nächsten Schritt gelangt. Bei mehreren Produktbestandteilen müssen auch die Übergänge verständlich sein.
Wenn beim Bauen auffällt, dass eine notwendige Information in meiner bestätigten Inhaltsfassung fehlt, markiere die konkrete Lücke und frage mich danach, statt sie zu erfinden.
Hilf mir nach der Erstellung außerdem bei einem Funktionscheck der tatsächlichen Produktversion. Prüfe mit mir passend zu meinem Format insbesondere Öffnen beziehungsweise Zugang, Navigation und Reihenfolge, Links, Downloads, Bearbeitbarkeit, Nutzungshinweise, Funktionen und Darstellung, soweit diese Punkte für mein Produkt relevant sind.
Die automatische Auslieferung nach einer Anmeldung oder einem Kauf und die Verbindung meiner Funnelsysteme richten wir jetzt noch nicht ein.
Ziel dieses Schrittes ist eine tatsächliche Produktversion, die außerhalb meiner Bearbeitungsumgebung geöffnet und so benutzt werden kann, wie wir es vorgesehen haben.
Sarah begleitet dich beim Bauen. Die tatsächlichen Arbeitsschritte in deinem Gestaltungssystem, Dokument, Kursbereich, deiner Website oder einem anderen Werkzeug führst du dort aus.
Bei einer technischen Lösung kann Sarah dir Code oder konkrete Umsetzungsschritte erstellen und mit dir weiterentwickeln; anschließend testest du die Version trotzdem in der tatsächlichen Umgebung, in der deine Kundin sie später benutzt.
Dann musst du weder die Formatentscheidung noch die Inhaltsentwicklung wiederholen.
Öffne einen neuen Chat mit Sarah und gib ihr:
Produkte → [Produktname] → Produktstand
und:
Produkte → [Produktname] → Inhalt v1
Schreib ihr:
Wir arbeiten an einem bereits entwickelten Produkt weiter.
Die bisherigen Entscheidungen und der Inhalt sind bestätigt und sollen nicht neu entwickelt werden.
MEIN BESTÄTIGTER PRODUKTSTAND:
[Produktstand einfügen.]MEINE BESTÄTIGTE INHALTSFASSUNG:
[Inhalt v1 einfügen oder hochladen.]Übernimm beides als bestätigten Arbeitsstand.
Öffne Aufgabe, Ergebnis, Format, Struktur oder Inhalte nicht ohne einen konkreten Widerspruch neu und ergänze fehlende Informationen nicht durch Annahmen.
Wir setzen diesen Stand jetzt in die tatsächliche benutzbare Produktversion um.
Danach schickst du Sarah den Bauauftrag von oben und arbeitest normal weiter.
Wenn Aufbau, Nutzung und grundlegende Funktion stehen, kannst du dich ausführlicher um die Gestaltung kümmern. Das gilt für eine PDF genauso wie für eine Vorlage, einen Kursbereich oder ein digitales Tool.
Gerade bei KI lohnt es sich, wesentlich konkreter zu werden als mit:
„Mach es hübsch.“
Gib stattdessen die Gestaltung vor, die zu deinem Business gehört: Farben möglichst mit konkreten Farbwerten, vorhandene Schriften oder die gewünschte Schriftwirkung, Logo, Bildsprache, Buttonstil, Abstände, Karten, Flächen, Rahmen und andere relevante Elemente.
Wenn du bei einer technisch erzeugten Oberfläche mit einer KI arbeitest, kannst du beispielsweise schreiben:
Überarbeite ausschließlich die visuelle Gestaltung der bestehenden Version.
Funktionen, Texte, Reihenfolge und Logik bleiben unverändert.
VERWENDE DIESES BRANDING:  
Farben: […]
Schriften beziehungsweise gewünschte Schriftwirkung: […]
Logo: […]
Bildsprache: […]
Buttons: […]
Karten und Flächen: […]
Abstände: […]
Gewünschte Wirkung: […]Ich möchte außerdem folgende Elemente oder Effekte: […]
Vermeide: […]
Halte die Oberfläche gut lesbar und responsiv und sorge dafür, dass die Gestaltung die Bedienbarkeit unterstützt.
Ändere keine fachlichen Inhalte, Funktionen oder Abläufe.
Wenn du Bilder, Icons oder andere grafische Elemente einsetzt, prüfst du anschließend selbst, ob du sie in der vorgesehenen Form verwenden darfst.
Eine KI kann dir Gestaltung abnehmen. Gedankenlesen gehört weiterhin nicht zuverlässig zum Funktionsumfang.
Sobald deine Produktversion steht, verlässt du deine bequeme Bearbeitungsansicht und benutzt sie so, wie deine Kundin sie später benutzen wird.
Öffne also nicht nur deine Arbeitsdatei, deinen Website-Editor oder den Bereich, in dem du sowieso alle Rechte besitzt, sondern die exportierte, geteilte, freigegebene oder veröffentlichte Kundenversion.
Prüfe dabei nur die Punkte, die für dein Produkt tatsächlich relevant sind:
Lässt sich das Produkt öffnen oder aufrufen?
Ist klar, womit die Kundin beginnt?
Funktionieren Links und Downloads?
Kann eine bearbeitbare Vorlage wirklich auf dem vorgesehenen Weg genutzt werden, ohne dass dein Original verändert wird?
Sind Arbeitsflächen eines Workbooks tatsächlich benutzbar?
Funktionieren Navigation und Reihenfolge eines Kursbereichs?
Tun die bestätigten Funktionen eines interaktiven Produkts das, was sie tun sollen?
Bleibt das Produkt auf einem kleineren Bildschirm nutzbar, wenn eine mobile Verwendung realistisch ist?
Bei einer Vorlage, einem geschützten Bereich oder einem anderen Produkt mit Kundenzugang testest du möglichst nicht nur aus deinem Administrator- oder Besitzerkonto. Nutze – sofern dein System das zulässt – eine Vorschau, einen Testzugang, ein anderes Konto oder ein privates Browserfenster.
Bei einem interaktiven Tool testest du mehrere realistische Eingaben und nicht nur die eine perfekte Eingabe, von der du ohnehin weißt, dass sie funktioniert. Probiere auch aus, was bei einer fehlenden Pflichtangabe, einem sehr langen Text oder einer ungewöhnlichen Eingabe passiert.
Deine Kundin kennt den Code nicht und wird sich erfreulicherweise auch nicht verpflichtet fühlen, ihn durch besonders höfliche Eingaben zu schonen.
Wenn du während des Tests einen Fehler korrigierst, prüfst du die betroffene Stelle anschließend erneut.
Dieser Funktionscheck hat bewusst einen anderen Job als die nächste Lektion: Hier prüfst du, ob die von dir gebaute Produktversion praktisch funktioniert. In 3.4 prüfst du das fertige Produkt als Ganzes gegen seine bestätigte Aufgabe, sein Ergebnis und seine eigenständige Nutzbarkeit.
Ninas bestätigtes Format ist eine kompakte PDF und der vollständige Inhalt aus 3.2 steht bereits.
Sie öffnet zuerst ihre Werkzeugübersicht. Für dieses Format braucht sie keine neue Kursplattform und kein interaktives Tool; ihr vorhandenes Gestaltungssystem reicht aus. Der Zugang funktioniert, eine Testdatei lässt sich erstellen und bearbeiten. Damit ist die Werkzeugfrage für dieses Produkt geklärt.
Nina muss jetzt weder neue Gerichte entwickeln noch überlegen, ob ihr Wochenpaket vielleicht doch einen Videokurs, einen Mitgliederbereich und ein KI-Tool gebrauchen könnte.
Sie wählt eine ruhige gestalterische Grundlage, überträgt ihr Branding und entfernt alles, was für Julias Nutzung keinen Job hat. Danach baut sie die kurze Startorientierung und überträgt die bestätigten Inhalte in der vorgesehenen Reihenfolge.
Auf der Startseite könnte beispielsweise stehen:
Fünf Abendessen mit fertiger Einkaufsliste
Mit diesem Produkt planst du deine fünf Abendessen für die Arbeitswoche und bereitest deine Einkaufsliste dafür vor.
Schau dir zuerst die fünf Gerichte an, ordne sie anschließend deiner Woche zu und prüfe zum Schluss deine Einkaufsliste.
Wenn deine Woche geplant und deine Liste bereit ist, bist du fertig.
Danach folgen die bereits entwickelten Inhalte, die Wochenübersicht und die Einkaufsliste in ihrer bestätigten Reihenfolge.
Nina exportiert die tatsächliche PDF, öffnet diese Datei außerhalb ihrer Bearbeitungsumgebung, klickt vorhandene Links an und schaut sich die Darstellung zusätzlich auf einem kleineren Bildschirm an.
Sie hat damit nichts Neues erfunden.
Sie hat aus dem bestätigten Inhalt ein Produkt gemacht, das Julia tatsächlich benutzen kann.
Das Produkt muss keinen großen Auftritt hinlegen. Es muss funktionieren.
Speichere die getestete Version unter:
Produkte → [Produktname]
Gib ihr eine eindeutige Versionsbezeichnung, die du auch später noch verstehst.
Bei einer Datei kann das beispielsweise sein:
5-abendessen-wochenplan-v1.pdf
Bei einer Website, einem Kursbereich, einer Vorlage oder einem Tool hältst du stattdessen den eindeutigen Produkt- beziehungsweise Arbeitsort fest.
Damit ersparst du deinem zukünftigen Ich die kleine kriminalistische Nebenbeschäftigung, irgendwann zwischen final.pdf, finalNEU.pdf und finalneu2JETZTfinal.pdf herauszufinden, welche Version eigentlich die Kundinnen bekommen sollte.
Ergänze anschließend in:
Produkte → [Produktname] → Produktstand
folgende Angaben:
Bauwerkzeug: […]
Gebaute Produktversion: […]
Format: […]
Funktionscheck durchgeführt: ja
Mein nächster Schritt ist: 3.4 · Qualität und eigenständige Nutzbarkeit prüfen
Der Status in:
Planung → Mein erster Funnel
bleibt noch unverändert.
Dein Produkt existiert jetzt und sein grundlegender Funktionsweg wurde getestet. Den Status:
fertig
bekommt es trotzdem noch nicht. Dafür fehlt die abschließende Prüfung in 3.4.
Damit ist 3.3 abgeschlossen. Du bist mit einem bestätigten Format und einem vollständigen Inhalt in diese Lektion gekommen und hattest die Frage:
Wie wird daraus jetzt das tatsächliche Produkt, das meine Kundin öffnen und benutzen kann?
Diese Frage ist beantwortet. Das notwendige Bauwerkzeug ist geklärt, die Produktversion existiert in ihrer vorgesehenen Form und ihr grundlegender Funktionsweg wurde aus Kundinnensicht getestet.
Weiter mit 3.4 · Qualität und eigenständige Nutzbarkeit prüfen.
Du kannst 3.3 vollständig ohne Sarah bearbeiten und sollst am Ende mit demselben Ergebnis herauskommen: einer tatsächlichen Produktversion, die in deinem bestätigten Format gebaut wurde, außerhalb deiner Bearbeitungsumgebung funktioniert und für die abschließende Prüfung in 3.4 bereitsteht.
Sarah übernimmt in dieser Lektion weder dein Fachwissen noch die eigentliche Arbeit in deinen Werkzeugen. Sie strukturiert den Bauprozess, macht auf Lücken aufmerksam und hilft beim Funktionscheck. Wenn du diese Führung selbst übernimmst, bleibt der Arbeitsweg derselbe.
Nimm:
Produkte → [Produktname] → Produktstand
und:
Produkte → [Produktname] → Inhalt v1
zur Hand.
Im Produktstand findest du das bestätigte Format und die vorgesehene Nutzung, in Inhalt v1 den vollständigen fachlichen Inhalt. Aufgabe, Ergebnis und Format werden jetzt nicht erneut entschieden.
Schreib dir vor dem Bauen einen einfachen Satz auf:
Meine Kundin benutzt dieses Produkt, indem sie …
Beschreibe darin den tatsächlichen Weg. Sie öffnet beispielsweise eine PDF und arbeitet sie der Reihe nach durch, erstellt eine eigene Kopie einer Vorlage, bewegt sich durch einen Kursbereich oder gibt Informationen in ein Tool ein und arbeitet anschließend mit dem Ergebnis weiter.
Dieser Satz ist dein Filter für die gesamte Umsetzung.
Öffne:
Technik und Tests → Meine Werkzeuge
und prüfe, ob du bereits ein Werkzeug hast, mit dem du genau die bestätigte Nutzung umsetzen kannst.
Frag dich nicht:
Welches Tool kann am meisten?
Frag dich:
Was muss meine Kundin mit meinem fertigen Produkt tatsächlich tun können – und welches meiner vorhandenen Werkzeuge kann diesen Job übernehmen?
Hast du ein geeignetes Werkzeug und funktioniert dein Zugang, verwendest du es weiter.
Fehlt es noch, triffst du diese Entscheidung jetzt. Schreib dir dafür zuerst die notwendigen Funktionen aus deinem Nutzungssatz heraus und suche anschließend ein Werkzeug, das diese Anforderungen erfüllt.
Richte den Zugang ein und lege testweise den Grundbaustein an, den du für dein Produkt brauchst. Das kann eine Datei, eine Vorlage, eine Seite, eine Lektion oder ein einfacher interaktiver Bereich sein.
Kannst du den benötigten Grundbaustein erstellen, speichern und wieder bearbeiten, ist dein Werkzeugtest bestanden.
Ergänze jetzt unter:
Technik und Tests → Meine Werkzeuge
den Bereich:
Produkt: [Produktname]
Bestätigtes Format: […]
Bauwerkzeug: […]
Zugang funktioniert: ja
Grundbaustein erstellt und wieder bearbeitet: ja
Für den Produktbau noch offen: […]
und ergänze in:
Produkte → [Produktname] → Produktstand
Bauwerkzeug: […]
Damit hast du ohne Sarah dieselbe bestätigte technische Arbeitsgrundlage hergestellt wie im Hauptweg und kannst mit dem tatsächlichen Produktbau weitermachen.
Schreib zuerst die wenigen Informationen, die deine Kundin beim Öffnen braucht:
Was ist dieses Produkt?
Welches Ergebnis erarbeitet sie damit?
Wie benutzt sie es?
Wo beginnt sie?
Besteht dein Produkt aus mehreren Teilen, erklärst du zusätzlich deren Reihenfolge. Braucht sie für die tatsächliche Nutzung ein bestimmtes Konto, ein eigenes Werkzeug oder eine andere bestätigte Voraussetzung, gehört auch diese Information in die Startorientierung.
Danach sollte deine Kundin beginnen können, ohne dir vorher eine E-Mail mit dem Betreff:
„Und was mache ich jetzt damit?“
schicken zu müssen.
Bei einer PDF oder Checkliste baust du aus deinem bestätigten Inhalt ein gut lesbares Dokument, setzt Startorientierung, Überschriften, Beispiele, Aufgaben und gegebenenfalls Links an ihre vorgesehenen Stellen und erzeugst anschließend die tatsächliche Kundendatei.
Bei einer bearbeitbaren Vorlage baust du das Master, kennzeichnest die Bereiche, mit denen deine Kundin arbeiten soll, und richtest den vorgesehenen Weg zu ihrer eigenen Version ein.
Bei einem Arbeitsbuch überträgst du Erklärungen, Beispiele und Aufgaben in ihrer bestätigten Reihenfolge und sorgst dafür, dass der vorgesehene Arbeitsraum praktisch nutzbar ist.
Bei einem Kursbereich legst du die bestätigten Bereiche beziehungsweise Lektionen an, fügst die vorhandenen Materialien an den vorgesehenen Stellen ein und baust einen verständlichen Einstieg sowie klare Übergänge zwischen den einzelnen Schritten.
Bei einem interaktiven Arbeitsbuch oder Tool überträgst du deine bestätigten Regeln und Funktionen in eine technische Oberfläche. Die technische Umsetzung darf dabei keine neuen fachlichen Regeln, Kriterien oder Funktionen hinzufügen.
Besteht dein Produkt aus mehreren Formaten, baust du die einzelnen Bestandteile und verbindest sie anschließend durch klare Nutzungshinweise, damit deine Kundin jederzeit erkennt, welchen Teil sie jetzt braucht und was danach folgt.
Wenn Aufbau und Nutzung funktionieren, überträgst du dein Branding.
Nutze deine festgelegten Farben, Schriften, Bilder, Icons und andere Gestaltungselemente so, dass dein Produkt wiedererkennbar wird und gleichzeitig gut benutzbar bleibt.
Gestaltung unterstützt die Nutzung. Sie ersetzt sie nicht.
Eine Arbeitsfläche braucht genug Platz, eine Überschrift muss als Überschrift erkennbar sein und ein wichtiger Button darf sichtbar sein, ohne dafür optisch durch die Zimmerdecke zu gehen.
Exportiere, veröffentliche, teile oder richte jetzt die Version ein, die deine Kundin später tatsächlich benutzt.
Bei einer PDF ist das die exportierte Datei.
Bei einer Vorlage ist es der tatsächliche Weg zur eigenen Kundenversion.
Bei einem Kursbereich ist es die Kundenansicht.
Bei einem Tool ist es die eingebundene beziehungsweise veröffentlichte Version in der vorgesehenen Umgebung.
Damit wechselst du von deiner Arbeitsversion zur Produktversion.
Öffne diese Version so, wie deine Kundin sie später öffnen würde.
Nutze dafür, wo es sinnvoll und möglich ist, eine Vorschau, ein privates Browserfenster, ein anderes Konto oder ein zweites Gerät.
Prüfe alle für dein Format relevanten Punkte: Öffnen beziehungsweise Zugang, Startorientierung, Reihenfolge, Lesbarkeit, Links, Downloads, Bearbeitbarkeit, Arbeitsbereiche, Navigation, Funktionen und Darstellung.
Bei einer Vorlage testest du zusätzlich, ob deine Kundin mit ihrer eigenen Version arbeiten kann, ohne dein Master zu verändern.
Bei einem Kursbereich testest du die tatsächliche Kundenansicht.
Bei einem interaktiven Tool probierst du mehrere realistische Eingaben aus und prüfst auch, was bei fehlenden oder ungewöhnlich langen Angaben passiert.
Taucht ein Fehler auf, korrigierst du ihn und testest anschließend genau diese Stelle erneut.
Speichere deine getestete Produktversion unter:
Produkte → [Produktname]
Verwende bei Dateien eine eindeutige Versionsbezeichnung wie:
produktname-v1.pdf
und ergänze in:
Produkte → [Produktname] → Produktstand
Bauwerkzeug: […]
Gebaute Produktversion: […]
Format: […]
Funktionscheck durchgeführt: ja
Mein nächster Schritt ist: 3.4 · Qualität und eigenständige Nutzbarkeit prüfen
Damit hast du ohne Sarah denselben Arbeitsstand hergestellt wie mit ihr: Das benötigte Werkzeug ist geklärt, dein bestätigter Inhalt wurde in das vorgesehene Format übertragen, die tatsächliche Produktversion existiert und ihr grundlegender Funktionsweg wurde aus Kundinnensicht getestet.
Der Status in:
Planung → Mein erster Funnel
bleibt trotzdem unverändert.
Fertig bekommt dein Produkt erst nach der abschließenden Prüfung in 3.4.
Weiter mit 3.4 · Qualität und eigenständige Nutzbarkeit prüfen.
Dein Produkt existiert jetzt in der Form, in der deine Kundin es später tatsächlich benutzen soll. Wenn du es in 3.1 bis 3.3 neu entwickelt hast, stehen Format, Arbeitsweg, Struktur und Inhalt fest, die tatsächliche Produktversion ist gebaut und ihren grundlegenden Funktionsweg hast du bereits getestet. Wenn das Produkt schon vorher existiert hat, bist du direkt hier eingestiegen und prüfst jetzt, ob diese vorhandene Version wirklich zu ihrer Aufgabe in deinem Funnel passt.
Damit verändert sich die Frage noch einmal. In 3.3 ging es darum: Funktioniert das, was ich gebaut habe? Jetzt geht es darum: Ist das, was ich gebaut habe, als Produkt wirklich fertig?
Dafür vergleichst du die tatsächliche Produktversion mit ihrer bestätigten Aufgabe und ihrem Ergebnis, arbeitest sie noch einmal aus Kundensicht durch und prüfst, ob eine Kundin mit den bestätigten Voraussetzungen und der im Produkt vorgesehenen Unterstützung damit zum versprochenen Ergebnis kommen kann, ohne ungeplante zusätzliche Erklärungen von dir zu benötigen.
Bei einem neu gebauten Produkt wiederholen wir dabei nicht einfach den Funktionscheck aus 3.3. Wenn PDF, Links, Vorlage, Kursbereich oder Tool dort funktioniert haben und du daran nichts verändert hast, bleibt dieser Check erledigt. Jetzt schauen wir auf das Produkt als Ganzes: Ist der Einstieg verständlich, führt der Arbeitsweg wirklich zum Ergebnis, fehlt unterwegs etwas, setzt du unbemerkt Wissen voraus und hält das fertige Produkt weiterhin das Versprechen, das du für genau dieses Produkt bestätigt hast?
Sarah kann dir dabei einen sehr gründlichen zweiten Blick geben. Sie kann Produktauftrag, Struktur, Inhalt und tatsächliche Version miteinander vergleichen, Widersprüche erkennen und Stellen markieren, an denen für die Anwendung etwas fehlt. Die fachliche Richtigkeit deines Wissens bleibt trotzdem deine Verantwortung. Wenn Sarah etwas nicht zuverlässig beurteilen kann, wird diese Frage deshalb nicht mit einem überzeugend klingenden Satz zugedeckt, sondern ausdrücklich markiert und von dir geklärt.
Erst wenn diese Prüfung abgeschlossen ist, bekommt das Produkt in Planung → Mein erster Funnel den Status fertig.
Wenn du seit 3.1 mit Sarah im selben Chat arbeitest, bleib dort. Sie kennt bereits den bestätigten Produktstand, den Arbeitsweg, die Struktur und die Inhaltsfassung. Gib ihr jetzt zusätzlich die tatsächliche Produktversion beziehungsweise die Inhalte und Informationen daraus, die sie für eine sinnvolle Prüfung benötigt.
Sarah soll an dieser Stelle prüfen, nicht weiterentwickeln.
Schick ihr:
Die tatsächliche Produktversion ist gebaut und der Funktionscheck aus der Erstellung ist abgeschlossen. Jetzt möchte ich das Produkt abschließend gegen unseren bestätigten Produktstand prüfen.
Vergleiche die tatsächliche Produktversion mit der bestätigten Aufgabe, dem bestätigten Ergebnis, dem Format, dem Arbeitsweg, der Struktur und der Inhaltsfassung aus unserem bisherigen Chat.
Prüfe insbesondere:
– Ist für die Kundin beim Einstieg verständlich, wofür dieses Produkt gedacht ist und wie sie damit beginnt? – Führt der tatsächliche Arbeitsweg vollständig vom bestätigten Ausgangspunkt zum versprochenen Ergebnis? – Sind alle dafür notwendigen Schritte, Erklärungen und Voraussetzungen enthalten? – Wird an irgendeiner Stelle Wissen vorausgesetzt, das die Kundin nach unserem bestätigten Stand nicht mitbringen muss? – Gibt es schwierige Stellen, an denen eine notwendige Erklärung, ein Beispiel, eine Entscheidungshilfe oder eine andere Unterstützung fehlt? – Passen Aufgaben, Beispiele, Vorlagen und andere Bestandteile zu dem Schritt, den die Kundin damit erledigen soll? – Gibt es umfangreiche Bestandteile, die das Produkt deutlich vergrößern oder vom bestätigten Ergebnis wegführen, ohne für dieses Ergebnis einen erkennbaren Job zu haben? – Kann die Kundin das zugesagte Ergebnis mit diesem Produkt und der dafür bestätigten Unterstützung erreichen, ohne dafür ungeplant ein weiteres Produkt kaufen oder zusätzliche persönliche Hilfe von mir benötigen zu müssen? – Stimmen tatsächlicher Inhalt und bestätigter Produktstand noch überein?
Entwickle das Produkt nicht vorsorglich weiter und vergrößere sein Ergebnis nicht. Ergänze keine neuen Qualitätsanforderungen, nur weil sie theoretisch möglich wären.
Unterscheide außerdem zwischen Punkten, die du anhand meines Materials tatsächlich prüfen kannst, und fachlichen oder technischen Fragen, die du nicht zuverlässig beurteilen kannst.
Gib mir anschließend einen Prüfstand mit diesen drei Bereichen:
BESTANDEN [Was nach der Prüfung bereits stimmig und vollständig ist.]
NOCH ZU KORRIGIEREN [Nur notwendige Korrekturen, jeweils mit konkreter Stelle und Begründung.]
VON MIR ZU PRÜFEN ODER NICHT AUSREICHEND BEURTEILBAR [Fachliche, technische oder andere Punkte, die du nicht zuverlässig selbst beurteilen kannst.]
Falls du feststellst, dass sich gegenüber unserem bestätigten Stand die Kundensituation, der primäre Job, das versprochene Ergebnis oder die Grenze zu einem anderen Angebot wesentlich verändert hat, kennzeichne zusätzlich:
ANGEBOTSARCHITEKTUR ODER FUNNELZUORDNUNG MIT VERA ERNEUT PRÜFEN.
Erfinde keine fehlenden Informationen und ändere den bestätigten Produktauftrag nicht eigenständig.
Sarahs Prüfstand ist keine Wunschliste für eine noch umfangreichere Version. Steht unter NOCH ZU KORRIGIEREN etwas, prüfst du deshalb zuerst, ob dieser Punkt tatsächlich notwendig ist, damit das bestätigte Produktergebnis erreicht werden kann und die vorgesehene Nutzung funktioniert. Ist er notwendig, korrigierst du ihn. Ist er lediglich eine interessante Erweiterung, darf er sehr gern auf die Liste für irgendwann und muss nicht noch schnell in Version 1 einziehen.
Punkte unter VON MIR ZU PRÜFEN ODER NICHT AUSREICHEND BEURTEILBAR übernimmst du selbst. Fachliche Aussagen vergleichst du mit deinem Wissen und deiner Methode, technische Fragen testest du in der tatsächlichen Produktversion und für Fragen, die anderes Fachwissen benötigen, nutzt du bei Bedarf die dafür geeignete Unterstützung.
Erst wenn die notwendigen Punkte geklärt sind, geht es weiter.
Dann musst du weder das Format noch den Inhalt noch einmal entwickeln. Öffne einen neuen Sarah-Chat und gib ihr deinen gespeicherten Arbeitsstand aus Produkte → [Produktname] → Produktstand, bei Bedarf Inhalt v1 sowie die tatsächliche Produktversion.
Schreib zuerst:
Wir prüfen ein bereits vollständig entwickeltes und gebautes Produkt. Die bisherigen Entscheidungen und der Inhalt sind bestätigt und sollen nicht neu entwickelt werden.
BESTÄTIGTER PRODUKTSTAND: [Produktstand einfügen.]
BESTÄTIGTER INHALT: [Inhalt v1 einfügen oder hochladen, soweit für die Prüfung notwendig.]
TATSÄCHLICHE PRODUKTVERSION: [Produkt einfügen, hochladen oder den relevanten Stand bereitstellen.]
Übernimm diese Informationen als bestätigten Arbeitsstand. Ergänze fehlende Informationen nicht durch Annahmen und öffne bereits bestätigte Entscheidungen nur dann wieder, wenn du einen konkreten Widerspruch zwischen dem bestätigten Stand und der tatsächlichen Produktversion findest.
Wir führen jetzt ausschließlich die abschließende Qualitätsprüfung durch.
Danach gibst du Sarah den Prüfauftrag von oben.
Ein Produkt, das bereits existiert, musst du nicht vorsichtshalber durch 3.1, 3.2 und 3.3 schicken. In Planung → Mein erster Funnel steht bereits, welche Aufgabe dieses Produkt in deinem ausgewählten Funnel übernimmt und welches Ergebnis es dort liefern soll. Deshalb kannst du direkt hier prüfen, ob die vorhandene Version weiterhin genau dazu passt.
Bei einem bestehenden Produkt fehlen allerdings zwei Prüfungen, die ein neu entwickeltes Produkt bereits hinter sich hat: der Vergleich mit dem bestätigten Produktauftrag und der grundlegende Funktionscheck der tatsächlichen Version.
Öffne dafür einen Sarah-Chat und gib ihr den bestätigten Produkteintrag aus Planung → Mein erster Funnel sowie die vorhandene Produktversion.
Schreib:
Dieses Produkt existierte bereits, bevor ich meinen aktuellen Funnel gebaut habe. Ich möchte prüfen, ob die vorhandene Version zu ihrer bestätigten Aufgabe in meinem Funnel passt.
BESTÄTIGTER STAND AUS MEINEM FUNNELPLAN: [Produkteintrag einfügen.]
VORHANDENES PRODUKT: [Produkt einfügen, hochladen oder den relevanten Inhalt bereitstellen.]
Vergleiche die vorhandene Produktversion mit diesem bestätigten Stand.
Prüfe Einstieg, Arbeitsweg, Verständlichkeit, Vollständigkeit, notwendige Voraussetzungen und Übereinstimmung mit dem versprochenen Ergebnis. Prüfe außerdem, ob eine Kundin mit den bestätigten Voraussetzungen und der im Produkt vorgesehenen Unterstützung das Produkt so benutzen kann, wie es vorgesehen ist, ohne ungeplante zusätzliche Erklärungen von mir zu benötigen.
Prüfe außerdem, ob sie für das bereits versprochene Ergebnis ungeplant ein weiteres Produkt kaufen müsste.
Entwickle das Produkt nicht vorsorglich neu. Markiere nur konkrete Lücken oder Widersprüche, die für die bestätigte Aufgabe im Funnel relevant sind.
Unterscheide anschließend:
BESTANDEN NOCH ZU KORRIGIEREN VON MIR ZU PRÜFEN ODER NICHT AUSREICHEND BEURTEILBAR
Falls die vorhandene Produktversion wesentlich von Kundensituation, primärem Job, Ergebnis oder Produktgrenze im bestätigten Funnelplan abweicht, kennzeichne zusätzlich:
ANGEBOTSARCHITEKTUR ODER FUNNELZUORDNUNG MIT VERA ERNEUT PRÜFEN.
Erfinde keine neuen Anforderungen und entwickle keine zusätzlichen Produktbestandteile.
Danach holst du für dieses vorhandene Produkt den Funktionscheck nach, den neu entwickelte Produkte bereits in 3.3 absolviert haben. Öffne die tatsächliche Kundenversion und teste die Punkte, die für dieses Produkt relevant sind: Datei öffnen, Links und Downloads anklicken, Vorlage über den vorgesehenen Kundenzugang ausprobieren, Kursbereich aus Kundensicht öffnen oder ein interaktives Tool mit mehreren realistischen Eingaben benutzen.
Damit steht ein bereits vorhandenes Produkt nach dieser Prüfung an derselben Stelle wie eines, das du gerade neu entwickelt hast.
Bei der Prüfung lohnt sich noch einmal der Blick auf die Rolle dieses Produkts im Funnel, denn mehrere aufeinander bezogene Angebote dürfen sich wunderbar ergänzen, ohne dass eines heimlich das andere braucht, um überhaupt zu funktionieren.
Ein Freebie liefert sein bestätigtes kleines Ergebnis vollständig. Ein Kaufangebot erfüllt ebenfalls sein eigenes Versprechen. Ein Orderbump ergänzt das Kaufangebot sinnvoll und kann die Anwendung beispielsweise leichter, schneller oder bequemer machen, aber das Kaufangebot darf nicht plötzlich unvollständig werden, sobald die Kundin den Orderbump nicht mitkauft.
Bei Nina könnte das Freebie beispielsweise die drei bestätigten vegetarischen Abendessen liefern, während das Kaufangebot die fünf Gerichte, die Wochenübersicht und die dazugehörige Einkaufsliste enthält. Wenn als Orderbump eine Zutaten-Ersatzliste bestätigt wurde, darf diese die Anwendung angenehmer machen; Julia muss den Wochenplan trotzdem auch ohne diesen zusätzlichen Kauf vollständig benutzen können.
Die entscheidende Frage lautet bei jedem Produkt:
Kann dieses Produkt das Ergebnis halten, das du für dieses Produkt versprochen hast?
Falls die Antwort nur lautet „Ja, wenn sie danach noch X kauft“, obwohl X ursprünglich nicht zum versprochenen Ergebnis gehörte, stimmt die Produktgrenze noch nicht.
Eine gefundene Lücke bedeutet nicht, dass du dein Produkt jetzt noch einmal komplett entwickelst. Entscheidend ist, wo die Ursache liegt, denn genau dorthin gehst du zurück.
Passt die gewählte Produktform nicht zur bestätigten Nutzung, gehst du mit dieser Frage zurück zu 3.1 und prüfst das Format. Fehlt ein notwendiger Arbeitsschritt, eine Erklärung, ein Beispiel, eine Entscheidungshilfe oder anderer Inhalt, ohne den das bestätigte Ergebnis nicht zuverlässig erreicht werden kann, korrigierst du diesen Teil über 3.2. Ist der notwendige Inhalt vorhanden, aber die tatsächliche Produktversion schlecht benutzbar – beispielsweise weil eine Vorlage falsch freigegeben wurde, eine Navigation nicht funktioniert oder ein Inhalt technisch ungeeignet umgesetzt wurde –, gehst du an dieser Stelle zurück zu 3.3.
Danach kommst du mit der korrigierten Version wieder hierher und prüfst die betroffenen Punkte erneut.
Du gehst so weit zurück wie nötig – nicht weiter.
So wird aus einer Qualitätsprüfung keine heimliche zweite Produktentwicklung.
Kleine Änderungen gehören zur Produktentwicklung. Ein besseres Beispiel, eine verständlichere Formulierung, zwei zusammengelegte Arbeitsseiten oder eine andere Anordnung verändern nicht automatisch deine Angebotsarchitektur oder deinen Funnel.
Relevant wird es erst, wenn sich durch die tatsächliche Entwicklung etwas Grundsätzliches verschoben hat: Die Kundin befindet sich plötzlich in einer anderen Ausgangssituation, der primäre Job des Produkts hat sich verändert, das versprochene Ergebnis ist wesentlich größer oder anders geworden oder die Grenze zu einem anderen Angebot stimmt nicht mehr.
In diesem Fall aktualisierst du nicht einfach still den Funnelplan, damit er wieder zum neuen Produkt passt. Gib Vera den bisher bestätigten Stand und ausschließlich die konkrete Veränderung, die während der Produktentwicklung entstanden ist, und lass prüfen, welche Auswirkung sie tatsächlich auf deine Angebotsarchitektur oder die Zuordnung in deinem Funnel hat.
Diese Frage wird vor dem Status fertig geklärt. Der Rest deines Funnels bleibt bestehen, solange er von der Veränderung nicht betroffen ist.
Auch nach Sarahs Prüfung gehst du dein Produkt selbst noch einmal fachlich durch. Sarah kann Struktur, Logik und Verständlichkeit vergleichen, sie weiß aber nicht automatisch, ob eine fachliche Aussage tatsächlich deiner Methode entspricht, ob ein Beispiel in deinem Fachgebiet realistisch ist oder ob eine Vereinfachung fachlich noch sauber ist.
Arbeite deshalb die Inhalte in der Reihenfolge durch, in der deine Kundin sie benutzt, und prüfe Aussagen, Regeln, Kriterien, Beispiele und Schlussfolgerungen nicht nur darauf, ob sie gut klingen, sondern ob du sie tatsächlich vertreten kannst. Schau besonders auf Stellen, an denen Sarah während der Entwicklung formuliert, zusammengefasst oder aus deinem Material eine Anleitung gebaut hat.
Danach wechselst du bewusst in die Kundensicht. Stell dir nicht vor, was du zusätzlich weißt, sondern was deine Kundin nach dem bestätigten Stand wissen darf. Kann sie den ersten Schritt durchführen? Bekommt sie Informationen, bevor sie sie benötigt? Sind Aufgaben konkret genug? Versteht sie, was sie aus einem Beispiel übernehmen soll? Kann sie erkennen, wann ein Schritt abgeschlossen ist und wie es weitergeht?
Eine hilfreiche Frage lautet dabei:
Wo würde meine Kundin vermutlich fragen: „Wie genau meinst du das?“
Findest du eine solche Stelle und ist die Antwort notwendig, damit sie weiterarbeiten kann, gehört diese Information ins Produkt.
Bei einem neu entwickelten Produkt hast du den grundlegenden Funktionscheck bereits in 3.3 durchgeführt. Du musst jetzt nicht jeden Link noch einmal anklicken, nur damit sich die Qualitätsprüfung besonders offiziell anfühlt.
Hast du seit diesem Test allerdings etwas verändert, prüfst du die betroffene Stelle erneut. Hast du einen Link ersetzt, testest du diesen Link. Hast du eine Freigabe geändert, öffnest du den Kundenzugang erneut. Hast du nach einer inhaltlichen Korrektur den HTML-Code eines Tools verändert, testest du die betroffene Funktion. Hast du eine neue PDF exportiert, kontrollierst du die neue Datei.
Bei einem Produkt, das bereits vor diesem Modul existiert hat und deshalb 3.3 übersprungen hat, führst du den grundlegenden Funktionscheck dagegen einmal vollständig durch.
So prüfst du gründlich, ohne aus jedem Haken eine neue Ehrenrunde zu machen.
Wenn du eine geeignete Testperson zur Verfügung hast, kannst du ihr die tatsächliche Produktversion geben und sie bitten, ohne zusätzliche Erklärung den Einstieg und einen typischen Arbeitsschritt zu benutzen. Dafür brauchst du keinen großen Betatest und auch keine Diskussion darüber, ob sie persönlich lieber eine andere Schrift oder drei zusätzliche Bonuskapitel hätte.
Frag anschließend möglichst konkret:
Wo war unklar, was du tun solltest?
Wo musstest du etwas suchen?
Gab es eine Stelle, an der du nicht wusstest, wie es weitergeht?
Prüfe diese Beobachtungen anschließend gegen die Voraussetzungen deiner tatsächlichen Kundin. Wenn die Stelle für sie ebenfalls unklar wäre, korrigierst du die Führung. Wenn deine Testperson andere Voraussetzungen mitbringt als die Kundin, für die dieses Produkt entwickelt wurde, ist das eine interessante Beobachtung, aber noch keine automatische Produktanforderung.
Eine Testperson kann sehr hilfreich sein. Sie ist keine Voraussetzung dafür, dass du diese Lektion abschließen kannst.
Für ein bezahltes Produkt hast du in deinem Funnelplan bereits einen Arbeits-Preis festgelegt, sofern er für die Planung benötigt wurde. Jetzt kennst du das tatsächliche Ergebnis, Format, den Umfang und die enthaltene Unterstützung und kannst prüfen, ob die damalige Entscheidung weiterhin zu dem Produkt passt, das wirklich entstanden ist.
Sind Ergebnis, Umfang, Format und Unterstützung im Wesentlichen so geworden wie geplant, bleibt der Arbeits-Preis bestehen. Ein Produkt wird nicht automatisch teurer, weil du inzwischen sehr viel länger auf seine fertige PDF geschaut hast als damals auf den unscheinbaren Produkteintrag im Funnelplan.
Hat sich einer dieser Punkte wesentlich verändert, vergleichst du den tatsächlichen Stand mit der Begründung, auf der dein bisheriger Preis beruhte. Passt diese Begründung nicht mehr, legst du bewusst einen neuen Arbeits-Preis fest und aktualisierst ihn anschließend im Funnelplan. Dabei erfindest du weder vermeintliche Marktpreise noch eine Zahlungsbereitschaft deiner Kundinnen, für die du keine Grundlage hast.
Bei einem Freebie überspringst du diesen Schritt.
Jetzt kommt der Haken, den wir bisher bewusst noch nicht gesetzt haben.
Öffne:
Planung → Mein erster Funnel
Aktualisiere dort den bereits vorhandenen Eintrag dieses Produkts anhand des tatsächlichen bestätigten Endstands. Du erstellst keine zweite Produktbeschreibung, sondern bringst den bestehenden Eintrag auf den Stand des Produkts, das jetzt wirklich vorliegt.
Halte dort – soweit die Angaben für dieses Produkt relevant sind – fest:
Produktname: […] Status: fertig Kundensituation: […] Konkretes Ergebnis: […] Finales Format: […] Tatsächlicher Lieferumfang: […] Ausdrücklich nicht enthalten: […] Voraussetzungen: […] Persönliche Unterstützung enthalten: […] Finaler Preis: […] Fertige Produktversion / Ablageort: […]
Du planst an dieser Stelle weder deine Verkaufsseite noch deine E-Mail-Strecke. Falls während der Produktentwicklung allerdings eine Besonderheit sichtbar geworden ist, die später zwingend berücksichtigt werden muss, hältst du sie jetzt fest:
Besonderheiten für Sally: […] Zum Beispiel: „Für die Nutzung wird ein kostenloses Google-Konto benötigt.“
Besonderheiten für Lotte: […] Zum Beispiel: „Nach dem Kauf sollte die Kundin zuerst die Wochenübersicht öffnen.“
Gibt es nichts Besonderes zu beachten, bleiben diese Felder leer. Wir produzieren keine Hinweise, nur damit das Feld nicht so einsam aussieht.
Ergänze anschließend am Ende von Produkte → [Produktname] → Produktstand:
Status: abgeschlossen Finaler Funnelstand: siehe „Planung → Mein erster Funnel“.
Damit bleibt dein Funnelplan die zentrale Übersicht für die nächsten Schritte, während dein Produktstand weiterhin dokumentiert, wie dieses Produkt entstanden ist.
Der Status fertig bedeutet nicht, dass du dieses Produkt bis zum Ende deines Businesslebens nie wieder anfassen wirst. Er bedeutet, dass diese Version ihren bestätigten Job erfüllt und im weiteren Funnelbau verwendet werden kann.
Bevor du den Status setzt, muss deshalb geklärt sein, dass der Inhalt fachlich von dir geprüft wurde, notwendige Qualitätskorrekturen erledigt sind, keine für das Ergebnis relevanten Fragen offenbleiben, der erforderliche Funktionscheck abgeschlossen ist und eine Kundin mit den bestätigten Voraussetzungen sowie der im Produkt vorgesehenen Unterstützung damit arbeiten kann, ohne ungeplante zusätzliche Erklärungen von dir zu benötigen.
Hat sich Kundensituation, primärer Job, Ergebnis oder Produktgrenze wesentlich verändert, ist außerdem die Auswirkung auf Angebotsarchitektur beziehungsweise Funnelzuordnung mit Vera geklärt. Bei einem bezahlten Produkt ist der Arbeits-Preis bestätigt oder bewusst angepasst.
Dann bekommt das Produkt in Planung → Mein erster Funnel seinen Status:
fertig
Und dann darfst du es auch wirklich einmal in Ruhe lassen.
Es wird weiterhin einen Satz geben, den du noch eleganter formulieren könntest. Übermorgen fällt dir vielleicht ein zusätzliches Beispiel ein, das ebenfalls nett wäre, und irgendwo winkt vermutlich bereits Version 2 sehr energisch aus der Zukunft. Das alles darf später passieren.
Version 1 erfüllt jetzt ihren Job.
Schau anschließend wieder in Planung → Mein erster Funnel. Steht dort noch ein Produkt auf zu bauen, nimmst du genau dieses Produkt und gehst damit zu 3.1. Existiert ein weiteres benötigtes Produkt bereits, wurde aber für diesen Funnel noch nicht abschließend geprüft, gehst du mit ihm direkt durch 3.4. Tragen alle Produkte, die dein bestätigter Funnel braucht, den Status fertig, ist Modul 3 abgeschlossen.
Am Ende von Modul 2 hattest du einen bestätigten Bauplan. Jetzt existieren die Produkte, die dieser Plan braucht, tatsächlich. Sie haben jeweils einen klaren Job, halten ihr eigenes Versprechen und sind so geprüft und dokumentiert, dass du im nächsten Modul direkt mit ihnen weiterarbeiten kannst.
Dein Fachwissen liegt damit nicht länger als Idee, Manuskript oder „müsste ich irgendwann noch fertig machen“-Datei auf deinem Rechner herum. Es hat Form bekommen. Es ist benutzbar.
Jetzt bauen wir die Stellen, an denen Menschen diese Produkte verstehen und kaufen können.
Weiter mit Modul 4 · Deine Verkaufsseiten und Übergänge.
Du kannst 3.4 vollständig ohne Sarah durchführen und sollst am Ende mit demselben bestätigten Produktstand herauskommen. Sarah übernimmt in dieser Lektion vor allem den zweiten Blick auf Produktauftrag, tatsächliche Produktversion, Verständlichkeit und mögliche Widersprüche. Die fachliche Richtigkeit deines Wissens musst du ohnehin selbst beurteilen. Wenn du ohne Sarah arbeitest, führst du diese Gegenprüfung deshalb bewusst Schritt für Schritt selbst durch.
Das Arbeitsergebnis bleibt dasselbe: Dein tatsächliches Produkt wurde gegen seinen bestätigten Auftrag geprüft, notwendige Korrekturen wurden erledigt, der finale Produktstand steht in Planung → Mein erster Funnel und erst dann bekommt das Produkt den Status fertig.
Öffne:
Planung → Mein erster Funnel
und nimm dort den bestehenden Eintrag dieses Produkts zur Hand.
Falls du das Produkt in Modul 3 neu gebaut hast, öffnest du zusätzlich:
Produkte → [Produktname] → Produktstand
sowie die in 3.3 gebaute Produktversion.
Ein Produkt, das bereits vor Modul 3 existierte und deshalb direkt in 3.4 eingestiegen ist, braucht keinen nachträglich erfundenen Produktstand. In diesem Fall arbeitest du mit dem bestätigten Produkteintrag aus deinem Funnelplan und dem tatsächlich vorhandenen Produkt.
Lege jetzt beides nebeneinander: Was sollte dieses Produkt laut bestätigtem Auftrag leisten – und was existiert tatsächlich?
Vergleiche das fertige Produkt mit den Entscheidungen, auf deren Grundlage es für diesen Funnel vorgesehen wurde.
Prüfe insbesondere:
Kundensituation: Befindet sich die Kundin noch in derselben Ausgangssituation, für die das Produkt gedacht war?
Primärer Job: Löst das Produkt weiterhin die Aufgabe, die ihm im Funnel zugewiesen wurde?
Konkretes Ergebnis: Kann die Kundin das bestätigte Ergebnis mit dem tatsächlichen Produkt erreichen?
Produktgrenze: Ist weiterhin klar, was dieses Produkt übernimmt und was ausdrücklich nicht dazugehört?
Voraussetzungen: Sind alle Voraussetzungen, die die Kundin für die Nutzung braucht, realistisch und im Produkt dort erklärt, wo sie relevant werden?
Findest du hier lediglich eine kleine Erklärungslücke, eine unklare Aufgabe oder einen fehlenden Hinweis, reparierst du die konkrete Stelle.
Hat sich dagegen Kundensituation, primärer Job, Ergebnis oder Produktgrenze wesentlich verändert, behandelst du das nicht als kleine Textkorrektur. Dann muss zuerst geprüft werden, ob das Produkt noch zu der in Modul 2 bestätigten Angebotsarchitektur und Funnelzuordnung passt. Dafür gehst du mit dem tatsächlichen neuen Stand zurück zu Vera, bevor dieses Produkt den Status fertig bekommt.
Du erklärst Vera dabei nicht „Wir sind in 3.4“, sondern gibst ihr den bestätigten bisherigen Produkteintrag und die konkrete Veränderung, die während der Entwicklung entstanden ist.
Wenn du das Produkt in 3.3 neu gebaut hast, wurde dort bereits sein grundlegender Funktionsweg getestet. Du wiederholst diesen Technikcheck jetzt nicht aus Gewohnheit.
In 3.4 gehst du eine Ebene höher und prüfst die eigenständige Nutzung als Ganzes.
Beginne dort, wo auch deine Kundin beginnt. Lies die Startanleitung, folge der vorgesehenen Reihenfolge und arbeite das Produkt so durch, wie es tatsächlich gedacht ist. Bei einer Vorlage benutzt du die Kundenversion, bei einem Kursbereich die Kundenansicht, bei einer PDF die exportierte Datei und bei einem Tool die tatsächliche benutzbare Version.
Frag dich währenddessen nicht nur, ob etwas technisch klickbar ist, sondern ob eine Kundin mit den bestätigten Voraussetzungen versteht:
Was sie hier bekommt.
Wo sie beginnt.
Was sie jeweils tun soll.
Warum ein Schritt an dieser Stelle kommt.
Wann ein Ergebnis ausreichend bearbeitet ist.
Was sie mit diesem Ergebnis anschließend macht.
Bei mehreren Produktbestandteilen muss außerdem klar sein, wann sie von einem Teil zum nächsten wechselt.
Ein vorhandenes Produkt, das direkt in 3.4 eingestiegen ist, braucht zusätzlich den grundlegenden Funktionscheck aus 3.3, weil dieser für das Produkt noch nicht durchgeführt wurde. Öffne also die echte Kundenversion, teste relevante Links, Downloads, Zugänge, Bearbeitbarkeit, Navigation und Darstellung und prüfe, ob die vorgesehene Nutzung technisch tatsächlich funktioniert.
Lies beziehungsweise bearbeite alle Teile, in denen dein eigenes Fachwissen steckt.
Prüfe Aussagen, Anleitungen, Berechnungen, Beispiele, Kriterien und Empfehlungen dort, wo sie für das Ergebnis des Produkts relevant sind. Verlasse dich bei dieser Prüfung nicht darauf, dass eine KI einen Satz überzeugend findet. Fachlich korrekt muss er trotzdem sein.
Achte außerdem darauf, ob sich innerhalb des Produkts Aussagen widersprechen oder eine Erklärung etwas voraussetzt, das vorher weder erklärt noch als Voraussetzung genannt wurde.
Fehlt eine Information, die für das bestätigte Ergebnis notwendig ist, gehört sie in diese Version.
Fällt dir dagegen lediglich noch ein zusätzliches Beispiel, eine weitere Variante oder eine hübsche Ergänzung ein, die für das bestätigte Ergebnis nicht notwendig ist, darf sie auf eine spätere Ideenliste. Ein Produkt wird nicht besser, wenn Version 1 heimlich versucht, Version 4 schon mitzuerledigen.
Schau jetzt noch einmal auf den Platz dieses Produkts innerhalb deines bestätigten Funnels.
Ein Freebie liefert sein eigenes kleines Ergebnis vollständig.
Dein Kaufangebot erfüllt sein bezahltes Versprechen vollständig.
Ein vorhandener Orderbump ergänzt das Hauptprodukt, macht seine Anwendung beispielsweise leichter, schneller oder komfortabler, darf aber nicht heimlich etwas enthalten, ohne das das Hauptprodukt sein eigenes Ergebnis gar nicht erreicht.
Wenn du beim Prüfen feststellst, dass der Orderbump notwendig geworden ist, damit das Hauptprodukt funktioniert, liegt keine kleine Copy-Frage vor. Dann musst du die Produktgrenze korrigieren beziehungsweise den bestätigten Ursprung erneut prüfen, bevor du weitergehst.
Dasselbe gilt für persönliche Unterstützung: Wenn das Produkt laut bestätigtem Stand ohne zusätzliche persönliche Begleitung funktionieren soll, darf die tatsächliche Version nicht darauf angewiesen sein, dass du nach dem Kauf erst noch per Sprachnachricht erklärst, wie der entscheidende Schritt gemeint war.
Eine Qualitätsprüfung darf Probleme finden. Sie muss deshalb aber nicht jedes Mal das ganze Produkt wieder auf Anfang stellen.
Ordne einen gefundenen Punkt der kleinsten Stelle zu, an der er sinnvoll behoben werden kann.
Fehlt nur eine fachliche Erklärung oder ein notwendiger Inhalt, gehst du zurück in den entsprechenden Inhalt und korrigierst ihn.
Stimmt der Inhalt, aber die gebaute Version ist unverständlich, schlecht nutzbar oder technisch falsch umgesetzt, gehst du zurück zu 3.3 und reparierst die Produktversion.
Stellst du fest, dass das bestätigte Format selbst die vorgesehene Nutzung nicht sinnvoll ermöglicht, musst du die Formatentscheidung aus 3.1 erneut ansehen.
Hat sich Kundensituation, primärer Job, Ergebnis oder Produktgrenze wesentlich verschoben, braucht der geänderte Stand zuerst die Prüfung mit Vera.
Korrigiere anschließend den tatsächlichen Ursprung des Problems und führe die betroffene Prüfung erneut durch. Du musst nicht noch einmal siebzig Seiten lesen, weil auf Seite 12 ein Downloadlink falsch war. Du solltest aber die Stelle erneut testen, die du gerade verändert hast.
Bei einem Freebie überspringst du diesen Schritt.
Bei einem bezahlten Produkt schaust du noch einmal auf den bisherigen Arbeits-Preis aus deinem Funnelplan und vergleichst ihn mit dem Produkt, das jetzt wirklich entstanden ist.
Hat sich der tatsächliche Lieferumfang gegenüber dem Stand verändert, auf dessen Grundlage der Preis festgelegt wurde? Ist persönliche Unterstützung hinzugekommen oder weggefallen? Hat sich eine wesentliche Voraussetzung oder die Art der Nutzung verändert?
Bleibt die ursprüngliche Preisbegründung stimmig, bleibt auch der Preis bestehen.
Hat sich einer dieser Punkte wesentlich verändert und trägt die bisherige Begründung deshalb nicht mehr, legst du bewusst einen neuen Arbeits-Preis fest.
Erfinde dafür weder vermeintliche Marktpreise noch eine Zahlungsbereitschaft deiner Kundinnen, für die du keine Grundlage hast. Der Preis wird hier nicht aus Langeweile noch einmal geöffnet, sondern nur dann, wenn sich der tatsächliche Produktstand so verändert hat, dass die bisherige Begründung nicht mehr passt.
Erst wenn notwendige Korrekturen erledigt sind, kommt der Haken.
Öffne:
Planung → Mein erster Funnel
und aktualisiere dort den bereits vorhandenen Produkteintrag anhand des tatsächlichen Endstands.
Halte – soweit für dieses Produkt relevant – fest:
Produktname: […]
Status: fertig
Kundensituation: […]
Konkretes Ergebnis: […]
Finales Format: […]
Tatsächlicher Lieferumfang: […]
Ausdrücklich nicht enthalten: […]
Voraussetzungen: […]
Persönliche Unterstützung enthalten: […]
Finaler Preis: […]
Fertige Produktversion / Ablageort: […]
Falls während der Produktentwicklung etwas sichtbar geworden ist, das später für die Verkaufsseite zwingend berücksichtigt werden muss, ergänzt du:
Besonderheiten für Sally: […]
Falls es für die spätere E-Mail-Kommunikation einen realen Hinweis gibt, ergänzt du:
Besonderheiten für Lotte: […]
Diese beiden Felder sind keine Einladung, jetzt Verkaufsseiten oder E-Mail-Strecken zu planen. Dort stehen ausschließlich Tatsachen aus dem fertigen Produkt, die später nicht verloren gehen dürfen.
Ein Beispiel für Sally könnte sein:
Für die Nutzung wird ein kostenloses Google-Konto benötigt.
Ein Beispiel für Lotte könnte sein:
Nach dem Kauf sollte die Kundin zuerst die Wochenübersicht öffnen.
Gibt es keine solche Besonderheit, bleiben die Felder leer.
Falls für dieses Produkt ein Dokument unter:
Produkte → [Produktname] → Produktstand
existiert, ergänzt du dort anschließend:
Status: abgeschlossen
Finaler Funnelstand: siehe „Planung → Mein erster Funnel“.
Bei einem bereits vorhandenen Produkt, das direkt in 3.4 eingestiegen ist und keinen Produktstand besitzt, musst du dafür keinen neuen anlegen. Der bestätigte Endstand steht im Funnelplan.
Der Status fertig bedeutet nicht, dass du dieses Produkt nie wieder verbessern wirst. Er bedeutet, dass diese konkrete Version ihren bestätigten Job erfüllt und im weiteren Funnelbau zuverlässig verwendet werden kann.
Bevor du den Status setzt, muss deshalb feststehen, dass dein fachlicher Inhalt geprüft ist, notwendige Qualitätskorrekturen erledigt wurden, keine für das Ergebnis relevanten Fragen offenbleiben, die tatsächliche Produktversion benutzbar ist und eine Kundin mit den bestätigten Voraussetzungen sowie der vorgesehenen Unterstützung damit eigenständig arbeiten kann.
Falls sich Kundensituation, primärer Job, Ergebnis oder Produktgrenze wesentlich verändert haben, wurde die Auswirkung auf Angebotsarchitektur und Funnelzuordnung vorher geklärt. Bei einem bezahlten Produkt ist der finale Arbeits-Preis bestätigt.
Dann trägt dieses Produkt in:
Planung → Mein erster Funnel
den Status:
fertig
Schau anschließend auf die übrigen Produkte deines bestätigten Funnels. Steht dort noch ein Produkt auf zu bauen, gehst du mit diesem Produkt zu 3.1. Existiert ein benötigtes Produkt bereits, wurde aber für diesen Funnel noch nicht abschließend geprüft, gehst du damit direkt durch 3.4.
Tragen alle Produkte, die dein bestätigter Funnel tatsächlich braucht, den Status fertig, ist Modul 3 abgeschlossen.
Du hattest am Anfang dieser Lektion ein Produkt, das technisch beziehungsweise praktisch existierte. Jetzt weißt du zusätzlich, dass es das richtige Produkt für seinen bestätigten Job ist und diesen Job eigenständig erfüllt.
Weiter mit Modul 4 · Deine Verkaufsseiten und Übergänge.
Jetzt bekommen deine Produkte ihren Verkaufsweg
Deine Produkte sind fertig. In Planung → Mein erster Funnel steht inzwischen, welche Produkte dein erster Funnel tatsächlich braucht, welches Ergebnis sie liefern und welchen Weg deine Kundin durch diesen Funnel nehmen soll.
Jetzt wechseln wir die Perspektive. Deine Kundin kennt diesen Plan schließlich nicht. Sie kommt über einen Pin, einen Blogartikel, einen anderen Inhalt oder einen direkten Link bei dir an und sieht zunächst nur das, was du ihr an dieser Stelle zeigst. Damit sie von dort bis zu deinem Produkt kommt, braucht dein bestätigter Funnel jetzt die passenden Seiten und Texte.
In diesem Modul arbeitest du deshalb den sichtbaren Verkaufsweg deiner Kundin aus. Du entwickelst keine neuen Produkte und planst deinen Funnel nicht noch einmal um, sondern nimmst den Weg, der bereits steht, und erstellst Schritt für Schritt die Texte, die dafür tatsächlich gebraucht werden.
Formulare, Zahlungslinks, Weiterleitungen, Automationen und Zugänge werden später technisch miteinander verbunden. Erst einmal sorgen wir dafür, dass klar ist, welchen Text deine Kundin an welcher Stelle braucht.
Welche Stationen du in diesem Modul bearbeitest, hängt von deinem bestätigten Funnel ab. Beginnt er mit einem Freebie, kann der Weg beispielsweise so aussehen:
Traffic → Freebie-Seite → Anmeldung und Bestätigung → Freebie-Auslieferung → Kaufangebot → Kauf → Produktauslieferung
Beginnt dein Funnel direkt mit einem Miniprodukt, kann der Weg entsprechend kürzer sein:
Traffic → Verkaufsseite → Kauf → Produktauslieferung
Ein Orderbump oder ein weiteres Angebot gehört nur dann dazu, wenn es bereits Bestandteil deines bestätigten Funnels ist. Du ergänzt hier keine Station, nur weil sie theoretisch in einen Funnel passen könnte.
Dabei ist eine Station im Kundenweg nicht automatisch eine eigene Webseite. Eine Anmeldung, ein Hinweis nach der Anmeldung, ein Checkout oder eine Produktauslieferung kann später je nach technischer Umsetzung auf einer eigenen Seite, innerhalb einer bestehenden Seite oder direkt in einem deiner Systeme stattfinden. Für die Arbeit in diesem Modul interessiert uns zunächst, an welchen Stellen deine Kundin einen Text braucht und welche Aufgabe dieser Text übernimmt.
In den folgenden Lektionen unterstützt dich Sally bei deinen Angebotstexten und Toni bei den Übergängen zwischen konkreten Stationen. In dieser Lektion brauchst du die beiden noch nicht. Zuerst erstellst du die Übersicht, an der du dich anschließend durch dieses Modul arbeitest.
Bevor du den ersten Text schreibst, übersetzt du deinen bestätigten Funnelweg in einen Arbeitsplan für dieses Modul. Dadurch weißt du in den folgenden Lektionen, welchen Text du gerade bearbeitest, welche Aufgabe er im Verkaufsweg übernimmt und was bereits vorhanden ist. Du schreibst dadurch keine Seiten doppelt, übersiehst keinen notwendigen Textbaustein und musst später nicht zwischen Funnelplan, Produktunterlagen und diversen Entwürfen zusammensuchen, was eigentlich noch fehlt.
Öffne:
Planung → Mein erster Funnel
Nimm den dort bestätigten Kundenweg und gehe ihn in derselben Reihenfolge durch, in der deine Kundin ihn später erlebt. Du entscheidest dabei nichts neu, sondern überträgst die Stationen, an denen deine Kundin einen Text braucht.
Lege anschließend im Ordner Seiten ein Dokument an:
Seiten → Seiten- und Textübersicht
Trage für jede Station ein:
Station: Welche Stelle im bestätigten Kundenweg ist das?
Aufgabe: Was muss deine Kundin hier verstehen oder tun?
Textstatus: noch zu schreiben / vorhanden / bereit zum Einbauen
Wenn bereits eine passende Seite oder ein Text existiert, markierst du ihn einfach als vorhanden. Geprüft und gegebenenfalls überarbeitet wird er erst in der Lektion, in der dieser Text tatsächlich an der Reihe ist.
Deine Übersicht könnte bei einem Funnel mit Freebie zum Beispiel so beginnen:
| Station | Aufgabe | Textstatus |
|---|---|---|
| Freebie-Seite | Freebie erklären und zur Anmeldung führen | noch zu schreiben |
| Hinweis nach Anmeldung | nächsten Schritt erklären | noch zu schreiben |
| Freebie-Auslieferung | Freebie zugänglich machen und weiterführen | noch zu schreiben |
| Verkaufsseite Kaufangebot | Kaufangebot erklären | noch zu schreiben |
| Orderbump am Checkout | Orderbump erklären | noch zu schreiben |
| Produktauslieferung | Zugang und Einstieg erklären | noch zu schreiben |
Die Zeile für den Orderbump gibt es nur, wenn dein Funnel tatsächlich einen enthält. Bei einem direkten Miniprodukt-Einstieg beginnt deine Übersicht entsprechend bei der Verkaufsseite des Kaufangebots. Deine eigene Übersicht folgt immer Planung → Mein erster Funnel, nicht dem Beispiel.
URLs, Zahlungslinks, Formulare und technische Einstellungen brauchst du an dieser Stelle noch nicht. Auch die Texte selbst schreibst du noch nicht. Deine Seiten- und Textübersicht ist ab jetzt der Arbeitsplan für Modul 4: Du arbeitest die benötigten Texte daran entlang ab und kannst ihren Status jeweils von noch zu schreiben oder vorhanden auf bereit zum Einbauen setzen.
Unter Seiten → Seiten- und Textübersicht stehen alle Stationen deines bestätigten Funnels, an denen ein Text benötigt wird, in der Reihenfolge, in der deine Kundin sie erlebt. Jede Station hat eine klare Aufgabe und du erkennst auf einen Blick, welche Texte bereits vorhanden sind und welche noch entstehen müssen.
Damit hast du aus deinem Funnelplan einen konkreten Arbeitsplan für dieses Modul gemacht. Du weißt jetzt nicht nur, welche Produkte verkauft und ausgeliefert werden sollen, sondern auch, an welchen Stellen deine Kundin dafür einen Text von dir braucht.
Mehr musst du in 4.0 noch nicht erledigen. Ab der nächsten Lektion nimmst du dir die erste relevante Station aus deiner Übersicht vor und entwickelst den Text, den deine Kundin dort tatsächlich braucht.
Diese Lektion brauchst du, wenn dein bestätigter Funnel mit einem Freebie startet. Beginnt dein Funnel direkt mit einem Miniprodukt, überspringst du diese Lektion und gehst zur Verkaufsseite deines Kaufangebots weiter.
In Seiten → Seiten- und Textübersicht hast du bereits festgehalten, welche Texte dein Funnel braucht. Bei einem Freebie-Einstieg stehen dort als erste Stationen die Freebie-Seite und der Hinweis nach der Anmeldung. Jetzt werden aus diesen beiden Einträgen die tatsächlichen Texte.
Deine Freebie-Seite hat eine überschaubare Aufgabe: Eine passende Besucherin soll verstehen, was sie bekommt, welches konkrete Ergebnis das Freebie für sie unterstützt, warum sie dir bei diesem Thema vertrauen kann und was sie tun muss, um es anzufordern. Direkt nach der Anmeldung braucht sie anschließend eine klare Information darüber, wie es weitergeht.
Mehr muss diese Lektion nicht lösen.
Öffne zuerst:
Seiten → Seiten- und Textübersicht
und:
Planung → Mein erster Funnel
Nimm daraus den finalen Produkteintrag deines Freebies und prüfe auch das Feld Besonderheiten für Sally. Falls dort etwas festgehalten wurde, das für die Freebie-Seite relevant ist, bekommt Sally diese Information mit.
Halte außerdem dein fertiges Freebie bereit. Die Seite wird über das Produkt geschrieben, das tatsächlich existiert – nicht über die etwas ambitioniertere Version davon, die während des Schreibens plötzlich ziemlich attraktiv klingt.
Für Sally brauchst du zusätzlich zwei bis drei kurze eigene Textproben, die sich sprachlich wirklich nach dir anhören. Das können Ausschnitte aus einem Blogartikel, Newsletter oder einer bestehenden Angebotsseite sein. Das Thema muss nicht identisch sein; Sally soll daran deinen Ton, deinen Satzrhythmus und typische Formulierungen erkennen.
Schau außerdem, ob du bereits einen kurzen Über-mich-Text hast, der zu deinem Business und zum Thema des Freebies passt. Falls ja, gibst du ihn Sally mit. Falls nicht, sammelst du ein paar bestätigte Fakten über dich, aus denen sie später einen kurzen Abschnitt entwickeln kann: Was machst du beruflich, wobei hilfst du deinen Kundinnen und welche tatsächliche Erfahrung oder Qualifikation ist für dieses konkrete Thema relevant? Du brauchst dafür keine Biografie und schon gar keine künstlich beeindruckende Entstehungsgeschichte.
Falls bereits ein konkreter Pin, Blog-CTA oder anderer Text auf deine Freebie-Seite führt, halte auch diesen bereit. Er zeigt Sally, welche Erwartung unmittelbar vor dem Klick entsteht. Existiert dieser Traffic-Text noch nicht, entwickelst du ihn in dieser Lektion nicht nebenbei. Dann arbeitet Sally mit der bestätigten Kundensituation und der Aufgabe deiner Freebie-Seite weiter.
Vielleicht sieht die Besucherin deinen Namen gerade zum ersten Mal, vielleicht kennt sie dich schon länger. Für die Verständlichkeit der Seite macht das erstaunlich wenig Unterschied: Sie sollte dein Freebie erfassen können, ohne vorher deine komplette Website studiert zu haben.
Vor einer Anmeldung müssen deshalb die Fragen beantwortet sein, die für diese Entscheidung tatsächlich relevant sind: Was bekomme ich? Welches konkrete Ergebnis unterstützt das Freebie? Was ist tatsächlich enthalten? In welchem Format bekomme ich es? Gibt es Voraussetzungen, die ich vorher kennen muss? Wer steckt hinter diesem Angebot? Warum ist diese Person für das Thema eine glaubwürdige Ansprechpartnerin? Und was muss ich tun, um das Freebie anzufordern?
Wie diese Informationen auf der Seite angeordnet werden und wie viel Erklärung dein konkretes Freebie braucht, entwickelt Sally anschließend mit dir. Ein kleines Freebie braucht schließlich keine Verkaufsseite, die beim Scrollen erste Ermüdungserscheinungen verursacht, nur weil irgendwo einmal stand, lange Seiten würden besser verkaufen.
Ein echter Ausschnitt aus deinem Freebie kann dagegen sehr hilfreich sein. Wenn die Besucherin beispielsweise eine tatsächliche Rezeptseite, einen Teil einer Checkliste oder einen Ausschnitt aus einer Vorlage sieht, bekommt sie einen realistischen Eindruck davon, was sie anfordert. Verwendest du eine Vorschau, sollte sie deshalb aus dem fertigen Produkt stammen und keine Inhalte oder Ergebnisse suggerieren, die darin gar nicht vorkommen.
Dasselbe gilt für jede andere Aussage auf der Seite. Bei Nina darf beispielsweise das Freebie „Drei vegetarische Abendessen in 15 Minuten“ mit dieser Zeitangabe beschrieben werden, wenn die fertigen Rezepte dieses Versprechen tatsächlich tragen. Eine Formulierung wird nicht dadurch wahrer, dass sie sich hervorragend als Überschrift eignet.
Ein kurzer Über-mich-Bereich ist auf einer Freebie-Seite meistens sinnvoll, besonders wenn Menschen über Google, Pinterest oder einen anderen Kanal bei dir landen, die dich bisher kaum kennen. Seine Aufgabe besteht allerdings nicht darin, deinen beruflichen Werdegang vollständig unterzubringen. Die Besucherin möchte an dieser Stelle vor allem einordnen können, wer hinter dem Angebot steckt und weshalb du dich mit diesem Thema beschäftigst oder dafür fachlich eine gute Ansprechpartnerin bist.
Dafür können zwei oder drei konkrete Sätze völlig ausreichen. Wähle die Informationen aus, die für das Freebie relevant sind, und lass alles weg, was zwar über dich stimmt, der Besucherin bei dieser Entscheidung aber nicht weiterhilft. Dein beruflicher Werdegang darf also weiterhin kurz sitzen bleiben, wenn er gerade nichts beizutragen hat.
Persönlichkeit darf trotzdem sichtbar werden. Ein guter Über-mich-Bereich muss nicht nach Bewerbungsunterlagen klingen. Er kann zeigen, wie du arbeitest, was dir bei diesem Thema wichtig ist oder welche tatsächliche Erfahrung deine Perspektive geprägt hat. Erfahrungen, Qualifikationen, Kundenergebnisse oder persönliche Geschichten werden dabei ausschließlich verwendet, wenn sie wirklich stimmen.
Die Anmeldung selbst muss außerdem zu dem E-Mail-Ablauf passen, den du für deinen Funnel vorgesehen hast. Konkrete E-Mail-Texte entwickelst du hier noch nicht; sie folgen in Modul 5. Verbindliche Einwilligungs- und Datenschutzhinweise lässt du ebenfalls offen, bis du die für deinen tatsächlichen Ablauf passenden geprüften Formulierungen einsetzt. Sally erfindet dafür keine Rechtstexte.
Öffne Sally und starte einen eigenen Chat für dieses Freebie. Innerhalb der weiteren Arbeit an dieser Freebie-Seite bleibst du in diesem Chat.
Gib ihr den folgenden Arbeitsauftrag und ersetze die eckigen Klammern durch deine tatsächlichen Angaben:
Ich entwickle die Angebotsseite für ein bereits fertiges kostenloses Angebot. Die gewünschte Handlung auf dieser Seite ist die Anmeldung für dieses Freebie.
BESTÄTIGTER PRODUKTSTAND AUS MEINEM FUNNELPLAN:
[Finalen Produkteintrag des Freebies einfügen.]AUFGABE DIESER STATION IN MEINEM VERKAUFSWEG:
[Aufgabe aus „Seiten → Seiten- und Textübersicht“ einfügen.]BESONDERHEITEN FÜR SALLY:
[Einfügen, falls im finalen Produkteintrag etwas festgehalten wurde. Sonst: keine.]TATSÄCHLICHES FREEBIE:
[Datei hochladen oder relevanten Inhalt einfügen.]SO KOMMT DIE BESUCHERIN AUF DIE SEITE:
[Vorhandenen Pin, Blog-CTA, Linktext oder anderen tatsächlichen Ausgangstext einfügen. Falls noch keiner existiert: „Es existiert noch kein konkreter Ausgangstext. Arbeite mit der bestätigten Kundensituation und erfinde keinen Traffic-Text.“]ÜBER MICH / RELEVANTE INFORMATIONEN ZU MIR:
[Vorhandenen kurzen Über-mich-Text einfügen oder bestätigte Fakten nennen, die für dieses Freebie relevant sind.]MEINE TEXTPROBEN UND SPRACHWÜNSCHE:
[Zwei bis drei kurze eigene Textproben und gegebenenfalls Formulierungen, die vermieden werden sollen.]Entwickle mit mir zuerst die sinnvolle Seitenlogik für dieses konkrete Freebie. Die Seite soll einer passenden Besucherin alle Informationen geben, die sie für eine informierte Anmeldung benötigt, ohne das einfache kostenlose Angebot unnötig aufzublasen.
Prüfe dafür, welche Fragen vor der Anmeldung beantwortet werden müssen und in welcher Reihenfolge diese Informationen für die Besucherin sinnvoll sind. Plane auch einen kurzen Über-mich-Bereich ein, wenn er an dieser Stelle Vertrauen und Einordnung unterstützt. Verwende dafür ausschließlich meine tatsächlichen Angaben und wähle nur die Informationen aus, die für dieses Freebie relevant sind.
Nutze ausschließlich den bestätigten Produktstand, das tatsächliche Freebie und die Informationen, die ich dir gegeben habe. Ändere weder Produktumfang noch Produktergebnis oder Funnelweg. Erfinde keine Inhalte, Leistungen, Erfahrungen, Qualifikationen, persönlichen Geschichten, Rückmeldungen, Belege, Zeitversprechen oder Ergebnisse.
Wenn eine tragende Information fehlt, frage mich gezielt danach, statt sie zu ergänzen.
Zeige mir zuerst die vorgeschlagene Seitenlogik und begründe kurz, welche Aufgabe die einzelnen Abschnitte für die Besucherin übernehmen. Schreibe den vollständigen Seitentext erst, nachdem ich die Seitenlogik bestätigt habe.
Schau dir Sallys Vorschlag anschließend nicht danach an, ob möglichst viele Abschnitte darin vorkommen, sondern ob die Seite die Fragen beantwortet, die vor dieser konkreten Anmeldung wirklich entstehen.
Fehlt etwas, das eine informierte Entscheidung verhindert, ergänzt ihr es. Taucht ein Abschnitt auf, für den Sally keine bestätigte Information hat oder der für dieses Freebie keinen erkennbaren Job übernimmt, klärst du das vor dem Schreiben. Das gilt auch für den Über-mich-Bereich: Er soll Vertrauen und Einordnung schaffen, nicht möglichst viel Platz mit Informationen über dich füllen.
Erst wenn die Seitenlogik für dich stimmt, bestätigst du sie.
Schreib anschließend im selben Sally-Chat:
Die Seitenlogik ist bestätigt. Schreibe jetzt den vollständigen Seitentext in meiner Sprache.
Verwende ausschließlich bestätigte Informationen aus unserem bisherigen Arbeitsstand. Achte darauf, dass Ergebnis, Inhalt, Format, Voraussetzungen und alle konkreten Aussagen zum tatsächlichen Freebie passen.
Formuliere den Über-mich-Bereich kurz und passend zur Funktion dieser Seite. Er soll zeigen, wer hinter dem Freebie steckt und warum ich für dieses Thema eine glaubwürdige Ansprechpartnerin bin, ohne daraus eine ausführliche Biografie zu machen. Verwende ausschließlich die Informationen, die ich dir über mich gegeben habe.
Der Buttontext soll die Handlung verständlich benennen. Formuliere ihn so, dass die Besucherin erkennen kann, was nach dem Klick beziehungsweise nach dem Absenden des Formulars passiert.
Lass verbindliche Einwilligungs- und Datenschutzhinweise als:
[EINZUFÜGEN: geprüfte Formularhinweise]
offen.
Erfinde keine Belege, Erfahrungen, Qualifikationen, Ergebnisse, Verknappung oder Leistungen. Wenn eine Aussage nicht durch den bestätigten Produktstand, das tatsächliche Freebie oder meine tatsächlichen Angaben getragen wird, verwende sie nicht.
Lies den fertigen Text anschließend mit deinem tatsächlichen Freebie daneben. Sally kann eine überzeugende Seite schreiben; sie kann nicht entscheiden, dass dein Produkt ab morgen vorsichtshalber noch zwei weitere Ergebnisse liefert.
Prüfe deshalb jede konkrete Behauptung. Stimmen Inhalt und Format? Sind Voraussetzungen korrekt? Werden nur Ergebnisse versprochen, die das Freebie tatsächlich unterstützt? Ist eine eventuell genannte Zeitangabe belegbar? Zeigt eine verwendete Vorschau etwas, das die Besucherin später wirklich bekommt? Stimmen auch alle Aussagen im Über-mich-Bereich mit deinen tatsächlichen Erfahrungen und Qualifikationen überein?
Schau außerdem auf den Button. „Rezepte per E-Mail anfordern“ sagt bei Ninas Freebie beispielsweise wesentlich deutlicher, was Julia gerade tut, als „Ja, ich bin bereit“. Bereit wofür, wäre sonst eine durchaus berechtigte Anschlussfrage.
Sind Inhalt und Aussagen korrekt, ist der Text deiner Freebie-Seite fertig.
Direkt nach dem Absenden des Formulars entsteht die nächste kleine Frage:
Was passiert jetzt?
Dafür brauchst du keine zweite Angebotsseite. Der Text soll lediglich erklären, welcher Schritt noch notwendig ist, bevor die Kundin ihr Freebie erhält. Ob dieser Hinweis später direkt im Formular, auf einer eigenen Seite oder an einer anderen Stelle deines Systems erscheint, wird bei der technischen Umsetzung entschieden.
Wenn dein bestätigter Ablauf eine Bestätigung der E-Mail-Adresse vorsieht, kannst du mit dieser Arbeitsvorlage starten:
Ein Schritt noch: Bestätige deine E-Mail-Adresse.
Du bekommst eine E-Mail zur Bestätigung deiner Anmeldung. Öffne sie und klicke auf den Bestätigungslink. Danach erhältst du Zugang zu [Name des Freebies].
Falls die Nachricht nicht ankommt, schau auch in deinem Spamordner nach und prüfe, ob du deine E-Mail-Adresse richtig eingegeben hast.
Bei Problemen erreichst du mich unter [Kontaktadresse].
Übernimm aus dieser Vorlage nur Aussagen, die zu deinem geplanten Ablauf passen. Die tatsächliche technische Funktion wird später eingerichtet und getestet. Der Text darf deshalb nicht behaupten, dass eine E-Mail zuverlässig versendet, eine Adresse bereits bestätigt oder ein Freebie bereits ausgeliefert wurde, solange diese Schritte technisch noch nicht eingerichtet sind.
Die Bestätigungsmail selbst schreibst du hier ebenfalls nicht. Sie gehört zu deiner E-Mail-Strecke in Modul 5.
Lies jetzt zuerst das Ende deiner Freebie-Seite mit dem Anmeldebutton und direkt danach den Hinweis nach der Anmeldung.
Du führst an dieser Stelle noch nicht Tonis vollständige Übergangsprüfung durch. Für diese Lektion reicht ein einfacher Plausibilitätscheck: Passt der Hinweis zu der Handlung, die unmittelbar davor angekündigt wurde, oder entsteht bereits auf den ersten Blick ein Widerspruch?
Wenn auf dem Button beispielsweise steht, dass das Freebie sofort geöffnet wird, der nächste Text aber erst die Bestätigung der E-Mail-Adresse verlangt, muss die Formulierung vor dem Absenden korrigiert werden.
Der eigentliche Übergang wird später mit Toni geprüft.
Speichere den vollständigen Seitentext unter:
Seiten → Freebie-Seite
Den Hinweis nach der Anmeldung speicherst du unter:
Seiten → Anmeldung bestätigen
Aktualisiere anschließend Seiten → Seiten- und Textübersicht.
Da beide Texte jetzt geschrieben, aber noch nicht durch die spätere Übergangsprüfung gegangen sind, bleiben sie noch nicht auf dem endgültigen Status bereit zum Einbauen. Markiere sie zunächst als:
vorhanden
Nach der vorgesehenen Übergangsprüfung kann ihr Status auf bereit zum Einbauen wechseln.
Bevor du die Lektion abschließt, prüfe beide Texte noch einmal gegen deinen bestätigten Produktstand und deinen tatsächlichen Funnelweg.
Kann eine passende Besucherin erkennen, was sie bekommt und welches konkrete Ergebnis das Freebie unterstützt? Stimmen Inhalt, Format und relevante Voraussetzungen mit dem fertigen Freebie überein? Verspricht die Seite nichts, was das Produkt nicht liefert? Versteht eine neue Besucherin, wer hinter dem Freebie steckt und warum du für dieses Thema eine passende Ansprechpartnerin bist, ohne dafür erst deine halbe Biografie lesen zu müssen? Ist klar, was sie tun muss, um das Freebie anzufordern? Und versteht sie nach dem Absenden, welcher Schritt als Nächstes vorgesehen ist?
Wenn diese Fragen beantwortet sind, liegen zwei konkrete Textbausteine deines Verkaufswegs vor: die Freebie-Seite und der Hinweis nach der Anmeldung.
Damit sind die ersten Stationen aus deiner Seiten- und Textübersicht bearbeitet.
Weiter mit 4.2 · Die Verkaufsseite für dein erstes Kaufangebot.
Du kannst diese Lektion vollständig ohne Sally bearbeiten und denselben Arbeitsstand erreichen. Sally nimmt dir vor allem einen Teil der Struktur-, Lücken- und Formulierungsarbeit ab. Wenn du ohne sie arbeitest, übernimmst du diese Prüfungen selbst und gehst deshalb etwas kleinteiliger vor.
Öffne:
Seiten → Seiten- und Textübersicht
und:
Planung → Mein erster Funnel
Schreib dir für die Freebie-Seite heraus:
Aufgabe der Station: […]
Kundensituation: […]
Konkretes Ergebnis des Freebies: […]
Tatsächlicher Lieferumfang: […]
Format: […]
Voraussetzungen: […]
Ausdrücklich nicht enthalten: […]
Halte außerdem dein fertiges Freebie daneben. Diese Informationen sind dein Maßstab für den gesamten Seitentext.
Falls bereits ein konkreter Pin, Blog-CTA oder anderer Text auf diese Seite führt, lies ihn ebenfalls und notiere in einem Satz, welche Erwartung unmittelbar vor dem Klick entsteht. Existiert noch kein solcher Text, arbeitest du ausschließlich mit der bestätigten Kundensituation und erfindest für diese Lektion keinen Traffic-Einstieg.
Sammle außerdem die Informationen über dich, die für dieses konkrete Thema tatsächlich relevant sind. Frage dich dabei weniger, was du alles über dich erzählen könntest, sondern was einer neuen Besucherin hilft zu verstehen, wer hinter diesem Freebie steckt und weshalb du für dieses Thema eine glaubwürdige Ansprechpartnerin bist.
Schreib zunächst noch keinen Seitentext. Sammle die Fragen, die eine passende Besucherin beantworten können muss, bevor sie sich sinnvoll für dein Freebie anmeldet.
Prüfe mindestens:
Was bekomme ich?
Welches konkrete Ergebnis unterstützt das?
Was ist tatsächlich enthalten?
In welchem Format bekomme ich es?
Gibt es eine Voraussetzung, die ich vorher kennen muss?
Wer steckt hinter diesem Angebot und warum ist diese Person für das Thema relevant?
Was muss ich tun, um es anzufordern?
Ergänze weitere Fragen nur, wenn sie für dein konkretes Freebie und diese Entscheidung tatsächlich relevant sind.
Taucht dabei eine Frage auf, die du mit deinem bestätigten Produktstand oder deinem tatsächlichen Freebie nicht beantworten kannst, schreibst du nicht einfach eine plausible Antwort. Markiere die Stelle als:
[OFFEN: …]
Prüfe anschließend, ob die Information bereits irgendwo bestätigt wurde oder ob tatsächlich noch eine Entscheidung fehlt. Eine sichtbare offene Stelle ist an diesem Punkt hilfreicher als eine Behauptung, die nur deshalb entstanden ist, weil deine Seite sie gerade gut gebrauchen könnte.
Ordne die notwendigen Informationen so, dass die Besucherin vom ersten Verständnis des Angebots bis zur Anmeldung geführt wird.
Die Reihenfolge muss nicht einer allgemeinen Landingpage-Vorlage entsprechen. Entscheidend ist, dass die Fragen an der Stelle beantwortet werden, an der sie für deine Besucherin entstehen.
Prüfe jeden geplanten Abschnitt mit zwei Fragen:
Welche Frage der Besucherin beantwortet dieser Abschnitt?
Braucht sie diese Antwort vor der Anmeldung?
Kannst du auf beides keine sinnvolle Antwort geben, brauchst du den Abschnitt wahrscheinlich nicht.
Plane auch einen kurzen Über-mich-Bereich ein. Wähle dafür nur tatsächliche Informationen über dich aus, die Vertrauen und fachliche Einordnung für dieses konkrete Freebie unterstützen. Der Abschnitt soll die Person hinter dem Angebot sichtbar machen, nicht deinen Lebenslauf nacherzählen.
Lies jetzt ausschließlich die geplante Struktur deiner Seite, noch ohne ausformulierte Texte.
Kann eine neue Besucherin damit der Reihe nach verstehen:
Bin ich hier richtig? → Was bekomme ich? → Was bringt mir das konkret? → Was ist enthalten? → Was muss ich gegebenenfalls vorher wissen? → Wer steckt dahinter? → Was soll ich jetzt tun?
Achte dabei nicht darauf, ob diese Fragen später wortwörtlich als Überschriften auf der Seite stehen. Sie sind dein Prüfraster für die Logik dahinter.
Fehlt zwischen zwei Abschnitten eine Information, die zum Verständnis oder zur Anmeldung notwendig ist, ergänzt du sie. Erfüllen zwei Abschnitte im Kern dieselbe Aufgabe, führst du sie zusammen oder entscheidest dich für den stärkeren. Enthält ein Abschnitt viele Informationen, ohne eine erkennbare Frage der Besucherin zu beantworten, kürzt du ihn oder nimmst ihn heraus.
Prüfe außerdem deine markierten [OFFEN]-Stellen. Tragende Informationen müssen geklärt sein, bevor du daraus Aussagen für die Seite machst.
Erst wenn die nackte Seitenlogik trägt, beginnst du mit dem Schreiben.
Schreibe jetzt den Text entlang deiner geprüften Seitenlogik. Verwende nur Informationen, die durch deinen finalen Produktstand, das tatsächliche Freebie und deine echten Angaben getragen werden.
Formuliere eine klare Überschrift, erkläre das konkrete Ergebnis und die relevanten Inhalte, nenne Format und Voraussetzungen dort, wo sie für die Entscheidung wichtig sind, füge deinen kurzen Über-mich-Bereich ein und führe verständlich zur Anmeldung.
Wenn ein tatsächlicher Ausschnitt aus dem Freebie beim Verstehen hilft, plane ihn an einer passenden Stelle ein. Die Vorschau muss aus dem fertigen Produkt stammen und sollte zeigen, was die Besucherin später tatsächlich bekommt.
Formuliere außerdem einen Buttontext, der die Handlung verständlich benennt. Die Besucherin sollte nicht erraten müssen, was nach dem Klick oder dem Absenden des Formulars passiert.
Für verbindliche Einwilligungs- und Datenschutzhinweise setzt du vorerst:
[EINZUFÜGEN: geprüfte Formularhinweise]
Lies deinen Text mit dem fertigen Freebie daneben und markiere alle Aussagen über Ergebnisse, Inhalte, Umfang, Format, Zeit, Voraussetzungen, Erfahrungen, Qualifikationen oder andere konkrete Eigenschaften.
Prüfe bei jeder dieser Aussagen:
Kann ich sie mit meinem tatsächlichen Produkt oder meinen echten Angaben belegen?
Falls die Antwort nein lautet, formulierst du die Aussage korrekt um oder entfernst sie. Das gilt genauso für den Über-mich-Bereich wie für das Freebie selbst. Eine Qualifikation wird nicht passender, weil sie auf einer Landingpage beeindruckend klingt, und ein Ergebnis wird nicht realistischer, weil es eine hübsche Überschrift ergibt.
Prüfe anschließend deinen Sprachstil. Klingt der Text nach deiner Marke oder hat er sich unterwegs in eine generische Landingpage verwandelt? Entferne Formulierungen, die du selbst nicht verwenden würdest, ohne dabei die Klarheit der Seite zu opfern.
Lies die Seite jetzt noch einmal vollständig aus der Perspektive einer Person, die dich nicht kennt und nur mit der Erwartung auf die Seite kommt, die du zu Beginn festgehalten hast.
Prüfe diesmal nicht einzelne Formulierungen, sondern den Weg durch die gesamte Seite: Verstehe ich im ersten sichtbaren Bereich, worum es geht und ob das Angebot für meine Situation relevant sein könnte? Wird das Freebie beim Weiterlesen konkreter, statt lediglich mit anderen Worten wiederholt zu werden? Bekomme ich alle Informationen, die ich vor der Anmeldung brauche? Entsteht irgendwo eine wichtige Frage, die unbeantwortet bleibt? Gibt es Abschnitte, nach denen ich im Grunde genauso viel weiß wie vorher? Hilft mir der Über-mich-Bereich, die Person hinter dem Angebot einzuordnen? Weiß ich am Ende eindeutig, was ich tun soll?
Überarbeite die Seite dort, wo dieser Weg stockt. Jeder Abschnitt sollte einen erkennbaren Beitrag zu Verständnis, Vertrauen oder der nächsten Handlung leisten.
Nimm jetzt deinen tatsächlichen geplanten Ablauf nach dem Absenden des Formulars und beantworte ausschließlich die Frage:
Was muss die Besucherin jetzt wissen und tun?
Wenn dein Ablauf eine Bestätigung der E-Mail-Adresse vorsieht, kannst du diese Arbeitsvorlage verwenden und an deinen tatsächlichen Ablauf anpassen:
Ein Schritt noch: Bestätige deine E-Mail-Adresse.
Du bekommst eine E-Mail zur Bestätigung deiner Anmeldung. Öffne sie und klicke auf den Bestätigungslink. Danach erhältst du Zugang zu [Name des Freebies].
Falls die Nachricht nicht ankommt, schau auch in deinem Spamordner nach und prüfe, ob du deine E-Mail-Adresse richtig eingegeben hast.
Bei Problemen erreichst du mich unter [Kontaktadresse].
Übernimm nur Aussagen, die zu deinem geplanten Ablauf passen. Die technische Funktion wird später eingerichtet und getestet. Die Bestätigungsmail selbst gehört ebenfalls noch nicht in diese Lektion.
Lies das Ende deiner Freebie-Seite einschließlich Button und unmittelbar danach deinen Hinweis nach der Anmeldung.
Prüfe, ob beide Texte dieselbe Erwartung erzeugen. Kündigt der Button beispielsweise einen sofortigen Zugang an, während der folgende Text zuerst die Bestätigung der E-Mail-Adresse verlangt, passen die beiden Stationen noch nicht zusammen.
Korrigiere solche offensichtlichen Widersprüche. Eine vollständige Übergangsprüfung führst du an dieser Stelle noch nicht durch; sie erfolgt später mit Toni beziehungsweise im dafür vorgesehenen Arbeitsschritt.
Speichere den vollständigen Seitentext unter:
Seiten → Freebie-Seite
und den Hinweis nach der Anmeldung unter:
Seiten → Anmeldung bestätigen
Aktualisiere anschließend Seiten → Seiten- und Textübersicht und markiere beide Texte als:
vorhanden
Sie wechseln erst nach der vorgesehenen Übergangsprüfung auf bereit zum Einbauen.
Bevor du die Lektion schließt, stelle dir dieselben Abschlussfragen wie im Weg mit Sally: Versteht eine passende Besucherin, was sie bekommt und welches Ergebnis das Freebie unterstützt? Stimmen Inhalt, Format und Voraussetzungen mit dem fertigen Produkt überein? Ist jede konkrete Behauptung tragfähig? Wird klar, wer hinter dem Angebot steckt und weshalb diese Person für das Thema relevant ist? Führt die Seite eindeutig zur Anmeldung? Und weiß die Besucherin unmittelbar danach, was sie als Nächstes tun muss?
Wenn du diese Fragen beantworten kannst, hast du ohne Sally denselben Arbeitsstand erreicht: eine logisch aufgebaute und geprüfte Freebie-Seite, einen relevanten Über-mich-Bereich, einen klaren Anmeldeschritt und den passenden Hinweis für die unmittelbar folgende Station deines Funnels.
Du brauchst: deine Seiten- und Textübersicht, den finalen Produkteintrag deines Kaufangebots aus Planung → Mein erster Funnel, dein fertiges Produkt, vorhandene Belege und zwei bis drei eigene Textproben.
Du machst jetzt: du entwickelst den Verkaufstext für dein fertiges Kaufangebot in der Form, die dein bestätigter Funnel tatsächlich braucht.
Am Ende hast du: einen geprüften Verkaufstext, der zum fertigen Produkt, zum bestätigten Preis und zum tatsächlichen Kundenweg passt. Falls dein Funnel zusätzlich einen kompakten Angebotsbereich vorsieht, entsteht daraus auch diese Fassung.
Dein Kaufangebot ist an dieser Stelle keine Idee mehr. Ergebnis, Lieferumfang, Format, Voraussetzungen, Grenzen, Unterstützung und Preis wurden bereits festgelegt und beim fertigen Produkt überprüft. In dieser Lektion wird deshalb nichts am Angebot vergrößert, attraktiver gerechnet oder vorsichtshalber noch mit drei Boni versehen. Du übersetzt den bestätigten Produktstand jetzt in einen Verkaufstext, mit dem eine passende Kundin verstehen kann, ob dieses Angebot zu ihrer Situation passt, was es für sie übernimmt, was sie konkret bekommt, wie sie damit arbeitet und was sie vor einer Kaufentscheidung wissen muss.
Wie viel Vorwissen sie bereits mitbringt, hängt von deinem Funnel ab. Vielleicht kommt sie aus deiner Freebie-Auslieferung, vielleicht direkt über einen Pin, einen Blogartikel oder einen anderen Einstieg. Dieser Zusammenhang ist für den Verkaufstext wichtig, weil du nicht bei Adam und Eva anfangen musst, wenn deine Kundin gerade schon drei passende Gedanken im Kopf hat. Gleichzeitig muss dein Kaufangebot eigenständig verständlich bleiben. Eine Information, die für die Kaufentscheidung notwendig ist, sollte nicht fehlen, nur weil sie zwei Stationen vorher schon einmal irgendwo erwähnt wurde.
Bei Nina ist der Nutzen ihres Kaufangebots sehr konkret: Julia bekommt fünf festgelegte vegetarische Gerichte, eine Wochenübersicht und die passende Einkaufsliste. Sie ordnet die Gerichte ihren Tagen zu und prüft, welche Zutaten bereits zu Hause vorhanden sind. Nina muss daraus kein Versprechen über ein vollkommen neues Leben bauen. Eine vorbereitete Arbeitswoche ist für jemanden, der sonst jeden Nachmittag wieder über das Abendessen nachdenkt, bereits ziemlich attraktiv.
Eine gute Verkaufsseite sammelt nicht möglichst viele verkaufsstarke Formulierungen, sondern beantwortet die Fragen, die zwischen der aktuellen Situation deiner Kundin und einer bewussten Kaufentscheidung liegen. Sie muss erkennen können, für welche Situation dein Angebot gedacht ist, welches konkrete Ergebnis es unterstützt, was sie tatsächlich bekommt, wie das Produkt benutzt wird und was sie selbst damit tun muss. Ebenso wichtig sind Voraussetzungen, relevante Grenzen und die Frage, welche Unterstützung enthalten ist beziehungsweise ausdrücklich nicht dazugehört.
Bei einer bearbeitbaren Vorlage kann deshalb wichtig sein, welches Programm benötigt wird. Bei einem Selbstlernprodukt sollte die Kundin wissen, ob persönliche Begleitung enthalten ist. Bei einem Workbook, einer Planung oder einer Vorlage gehört zur ehrlichen Erklärung auch, welche Entscheidungen weiterhin bei ihr liegen. Dein Produkt darf Arbeit erleichtern, sortieren, vorbereiten oder verkürzen, ohne behaupten zu müssen, dass es sämtliche Denkarbeit aus dem Leben seiner Besitzerin entfernt.
Auch der Lieferumfang wird so beschrieben, dass sich die Kundin etwas darunter vorstellen kann. „Wochenübersicht, fünf Rezepte und eine gemeinsame Einkaufsliste als PDF“ sagt mehr als ein „exklusives Rundum-sorglos-Paket“, unter dem ungefähr alles zwischen drei Seiten PDF und persönlichem Butler stecken könnte.
Den Preis entwickelst du hier ebenfalls nicht neu. Du übernimmst den final bestätigten Stand aus Planung → Mein erster Funnel. Falls für die Veröffentlichung noch geprüft werden muss, wie Preis, Steuern oder andere verbindliche Preisangaben in deinem konkreten Fall dargestellt werden müssen, bleibt diese Stelle sichtbar offen. Sally übernimmt keine rechtliche Entscheidung für dich.
Vertrauen entsteht dabei nicht nur über Formulierungen. Falls echte Kundenstimmen, belegbare Ergebnisse oder andere tatsächliche Nachweise für dieses Produkt existieren, können sie dort eingesetzt werden, wo sie die jeweilige Aussage wirklich stützen. Fehlen solche Belege, musst du keine Ersatzbeweise produzieren. Ein echter Einblick in das Produkt erfüllt eine andere, ebenfalls wertvolle Aufgabe: Die Kundin kann besser beurteilen, was sie kauft. Ein Ausschnitt aus einer Vorlage, ein Blick in eine Lektion, eine Beispielseite oder ein konkreter Teil des Materials kann deshalb sinnvoller sein als eine Seite voller Behauptungen darüber, wie großartig alles angeblich ist.
Ein kurzer Über-mich-Bereich gehört auch hier sinnvoll dazu. Er soll keine zweite Biografie eröffnen, sondern der Kundin helfen einzuordnen, wer hinter diesem Angebot steht und weshalb du für dieses konkrete Thema eine passende Anbieterin bist. Dafür verwendest du tatsächliche Erfahrungen, Qualifikationen oder Informationen zu deiner Arbeitsweise, die für dieses Produkt wirklich relevant sind.
Öffne Seiten → Seiten- und Textübersicht und Planung → Mein erster Funnel gemeinsam. Die Seitenübersicht zeigt dir, welche Textstation du jetzt bearbeitest und welchen Job sie im Kundenweg hat; dein Funnelplan liefert den bestätigten Aufbau des Weges und den finalen Produkteintrag.
Prüfe daraus zunächst, wie dieses Kaufangebot in deinem konkreten Funnel sichtbar werden soll. Vielleicht ist eine eigene Verkaufsseite vorgesehen, vielleicht ein Angebotsbereich innerhalb einer anderen Station, vielleicht braucht dein bestätigter Weg beide Fassungen. Diese Entscheidung wird in dieser Lektion nicht erneut getroffen. Du setzt um, was für deinen Funnel bereits festgelegt wurde.
Nimm anschließend den finalen Produkteintrag deines Kaufangebots und lies auch das Feld Besonderheiten für Sally. Halte dein tatsächlich fertiges Produkt bereit und sammle die Informationen, die Sally für die Arbeit braucht: den vorherigen Schritt im Funnel, vorhandene Belege, einen vorhandenen Über-mich-Text oder passende echte Fakten über dich sowie zwei bis drei kurze Textproben aus deinem Business.
Existiert für dieses Produkt bereits eine Verkaufsseite oder ein Angebotsbereich, gehört auch dieser Text in deinen Arbeitsstand. Gute vorhandene Abschnitte müssen nicht neu geschrieben werden, nur weil du jetzt 4.2 bearbeitest. Sie werden gegen den finalen Produktstand geprüft und nur dort verändert, wo es fachlich oder sprachlich notwendig ist.
Starte einen eigenen Sally-Chat für dieses Kaufangebot und bleib für die weitere Arbeit an diesem Text im selben Chat.
Ich entwickle den Verkaufstext für ein bereits fertiges und geprüftes Kaufangebot.
DIESE TEXTFORM BRAUCHE ICH FÜR MEINEN BESTÄTIGTEN VERKAUFSWEG:
[Eigene Verkaufsseite / kompakter Angebotsbereich / beide Formen.]AUFGABE DIESER STATION:
[Aufgabe aus meiner Seiten- und Textübersicht.]FINALER PRODUKTSTAND:
[Finalen Produkteintrag aus meinem Funnelplan mit Kundensituation, Ergebnis, Lieferumfang, Format, Voraussetzungen, Grenzen, Unterstützung, Preis und weiteren relevanten bestätigten Angaben einfügen.]BESONDERHEITEN FÜR DICH:
[Einfügen, falls vorhanden. Sonst: keine.]TATSÄCHLICHES PRODUKT:
[Produkt hochladen oder aussagekräftige Teile bereitstellen.]SO KOMMT DIE KUNDIN AUF DIESE STATION:
[Vorherigen bestätigten Schritt und vorhandenen Ausgangstext einfügen. Falls der konkrete Text noch nicht existiert, nur den bestätigten Zusammenhang beschreiben und als geplant kennzeichnen.]WAS NACH DEM KAUF FÜR DIE KUNDIN PASSIERT:
[Nur den bestätigten, für die Kundin relevanten Auslieferungsweg beschreiben. Noch nicht eingerichtete Technik ausdrücklich als geplant kennzeichnen.]ÜBER MICH / RELEVANTE INFORMATIONEN ZU MIR:
[Vorhandenen Über-mich-Text oder bestätigte relevante Fakten einfügen.]VORHANDENE BELEGE:
[Echte Kundenstimmen, Ergebnisse oder andere tatsächliche Belege. Falls keine vorhanden sind: keine.]MEINE TEXTPROBEN UND SPRACHWÜNSCHE:
[Zwei bis drei kurze Textproben und gegebenenfalls sprachliche Wünsche.]VORHANDENER VERKAUFSTEXT:
[Vorhandenen Text einfügen oder „Keiner“.]Entwickle mit mir zuerst die sinnvolle Seitenlogik für dieses konkrete Kaufangebot. Die Kundin soll anhand des Textes beurteilen können, ob das Angebot zu ihrer Situation passt, welches Ergebnis es unterstützt, was sie tatsächlich bekommt, wie sie damit arbeitet, was sie selbst tun muss, welche Voraussetzungen und Grenzen bestehen, welche Unterstützung enthalten ist, was das Angebot kostet und was nach dem Kauf für sie passiert.
Falls bereits ein Verkaufstext existiert, prüfe zuerst, welche Teile auf Basis des finalen Produktstands bleiben können, welche angepasst werden müssen und welche nicht mehr passen. Schreibe nicht automatisch alles neu.
Plane einen kurzen Über-mich-Bereich ein, der meine fachliche Verbindung zu diesem Angebot verständlich macht, und verwende dafür ausschließlich meine tatsächlichen Angaben.
Setze vorhandene Belege nur dort ein, wo sie die jeweilige Aussage wirklich stützen. Einen Produkteinblick behandelst du als Einblick in das Angebot und nicht als Kundenbeweis.
Das Angebot soll eigenständig verständlich sein. Setze kein vorheriges Freebie oder einen anderen Inhalt als gelesen oder benutzt voraus, sofern das keine bestätigte Voraussetzung des Produkts ist.
Ändere weder Produktergebnis, Lieferumfang, Preis noch Funnelweg. Entwickle keine neuen Boni, Garantien, Orderbumps, Fristen oder Zusatzleistungen und erfinde keine Erfahrungen, Qualifikationen, Kundenstimmen, Ergebnisse, Belege oder Verknappung.
Wenn eine tragende Information fehlt, markiere die Lücke und frage mich gezielt danach.
Zeige mir zuerst die Seitenlogik und erkläre kurz, welche Frage oder Kaufentscheidung jeder größere Abschnitt unterstützt. Schreibe den vollständigen Verkaufstext erst, nachdem ich die Struktur bestätigt habe.
Prüfe Sallys Vorschlag anschließend nicht danach, ob möglichst viele typische Verkaufsseiten-Bausteine vorkommen, sondern ob der Weg für deine Kundin logisch ist. Sie sollte erkennen können, ob sie hier richtig ist, dann zunehmend konkreter verstehen, welches Ergebnis das Produkt unterstützt, was sie bekommt, wie sie damit arbeitet und welche Bedingungen dafür gelten. Preis und nächster Schritt sollten nicht zwischen zehn Wiederholungen desselben Nutzens vergraben sein.
Wenn eine wichtige Information fehlt, wird sie geklärt. Wenn zwei Abschnitte praktisch dieselbe Aufgabe übernehmen, braucht ihr wahrscheinlich nicht beide. Sobald die Struktur trägt, bestätigst du sie.
Schreib anschließend im selben Chat:
Die Seitenlogik ist bestätigt. Schreibe jetzt den vollständigen Verkaufstext in meiner Sprache und für die bestätigte Form dieser Station.
Verwende ausschließlich den bestätigten Produktstand, das tatsächliche Produkt, meine echten Angaben über mich und die vorhandenen Belege.
Erkläre das Angebot so konkret, dass eine passende Kundin verstehen kann, für welche Situation es gedacht ist, welches Ergebnis es unterstützt, was sie bekommt, wie sie damit arbeitet, welche eigene Mitwirkung notwendig ist, welche Voraussetzungen und Grenzen gelten, welche Unterstützung enthalten ist und was nach dem Kauf für sie passiert.
Übernimm meinen bestätigten Preis unverändert. Falls die verbindliche Darstellung einer Preisangabe noch geprüft werden muss, markiere:
[OFFEN: Preisangabe vor Veröffentlichung prüfen]
Formuliere den Über-mich-Bereich ausschließlich aus meinen tatsächlichen Angaben und setze vorhandene Belege nur dort ein, wo sie die jeweilige Aussage tatsächlich stützen.
Die primäre Handlung dieser Station ist der im Funnel bestätigte nächste Schritt zum Kauf. Formuliere den CTA so, dass diese Handlung verständlich wird. Checkout, Kaufübersicht und Orderbump werden hier noch nicht entwickelt.
Erfinde keine Garantien, Fristen, Verknappung, Boni, Zusatzleistungen, Erfahrungen, Qualifikationen oder Ergebnisse und verändere keine Produktfakten.
Lege nach dem Schreiben dein fertiges Produkt und den finalen Produkteintrag direkt neben den Text. Prüfe alle konkreten Aussagen über Ergebnis, Lieferumfang, Format, Voraussetzungen, Unterstützung, Grenzen, Preis und Auslieferung dagegen. Dasselbe gilt für Angaben über dich und für verwendete Belege: Eine Aussage darf nur so groß sein wie das, was dein tatsächlicher Produktstand oder der jeweilige Nachweis trägt.
Achte außerdem darauf, wie die eigene Mitwirkung der Kundin beschrieben wird. Eine Vorlage kann Entscheidungen erleichtern, ohne sie vollständig abzunehmen. Ein Kurs kann Wissen, Struktur und Arbeitsschritte liefern, ohne die Umsetzung für die Kundin zu erledigen. Eine Einkaufsliste kann den Einkauf vorbereiten; den Weg zum Supermarkt hat sie bisher erstaunlich selten selbst übernommen.
Lies den Text jetzt noch einmal am Stück aus der Perspektive einer passenden Kundin, die mit dem in deinem Funnel vorgesehenen Vorwissen ankommt. Prüfe dabei weniger einzelne Sätze als den gesamten Entscheidungsweg: Verstehst du, ob das Angebot zu deiner Situation passt? Wird klar, welches konkrete Ergebnis du damit anstrebst? Weißt du, was du tatsächlich kaufst, wie du es benutzt und was du selbst noch tun musst? Sind Voraussetzungen, Grenzen und enthaltene Unterstützung verständlich? Kannst du Preis und Lieferumfang zusammen einordnen? Hilft dir der Über-mich-Bereich, die Anbieterin fachlich einzuordnen? Weißt du am Ende, welche Handlung als Nächstes folgt?
Achte dabei auch auf Doppelungen. Eine zentrale Aussage darf später vertieft werden, sie muss aber nicht viermal mit leicht anderer Wortwahl erneut auftauchen. Jeder größere Abschnitt sollte der Kundin entweder etwas Neues verständlich machen, eine wichtige Unsicherheit auflösen, Vertrauen durch echte Informationen schaffen oder sie sinnvoll zur nächsten Handlung führen.
Wenn eine wichtige Frage offenbleibt, ergänzt du die fehlende Information. Wenn ein Absatz nur mehr Text produziert, ohne den Kauf besser verständlich zu machen, darf er kürzer werden oder verschwinden.
Prüfe jetzt noch einmal Planung → Mein erster Funnel zusammen mit deiner Seiten- und Textübersicht. Ist zusätzlich zu deinem ausführlichen Verkaufstext ein kompakter Angebotsbereich vorgesehen, leitest du ihn jetzt aus der bestätigten Fassung ab. Dadurch entsteht keine zweite unabhängige Verkaufsbotschaft, sondern dieselbe Produktlogik in kürzerer Form.
Schreib dafür im selben Sally-Chat:
Erstelle aus dem bestätigten Verkaufstext jetzt die kompakte Fassung für:
[zugehörige Station einfügen]
Der bestätigte nächste Schritt ist:
[zur ausführlichen Verkaufsseite / zur Zahlungsseite / anderer bestätigter Schritt]
Kürze den Text entsprechend dieser Funktion, ohne neue Produktfakten oder Versprechen einzuführen. Bewahre alle Informationen, die die Kundin an dieser Stelle braucht, um den vorgesehenen nächsten Schritt bewusst zu gehen.
Führt dieser kompakte Bereich zunächst zu einer ausführlichen Verkaufsseite, muss er noch nicht jede Detailfrage lösen. Führt er direkt zur Zahlungsseite, muss er entsprechend mehr Informationen tragen. Ist in deinem Funnel nur eine einzige Textform vorgesehen, brauchst du keine zweite Version zu produzieren, nur damit noch eine Datei existiert.
Lies den CTA deines Verkaufstextes und schau direkt auf die nächste bestätigte Station im Funnel. Für diese Lektion reicht ein Plausibilitätscheck: Verspricht der Button das, was nach dem Klick tatsächlich vorgesehen ist? Führt er zur Zahlungsseite, sollte der Text nicht so klingen, als sei der Kauf bereits abgeschlossen. Führt er zunächst zu einer ausführlicheren Verkaufsseite, sollte der CTA nicht ankündigen, dass jetzt schon bezahlt wird.
Die vollständige Übergangsprüfung erfolgt später mit Toni. Hier korrigierst du nur offensichtliche Widersprüche zwischen Text und geplantem nächsten Schritt.
Speichere deinen Verkaufstext unter:
Seiten → Kaufangebot
Falls dein bestätigter Funnel zusätzlich einen kompakten Angebotsbereich braucht, speicherst du ihn im selben Dokument unter:
Angebotsbereich → [zugehörige Station]
Der finale Produkteintrag in Planung → Mein erster Funnel bleibt die verbindliche Quelle für Produktfakten. Dein Seitendokument enthält die daraus entwickelten Verkaufstexte.
Aktualisiere anschließend Seiten → Seiten- und Textübersicht und setze den bearbeiteten Text zunächst auf:
vorhanden
Nach der späteren Übergangsprüfung kann der Status auf bereit zum Einbauen wechseln.
Dein Verkaufstext erklärt einer passenden Kundin verständlich, für welche Situation das Angebot gedacht ist, welches Ergebnis es unterstützt, was sie tatsächlich bekommt, wie sie damit arbeitet und was sie selbst beitragen muss. Voraussetzungen, relevante Grenzen, enthaltene Unterstützung und Preis stimmen mit dem finalen Produktstand überein, dein Über-mich-Bereich verwendet nur echte und passende Informationen, vorhandene Belege stehen nur bei Aussagen, die sie tatsächlich tragen, und der Text verspricht nichts, was dein fertiges Produkt nicht leisten kann.
Der CTA führt außerdem logisch zum nächsten bestätigten Schritt, ohne bereits Checkout, Kaufübersicht, Orderbump oder technische Umsetzung vorwegzunehmen.
Damit ist die Verkaufsstation deines ersten Kaufangebots inhaltlich vorbereitet.
Weiter mit 4.3 · Kaufübersicht und freiwilliger Orderbump.
Du kannst diese Lektion vollständig ohne Sally bearbeiten und am Ende denselben Qualitätsstandard erreichen. Der Unterschied liegt nur darin, dass niemand neben dir sitzt, der beim Strukturieren eine Lücke bemerkt oder nachfragt, wenn du gerade fröhlich etwas auf die Seite schreiben möchtest, das dein Produkt eigentlich gar nicht verspricht. Deshalb übernimmst du diese Gegenprüfung selbst und trennst auch hier bewusst Produktfakten, Seitenlogik, Schreiben und Qualitätskontrolle voneinander.
Öffne Seiten → Seiten- und Textübersicht und Planung → Mein erster Funnel und kläre zuerst, welche Form des Verkaufstextes dein bestätigter Funnel braucht. Eine eigene Verkaufsseite, ein kompakter Angebotsbereich oder zwei aufeinander abgestimmte Fassungen entstehen hier nur dann, wenn sie für den bereits geplanten Weg vorgesehen sind.
Übernimm anschließend aus dem finalen Produkteintrag die Kundensituation, das bestätigte Ergebnis, den tatsächlichen Lieferumfang, Format, Voraussetzungen, enthaltene Unterstützung, Grenzen, finalen Preis und den für die Kundin relevanten Auslieferungsweg. Halte dein fertiges Produkt daneben, damit nicht nur dein Plan, sondern auch die tatsächliche Version Maßstab für den Text bleibt.
Falls bereits eine Verkaufsseite existiert, nimm auch sie dazu. Sammle vorhandene Belege, relevante Informationen über dich und gegebenenfalls einen echten Ausschnitt aus deinem Produkt, der der Kundin später helfen kann, das Angebot besser einzuschätzen.
Schau auf die Station unmittelbar vor deinem Kaufangebot. Falls dort bereits ein konkreter Pin, Blog-CTA, Freebie-Text oder anderer Ausgangstext existiert, lies ihn und notiere dir, was die Kundin danach bereits weiß und welche Erwartung der Klick auf dein Kaufangebot erzeugt.
Existiert dieser Text noch nicht, arbeitest du mit dem bestätigten Funnelweg und der festgelegten Kundensituation. Du entwickelst in dieser Lektion keinen neuen Traffic-Einstieg nebenbei.
Dieser vorherige Zusammenhang hilft dir beim Einstieg in den Verkaufstext, ersetzt aber keine Information, die für die Kaufentscheidung notwendig ist. Dein Angebot soll auch für eine Kundin verständlich bleiben, die nicht jedes Wort der vorherigen Station auswendig gelernt hat.
Schreib zunächst noch keine Überschrift und keinen CTA. Geh stattdessen aus Sicht deiner Kundin durch die bevorstehende Entscheidung und halte fest, was sie verstehen muss: ob das Angebot zu ihrer Situation passt, welches Ergebnis es unterstützt, was sie konkret erhält, wie sie damit arbeitet, was sie selbst tun muss, welche Voraussetzungen und Grenzen bestehen, welche Unterstützung enthalten ist, was sie bezahlt und was nach dem Kauf für sie passiert.
Prüfe außerdem, welche Information sie braucht, um dich als Anbieterin fachlich einordnen zu können, und welche echten Belege oder Produkteinblicke ihr helfen, Aussagen auf der Seite besser einzuschätzen.
Taucht dabei eine Frage auf, die dein finaler Produktstand nicht beantwortet, markierst du sie sichtbar als:
[OFFEN: …]
Du schließt diese Lücke nicht mit einer Vermutung. Erst wenn klar ist, ob die Information bereits bestätigt wurde oder tatsächlich noch entschieden werden muss, darf daraus eine Aussage auf der Verkaufsseite werden.
Ordne jetzt die Informationen so, dass die Kundin von ihrer aktuellen Situation Schritt für Schritt zu einer bewussten Kaufentscheidung geführt wird. Jeder größere Abschnitt sollte einen nachvollziehbaren Job übernehmen: Passung klären, Ergebnis verständlich machen, Produkt und Lieferumfang konkretisieren, Anwendung erklären, Voraussetzungen oder Grenzen einordnen, Vertrauen aufbauen oder den nächsten Schritt vorbereiten.
Plane auch deinen kurzen Über-mich-Bereich dort ein, wo er die Einordnung sinnvoll unterstützt. Verwende dafür nur echte Informationen über dich, die für dieses konkrete Angebot relevant sind.
Falls bereits ein Verkaufstext existiert, prüfst du ihn jetzt gegen diese Struktur und gegen den finalen Produktstand. Gute Abschnitte dürfen bleiben, überholte Aussagen werden korrigiert, unnötige Wiederholungen entfernt und fehlende Informationen ergänzt. Eine komplette Neufassung ist kein Qualitätsmerkmal, wenn der bestehende Text bereits sauber arbeitet.
Lies anschließend nur deine Seitenstruktur, noch ohne dich von schönen Formulierungen ablenken zu lassen. Kannst du ihr logisch folgen? Wird klar, ob das Angebot passt, was du bekommst, wie du es benutzt, was du selbst tun musst, was es kostet und welcher nächste Schritt folgt? Entsteht irgendwo ein Sprung, weil eine wichtige Information fehlt, ergänzt du sie. Wiederholen zwei Bereiche dieselbe Aussage, führst du sie zusammen.
Erst wenn diese Logik trägt, schreibst du.
Schreibe jetzt entlang deiner geprüften Struktur und arbeite so konkret wie möglich mit dem Produkt, das tatsächlich existiert. Benenne Lieferumfang, Format und Arbeitsweise verständlich und erkläre dort, wo es für die Kaufentscheidung notwendig ist, welchen Job die einzelnen Bestandteile übernehmen.
Beschreibe die eigene Mitwirkung deiner Kundin ebenso klar wie den Nutzen des Produkts. Ein gutes Angebot wird nicht schwächer, weil die Kundin weiß, dass sie weiterhin etwas selbst tun muss; meistens wird es dadurch schlicht glaubwürdiger.
Setze echte Belege nur dort ein, wo sie zur jeweiligen Aussage passen, und nutze einen Produkteinblick, wenn er das Angebot greifbarer macht. Schreibe deinen Über-mich-Bereich aus den zuvor ausgewählten tatsächlichen Informationen und übernimm den bestätigten Preis unverändert.
Falls die verbindliche Darstellung einer Preisangabe noch geprüft werden muss, setzt du:
[OFFEN: Preisangabe vor Veröffentlichung prüfen]
Der CTA benennt anschließend den tatsächlichen nächsten Schritt deines Funnels. Checkout, Kaufübersicht und Orderbump entwickelst du hier noch nicht.
Lege den fertigen Verkaufstext neben dein Produkt und den finalen Produkteintrag und gehe alle konkreten Aussagen zu Ergebnis, Lieferumfang, Format, Preis, Voraussetzungen, Unterstützung, Grenzen, Auslieferung, Erfahrung, Qualifikation und Kundenergebnissen durch. Alles, was stärker formuliert ist als der bestätigte Stand, wird korrigiert. Alles, was nicht mehr im Produkt enthalten ist, verschwindet. Ein Beleg bleibt nur dort, wo er wirklich zu der Aussage passt.
Lies danach die Seite noch einmal vollständig, diesmal ohne währenddessen einzelne Formulierungen zu verbessern. Frage dich aus Kundinnensicht, ob du nach dieser Seite tatsächlich entscheiden könntest: Verstehst du, für welche Situation das Angebot gedacht ist? Wird das Ergebnis konkret? Weißt du, was du bekommst und wie du damit arbeiten würdest? Ist klar, welche Arbeit das Produkt übernimmt und welche bei dir bleibt? Kennst du Voraussetzungen, Grenzen und enthaltene Unterstützung? Kannst du Preis und Umfang sinnvoll einordnen? Hilft dir der Über-mich-Bereich bei der fachlichen Einordnung? Weißt du am Ende, wie es weitergeht?
Achte dabei besonders auf Absätze, nach denen du kaum mehr weißt als vorher. Sie brauchen entweder mehr Substanz oder weniger Platz.
Falls dein Funnel zusätzlich einen kompakten Angebotsbereich vorsieht, leitest du ihn jetzt aus deinem geprüften Verkaufstext ab. Du entwickelst dabei keine neue Verkaufsbotschaft, sondern kürzt dieselben bestätigten Produktinformationen passend zur Funktion dieser Station.
Führt der kompakte Bereich auf eine ausführliche Verkaufsseite, kann er sich auf die Informationen konzentrieren, die Interesse und Passung für diesen nächsten Schritt klären. Führt er direkt zur Zahlungsseite, muss er entsprechend mehr Informationen tragen, weil die Kundin danach bereits in den Kaufprozess wechselt.
Braucht dein Funnel nur eine einzige Fassung, bleibt es bei dieser.
Lies deinen CTA und vergleiche ihn mit der nächsten bestätigten Station im Funnel. Die angekündigte Handlung muss zu dem passen, was danach tatsächlich vorgesehen ist. Korrigiere offensichtliche Widersprüche, ohne an dieser Stelle bereits Tonis spätere Übergangsprüfung vorwegzunehmen.
Speichere den Verkaufstext unter:
Seiten → Kaufangebot
Eine zusätzlich benötigte kompakte Fassung speicherst du im selben Dokument als:
Angebotsbereich → [zugehörige Station]
Aktualisiere anschließend Seiten → Seiten- und Textübersicht und setze den bearbeiteten Text zunächst auf:
vorhanden
Nach der späteren Übergangsprüfung kann er den Status bereit zum Einbauen bekommen.
Damit hast du ohne Sally denselben Zielzustand erreicht: einen Verkaufstext, dessen Struktur bewusst entwickelt wurde, dessen Aussagen zum tatsächlichen Produkt passen, dessen Belege und Über-mich-Informationen echt sind und der einer passenden Kundin genug Klarheit gibt, um den nächsten Kauf-Schritt bewusst zu gehen.
Du brauchst: den finalen Produkteintrag deines Kaufangebots aus Planung → Mein erster Funnel, den bestätigten Verkaufstext aus Seiten → Kaufangebot, dein fertiges Produkt und – falls dein bestätigter Funnel einen Orderbump enthält – auch dessen finalen Produkteintrag und fertige Produktversion.
Du machst jetzt: du formulierst die kurzen Texte, die deine Kundin während des Kaufs braucht, damit sie ihr ausgewähltes Hauptangebot eindeutig wiedererkennt und einen vorhandenen Orderbump klar als freiwillige Ergänzung einordnen kann.
Am Ende hast du: eine geprüfte Kaufübersicht für dein Hauptangebot und, falls dein Funnel einen Orderbump vorsieht, einen passenden Orderbump-Text. Die technische Zahlungsseite selbst wird in dieser Lektion noch nicht eingerichtet.
Deine Kundin kommt an dieser Stelle nicht mehr mit der Frage in deinen Funnel, ob dein Kaufangebot grundsätzlich interessant sein könnte. Diese Arbeit hat dein Verkaufstext bereits geleistet. Sie hat sich entschieden, den Kauf fortzusetzen, und braucht jetzt vor allem Sicherheit darüber, welches Produkt sie gerade kauft und was zu dieser Bestellung gehört.
Wenn aus „Fünf Abendessen mit fertiger Einkaufsliste“ im Checkout plötzlich „Digitalprodukt 02“ wird, entsteht ausgerechnet kurz vor dem Bezahlen eine neue Frage. Das Produkt kann exakt dasselbe sein und trotzdem muss die Kundin kurz überlegen, ob sie wirklich an der richtigen Stelle gelandet ist. Solche kleinen Brüche räumst du in dieser Lektion aus dem Weg.
Falls dein Funnel zusätzlich einen Orderbump enthält, kommt im selben Kaufvorgang eine zweite, deutlich kleinere Entscheidung hinzu. Auch sie muss sofort verständlich sein: Was bekomme ich zusätzlich, wofür ist diese Ergänzung hilfreich und welcher zusätzliche Preis gehört dazu? Das Hauptangebot bleibt dabei vollständig. Der Orderbump erweitert den Kauf, er repariert ihn nicht.
Die ausführliche Nutzenargumentation aus deiner Verkaufsseite brauchst du im Checkout kein zweites Mal. Deine Kundin muss dort weder ihre Ausgangssituation erneut erklärt bekommen noch eine weitere lange Runde darüber lesen, weshalb dein Produkt hilfreich ist. Sie braucht einen eindeutigen Produktnamen und eine kurze Beschreibung, die mit dem übereinstimmt, was sie gerade ausgewählt hat.
Bei Nina könnte das zum Beispiel so aussehen:
Fünf Abendessen mit fertiger Einkaufsliste
Digitale PDF mit fünf vegetarischen Rezepten, Wochenübersicht und gemeinsamer Einkaufsliste.
Damit kann Julia ihren Kauf eindeutig wiedererkennen. Ob die spätere Zahlungsoberfläche zusätzlich Preis, Steuerangaben oder andere verbindliche Informationen automatisch anzeigt und welche Angaben dein konkretes System dafür benötigt, wird bei der technischen Einrichtung geprüft. In dieser Lektion bereitest du deshalb die inhaltlich richtigen freien Texte vor und hältst den bestätigten Preis als Referenz fest, ohne bereits zu entscheiden, an welcher technischen Stelle welche Pflichtangabe erscheint.
Der Auslieferungsweg wird hier ebenfalls nicht noch einmal erklärt. Was deine Kundin nach dem erfolgreichen Kauf sieht, erhält und für ihren Einstieg wissen muss, bearbeitest du in 4.4.
Öffne:
Planung → Mein erster Funnel
und:
Seiten → Kaufangebot
Lege außerdem dein fertiges Produkt daneben. Der Verkaufstext liefert dir die sprachliche Grundlage, der finale Produkteintrag und das tatsächliche Produkt bleiben die verbindlichen Quellen für die Fakten.
Vergleiche Produktname, Format und Lieferumfang miteinander. Im Checkout entsteht daraus keine neue Variante deines Angebots, sondern eine kurze Wiedererkennung dessen, was die Kundin bereits ausgewählt hat.
Falls bereits eine kurze Produktbeschreibung für deinen Checkout existiert, nimm auch sie dazu. Du musst einen funktionierenden Text nicht neu schreiben, nur weil du jetzt diese Lektion bearbeitest. Prüfe ihn stattdessen gegen den finalen Produktstand und ändere nur das, was nicht mehr stimmt, unklar ist oder nicht zur Verkaufsseite passt.
Wenn du in 4.2 mit Sally gearbeitet hast, bleib für diese Aufgabe im gleichen Sally-Chat des Kaufangebots. Sally kennt dort bereits den bestätigten Produktstand und deinen Verkaufstext.
Schreib:
Erstelle aus unserem bestätigten Verkaufstext eine kurze Kaufübersicht für die spätere Zahlungsseite.
Die Kundin hat das Angebot bereits kennengelernt und sich entschieden, den Kauf fortzusetzen. Der Text soll deshalb keine zweite Verkaufsseite werden, sondern ihr eindeutig zeigen, welches Produkt sie gerade kauft.
VORHANDENE KAUFÜBERSICHT:
[Vorhandenen Text einfügen oder „Keine“.]Falls bereits ein Text existiert, prüfe zuerst, ob er mit unserem bestätigten Produktstand übereinstimmt und weiterverwendet werden kann. Ändere nur, was fachlich oder sprachlich notwendig ist.
Verwende ausschließlich den bestätigten Produktnamen, das tatsächliche Format und den für die Wiedererkennung relevanten Lieferumfang. Ergänze keine neuen Vorteile, Ergebnisse, Boni oder Leistungen und verändere keine Produktfakten.
Gib mir:
Produktname
Kurzbeschreibung in ein bis drei Sätzen
Prüfe anschließend, ob diese Fassung vollständig mit dem bestätigten Verkaufstext und dem finalen Produktstand übereinstimmt.
Lies die Fassung danach selbst noch einmal mit dem Verkaufstext und dem tatsächlichen Produkt daneben. Gerade weil dieser Text so kurz ist, fällt jede Ungenauigkeit stärker ins Gewicht. Die Kundin soll ohne Nachdenken erkennen können: Ja, das ist das Produkt, das ich gerade kaufen wollte.
Speichere die bestätigte Fassung unter:
Seiten → Checkout-Texte
mit der Überschrift:
Kaufübersicht Hauptangebot
Halte darunter als interne Referenz fest:
Bestätigter Preis: […]
Der Preis wird in dieser Lektion weder neu bewertet noch verändert. Wie er später in der tatsächlichen Zahlungsoberfläche dargestellt wird und welche weiteren verbindlichen Angaben dort benötigt werden, prüfst du bei der technischen Einrichtung.
Schau jetzt in:
Planung → Mein erster Funnel
Ist für diesen Kauf kein Orderbump vorgesehen, entwickelst du auch keinen. Deine Kaufübersicht für das Hauptangebot ist dann der einzige neue Textblock aus dieser Lektion und du gehst direkt zur abschließenden Prüfung und zum Speichern.
Ist ein Orderbump bestätigt, liegt dieses Produkt bereits fertig vor. Seine Aufgabe, sein Ergebnis, sein Lieferumfang, seine Grenzen und sein Preis wurden vorher geklärt und das Produkt selbst in Modul 3 geprüft. Diese Entscheidungen werden in 4.3 nicht erneut geöffnet.
Bei Nina ist der bestätigte Orderbump die Zutaten-Ersatzliste. Der Wochenplan funktioniert auch ohne sie: Julia bekommt ihre fünf Gerichte, ihre Wochenübersicht und ihre Einkaufsliste und kann damit ihre Woche planen. Die Ersatzliste ergänzt eine weitere Situation, nämlich den Fall, dass sie einzelne Zutaten austauschen möchte.
So sollte sich auch der Text lesen. Er erklärt einen zusätzlichen Nutzen, ohne zwischen den Zeilen zu behaupten, dass das Hauptangebot ohne diesen Zusatz eigentlich nur halb fertig ist.
Für den Orderbump startest du einen eigenen Sally-Chat, weil du jetzt an einem anderen Produkt mit einem eigenen finalen Produktstand arbeitest. Gib Sally den finalen Produkteintrag des Orderbumps, das tatsächliche Produkt und nur die Informationen über das Hauptangebot, die sie braucht, um den Zusatz sinnvoll einzuordnen.
Falls bereits ein Orderbump-Text existiert, gibst du ihn ebenfalls mit. Brauchbare Formulierungen dürfen bleiben, sofern sie noch zum bestätigten Produkt passen.
Schreib:
Ich brauche einen kurzen Text für einen bereits bestätigten Orderbump, der während des Kaufs meines Hauptangebots freiwillig ausgewählt werden kann.
HAUPTANGEBOT, DAS DIE KUNDIN GERADE KAUFT:
[Produktname, bestätigtes Ergebnis und den für diesen Zusammenhang relevanten Lieferumfang einfügen.]FINALER PRODUKTSTAND DES ORDERBUMPS:
[Ergebnis, tatsächlichen Lieferumfang, Format, Voraussetzungen, Grenzen und bestätigten Preis einfügen.]TATSÄCHLICHER ORDERBUMP:
[Produkt hochladen oder relevanten Inhalt bereitstellen.]BESONDERHEITEN FÜR SALLY:
[Einfügen, falls im finalen Produkteintrag etwas für Sally festgehalten wurde. Sonst: keine.]VORHANDENER ORDERBUMP-TEXT:
[Einfügen oder „Keiner“.]Falls bereits ein Text existiert, prüfe zuerst, welche Formulierungen auf Basis des finalen Produktstands bleiben können und was angepasst werden muss.
Formuliere anschließend einen kurzen Orderbump-Text für den Kaufvorgang. Die Kundin soll verstehen, welches zusätzliche Produkt sie auswählen kann und welchen zusätzlichen Nutzen dieses Produkt in der bestätigten Situation hat.
Das Hauptangebot erfüllt sein bestätigtes Ergebnis auch ohne diese Ergänzung. Formuliere deshalb nichts so, als sei der Orderbump für die Nutzung oder das Ergebnis des Hauptangebots notwendig.
Verwende ausschließlich den bestätigten Produktstand und das tatsächliche Produkt. Verändere weder Ergebnis, Lieferumfang noch Preis und entwickle keine neuen Boni, Funktionen oder Leistungen.
Wenn eine für die Formulierung notwendige Information fehlt oder sich eine Aussage nicht aus dem bestätigten Produktstand ableiten lässt, frage mich gezielt danach.
Schreibe:
eine kurze Überschrift
einen kompakten Erklärungstext
Der bestätigte zusätzliche Preis gehört zu diesem Orderbump. Die konkrete technische Preisdarstellung wird später im Checkout eingerichtet.
Schreibe keine rechtlichen oder technischen Checkout-Texte.
Bei Ninas Ersatzliste könnte daraus beispielsweise entstehen:
Zutaten flexibel austauschen
Ergänze deinen Wochenplan um die Zutaten-Ersatzliste und schlage passende Alternativen nach, wenn du einzelne Zutaten ersetzen möchtest.
Der zusätzliche Preis ist bereits bestätigt und wird bei der späteren Einrichtung eindeutig diesem Produkt zugeordnet. Ob das Checkout-System ihn automatisch neben der Auswahl ausgibt oder dafür eine andere Darstellung benötigt, wird erst dort geklärt.
Auch hier gilt: Der Text darf nur das versprechen, was das tatsächliche Produkt trägt. Eine kompakte Ersatzliste bleibt eine kompakte Ersatzliste, selbst wenn man ihr beim Schreiben kurz zutraut, sämtliche kulinarischen Probleme Mitteleuropas zu lösen.
Falls dein Funnel einen Orderbump enthält, lies jetzt zuerst die Kaufübersicht des Hauptangebots und unmittelbar danach den Orderbump-Text. Du prüfst dabei keine Produktstrategie neu, sondern lediglich, ob die bereits bestätigte Trennung der beiden Produkte auch in den Texten erkennbar bleibt.
Kann die Kundin eindeutig erkennen, was sie mit dem Hauptangebot bereits bekommt? Versteht sie anschließend, was durch den Orderbump zusätzlich hinzukommt? Bleibt das Ergebnis des Hauptangebots vollständig, wenn sie die Ergänzung nicht auswählt?
Achte besonders auf Formulierungen, die den Orderbump unabsichtlich zur Voraussetzung machen. Bei Nina wäre „Damit kannst du deinen Wochenplan endlich richtig nutzen“ problematisch, weil dieser Satz das Hauptangebot im Nachhinein kleiner macht. „Damit kannst du einzelne Zutaten leichter austauschen“ beschreibt dagegen die zusätzliche Aufgabe der Ersatzliste, ohne dem Wochenplan etwas wegzunehmen.
Falls dir bei dieser Prüfung auffällt, dass der bestätigte Orderbump tatsächlich notwendig wäre, damit das Hauptangebot sein eigenes versprochenes Ergebnis überhaupt erreicht, löst du das nicht durch geschicktere Formulierungen. Dann widerspricht der aktuelle Stand der bisher bestätigten Produktlogik und muss am Ursprung geklärt werden, bevor du mit dem Checkout-Text weiterarbeitest.
Stimmen die beiden Produktrollen dagegen, prüfst du anschließend nur noch die Fakten: Produktname, Format und Lieferumfang des Hauptangebots müssen mit deinem Verkaufstext und dem tatsächlichen Produkt übereinstimmen. Beim Orderbump müssen Inhalt und zusätzlicher Nutzen zum finalen Produkteintrag und zur fertigen Produktversion passen. Eine neue Idee, die während des Schreibens auftaucht, wird nicht automatisch zu einer neuen Produkteigenschaft.
Speichere unter:
Seiten → Checkout-Texte
deine:
Kaufübersicht Hauptangebot
Bestätigter Preis
Falls dein bestätigter Funnel einen Orderbump enthält, ergänzt du:
Orderbump → [Produktname]
Orderbump-Text
Bestätigter zusätzlicher Preis
Der finale Produkteintrag in Planung → Mein erster Funnel bleibt auch hier die verbindliche Quelle für Produktfakten. Das Dokument Checkout-Texte enthält die daraus entwickelten kundenseitigen Texte und die Referenzangaben, die du später bei der Einrichtung brauchst.
Aktualisiere anschließend Seiten → Seiten- und Textübersicht bei der zugehörigen Kauf- beziehungsweise Orderbump-Station. Die benötigten Texte existieren jetzt, wurden aber noch nicht in den tatsächlichen Checkout eingebaut und noch nicht im realen Kaufablauf geprüft. Der Textstatus lautet deshalb zunächst:
vorhanden
Nach der späteren Übergangsprüfung kann der jeweilige Text auf:
bereit zum Einbauen
wechseln.
Die technische Einrichtung der Zahlungsseite, die tatsächliche Produkt- und Preiszuordnung, systemseitige Checkout-Angaben und der Test des Kaufs mit und ohne Orderbump gehören nicht in 4.3. Sie werden bearbeitet, wenn der reale Kaufweg eingerichtet und getestet wird.
Eine Kundin, die von deinem Verkaufstext in den Kauf wechselt, erkennt dort dasselbe Hauptangebot wieder. Produktname und Kurzbeschreibung passen zum fertigen Produkt, führen keine neuen Versprechen ein und widersprechen weder deinem finalen Produkteintrag noch dem Verkaufstext aus 4.2.
Falls dein Funnel einen Orderbump enthält, versteht sie außerdem auf Anhieb, welches zusätzliche Produkt sie freiwillig auswählen kann und wofür dieses Produkt zusätzlich hilfreich ist. Der Orderbump wird nicht zur heimlichen Voraussetzung für das Hauptangebot, beide Produkttexte bleiben bei ihrem bestätigten Umfang und die jeweiligen Preise sind für die spätere Einrichtung eindeutig zugeordnet.
Damit ist die Frage dieser Lektion beantwortet: Deine Kundin kann im Kaufvorgang erkennen, was sie bereits kauft und was sie gegebenenfalls zusätzlich wählen kann, ohne dass du dafür die Verkaufsseite wiederholst oder den technischen Checkout vorwegbaust.
Was nach einem erfolgreichen Kauf sichtbar werden, ausgeliefert werden und den Einstieg erleichtern soll, folgt als Nächstes.
Weiter mit 4.4 · Ausliefern, den Einstieg erleichtern und das nächste Angebot zeigen.
Du kannst diese Lektion vollständig ohne Sally bearbeiten und denselben Qualitätsstandard erreichen. Weil die eigentlichen Texte kurz sind, entscheidet sich die Qualität hier weniger an besonders raffinierten Formulierungen als an einer sauberen Arbeitsweise: Die Kaufübersicht muss exakt zum bereits bestätigten Hauptangebot passen, ein vorhandener Orderbump muss als zusätzliche Entscheidung verständlich bleiben und keine Formulierung darf unterwegs Produktfakten verändern.
Öffne Planung → Mein erster Funnel, Seiten → Kaufangebot und dein fertiges Kaufprodukt nebeneinander. Falls bereits eine kurze Checkout-Beschreibung existiert, legst du auch sie dazu. Übernimm aus deinen bestätigten Quellen den finalen Produktnamen, das tatsächliche Format und den Lieferumfang, den eine Kundin im Kaufvorgang wiedererkennen muss.
Formuliere daraus eine kurze Beschreibung in ein bis drei Sätzen. Deine Aufgabe besteht an dieser Stelle nicht darin, das Produkt noch einmal besonders eindrucksvoll zu verkaufen, sondern die Frage der Kundin möglichst schnell zu beantworten: Ist das wirklich das Produkt, das ich gerade ausgewählt habe?
Existiert bereits ein Text, prüfst du ihn gegen den finalen Produktstand. Alles, was weiterhin stimmt und klar formuliert ist, darf bleiben. Überholte Angaben werden korrigiert, unnötige Verkaufssätze entfernt und fehlende Informationen nur dann ergänzt, wenn sie für die eindeutige Wiedererkennung tatsächlich gebraucht werden.
Lies danach deinen Verkaufstext aus 4.2 und direkt anschließend die Kaufübersicht. Produktname, Format und Lieferumfang müssen dieselbe Geschichte erzählen. Taucht in der Kaufübersicht plötzlich ein Bestandteil auf, den weder der finale Produktstand noch das tatsächliche Produkt kennen, entfernst du ihn. Fehlt eine Information, ohne die das Produkt nicht eindeutig erkennbar wäre, ergänzt du sie aus dem bestätigten Stand.
Halte anschließend den bestätigten Preis als interne Referenz fest. Wie dieser später technisch und verbindlich im Checkout dargestellt wird, ist noch keine Schreibentscheidung dieser Lektion.
Öffne Planung → Mein erster Funnel und schau nach, ob der aktuelle Kauf einen Orderbump vorsieht. Ist keiner eingeplant, entwickelst du keinen zusätzlichen Text und gehst direkt zur abschließenden Prüfung.
Ist ein Orderbump bestätigt, öffnest du dessen finalen Produkteintrag und die fertige Produktversion. Falls bereits ein kurzer Orderbump-Text existiert, nimmst du auch diesen dazu.
Schreib dir zunächst zwei Sätze auf:
Das Hauptangebot ermöglicht der Kundin: […]
Der Orderbump hilft ihr zusätzlich bei: […]
Diese beiden Sätze sind dein Prüfraster für die Texte. Der zweite Satz darf den ersten nicht nachträglich unvollständig machen. Dein Hauptangebot muss sein bestätigtes Ergebnis weiterhin ohne die Ergänzung erreichen.
Falls du beim Ausfüllen feststellst, dass der Orderbump eigentlich etwas enthält, das zwingend nötig wäre, damit das Hauptangebot sein eigenes bestätigtes Ergebnis erfüllt, schreibst du nicht einfach einen geschickteren Checkout-Satz. Dann liegt ein Widerspruch im bestätigten Produktstand vor, der zuerst dort geklärt werden muss.
Sind beide Aufgaben sauber getrennt, kannst du den Orderbump-Text entwickeln.
Schau auf das tatsächliche Zusatzprodukt und beantworte in normaler Sprache drei Fragen: Was bekommt die Kundin zusätzlich? In welcher zusätzlichen Situation hilft ihr dieses Produkt? Was muss sie darüber wissen, bevor sie es auswählt?
Formuliere daraus zunächst einen einfachen Arbeitssatz:
Mit diesem Zusatzprodukt bekommt sie zusätzlich […], damit sie […].
Prüfe diesen Satz direkt gegen den finalen Produkteintrag und das fertige Produkt. Er darf weder größer als das Produkt werden noch lediglich einen Bestandteil wiederholen, den die Kundin mit dem Hauptangebot bereits gekauft hat.
Aus dem bestätigten Satz entwickelst du anschließend eine kurze Überschrift und einen kompakten Erklärungstext. Falls bereits ein Orderbump-Text existiert, vergleichst du ihn mit dieser Aussage und behältst die Teile, die weiterhin klar und korrekt sind.
Die Freiwilligkeit muss aus der Produktlogik erkennbar bleiben. Das Hauptprodukt funktioniert ohne die Ergänzung, während der Orderbump eine zusätzliche Situation leichter macht, erweitert oder vereinfacht. Der Text braucht deshalb keine dramatische Überzeugungsarbeit, aber auch keine vage Überschrift, unter der die Kundin erst raten muss, was sie eigentlich zusätzlich auswählt.
Den bestätigten zusätzlichen Preis hältst du separat als Referenz fest. Seine spätere technische Darstellung gehört zur Einrichtung des Checkouts.
Lies zuerst nur die Kaufübersicht des Hauptangebots und frage dich, ob du eindeutig erkennst, was du bereits ausgewählt hast. Lies danach nur den Orderbump und prüfe, ob du verstehst, welches zusätzliche Produkt angeboten wird und wofür es zusätzlich hilfreich ist.
Danach liest du beide Texte unmittelbar hintereinander. Der Unterschied zwischen bereits gekauft beziehungsweise ausgewählt und freiwillig zusätzlich muss ohne Erklärung von außen verständlich sein.
Prüfe besonders, ob der Orderbump eine künstliche Lücke im Hauptangebot erzeugt, denselben Inhalt noch einmal verkauft oder einen Nutzen verspricht, den das fertige Zusatzprodukt nicht leisten kann. Achte außerdem darauf, ob du im Orderbump wieder anfängst, die komplette Verkaufsargumentation aus 4.2 zu wiederholen. Die Kundin steht bereits mitten im Kaufprozess und braucht an dieser Stelle eine klare kleine Zusatzentscheidung, keine zweite Verkaufsseite.
Überarbeite die Texte, bis die Beziehung eindeutig ist:
Das Hauptangebot ist vollständig. Der Orderbump ist zusätzlich sinnvoll.
Lege zum Abschluss die fertigen Produkte, ihre finalen Produkteinträge und deine Checkout-Texte nebeneinander. Prüfe Produktnamen, Formate, Lieferumfänge, beschriebenen zusätzlichen Nutzen und die jeweils bestätigten Preise. Jede konkrete Aussage muss sich auf einen bestätigten Stand oder das tatsächliche Produkt zurückführen lassen.
Speichere anschließend unter:
Seiten → Checkout-Texte
deine:
Kaufübersicht Hauptangebot
Bestätigter Preis
und, falls vorhanden:
Orderbump → [Produktname]
Orderbump-Text
Bestätigter zusätzlicher Preis
Aktualisiere danach Seiten → Seiten- und Textübersicht für die zugehörigen Stationen und setze den Textstatus zunächst auf:
vorhanden
Nach der späteren Übergangsprüfung kann der Status auf:
bereit zum Einbauen
wechseln.
Damit erreichst du ohne Sally denselben Arbeitsstand wie mit ihr: Deine Kundin kann das Hauptprodukt im Kaufvorgang eindeutig wiedererkennen, ein vorhandener Orderbump bleibt als freiwillige zusätzliche Entscheidung verständlich und sämtliche Aussagen beruhen auf Produkten und Entscheidungen, die bereits bestätigt wurden.
Du brauchst: deine Seiten- und Textübersicht, den bestätigten Kundenweg aus Planung → Mein erster Funnel, die fertigen Produkte und die bereits erstellten Texte für die Stationen, die zu deinem Funnel gehören.
Du machst jetzt: du schreibst die Texte, die deiner Kundin nach einer bestätigten Anmeldung oder einem erfolgreichen Kauf zeigen, wo sie ihr Produkt findet und womit sie sinnvoll beginnt. Falls dein bestätigter Funnel an dieser Stelle direkt ein weiteres Angebot vorsieht, setzt du auch diesen bereits geplanten nächsten Schritt passend ein.
Am Ende hast du: je nach Funnel eine fertige Freebie-Auslieferung, einen fertigen Einstieg nach dem Kauf und gegebenenfalls den notwendigen Zusatzbaustein für einen mitgekauften Orderbump oder ein bereits bestätigtes Folgeangebot.
Nach der Anmeldung oder dem Kauf verändert sich die Frage deiner Kundin. Vorher wollte sie wissen, ob sie das Freebie anfordern oder das Produkt kaufen möchte; jetzt hat sie sich entschieden und erwartet, dass das Versprechen eingelöst wird. Sie möchte ihr Produkt finden, verstehen, wie sie Zugang bekommt, und möglichst ohne Rätselraten wissen, womit sie beginnen soll.
Diese Orientierung hat Vorrang vor allem, was danach noch im Funnel passieren könnte. Ein weiteres Angebot kann direkt im Anschluss sinnvoll sein, wenn dein bestätigter Kundenweg es vorsieht, aber es sollte niemals den Zugang zu dem Produkt überholen, für das deine Kundin gerade ihre E-Mail-Adresse oder ihr Geld gegeben hat. Ein klarer Zugang und ein guter erster Schritt wirken an dieser Stelle meistens deutlich souveräner als eine Auslieferungsseite, die vor lauter „Was du auch noch kaufen könntest“ beinahe vergisst, das eigentliche Produkt auszuliefern.
Startet dein Funnel direkt mit einem Miniprodukt, überspringst du die Freebie-Auslieferung und beginnst bei der Kauf-Auslieferung.
Öffne Planung → Mein erster Funnel und schau auf den bestätigten Weg deines Freebies. Lege anschließend das fertige Freebie daneben, denn sowohl der Zugang als auch der erste Anwendungsschritt müssen zu dem Produkt passen, das deine Kundin tatsächlich erhält.
Deine Freebie-Auslieferung übernimmt im Kern drei Aufgaben: Die Kundin erkennt, dass sie am richtigen Ort ist, sie findet das angeforderte Freebie und sie versteht, womit sie darin sinnvoll beginnen kann. Dafür brauchst du weder einen zweiten Begrüßungsroman noch eine erneute Erklärung darüber, weshalb das Freebie überhaupt hilfreich ist – diese Entscheidung hat sie bereits getroffen.
Eine einfache Grundlage kann so aussehen:
Hier ist dein [Name des Freebies].
Mit [Format beziehungsweise kurzer konkreter Inhalt] kannst du [bestätigtes Ergebnis des Freebies].
[Button: Freebie öffnen / PDF herunterladen / passenden Zugang benennen]
So startest du: [Erster konkreter Anwendungsschritt.]
[Falls ein tatsächlicher Kontaktweg für Zugangsprobleme vorgesehen ist: kurzer Hinweis mit Kontaktmöglichkeit.]
Bei Nina könnte der letzte Teil beispielsweise lauten:
So startest du: Öffne die PDF und wähle eines der drei Gerichte für deinen nächsten Abend aus. Prüfe anschließend, welche Zutaten du bereits zu Hause hast.
Dieser Einstieg bleibt beim tatsächlichen Job des Freebies. Julia braucht aus drei schnellen Abendessen keinen spontanen Vierwochenplan zu basteln, nur damit die Startanleitung etwas eindrucksvoller wirkt.
Ob deine Kundin diese Auslieferungsseite unmittelbar nach einer bestätigten Anmeldung erreicht oder über einen Link in einer späteren Auslieferungsmail, wird nicht in diesem Text entschieden. Du übernimmst den Weg, der in deinem Funnelplan vorgesehen ist; die technische Verbindung und die dazugehörigen E-Mails werden später eingerichtet.
Speichere diesen Auslieferungsteil unter:
Seiten → Freebie-Auslieferung
Schau jetzt in deinen bestätigten Funnelweg. Ist vorgesehen, dass deine Kundin direkt auf der Freebie-Auslieferung auch dein erstes Kaufangebot sieht, verwendest du dafür den bereits bestätigten Angebotsbereich aus 4.2. Du entwickelst an dieser Stelle weder ein neues Angebot noch eine zweite Version des Verkaufstextes.
Die Reihenfolge bleibt bewusst klar: Zuerst sieht die Kundin ihr Freebie, den Zugang und den ersten sinnvollen Schritt. Darunter kann anschließend der Angebotsbereich folgen.
Bei Nina könnte die inhaltliche Verbindung zwischen beiden Bereichen darin liegen, dass Julia mit dem Freebie drei einzelne Abendessen bekommt und das Kaufangebot anschließend eine ganze Arbeitswoche vorbereitet. Diese Verbindung darf den zusätzlichen Nutzen sichtbar machen, ohne das Freebie im Nachhinein kleinzureden.
Falls der Angebotsbereich direkt zur Zahlungsseite führt, muss die in 4.2 bestätigte Fassung bereits genügend Informationen für diese Kaufentscheidung enthalten. Führt sie zunächst auf eine ausführliche Verkaufsseite, darf sie entsprechend kompakter sein. Diese Entscheidung wurde vorher getroffen und wird hier nur umgesetzt.
Das Freebie bleibt in beiden Fällen vollständig zugänglich, unabhängig davon, ob die Kundin das Kaufangebot nutzt.
Öffne jetzt in Planung → Mein erster Funnel den finalen Produkteintrag des Kaufangebots und schau auf den vorgesehenen Auslieferungsweg. Lege dein fertiges Produkt daneben und nimm außerdem den Produktnamen aus deinen bereits bestätigten Verkaufs- und Checkout-Texten dazu, damit sich dieselbe Bezeichnung durch den gesamten Kaufweg zieht.
Auch hier wird die Auslieferung nicht neu geplant. Du übersetzt den bestätigten Weg lediglich in einen Text, mit dem deine Kundin nach einem erfolgreichen Kauf sofort versteht, was passiert.
Kann sie ihr Produkt direkt über die Auslieferungsseite öffnen, könnte der Text beispielsweise so aussehen:
Dein [Produktname] ist bereit.
[Button: Produkt öffnen / Zum Kurs / Vorlage öffnen – passend zum tatsächlichen Zugang]
Starte mit: [Erster konkreter Anwendungsschritt.]
[Falls für den Einstieg eine bestätigte Voraussetzung relevant ist: kurzer Hinweis.]
[Falls ein tatsächlicher Kontaktweg für Zugangsprobleme vorgesehen ist: kurzer Hinweis.]
Wird der eigentliche Zugang dagegen per E-Mail bereitgestellt, braucht die Seite eine andere Orientierung:
Dein Kauf ist abgeschlossen.
Du erhältst deinen Zugang zu [Produktname] über die E-Mail-Adresse, die du beim Kauf verwendet hast.
Öffne die Nachricht und nutze dort den vorgesehenen Zugang.
Starte anschließend mit: [Erster konkreter Anwendungsschritt.]
Falls die Nachricht nicht ankommt, prüfe auch deinen Spamordner. [Falls vorgesehen: Kontaktmöglichkeit bei Zugangsproblemen.]
Übernimm ausschließlich die Variante, die zu deinem bestätigten Ablauf passt. Wenn dein Produkt direkt erreichbar sein soll, lässt du die Kundin nicht vorsichtshalber auf eine E-Mail warten; wenn der Zugang per E-Mail erfolgt, versprichst du auf der Seite keinen direkten Produktbutton.
Der konkrete Auslieferungs- oder Zugangsmailtext gehört noch nicht hierher. Er wird in Modul 5 mit der übrigen E-Mail-Strecke entwickelt. Ebenso wird die technische Freischaltung erst später eingerichtet und getestet. Der Text aus 4.4 beschreibt den bestätigten Kundinnenweg, ohne bereits zu behaupten, dass die Technik ihn schon ausführt.
Speichere diesen Text unter:
Seiten → Kauf-Auslieferung
Falls dein Funnel keinen Orderbump enthält, überspringst du diesen Abschnitt.
Hat deine Kundin im Kaufvorgang zusätzlich den bestätigten Orderbump ausgewählt, muss auch dieses Produkt in ihrer Auslieferung auftauchen. Dafür brauchst du nicht automatisch eine zweite komplette Kauf-Auslieferungsseite und auch keine zweite Kaufbestätigung mit fast identischem Text. Der gemeinsame Einstieg zum Hauptprodukt bleibt bestehen; ergänzt wird nur das, was durch den zusätzlichen Kauf tatsächlich neu hinzukommt.
Öffne dazu den finalen Produkteintrag des Orderbumps und seine fertige Produktversion. Prüfe zuerst, wie dieses Produkt tatsächlich bereitgestellt wird. Hat es einen eigenen Zugang, braucht die Kundin einen eindeutigen Hinweis dazu. Befindet es sich im selben Bereich wie das Hauptprodukt, reicht möglicherweise eine kurze Orientierung, wo sie die Ergänzung findet.
Ein Zusatzbaustein kann zum Beispiel so aussehen:
Deine Ergänzung: [Name des Orderbumps]
[Falls ein eigener Zugang notwendig ist: Button oder eindeutiger Zugangshinweis.]
Du findest darin [kurze bestätigte Beschreibung] und kannst es nutzen, wenn du [konkrete bestätigte Anwendungssituation].
Bei Ninas Zutaten-Ersatzliste müsste Julia also lediglich verstehen, wo sie die Liste findet und wann sie sinnvoll wird. Eine zweite Erklärung darüber, weshalb ihr Wochenplan funktioniert, braucht sie dafür nicht.
Speichere diesen Abschnitt innerhalb von:
Seiten → Kauf-Auslieferung
unter:
Zusatzbaustein bei gekauftem Orderbump
Der Baustein ist ausschließlich für Kundinnen gedacht, die dieses Produkt tatsächlich gekauft haben. Wie dein System später erkennt, ob der Orderbump zur Bestellung gehört und welchen Baustein es daraufhin anzeigt oder ausliefert, wird bei der technischen Einrichtung festgelegt und getestet.
Schau erneut in Planung → Mein erster Funnel und übernimm die dort bestätigte Entscheidung darüber, was nach der jeweiligen Auslieferungsstation passiert.
Ist direkt nach der Freebie-Auslieferung dein erstes Kaufangebot vorgesehen, hast du dessen Einbindung bereits weiter oben vorbereitet.
Ist nach einem erfolgreichen Kauf direkt ein weiteres Angebot vorgesehen, steht auch dieses erst nach dem eindeutigen Produktzugang und der Startorientierung. Die Kundin sollte zuerst sehen können, dass ihr Kauf funktioniert hat und womit sie beginnen kann, bevor eine neue Kaufentscheidung auftaucht.
Ein Produkt, das innerhalb deines bestätigten ersten Funnels an dieser Stelle direkt angeboten werden soll, muss bereits fertiggestellt und geprüft sein. Fehlt dafür der finale Produktstand, wird in 4.4 keine leere Angebotsfläche gebaut, die irgendwann später mit einem Produkt gefüllt werden soll.
Falls das Folgeangebot bereits seinen bestätigten Verkaufstext hat, setzt du die für diese Station vorgesehene Fassung ein. Fehlt der Text noch, obwohl die Station zum bestätigten Funnel gehört, entwickelst du ihn nach demselben Vorgehen wie in 4.2 – entweder mit Sally oder vollständig manuell – und kehrst danach zu dieser Auslieferungsseite zurück. Die Produktentscheidung selbst bleibt unangetastet; es geht ausschließlich darum, den fehlenden Text für eine bereits bestätigte Station fertigzustellen.
Ist vorgesehen, dass das nächste Angebot erst später per E-Mail erscheint, bleibt die Kauf-Auslieferung auf Zugang und Einstieg konzentriert. Dieser spätere Verkaufsschritt wird in Modul 5 mit Lotte aufgegriffen. Du schreibst dafür in 4.4 keine vorsorgliche E-Mail und reservierst auch keinen leeren Verkaufsbereich auf der Auslieferungsseite.
Sieht dein Funnel nach dem Kauf überhaupt kein weiteres Angebot vor, endet die Seite nach der Orientierung zum gekauften Produkt. Unter einem Startbutton muss nichts verkauft werden, nur weil dort noch ein Stück Bildschirm frei ist.
Jetzt setzt du die einzelnen Bestandteile so zusammen, wie deine Kundin sie später erleben soll.
Bei einer Freebie-Auslieferung liest du zuerst Bestätigung und Produktzugang, danach die Startanleitung und – falls vorgesehen – anschließend den bestätigten Angebotsbereich. Die entscheidende Frage lautet dabei: Kann die Kundin ihr Freebie vollständig bekommen und sinnvoll beginnen, auch wenn sie anschließend nichts kauft?
Bei der Kauf-Auslieferung liest du zuerst Kaufbestätigung beziehungsweise Zugangshinweis, dann den ersten Anwendungsschritt und, falls tatsächlich gekauft, den zusätzlichen Orderbump-Baustein. Erst danach folgt ein weiteres Angebot, sofern dein Funnel diesen direkten Schritt bestätigt.
Prüfe vor allem auf kleine Widersprüche zwischen den Stationen. Kündigt dein Checkout beispielsweise einen Zugang per E-Mail an, während deine Auslieferungsseite plötzlich einen direkten Download verspricht, stimmen die Texte noch nicht miteinander überein. Hat die Kundin einen Orderbump nicht gekauft, darf die normale Kauf-Auslieferung ihn nicht selbstverständlich als enthalten behandeln. Wird ein Folgeangebot gezeigt, darf dessen Einstieg das gerade gekaufte Produkt nicht nachträglich so darstellen, als würde es sein eigenes Ergebnis doch nicht erfüllen.
Diese Prüfung ersetzt Tonis vollständige Übergangsprüfung in 4.5 noch nicht. Sie sorgt lediglich dafür, dass du offensichtliche Widersprüche nicht absichtlich bis zur nächsten Lektion mitnimmst.
Je nach Funnel liegen jetzt folgende Texte vor:
Seiten → Freebie-Auslieferung
und/oder:
Seiten → Kauf-Auslieferung
Falls dein Kauf einen Orderbump enthalten kann, liegt der dafür notwendige Zusatzbaustein ebenfalls in Seiten → Kauf-Auslieferung.
Ein direkt eingebundenes Kauf- oder Folgeangebot verwendet die bereits bestätigte Fassung aus dem zugehörigen Seitendokument. Dadurch bleibt der Verkaufstext an einer Stelle gepflegt und wird nicht innerhalb der Auslieferungsseite ein zweites Mal unabhängig weiterentwickelt.
Aktualisiere anschließend:
Seiten → Seiten- und Textübersicht
für alle Stationen, die du in dieser Lektion bearbeitet hast. Die Texte sind jetzt vorhanden und in der vorgesehenen Reihenfolge zusammengesetzt, wurden aber noch nicht durch Tonis vollständige Übergangsprüfung geschickt. Ihr Status lautet deshalb zunächst:
vorhanden
In 4.5 werden die tatsächlichen Übergänge zwischen den Stationen geprüft. Erst danach können die bestätigten Texte auf:
bereit zum Einbauen
wechseln.
Nach einer Anmeldung oder einem erfolgreichen Kauf muss deine Kundin ohne zusätzliche Erklärung verstehen können, was sie gerade erhalten hat, wo sie das Produkt findet und womit sie als Erstes beginnen soll. Die Texte passen zum bestätigten Auslieferungsweg und behaupten keine technische Funktion, die noch nicht eingerichtet wurde.
Ein gekaufter Orderbump wird nur dort berücksichtigt, wo er tatsächlich zur Bestellung gehört, und ergänzt die Auslieferung um genau die zusätzliche Orientierung, die dieses Produkt braucht. Ein weiteres Angebot erscheint ausschließlich dort, wo dein bestätigter Funnel es vorsieht, und erst nachdem die vorherige Anmeldung oder der Kauf sauber eingelöst wurde.
Damit ist die Frage dieser Lektion beantwortet: Deine Kundin bekommt zuerst das, was ihr versprochen wurde, findet einen verständlichen Einstieg und sieht anschließend nur die nächsten Schritte, die tatsächlich zu deinem bestätigten Kundenweg gehören.
Jetzt sind die einzelnen Seiten- und Textbausteine deines Funnels vorhanden. Im nächsten Schritt schauen wir nicht mehr auf jeden Text für sich, sondern auf das, was zwischen ihnen passiert.
Weiter mit 4.5 · Mit Toni die Übergänge prüfen.
Du brauchst: deine Seiten- und Textübersicht, den bestätigten Kundenweg aus Planung → Mein erster Funnel und alle Texte aus 4.1 bis 4.4, die dein konkreter Funnel tatsächlich verwendet.
Du machst jetzt: du prüfst die vorhandenen Übergänge deines Funnels nacheinander und vergleichst dabei immer das, was deine Kundin unmittelbar vor einer Handlung liest, mit dem, was sie unmittelbar danach sieht. Widersprüche werden dort korrigiert, wo sie tatsächlich entstehen, ohne Produkte oder bereits bestätigte Funnelentscheidungen nebenbei neu zu entwickeln.
Am Ende hast du: ein inhaltlich abgestimmtes Seitenpaket, dessen bereits prüfbare Übergänge zusammenpassen und dessen fertige Texte auf bereit zum Einbauen stehen. Verbindungen, für die noch eine E-Mail oder die technische Umsetzung fehlt, bleiben sichtbar offen und werden erst im dafür vorgesehenen späteren Schritt vervollständigt.
Deine Texte können einzeln sehr gut sein und gemeinsam trotzdem stolpern. Auf der Freebie-Seite kann ein Button einen sofortigen Download erwarten lassen, während nach dem Absenden zunächst die Bestätigung der E-Mail-Adresse notwendig ist. Auf der Verkaufsseite kann eine PDF verkauft werden und die Auslieferung spricht plötzlich von einem Kurszugang. Ein Orderbump kann zunächst klar als freiwillige Ergänzung erscheinen und zwei Stationen später so formuliert sein, als würde das Hauptprodukt ohne ihn nur mit angezogener Handbremse funktionieren.
Beim Schreiben einzelner Seiten fallen solche Brüche erstaunlich leicht durch, weil du deinen Funnel kennst, weißt, was gemeint ist, und die fehlende Verbindung im Kopf automatisch ergänzt. Deine Kundin besitzt diesen kleinen internen Dolmetscher nicht. Sie liest einen Satz, klickt und erwartet anschließend ziemlich vernünftigerweise das, was dieser Satz gerade angekündigt hat.
In dieser Lektion prüfst du deshalb nicht noch einmal, ob jede Überschrift funktioniert, ob dein Über-mich-Bereich gut sitzt oder ob dein Lieferumfang korrekt erklärt wurde. Diese Arbeit ist bereits passiert. Jetzt interessiert uns das Dazwischen: Erzeugt die eine Station die richtige Erwartung für die nächste?
Öffne:
Planung → Mein erster Funnel
und:
Seiten → Seiten- und Textübersicht
Gehe deinen bestätigten Kundenweg von Anfang bis Ende durch und markiere die Stellen, an denen deine Kundin von einem bereits geschriebenen Text zum nächsten wechselt. Du prüfst ausschließlich Übergänge, die dein eigener Funnel wirklich besitzt und für die auf beiden Seiten bereits ein konkreter Text vorhanden ist.
Startet dein Funnel mit einem Freebie, gehört beispielsweise der Übergang von der Freebie-Seite zum Hinweis nach der Anmeldung dazu. Zeigst du auf der Freebie-Auslieferung direkt dein Kaufangebot, kommt später Freebie-Auslieferung → Kaufangebot hinzu. Beim Kauf vergleichst du den bestätigten Verkaufstext mit der vorbereiteten Kaufübersicht und anschließend die Informationen aus dem Kaufvorgang mit der Kauf-Auslieferung. Gibt es einen Orderbump, prüfst du zusätzlich, ob er während des Kaufs klar als Zusatzprodukt erscheint und in der Auslieferung auch nur dann auftaucht, wenn er tatsächlich gekauft wurde. Ist nach dem Kauf unmittelbar ein weiteres Angebot vorgesehen, gehört auch der Übergang von der Kauf-Auslieferung zu diesem Angebotsbereich dazu.
Beginnt dein Funnel direkt mit einem Miniprodukt, fallen sämtliche Freebie-Übergänge weg. Gibt es keinen Orderbump, gibt es auch keinen entsprechenden Zweig zu prüfen. Wird das nächste Angebot erst später gezeigt, endet die Prüfung der vorhandenen Seitentexte an der Stelle, an der dein aktueller Seitenweg tatsächlich endet.
Du baust dir damit keine theoretische Liste aller möglichen Funnelvarianten, sondern deine konkrete Prüfreihenfolge.
Einige Verbindungen lassen sich in diesem Modul noch nicht vollständig beurteilen, weil zwischen zwei Stationen später eine E-Mail liegt, deren Text noch gar nicht existiert. Du erfindest diese Zwischenstation jetzt nicht und erklärst den Übergang auch nicht vorsorglich für geprüft. Du kontrollierst lediglich die bereits vorhandenen Textbausteine und hältst fest, dass die vollständige Verbindung erst betrachtet werden kann, wenn auch der fehlende Text vorliegt.
Starte für diesen Funnel einen Toni-Chat und bleib für die Übergangsprüfung in diesem Chat. Du gibst Toni trotzdem nicht sämtliche Seiten auf einmal, sondern immer nur die Informationen, die sie für einen konkreten Übergang braucht.
Damit bleibt ihre Aufgabe sauber: Sie vergleicht Quelle, Handlung und Ziel. Sie entwickelt weder deinen Funnel neu noch schreibt sie deine Produkte, Verkaufsseiten oder Auslieferung von vorne.
Kopiere für den ersten Übergang:
Prüfe ausschließlich diesen konkreten Übergang in meinem Verkaufsweg.
SITUATION DER KUNDIN:
[Was sie bis zu diesem Zeitpunkt tatsächlich gesehen, angefordert oder gekauft hat.]QUELLE – DIESEN TEXT SIEHT SIE UNMITTELBAR VORHER:
[Den relevanten tatsächlichen Text einfügen. Nimm nur so viel Kontext mit, wie für die Erwartung notwendig ist.]HANDLUNG ODER AUSLÖSER:
[Tatsächlicher Buttontext, Formularabsendung, erfolgreicher Kauf oder andere relevante Handlung.]ZIEL – DIESEN TEXT SIEHT SIE UNMITTELBAR DANACH:
[Den tatsächlichen Zieltext einfügen.]BEDINGUNG FÜR DIESEN WEG:
[Nur wenn relevant, zum Beispiel erfolgreicher Kauf, Kauf mit Orderbump oder Kauf ohne Orderbump.]Prüfe, welche Erwartung der Ausgangstext und die Handlung bei der Kundin erzeugen und ob der Zieltext diese Erwartung sinnvoll aufgreift.
Suche nach konkreten Widersprüchen, fehlender Orientierung oder Aussagen, durch die vor der Handlung etwas anderes angekündigt wird als danach tatsächlich folgt.
Bewahre alle Formulierungen, die bereits funktionieren. Schlage nur dort eine Änderung vor, wo für diesen Übergang tatsächlich eine Korrektur nötig ist, und verändere dabei möglichst die kleinste sinnvolle Textstelle.
Verändere keine bestätigten Produktinhalte, Preise, Voraussetzungen oder Funnelentscheidungen und entwickle keine neue Seitenstruktur.
Wenn der Widerspruch nicht durch eine Textkorrektur lösbar ist, weil die zugrunde liegenden bestätigten Angaben selbst nicht zusammenpassen, benenne mir genau diese Stelle, statt eine neue Entscheidung zu treffen.
Prüfe ausschließlich die inhaltliche Verbindung. Ob Weiterleitungen, Formulare, Zahlung oder Auslieferung technisch funktionieren, wird später im eingebauten Funnel getestet.
Toni braucht dafür keinen kompletten Kursordner und auch keinen Rückblick darauf, wie dein Produkt entstanden ist. Entscheidend ist, dass sie versteht, was die Kundin unmittelbar vorher weiß, was sie tut und was sie danach sieht.
Lies Tonis Rückmeldung anschließend immer gegen deinen bestätigten Arbeitsstand. Eine vorgeschlagene Formulierung wird nicht automatisch richtig, nur weil sie flüssig klingt. Wenn Produktname, Format, Preis oder Auslieferung laut finalem Produkteintrag anders festgehalten wurden, bleibt dieser bestätigte Stand der Maßstab.
Taucht ein Widerspruch auf, suchst du zuerst die Stelle, an der die falsche Erwartung entsteht. Häufig sitzt das Problem weder in der ganzen Quellseite noch in der gesamten Zielseite, sondern in einem Button, einem Satz direkt davor oder dem ersten Orientierungssatz danach.
Auf Ninas Freebie-Seite könnte beispielsweise stehen:
„PDF sofort herunterladen“
Nach dem Absenden erfährt Julia allerdings, dass sie zuerst ihre E-Mail-Adresse bestätigen muss. Der Hinweis nach der Anmeldung kann völlig korrekt sein und der Weg fühlt sich trotzdem falsch an, weil der Button unmittelbar davor etwas anderes versprochen hat.
Eine mögliche Korrektur wäre:
„Rezepte per E-Mail anfordern“
und, falls es für die Verständlichkeit notwendig ist, ein kurzer Hinweis auf den anschließenden Bestätigungsschritt.
Das Freebie bleibt dasselbe. Die Seite braucht keine neue Struktur. Ein kleiner Satz hört lediglich auf, etwas anzukündigen, das an dieser Stelle noch gar nicht passiert.
Arbeite deine Übergänge nach diesem Prinzip nacheinander durch. Nach einer Korrektur liest du Quelle, Handlung und Ziel noch einmal direkt hintereinander oder gibst Toni die korrigierte Fassung für einen kurzen Abschlusscheck. Danach ist dieser Übergang erledigt; mehrere zusätzliche Prüfungsrunden machen einen klaren Button nicht automatisch klarer.
Falls währenddessen ein tieferer Widerspruch sichtbar wird, unterscheidest du sauber zwischen Text und Ursprung. Steht beispielsweise im finalen Produkteintrag PDF, während nur die Auslieferungsseite versehentlich Kurszugang sagt, korrigierst du die Auslieferungsseite. Widersprechen sich dagegen bereits das tatsächliche fertige Produkt und der finale Produkteintrag, liegt kein Übergangsproblem vor. Dann muss zuerst dieser Produktstand geklärt werden. Dasselbe gilt, wenn zwei bestätigte Stationen im Funnel unterschiedliche Abläufe voraussetzen: Toni erfindet dafür keine dritte Variante, sondern zeigt dir die widersprüchliche Ausgangsstelle.
Wenn die einzelnen Übergänge geprüft sind, öffnest du deine Texte noch einmal in der Reihenfolge, in der deine Kundin sie später erleben wird. Dieser Durchgang hat eine andere Funktion als die Einzelprüfung: Du suchst nicht mehr gezielt nach einem bestimmten Button, sondern prüfst, ob sich der gesamte bereits vorhandene Textweg wie ein zusammenhängender Ablauf liest.
Bei einem Freebie-Funnel gehst du zunächst den Weg einer Kundin durch, die sich anmeldet und vorerst nichts kauft. Anschließend liest du den Weg weiter, den eine Kundin nimmt, die auch das Kaufangebot auswählt. Existiert ein Orderbump, prüfst du den Kaufweg zusätzlich einmal ohne und einmal mit dieser Ergänzung. Bei einem direkten Miniprodukt-Funnel startest du entsprechend beim Kaufangebot und lässt sämtliche Freebie-Stationen weg.
Frag dich währenddessen immer wieder: Verstehe ich, was ich gerade getan habe? Weiß ich, was als Nächstes passiert? Spreche ich weiterhin über dasselbe Produkt? Bekomme ich zuerst das, was mir bereits versprochen wurde? Erscheint ein zusätzliches Produkt wirklich als zusätzliche Entscheidung? Wird ein bereits gekauftes Produkt später nicht plötzlich wieder so behandelt, als hätte ich es noch gar nicht?
Prüfe dabei auch die wenigen Produktfakten, die sich durch mehrere Stationen ziehen. Ein Produktname sollte im Verkaufstext, in der Kaufübersicht und in der Auslieferung dasselbe Produkt bezeichnen. Format und Lieferumfang dürfen nicht unterwegs wechseln, und ein bestätigter Preis darf nicht plötzlich in einer anderen Fassung auftauchen. Ein Orderbump bleibt überall dasselbe Zusatzprodukt und ein direktes Folgeangebot übernimmt dieselbe bereits bestätigte zusätzliche Aufgabe.
Falls du bei diesem Durchgang eine Information korrigierst, suchst du nach den anderen Stellen, an denen dieselbe Information vorkommt, und gleichst sie dort ebenfalls ab. So vermeidest du den ziemlich menschlichen Klassiker, einen Produktnamen an drei Stellen zu ändern und die vierte Version erst beim späteren Einbau zufällig wiederzuentdecken.
Verbindungen, in denen noch ein Text fehlt, behandelst du anders. Dort prüfst du nur, ob die bisher vorhandenen Stationen für sich korrekt enden beziehungsweise beginnen, und lässt die vollständige Übergangsprüfung bewusst offen, bis auch das fehlende Zwischenglied existiert.
In den vorherigen Lektionen haben deine geschriebenen Texte zunächst den Status:
vorhanden
bekommen.
Sobald ein Text fachlich fertig ist und alle mit den aktuell vorhandenen Texten prüfbaren Übergänge zu seinen angrenzenden Stationen stimmen, aktualisierst du:
Seiten → Seiten- und Textübersicht
und setzt den Status auf:
bereit zum Einbauen
Dieser Status bedeutet: Der Text ist inhaltlich fertig und für seinen bestätigten Platz im Funnel geprüft.
Er bedeutet noch nicht, dass ein Formular verbunden wurde, ein Zahlungslink funktioniert, das richtige Produkt technisch freigeschaltet ist oder eine Weiterleitung tatsächlich dort landet, wo sie landen soll.
Unter deiner bestehenden Seiten- und Textübersicht legst du deshalb einen kurzen Abschnitt an:
Offen für den Einbau
Dort sammelst du ausschließlich die Punkte, die erst bei der späteren Umsetzung erledigt oder überprüft werden können. Dazu können beispielsweise das tatsächliche Ziel eines Buttons, eine Formularverbindung, die Zuordnung von Produkt und Preis im Checkout, der reale Auslieferungsweg oder noch einzusetzende geprüfte Formular- und Checkout-Hinweise gehören.
Du führst dafür keinen neuen Textstatus und auch kein zusätzliches Platzhaltersystem durch sämtliche Dokumente ein. Diese kurze Sammlung ist lediglich die Übergabe von „Der Text ist fertig“ zu „Jetzt muss dieser Text noch korrekt mit dem System verbunden werden“.
Falls ein Übergang erst durch einen noch fehlenden Text vollständig geprüft werden kann, notierst du auch diese offene Verbindung knapp. Der vorhandene Seitentext kann trotzdem bereit zum Einbauen sein, wenn seine eigene Aufgabe und die bereits prüfbaren angrenzenden Stellen stimmen.
Öffne zum Abschluss noch einmal:
Planung → Mein erster Funnel
und prüfe lediglich, ob der dort festgehaltene Kundenweg noch dem Stand entspricht, den du in diesem Modul tatsächlich bearbeitet hast. Produkte, Orderbump und bereits bestätigte Folgeangebote bleiben dabei unverändert; du ergänzt keine neue Sequenz und planst auch keine zukünftigen Nachrichten vor.
Wo es für die weitere Arbeit hilfreich ist, ergänzt du Verweise auf deine fertigen Seitendokumente, damit der aktuelle Stand später nicht erneut zusammengesucht werden muss. Mehr passiert an dieser Stelle nicht.
Damit übergibst du einen sauberen Funnelstand: Die vorhandenen Seiten sind geschrieben, ihre derzeit prüfbaren Übergänge stimmen, und offene Verbindungen sind sichtbar, ohne dass 4.5 bereits die Arbeit des nächsten Moduls übernimmt.
Weiter mit 4.6 · Baue deine Seiten und bring deine Texte ins Layout.
Damit ist die Text- und Übergangsprüfung dieser Lektion beendet. Die Seiten selbst sind allerdings noch nicht gebaut. Deine geprüften Texte liegen bisher als fertige Arbeitsgrundlage vor; in 4.6 setzt du sie in deinem tatsächlichen Seitensystem um, bringst sie ins Layout und dokumentierst, wo später noch technische Verbindungen ergänzt werden müssen.
sichtbar. Sie werden hier weder erfunden noch vorsorglich geschlossen.
Offen für den Einbau
Technische Verbindungen und Übergänge, die erst mit den E-Mails aus dem nächsten Modul vollständig geprüft werden können, bleiben unter:
bereit zum Einbauen
auf:
Seiten → Seiten- und Textübersicht
Texte, deren aktuell prüfbare Übergänge stimmen, stehen in:
Bei allen Übergängen, die sich mit den bereits geschriebenen Texten prüfen lassen, stimmen Erwartung vor der Handlung und Situation danach zusammen. Kaufangebot und Kaufübersicht sprechen über dasselbe Produkt, ein vorhandener Orderbump bleibt eine freiwillige Ergänzung, die Auslieferung passt zur tatsächlichen Bestellung und ein direktes Folgeangebot erscheint nur dort, wo dein bestätigter Kundenweg es bereits vorsieht.
Deine Seitentexte liegen jetzt nicht mehr nur einzeln vor, sondern passen auch an den Stellen zusammen, an denen deine Kundin innerhalb des bisher vorhandenen Kundenwegs tatsächlich von einem Text zum nächsten wechselt.
Du kannst die komplette Übergangsprüfung ohne Toni durchführen und denselben Qualitätsstandard erreichen. Toni übernimmt vor allem die Rolle eines zweiten Blicks, der zwei Textstellen direkt gegeneinanderhält und schneller bemerkt, wenn die Erwartung vor einer Handlung nicht zu dem passt, was danach tatsächlich folgt. Wenn du selbst arbeitest, übernimmst du diese Gegenprüfung bewusst und trennst sie genauso sauber vom allgemeinen Korrekturlesen deiner Seiten.
Öffne Planung → Mein erster Funnel und deine Seiten- und Textübersicht und gehe den bestätigten Weg in seiner tatsächlichen Reihenfolge durch. Für jeden bereits prüfbaren Übergang legst du den letzten relevanten Text vor der Handlung, die Handlung selbst und den ersten relevanten Text danach nebeneinander.
Du brauchst dafür nicht jedes Mal die kompletten Dokumente. Wenn du den Übergang von einem Kaufbutton zur Kaufübersicht prüfst, reichen der Bereich, der unmittelbar zum Kauf führt, der tatsächliche CTA und die Informationen, die danach sichtbar werden. Je genauer du Quelle und Ziel eingrenzt, desto leichter bemerkst du, ob beide wirklich dieselbe Erwartung erzeugen.
Verbindungen, bei denen ein noch nicht vorhandener Text zwischen den beiden Stationen liegt, markierst du als später vollständig zu prüfen und versuchst nicht, die fehlende Verbindung im Kopf zu erfinden.
Lies zunächst nur die Quelle und die Handlung. Vervollständige danach schriftlich:
„Wenn ich das jetzt tue, erwarte ich als Nächstes, dass …“
Formuliere möglichst konkret. Wenn ein Button „PDF herunterladen“ sagt, erwartest du einen Download. Wenn er „Rezepte per E-Mail anfordern“ sagt, erwartest du einen Anmelde- beziehungsweise E-Mail-Schritt. Wenn du gerade einen Kauf erfolgreich abgeschlossen hast, erwartest du eine Bestätigung dieses Kaufs und Orientierung dazu, wie du das gekaufte Produkt bekommst.
Erst danach liest du den tatsächlichen Zieltext.
Vergleiche anschließend nicht nur einzelne Wörter, sondern die gesamte Erwartung. Passt die angekündigte Handlung zum Ziel? Wird dasselbe Produkt genannt? Ist der Status der Kundin korrekt? Taucht plötzlich eine Voraussetzung auf, die vorher hätte angekündigt werden müssen? Wird eine freiwillige Ergänzung später wie ein notwendiger Bestandteil behandelt?
Mit diesem kleinen Umweg verhinderst du, dass du beim Lesen automatisch das ergänzt, was du als Erstellerin des Funnels ohnehin schon weißt.
Wenn Quelle und Ziel nicht zusammenpassen, änderst du zunächst nichts. Prüfe zuerst, was laut deinem bestätigten Arbeitsstand tatsächlich gelten soll.
Liegt laut finalem Produkteintrag eine PDF vor und nur die Auslieferung spricht versehentlich von einem Kurszugang, hast du einen klaren Textbruch. Die abweichende Formulierung wird korrigiert.
Passen dagegen bereits der finale Produkteintrag und das tatsächlich gebaute Produkt nicht zusammen, liegt das Problem früher im Arbeitsstand. Dasselbe gilt für zwei bestätigte Funnelstationen, die unterschiedliche Abläufe voraussetzen. Solche Widersprüche löst du nicht mit einem besonders geschmeidigen Zwischensatz.
Damit verhinderst du, dass aus einer kleinen Copy-Korrektur unbemerkt eine neue Produkt- oder Funnelentscheidung entsteht.
Steht der bestätigte Ablauf fest, suchst du die früheste Stelle, an der die falsche Erwartung entsteht. Häufig genügt es, den Button, einen Satz davor oder den ersten Satz danach zu verändern.
Schreib die Korrektur und lies Quelle, Handlung und Ziel anschließend erneut direkt hintereinander. Deine Frage lautet jetzt nur:
Erwarte ich nach dem Ausgangstext das, was im Ziel tatsächlich passiert?
Falls ja, ist dieser Übergang erledigt. Falls nein, suchst du die nächste konkrete Ursache. Du überarbeitest nicht aus Gewohnheit die komplette Seite, wenn drei Wörter das Problem ausgelöst haben.
Arbeite auf diese Weise jeden bereits prüfbaren Übergang deines tatsächlichen Funnels durch.
Wenn alle einzelnen Übergänge funktionieren, liest du deinen Funnel noch einmal in den Varianten, die eine Kundin tatsächlich erleben kann.
Bei einem Freebie-Funnel kann das zunächst der Weg ohne anschließenden Kauf und danach der Weg mit Kauf sein. Existiert ein Orderbump, prüfst du zusätzlich die Kaufvariante mit und ohne Zusatzprodukt. Bei einem direkten Miniprodukt-Funnel beginnt deine Lektüre entsprechend beim Kaufangebot.
Während dieses Durchgangs achtest du darauf, ob Produktname, Format, Lieferumfang, Preisbezug und Kundenstatus über mehrere Stationen hinweg stabil bleiben und ob jeder neue Schritt logisch aus dem vorherigen entsteht. Ein Produkt, das bereits gekauft wurde, darf später nicht wieder wie ein unbekanntes Angebot behandelt werden. Ein Orderbump darf nur im passenden Kaufweg auftauchen, und ein direktes Folgeangebot darf das gerade ausgelieferte Produkt nicht nachträglich kleiner machen, nur damit es selbst wichtiger wirkt.
Entdeckst du eine Inkonsistenz, korrigierst du nicht nur die Stelle, an der sie dir zufällig auffällt, sondern prüfst alle Texte, in denen dieselbe Information verwendet wird.
Lies deinen bestätigten Kundenweg nach den einzelnen Paarprüfungen noch einmal in seiner tatsächlichen Reihenfolge durch. Du prüfst dabei nicht jede Seite erneut auf Stil und einzelne Formulierungen, sondern suchst nur nach einem Widerspruch, der erst über mehrere Stationen hinweg sichtbar wird.
Ein Freebie-Funnel darf beispielsweise nicht auf der ersten Seite ein anderes Ergebnis ankündigen als später ausgeliefert wird. Ein direktes Kaufangebot darf nicht plötzlich Voraussetzungen bekommen, die auf der Verkaufsseite nie genannt wurden. Ein vorhandener Orderbump bleibt auch beim späteren Lesen eine freiwillige Ergänzung. Ein direktes Folgeangebot erscheint nur, wenn es im bestätigten Kundenweg vorgesehen ist.
Sind alle derzeit prüfbaren Übergänge stimmig, setzt du die betreffenden Texte in:
Seiten → Seiten- und Textübersicht
von:
vorhanden
auf:
bereit zum Einbauen
Übergänge, deren technische Verbindung noch fehlt oder deren zweite Seite erst mit den E-Mails aus Modul 5 entsteht, bleiben offen. Sammle sie im bereits vorhandenen Bereich:
Offen für den Einbau
Formuliere dort so konkret wie möglich, was später noch verbunden beziehungsweise erneut geprüft werden muss. Du entwickelst an dieser Stelle weder E-Mail-Anzahl noch Betreffzeilen, Versandlogik oder Automationen.
Prüfe zum Schluss, ob:
Planung → Mein erster Funnel
weiterhin den bestätigten Kundenweg zeigt und ob bei Bedarf Verweise auf die fertigen Seitentexte vorhanden sind. Produkte, Orderbump und bestätigte Folgeangebote werden in 4.5 nicht neu geplant.
Alle Übergänge, die sich mit den bisher vorhandenen Texten tatsächlich prüfen lassen, wurden geprüft und bei Bedarf an der kleinsten sinnvollen Stelle korrigiert.
Die betreffenden Texte stehen in:
Seiten → Seiten- und Textübersicht
auf:
bereit zum Einbauen
und alle technischen oder noch nicht vollständig prüfbaren Verbindungen sind unter:
Offen für den Einbau
sichtbar.
Du hast damit ohne Toni denselben Stand hergestellt wie im Hauptweg: Der vorhandene Kundenweg ist inhaltlich abgestimmt, ohne dass du fehlende E-Mails oder technische Verbindungen erfunden hast.
Die Seiten existieren trotzdem noch nicht als gebaute Funnel-Seiten. Aus diesem geprüften Textpaket wird deshalb im nächsten Schritt die sichtbare Version in deinem Seitensystem.
Weiter mit 4.6 · Baue deine Seiten und bring deine Texte ins Layout.
Du brauchst: deine Seiten- und Textübersicht, die in 4.5 auf bereit zum Einbauen gesetzten Texte, den bestätigten Kundenweg aus Planung → Mein erster Funnel und deine Werkzeugübersicht unter Technik und Tests → Meine Werkzeuge.
Du machst jetzt: du setzt deine fertigen Texte in dem Seitensystem um, das du bereits für dein Business nutzt oder spätestens jetzt verbindlich auswählst. Daraus entstehen die sichtbaren Seiten und Seitenbereiche deines Funnels – mit Struktur, Layout, Bildern, Buttons und den vorgesehenen Stellen für Formulare, Checkout oder Produktzugänge, ohne diese technischen Verbindungen schon einzurichten.
Am Ende hast du: die für deinen Funnel benötigten Seiten als unveröffentlichte Entwürfe in deinem eigenen System. Deine geprüften Texte sind vollständig eingebaut, das Layout funktioniert auf Desktop und Smartphone und alle Stellen, die später technisch verbunden werden müssen, sind so konkret dokumentiert, dass du sie bei der technischen Umsetzung nicht noch einmal zusammensuchen musst.
Bis hierher bestand ein erstaunlich großer Teil deines Funnels aus Dingen, die deine Kundin später niemals sehen wird: Produktentscheidungen, Arbeitsstände, Textdokumente, Prüfungen und ziemlich viele Überlegungen darüber, was nach welchem Klick eigentlich passieren soll. Jetzt wird daraus das, was sie tatsächlich vor sich haben wird.
Dabei musst du weder Webdesignerin werden noch plötzlich eine emotionale Beziehung zu Innenabständen entwickeln. Das Layout hat einen ziemlich praktischen Job: Es soll deiner Kundin helfen zu erkennen, wo sie ist, welche Informationen zusammengehören, was besonders wichtig ist und was sie als Nächstes tun kann.
Deine vorhandene Website beziehungsweise dein Seitensystem ist dafür der erste Kandidat. Wenn du damit bereits Seiten bauen kannst, verwendest du es weiter. Farben, Schriften, Buttonstil und Bildsprache, die in deinem Business schon funktionieren, dürfen ebenfalls weiterarbeiten. Dein Funnel braucht kein optisches Paralleluniversum, das aussieht, als hätte deine Website während der Mittagspause heimlich die Marke gewechselt.
Falls du beim Bauen an irgendeiner Stelle festhängst, kannst du dir jederzeit Unterstützung von einem GPT oder einer anderen KI holen. Du musst dafür weder die richtige Design-Fachsprache kennen noch selbst herausfinden, wie jede Funktion deines Editors heißt. Gib der KI dein tatsächliches System, deinen bestätigten Text und das konkrete Problem. Weiter unten bekommst du dafür Prompts, mit denen du dir einen Layoutplan erstellen, einzelne Schritte im Editor erklären oder optional einen begrenzten Codeblock bauen lassen kannst.
Öffne:
Technik und Tests → Meine Werkzeuge
und schau auf den Eintrag für deine Website beziehungsweise dein Seitensystem.
Steht dort bereits ein System, zu dem du Zugang hast und in dem du Seiten erstellen oder bearbeiten kannst, arbeitest du damit weiter. Du brauchst jetzt keinen neuen Vergleich und auch kein zusätzliches Tool, nur weil irgendwo jemand behauptet, Funnel könnten ausschließlich mit einer ganz bestimmten Software gebaut werden.
Steht dort dagegen noch offen, ist diese Entscheidung jetzt fällig. In 1.2 durfte sie offenbleiben, weil du damals noch gar nicht wusstest, welche Seiten dein tatsächlicher Funnel brauchen würde. Ab 4.6 baust du reale Seiten – ohne Seitensystem kommst du deshalb nicht sinnvoll weiter.
Du brauchst an dieser Stelle kein System mit möglichst vielen Funktionen, sondern eines, mit dem du deinen bestätigten Funnel umsetzen kannst. Prüfe deshalb, ob du darin:
Falls deine vorhandene Website das bereits kann, ist diese Frage beantwortet.
Falls dir noch ein System fehlt, wählst du jetzt eines aus, richtest deinen Zugang ein und legst testweise eine unveröffentlichte Seite an. Öffne diese Testseite anschließend noch einmal zum Bearbeiten und prüfe, ob du einen Textblock, ein Bild und einen Button einsetzen kannst. Erst wenn dieser kleine Test funktioniert, gehst du weiter.
Wenn du bei der Auswahl Unterstützung möchtest, kannst du dir von einer KI helfen lassen, deine Anforderungen zu sortieren. Lass sie dabei nicht einfach „den besten Pagebuilder“ ausrufen, sondern gib ihr deinen tatsächlichen Bedarf:
Ich brauche jetzt ein Seitensystem für meinen bestehenden Business-Funnel.
Ich muss darin:
– Seiten erstellen und unveröffentlicht bearbeiten können,
– Text, Bilder und Buttons einbauen können,
– die mobile und Desktop-Darstellung kontrollieren können,
– später Formulare beziehungsweise externe Ziele wie einen Checkout verlinken oder einbetten können.BEREITS VORHANDEN:
[Website, Domain, vorhandenes System oder „noch nichts“]MEIN TECHNISCHER STAND:
[kurz beschreiben]Hilf mir zuerst dabei zu entscheiden, welche Anforderungen für mich wirklich notwendig sind und welche nur Zusatzfunktionen wären.
Falls du anschließend konkrete Systeme vergleichst, trenne aktuelle überprüfbare Fakten von allgemeinen Einschätzungen und erfinde keine Funktionen oder Preise.
Die Entscheidung bleibt bei dir. Für 4.6 brauchst du anschließend lediglich einen funktionierenden Zugang zu einem System, in dem du deine Seiten tatsächlich bauen kannst.
Öffne jetzt:
Seiten → Seiten- und Textübersicht
und:
Planung → Mein erster Funnel
Gehe deinen bestätigten Kundenweg durch und unterscheide dabei bewusst zwischen einer Station im Funnel und einer eigenen Webseite. Beides ist nicht automatisch dasselbe.
Eine Freebie-Seite oder eine Verkaufsseite wird häufig als eigene Seite gebaut. Ein Hinweis nach der Anmeldung kann dagegen – abhängig von deinem tatsächlichen System – eine eigene Seite, eine Meldung nach dem Absenden des Formulars oder ein kleiner Systemtext sein. Deine Checkout-Texte aus 4.3 gehören später in die tatsächliche Zahlungsoberfläche und werden jetzt nicht als künstliche Website-Seite nachgebaut. Dasselbe gilt für andere Texte, die erst innerhalb eines technischen Systems ihren Platz bekommen.
Lege deshalb nur die Seiten als unveröffentlichte Entwürfe an, die dein bestätigter Weg tatsächlich als eigene Seiten braucht.
Bei einem Freebie-Funnel können dazu beispielsweise eine Freebie-Seite, eine Freebie-Auslieferung, die Verkaufsseite und die Kauf-Auslieferung gehören. Beginnt dein Funnel direkt mit einem Miniprodukt, fallen die Freebie-Seiten entsprechend weg. Sitzt ein bestätigter Angebotsbereich innerhalb einer anderen Seite, baust du ihn dort ein und erstellst dafür keine zusätzliche Seite.
Textbausteine, die erst später innerhalb eines Formular-, Checkout- oder anderen Systems eingesetzt werden können, bleiben in ihrem vorbereiteten Dokument. Du verlierst sie dadurch nicht; ihr Einbau gehört schlicht an eine andere Stelle des technischen Weges.
Nimm die erste echte Seite aus deiner Übersicht und öffne den dazugehörigen finalen Text. Bevor du dich mit Abständen, Farben oder der Frage beschäftigst, ob ein Bild besser links oder rechts sitzt, überträgst du zunächst die große inhaltliche Reihenfolge in deinen Editor: Hauptüberschrift, größere Textbereiche, vorhandene Produktvorschauen, Über-mich-Bereich, bestätigte CTAs und alle weiteren Elemente, die für diese Seite bereits entwickelt wurden.
Viele Seitensysteme arbeiten mit irgendeiner Form aus Sektionen, Containern, Spalten und einzelnen Elementen wie Überschrift, Text, Bild oder Button. Die Begriffe unterscheiden sich, die Grundidee bleibt ziemlich ähnlich: Inhalte, die gedanklich zusammengehören, dürfen auch optisch zusammengehören.
Danach kopierst du die bereits bestätigten Texte in die entsprechenden Bereiche.
4.6 ist keine neue Copy-Runde.
Wenn ein langer Absatz im Editor ungünstig wirkt, darfst du ihn sinnvoll aufteilen oder eine bereits vorhandene Zwischenüberschrift klar hervorheben. Du veränderst dabei aber nicht dein Produktversprechen, ergänzt keinen neuen Nutzen und schreibst den Verkaufstext nicht noch einmal um, nur weil er jetzt zum ersten Mal in einer anderen Schriftart vor dir steht.
Existiert bereits eine ältere Version der Seite, musst du sie ebenfalls nicht automatisch löschen. Funktionierende Layoutbestandteile dürfen bleiben, solange sie weiterhin zu deiner Marke, deinem bestätigten Text und der Aufgabe der Seite passen.
Anschließend setzt du die weiteren sichtbaren Elemente ein. Eine echte Vorschau deines Freebies kann zeigen, was die Kundin anfordert; ein tatsächlicher Blick in dein Kaufprodukt kann den Lieferumfang verständlicher machen; dein Über-mich-Bereich kann ein vorhandenes Bild von dir mit dem bereits bestätigten Text verbinden. Bilder bekommen ihren Platz, wenn sie beim Verstehen helfen – nicht, weil dein Editor rechts neben dem Text noch eine verdächtig leere Fläche anbietet.
Buttons bekommen die aktuell bestätigte Beschriftung aus deinen Texten. Das technische Ziel muss in dieser Lektion noch nicht verbunden werden. Dasselbe gilt für Formulare und Produktzugänge: Du bereitest ihren sichtbaren Platz vor, ohne die Funktion schon einzurichten.
Falls du dafür im Entwurf einen Arbeitshinweis brauchst, kannst du beispielsweise schreiben:
FORMULAR WIRD HIER BEIM TECHNISCHEN EINBAU EINGESETZT
oder:
BUTTONZIEL WIRD SPÄTER VERBUNDEN
Diese Hinweise gehören ausschließlich in deine unveröffentlichten Entwürfe und müssen vor der späteren Veröffentlichung entfernt werden.
Eine gute Funnel-Seite muss nicht kompliziert aussehen. Sie muss sich gut erfassen lassen.
Beginne mit einer klaren Hierarchie: Die Hauptüberschrift zeigt sofort, worum es auf der Seite geht, Zwischenüberschriften führen durch größere Gedanken, normaler Fließtext bleibt ruhig lesbar und die nächste wichtige Handlung ist sichtbar, ohne dass gleichzeitig fünf Boxen, drei Buttonfarben und noch ein dekorativer Pfeil um Aufmerksamkeit kämpfen.
Verwende deine bestehenden Markenfarben, Schriften und deinen bisherigen Buttonstil, soweit sie für die jeweilige Seite funktionieren. Zusammengehörende Gedanken stehen optisch näher beieinander, während zwischen unterschiedlichen Abschnitten genug Abstand bleibt, damit beim Scrollen erkennbar wird, wann ein neuer Gedanke beginnt.
Dein Fließtext darf dabei auch im Layout Fließtext bleiben. Aus sechs logisch zusammengehörenden Sätzen müssen keine sechs Karten werden, nur weil dein Pagebuilder ausgesprochen bereitwillig neue Container erzeugt. Größere Textmengen lassen sich über Absätze, Zwischenüberschriften, echte Bilder oder einzelne Hervorhebungen strukturieren, ohne dass aus der Seite ein Mosaik aus zwanzig kleinen Informationshäppchen wird.
Achte außerdem auf grundlegende Lesbarkeit. Text und Hintergrund sollten deutlich genug voneinander unterscheidbar sein, wichtige Informationen sollten nicht ausschließlich über eine Farbe vermittelt werden und informative Bilder bekommen eine sinnvolle Alternativbeschreibung, sofern dein System dafür ein Feld anbietet. Du baust damit keinen Accessibility-Spezialkurs in deinen Funnel ein; du sorgst schlicht dafür, dass deine Seite möglichst vernünftig benutzbar bleibt.
Hast du auf der ersten Seite eine passende Grundgestaltung gefunden, nutzt du diese Logik auch auf den weiteren Funnel-Seiten. Wiederkehrende Überschriftenebenen, ähnliche Textbreiten, konsistente Buttons und vergleichbare Abstände lassen den gesamten Weg zusammengehörig wirken und ersparen dir nebenbei fünf neue Designentscheidungen pro Seite.
Vielleicht ist dein Text komplett fertig und du weißt trotzdem nicht, ob jetzt zuerst das Produktbild, der nächste Textabschnitt oder der Button kommen sollte. Dafür kannst du dir von einem GPT einen konkreten Seitenplan erstellen lassen.
Gib ihm deinen bestätigten Seitentext, dein tatsächliches Seitensystem und die Gestaltung, die in deinem Business bereits verwendet wird. Wenn du möchtest, kannst du zusätzlich einen Screenshot einer bestehenden Seite aus deinem Business hochladen, damit sich die Vorschläge an deinem bisherigen Auftritt orientieren.
Nutze beispielsweise:
Ich habe bereits einen final geprüften Seitentext und möchte daraus ein klares Layout für meine Website bauen. Inhalt, Produktversprechen, Seitenlogik und CTAs wurden bereits bestätigt und sollen nicht neu entwickelt werden.
SEITENTYP:
[Freebie-Seite / Verkaufsseite / Auslieferungsseite / andere tatsächliche Seite]MEIN SEITENSYSTEM:
[Name meines Systems]MEINE BESTEHENDE GESTALTUNG:
[Markenfarben, Schriften, Buttonstil, Bildsprache und weitere relevante Regeln.]FINALER SEITENTEXT:
[Text einfügen.]Entwickle daraus einen konkreten Layoutplan von oben nach unten.
Erkläre mir für jeden größeren Abschnitt, welche Inhalte in eine gemeinsame Sektion gehören, welche Textebene sinnvoll ist, ob Text und Bild besser nebeneinander oder untereinander stehen, wo vorhandene Produktbilder oder Vorschauen eingesetzt werden können und wo meine bereits bestätigten CTAs platziert werden.
Halte das Layout so einfach, dass ich es mit den normalen Elementen meines Seitensystems nachbauen kann.
Verändere meinen Text nicht und ergänze keine neuen Verkaufsargumente, Produktversprechen, Testimonials oder Abschnitte.
Der GPT liefert dir damit keinen neuen Verkaufstext, sondern einen Bauplan für deinen vorhandenen Inhalt.
Übernimm anschließend nur die Vorschläge, die für deine Seite wirklich sinnvoll sind. Wenn dein Editor etwas anders löst oder dein vorhandenes Design bereits eine bessere Variante vorgibt, bleibt deine tatsächliche Seite der Maßstab.
Weißt du danach zwar, wie der Abschnitt aussehen soll, aber noch immer nicht, wie du ihn praktisch in deinem Editor aufbaust, kannst du kleiner weiterfragen:
Ich möchte in [Name meines Seitensystems] diesen Abschnitt umsetzen:
[Abschnitt beschreiben oder Text einfügen.]
Er soll aus [zum Beispiel Überschrift + Text + Produktbild + Button] bestehen.
Erkläre mir Schritt für Schritt, welche normalen Elemente oder Blöcke ich dafür anlegen sollte und in welcher Reihenfolge ich sie einfüge.
Verändere meinen Inhalt nicht.
Wenn du die aktuelle genaue Menübezeichnung meines Systems nicht sicher kennst, sag mir, nach welcher Funktion ich suchen soll, statt einen Menüpunkt zu erfinden.
Dieses Vorgehen kannst du für jede kleine Stelle verwenden, an der du festhängst. Beschreibe dein System, den aktuellen Zustand und das konkrete Ergebnis, das du erreichen möchtest. Du musst nicht erst die Fachbegriffe deines Pagebuilders lernen, um dir Hilfe holen zu können.
Gib einem GPT dabei keine Passwörter, Zugangstokens, API-Schlüssel oder andere Login-Daten. Bei Screenshots prüfst du vorher kurz, ob darauf unnötige Kundendaten, persönliche E-Mail-Adressen oder andere sensible Informationen sichtbar sind, und blendest sie gegebenenfalls aus.
Die normalen Elemente deines Pagebuilders reichen für die meisten Funnel-Seiten vollkommen aus. Dieser Weg ist meistens sogar angenehmer, weil du Texte, Bilder und Abstände später selbst verändern kannst, ohne wieder in einen Codeblock steigen zu müssen.
Falls dein System ausdrücklich ein Custom-HTML-, Code- oder vergleichbares Element anbietet und du einen klar abgegrenzten Bereich damit umsetzen möchtest, kann dir ein GPT auch dafür einen fertigen Block erstellen.
Arbeite dabei klein. Ein einzelner Angebotsbereich, eine Infobox oder ein anderer klar begrenzter Abschnitt lässt sich wesentlich leichter prüfen als eine komplette Verkaufsseite, die in einem einzigen KI-generierten Codeblock steckt.
Nutze beispielsweise:
Erstelle mir für diesen bereits bestätigten Seitenabschnitt einen eigenständigen HTML-/CSS-Block, den ich in ein dafür vorgesehenes Custom-HTML- beziehungsweise Code-Element meines Seitensystems einfügen kann.
MEIN SEITENSYSTEM:
[System]MEINE GESTALTUNG:
[Farben und relevante Designregeln]BESTÄTIGTER INHALT:
[Text einfügen.]Verändere oder erweitere meinen Inhalt nicht.
Der Block soll auf Desktop und Smartphone funktionieren. Verwende nur das, was für diesen abgegrenzten Layoutblock erforderlich ist, und keine extern geladenen Schriftarten oder Bibliotheken.
Der Code darf keine anderen Bereiche meiner Website verändern.
Gib mir anschließend den vollständigen Codeblock zurück.
Den erzeugten Code kopierst du ausschließlich in das dafür vorgesehene Code- beziehungsweise HTML-Element deiner unveröffentlichten Seite, speicherst und öffnest danach sofort die Vorschau.
Globale Theme-Dateien oder websiteweite Codebereiche lässt du in Ruhe, wenn du nicht genau weißt, welche Auswirkungen eine Änderung dort hätte. Für diese Lektion reicht vollkommen, was du kontrolliert innerhalb eines vorgesehenen Seitenelements einsetzen kannst.
Falls der Block nicht richtig aussieht, musst du den Code nicht auf Verdacht selbst auseinandernehmen. Mach einen Screenshot und gib dem GPT den vorhandenen Code zusammen mit dem konkreten Problem:
Dieser Codeblock funktioniert grundsätzlich, aber in meiner [Desktop-/Smartphone-Ansicht] stimmt dieser Bereich noch nicht.
PROBLEM:
[zum Beispiel Button zu breit / Abstände zu groß / Text läuft aus dem Bereich]BESTEHENDER CODE:
[Code einfügen.]Korrigiere ausschließlich dieses Darstellungsproblem. Verändere meinen Inhalt nicht und ändere keine anderen Funktionen des Blocks.
Gib mir danach den vollständigen korrigierten Block zurück, damit ich die bestehende Version komplett ersetzen kann.
Der Codeweg bleibt eine freiwillige Möglichkeit. Eine Seite ist nicht hochwertiger, nur weil irgendwo HTML beteiligt war.
Sobald eine Seite grob fertig ist, öffnest du die Vorschau und schaust sie zunächst selbst von oben nach unten an. Beim Scrollen sollte erkennbar bleiben, welche Inhalte zusammengehören, wo ein neuer Abschnitt beginnt und welche Handlung als Nächstes vorgesehen ist.
Wenn etwas merkwürdig wirkt, du aber nicht genau benennen kannst, woran es liegt, kannst du auch dafür einen Screenshot an einen GPT geben:
Prüfe ausschließlich das sichtbare Layout dieser Seite. Inhalt, Seitenlogik und Texte wurden bereits bestätigt.
AUFGABE DER SEITE:
[kurz beschreiben]SCREENSHOT:
[hochladen]Prüfe die visuelle Hierarchie, Lesbarkeit, Abstände, Sichtbarkeit der CTAs und das Verhältnis von Text, Bildern und freien Flächen.
Zeige mir zuerst nur Änderungen, die für Klarheit und Benutzbarkeit wirklich relevant sind.
Schreibe meine Texte nicht um, füge keine neuen Abschnitte hinzu und entwickle keine neue Verkaufslogik.
Danach prüfst du jede Seite mindestens einmal in der Desktop- und in der mobilen Ansicht. Eine Gestaltung, die am großen Bildschirm vollkommen vernünftig aussieht, kann auf dem Smartphone erstaunlich kreative Entscheidungen treffen.
Kontrolliere, ob Überschriften vollständig lesbar bleiben, Absätze angenehm zu erfassen sind, Bilder sinnvoll skaliert werden und Buttons deutlich sichtbar und gut bedienbar bleiben. Bei mehrspaltigen Bereichen achtest du besonders darauf, in welcher Reihenfolge die Elemente mobil untereinander gesetzt werden. Ein Produktbild, das plötzlich zwischen einer Überschrift und dem dazugehörigen Absatz landet, ist technisch vielleicht korrekt gestapelt und inhaltlich trotzdem etwas eigenwillig.
Falls du die passende Einstellung nicht findest, kannst du wiederum sehr konkret fragen:
Ich arbeite mit [Seitensystem]. In meiner mobilen Ansicht passiert Folgendes:
[Problem beschreiben und Screenshot hochladen.]
Erkläre mir Schritt für Schritt, nach welcher Einstellung oder Funktion ich in meinem Editor suchen sollte, um dieses Problem zu beheben.
Wenn du die aktuelle genaue Menübezeichnung meines Systems nicht sicher kennst, sag mir, wonach ich suchen soll, statt einen Menüpunkt zu erfinden.
Prüfe nach einer Änderung wieder Desktop und Smartphone. Die mobile Version soll besser werden, ohne dass die Desktop-Seite dafür heimlich auseinanderfällt.
Der Textstatus deiner Seitentexte bleibt:
bereit zum Einbauen
Dieser Status beschreibt den Inhalt und wird durch 4.6 nicht in etwas Neues umbenannt.
Damit du trotzdem erkennst, welche Texte inzwischen als reale Seitenentwürfe umgesetzt wurden, ergänzt du in:
Seiten → Seiten- und Textübersicht
bei jeder tatsächlich gebauten Seite beziehungsweise jedem bereits eingebauten Seitenbereich:
Seitenort / Entwurf: [Link oder eindeutiger Ort im System]
Einbaustand: als Entwurf eingebaut
Desktop geprüft: ja
Smartphone geprüft: ja
Noch technisch zu verbinden: […]
Deine in 4.5 angelegte Sammlung Offen für den Einbau verwendest du weiter. Du legst kein zweites Dokument an, das dieselben offenen Punkte nur unter einer anderen Überschrift sammelt. Durch den tatsächlichen Seitenbau kannst du die bestehenden Einträge jetzt lediglich konkreter machen.
Aus:
Kaufbutton noch verbinden
kann zum Beispiel werden:
Seite: Verkaufsseite Wochenpaket
Element: Button „Wochenpaket kaufen“
Noch zu verbinden: tatsächlicher Checkout
Bestätigtes Ziel: Zahlungsseite des Wochenpakets
Oder:
Seite: Freebie-Seite
Element: vorgesehener Formularbereich
Noch zu verbinden: tatsächliches Anmeldeformular
Bestätigter nächster Schritt: Anmeldung → vorgesehener Bestätigungsschritt
Damit weißt du bei der späteren technischen Umsetzung nicht nur, dass irgendwo noch etwas verbunden werden muss, sondern welches sichtbare Element mit welchem bereits bestätigten Ziel zusammengehört.
Checkout-Texte und andere systemgebundene Texte, die noch nicht in ihrem tatsächlichen Zielsystem eingebaut werden konnten, bleiben mit ihrem vorhandenen Textstatus bestehen und werden unter Offen für den Einbau entsprechend vermerkt. Du baust keine Ersatzseite, nur damit jedes Dokument am Ende irgendwo sichtbar herumliegt.
Öffne zum Abschluss alle gebauten Entwürfe noch einmal nacheinander. Diesmal prüfst du keine Übergänge erneut – dafür war 4.5 zuständig –, sondern ausschließlich den sichtbaren Einbau.
Ist der vollständige bestätigte Text angekommen oder fehlt beim Kopieren versehentlich ein Abschnitt? Stehen Überschriften, Bilder, Fließtext und Buttons an den vorgesehenen Stellen? Wirkt ein wichtiger CTA optisch so unscheinbar, dass er fast verschwindet? Sind die verschiedenen Seiten erkennbar Teile desselben Businesses? Sind alle internen Platzhalter und Arbeitsnotizen eindeutig auffindbar, damit später keiner davon versehentlich veröffentlicht wird?
Prüfe außerdem, ob du beim Gestalten unabsichtlich Inhalte verändert hast. Nach dem Einbau muss die Seite weiterhin dasselbe Produkt, denselben Lieferumfang, dieselben Voraussetzungen und dieselbe Handlung beschreiben wie der zuvor bestätigte Text.
Falls ein Bereich gestalterisch nicht funktioniert, löst du zuerst das Layoutproblem – beispielsweise über Textbreite, Abstand, Bildposition, Reihenfolge oder Abschnittsaufteilung. Du baust nicht automatisch die Verkaufslogik um, nur weil sie gerade nicht elegant in eine Box passt.
Dein Seitensystem ist jetzt verbindlich geklärt und einsatzbereit. Alle sichtbaren Seiten, die dein bestätigter Funnel in Modul 4 tatsächlich braucht, existieren als unveröffentlichte Entwürfe in diesem System. Textbausteine, die erst innerhalb eines Formular-, Checkout- oder anderen technischen Systems ihren tatsächlichen Platz bekommen, liegen weiterhin vorbereitet vor und wurden nicht künstlich in eigene Webseiten verwandelt.
Die in 4.5 freigegebenen Texte wurden vollständig übertragen und während des Layoutens nicht erneut inhaltlich entwickelt. Deine Seiten verwenden eine nachvollziehbare Gestaltung, die zu deinem bestehenden Business passt, wichtige Handlungen sind sichtbar und jede gebaute Seite wurde auf Desktop und Smartphone kontrolliert.
In Seiten → Seiten- und Textübersicht ist festgehalten, wo die jeweiligen Entwürfe beziehungsweise bereits eingebauten Bereiche liegen. Deine bestehende Sammlung Offen für den Einbau ist inzwischen konkret genug, dass du später weißt, welches sichtbare Element mit welchem bestätigten Ziel verbunden werden muss und welche systemgebundenen Texte noch ihren tatsächlichen Platz bekommen.
Falls du beim Layout oder bei der Bedienung deines Editors festhängst, weißt du außerdem, wie du dir gezielt KI-Unterstützung holst: Du gibst dem GPT dein tatsächliches System, den bestätigten Inhalt und das konkrete Problem und lässt dir genau diesen Arbeitsschritt erklären, statt deine komplette Seite oder deinen Funnel noch einmal neu entwickeln zu lassen.
Damit ist Modul 4 abgeschlossen. Aus deinen fertigen Produkten und geprüften Texten sind die sichtbaren Seiten deines Funnels geworden. Inhalt und Layout stehen; Formulare, Zahlungen, Auslieferung und andere technische Verbindungen bleiben bewusst für die spätere Umsetzung offen.
Im nächsten Modul kommen die E-Mails hinzu, die zwischen einigen dieser Stationen noch fehlen.
Weiter mit Modul 5 · Deine E-Mails und Listenführung.
Mit hilfreichen E-Mails zum passenden nächsten Schritt
Deine Produkte sind fertig. Deine Seiten sind geschrieben, geprüft und als Entwürfe in deinem Seitensystem aufgebaut. Der Kundenweg steht, und in Seiten → Seiten- und Textübersicht ist außerdem festgehalten, welche Übergänge bereits inhaltlich geprüft werden konnten und welche Verbindungen noch offen sind, weil dafür bisher die E-Mails oder die technische Umsetzung fehlen.
Damit kommst du jetzt in Modul 5.
Der bisher geplante Kundenweg besteht vor allem aus den sichtbaren Stationen: Deine Kundin landet auf einer Seite, meldet sich später an oder kauft, bekommt Zugriff auf etwas und sieht an bestimmten Stellen ein weiteres Angebot. Dazwischen gibt es allerdings Situationen, in denen keine Seite die Führung übernimmt. Nach einer Anmeldung wartet deine Kundin beispielsweise auf ihr Freebie. Nach einem Kauf muss sie wissen, wie sie an ihr Produkt kommt und womit sie beginnt. Und wenn dein Funnel nicht direkt auf der nächsten Seite weiterverkauft, braucht es eine andere Möglichkeit, Wissen, Orientierung und passende Angebote sinnvoll weiterzuführen.
Dafür sind die E-Mails da.
In diesem Modul baust du deshalb nicht einfach „eine Newsletter-Serie“. Du entwickelst die E-Mail-Ebene für genau den Kundenweg, den du bereits bestätigt hast.
Schau noch einmal auf deinen Funnelweg.
Bei einem Freebie-Einstieg kann eine Kundin beispielsweise über eine Freebie-Seite kommen, ihre Anmeldung abschließen, ihr Freebie erhalten, anschließend hilfreiche Inhalte bekommen und irgendwann auf das passende Kaufangebot treffen.
Bei einem direkten Miniprodukt-Einstieg beginnt ihr Weg anders. Sie kauft zuerst, bekommt ihr Produkt und braucht danach keine Einführungsserie, die so tut, als hätte sie gerade erst ein kostenloses PDF heruntergeladen. Dafür können Nutzungshinweise, hilfreiche Folgeinhalte und später ein sinnvoller nächster Produktschritt relevant werden.
Beide Wege brauchen also E-Mails. Sie brauchen aber nicht automatisch dieselben E-Mails.
Deshalb legen wir in diesem Modul keine pauschale Anzahl fest. Es gibt keine Regel, nach der jeder Funnel fünf, sieben oder zwölf Nachrichten braucht, damit er sich offiziell Funnel nennen darf. Wir schauen stattdessen auf den tatsächlichen Kundenweg und fragen bei jeder Stelle:
Was muss diese Kundin jetzt wissen, verstehen oder tun, damit ihr Weg sinnvoll weitergeht?
Erst daraus entsteht die E-Mail-Strecke.
Eine hilfreiche E-Mail-Serie besteht nicht daraus, ein paar nette Tipps zwischen Anmeldung und Verkaufslink zu verteilen.
Jede Mail übernimmt eine konkrete Aufgabe.
Eine E-Mail kann beispielsweise dafür sorgen, dass deine Kundin ihr Freebie tatsächlich benutzt, statt es in einem Downloadordner zwischen checkliste-final.pdf und checkliste-final-neu.pdf verschwinden zu lassen. Eine andere kann eine wichtige Erkenntnis vertiefen, einen typischen Denkfehler korrigieren oder erklären, warum das nächste Problem überhaupt entsteht. Eine weitere kann zeigen, wie dein Kaufangebot an dieser Stelle weiterhilft.
Nach einem Kauf verschiebt sich diese Aufgabe. Dann kann die E-Mail beispielsweise den Einstieg ins Produkt erleichtern, auf einen wichtigen ersten Schritt hinweisen oder die Kundin sinnvoll weiterbegleiten.
Die Frage lautet also nie nur:
Was soll ich ihr schreiben?
Sondern zuerst:
Welche Aufgabe muss diese Mail innerhalb ihres aktuellen Weges erfüllen?
Sobald ein Kauf möglich wird, entsteht eine wichtige Unterscheidung.
Eine Interessentin hat dein Produkt noch nicht gekauft.
Eine Käuferin hat es bereits.
Das klingt banal, ist für die spätere E-Mail-Logik aber entscheidend. Eine Käuferin sollte nicht weiter so behandelt werden, als wäre ihre Kaufentscheidung nie passiert.
Das bedeutet trotzdem nicht automatisch, dass sie nach einem Kauf aus sämtlichen weiteren E-Mails verschwindet.
Wenn noch hilfreiche Wissensinhalte vorgesehen sind, können diese auch für Käuferinnen weiterhin sinnvoll sein. Was sich verändert, ist der Kontext. Eine Nichtkäuferin kann an einer passenden Stelle zum Produkt weitergeführt werden. Eine Käuferin braucht dort keinen erneuten Verkauf desselben Produkts, sondern möglicherweise einen Nutzungshinweis, eine Vertiefung oder den nächsten bestätigten Schritt.
Diese Unterscheidung werden wir in Modul 5 bewusst mitplanen, damit die spätere Technik überhaupt weiß, welche Information sie bei welchem Kontakt berücksichtigen muss.
In:
Planung → Mein erster Funnel
steht bereits, welche Stationen deine Kundin durchläuft, welche Produkte vorkommen und wo ein Angebot direkt oder später weitergeführt wird.
Diese Entscheidungen werden in Modul 5 nicht neu geöffnet.
Wenn dein Funnel vorsieht, dass nach einem Freebie zunächst hilfreiche E-Mails folgen und das Kaufangebot später innerhalb dieser Kommunikation erscheint, entwickeln wir genau dafür die passende Strecke.
Wenn dein Kaufangebot bereits direkt auf der Auslieferungsseite erscheint, erfinden wir nicht zusätzlich drei Verkaufs-E-Mails, nur damit Modul 5 beschäftigter aussieht.
Wenn ein weiteres Angebot erst später sinnvoll wird, bekommt auch dieses seinen Platz dort, wo es im bestätigten Kundenweg vorgesehen ist.
Die E-Mail-Strecke übersetzt den bereits bestätigten Weg in Kommunikation. Sie baut keinen zweiten Funnel daneben.
In 4.5 konnten wir nur Übergänge vollständig prüfen, bei denen beide Seiten bereits existierten.
Eine Freebie-Seite und eine anschließende Bestätigungsseite konnten miteinander verglichen werden. Ein Kaufangebot und die dazugehörige Kaufübersicht ebenfalls.
Andere Übergänge mussten bewusst offenbleiben, weil eine E-Mail dazwischen noch gar nicht geschrieben war.
Diese offenen Punkte findest du in:
Seiten → Seiten- und Textübersicht → Offen für den Einbau
Modul 5 liefert jetzt die fehlende Kommunikationsschicht.
Wenn die benötigten E-Mails stehen, können auch die Übergänge geprüft werden, die bisher noch nicht vollständig sichtbar waren. Eine Kundin soll später nicht auf einer Seite etwas anderes erwarten als in der ersten Mail danach, und eine E-Mail soll sie nicht auf eine Handlung vorbereiten, die auf der Zielseite plötzlich ganz anders aussieht.
Wir schließen also keinen neuen Kundenweg auf. Wir vervollständigen den vorhandenen.
Für diesen Teil des Funnels arbeitest du mit Lotte.
Lotte entwickelt aus deinem bestätigten Einstieg, dem bisherigen Kundenweg, den relevanten Produktständen und den bereits vorhandenen Seiten die notwendige E-Mail-Dramaturgie. Sie hilft dir zuerst zu klären, welche E-Mails überhaupt gebraucht werden und welche Aufgabe jede davon übernimmt. Anschließend schreibt sie mit dir die vollständigen E-Mails und hält fest, welche Versand- und Verzweigungslogik später technisch umgesetzt werden muss.
Lotte entscheidet dabei nicht neu, welche Produkte du verkaufst, verändert nicht deine Angebotsarchitektur und richtet auch keinen Newsletteranbieter, keine Automation und keine Verbindung zu deinem Checkout ein.
Ihre Aufgabe endet dort, wo die technische Umsetzung beginnt.
Das ist dieselbe Arbeitsteilung, die du aus den bisherigen Modulen kennst: Erst wird fachlich und kommunikativ festgelegt, was passieren soll. Danach bauen wir die Technik so, dass sie diesen bestätigten Weg tatsächlich ausführt.
In 1.2 hast du unter:
Technik und Tests → Meine Werkzeuge
festgehalten, ob bereits ein Newsletteranbieter vorhanden ist, ob dein Zugang funktioniert und welche benötigten Funktionen du schon bestätigen konntest.
Falls dort noch offen steht, musst du diese Entscheidung in 5.0 noch nicht innerhalb von fünf Minuten lösen.
Diese Lektion dient der Orientierung für das gesamte Modul. Wir beginnen hier noch nicht mit einer systemabhängigen Einrichtung.
Sobald innerhalb von Modul 5 feststeht, welche Funktionen dein bestätigter E-Mail-Weg tatsächlich braucht und du dafür mit dem realen System arbeiten musst, kommt der verbindliche Werkzeug-Checkpoint: Dann verwendest du entweder dein vorhandenes funktionierendes System oder wählst ein fehlendes aus, richtest den Zugang ein und prüfst mit einem kleinen Test, ob du damit die Funktionen umsetzen kannst, die dein Funnel tatsächlich braucht.
Wir suchen also auch hier kein Tool auf Vorrat aus.
Wir wählen eines, sobald der konkrete Job feststeht.
Am Ende dieses Moduls sollst du nicht einfach einen Ordner voller E-Mail-Texte besitzen.
Du sollst für deinen bestätigten Funnel wissen:
Die vollständigen Texte liegen anschließend unter:
E-Mails
und der Arbeitsstand ist so eindeutig, dass Modul 6 daraus echte Automationen und Verbindungen bauen kann, ohne die Kommunikationslogik erst rückwärts aus den Betreffzeilen erraten zu müssen.
Wir richten noch keine Formulare ein.
Wir verbinden noch keinen Checkout mit deinem Newsletteranbieter.
Wir bauen noch keine Make-Automationen.
Wir testen noch keinen vollständigen Kauf- oder Anmeldeweg.
Und wir veröffentlichen keine halb eingerichtete Automation mit dem beruhigenden Gedanken, dass wir später schon herausfinden werden, warum die Testkundin plötzlich vier Begrüßungsmails bekommen hat.
Diese technische Ebene kommt in Modul 6.
Modul 5 liefert dafür den bestätigten Plan und die vollständigen E-Mail-Inhalte.
Du musst in dieser Lektion noch kein neues Dokument anlegen und keine neue Entscheidung treffen.
Prüfe lediglich, ob du die Arbeitsstände aus den bisherigen Modulen findest:
Planung → Mein erster Funnel
Seiten → Seiten- und Textübersicht
die tatsächlich verwendeten Seitentexte aus Modul 4
die fertigen Produkte, auf die sich deine E-Mails beziehen
und:
Technik und Tests → Meine Werkzeuge
Mehr brauchst du für den Einstieg nicht.
Damit ist die Frage von 5.0 beantwortet: Was bauen wir in Modul 5 eigentlich?
Du ergänzt deinen bisher sichtbaren Funnel um die E-Mail-Ebene, die Kundinnen zwischen Anmeldung, Nutzung, Kauf und dem nächsten sinnvollen Schritt begleitet. Dabei entsteht keine Standardserie, sondern genau die Kommunikation, die dein bereits bestätigter Kundenweg benötigt.
Weiter mit 5.1 · Plane deine E-Mail-Strecke und kläre, welche Mails dein Funnel wirklich braucht.
In 5.0 hast du geklärt, welche Aufgabe die E-Mail-Ebene in deinem Funnel übernimmt. Jetzt wird daraus ein konkreter Arbeitsplan.
Du startest dabei nicht mit Betreffzeilen, Begrüßungen oder der Frage, ob deine dritte Mail vielleicht an einem Dienstag um 9:17 Uhr verschickt werden sollte. Zuerst muss feststehen, welche E-Mails dein bestätigter Kundenweg überhaupt braucht, welche Aufgabe jede davon übernimmt und an welchen Stellen sich der Weg von Käuferinnen und Nichtkäuferinnen unterscheidet.
Am Ende dieser Lektion steht noch keine technisch eingerichtete Automation und auch noch nicht jede vollständige Mail. Es steht etwas, das davor gebraucht wird: eine bestätigte E-Mail-Dramaturgie, aus der sich später eindeutig ableiten lässt, welche Mail geschrieben, wann sie gebraucht und für wen ihr nächster Schritt angepasst werden muss.
Damit diese Planung nicht auf Vermutungen basiert, gehst du zuerst durch den tatsächlichen Kundenweg. Daraus leitest du ab, welche Kommunikations- und Technikfunktionen überhaupt gebraucht werden. Erst danach wird der Newsletteranbieter verbindlich geprüft.
Für die E-Mail-Planung brauchst du keine neue Funnelidee. Öffne:
Planung → Mein erster Funnel
und zusätzlich:
Seiten → Seiten- und Textübersicht
Nimm außerdem die fertigen Seiten zur Hand, die für diesen Funnel tatsächlich verwendet werden.
Schau den Kundenweg jetzt mit einer einzigen Frage an:
Wo endet für meine Kundin eine sichtbare Station – und was muss zwischen dort und dem nächsten sinnvollen Schritt kommunikativ passieren?
Bei einem Freebie-Einstieg kann der Weg beispielsweise so aussehen:
Freebie-Seite → Anmeldung beziehungsweise Bestätigung → Freebie-Auslieferung → hilfreiche E-Mail-Kommunikation → Kaufangebot → Kauf → Produktauslieferung → weitere sinnvolle Begleitung
Bei einem direkten Miniprodukt-Einstieg kann er dagegen eher so beginnen:
Verkaufsseite → Kauf → Produktauslieferung → Nutzung beziehungsweise hilfreiche Begleitung → gegebenenfalls nächster bestätigter Produktschritt
Diese Beispiele sind kein neuer Plan für deinen Funnel. Du verwendest ausschließlich die Stationen, die in deinem eigenen bestätigten Kundenweg tatsächlich vorkommen.
Bevor du einen Newsletteranbieter auswählst oder bestätigst, prüfst du, welche Funktionen aus deinem Kundenweg überhaupt entstehen.
Frag dich entlang des Weges:
Du legst an dieser Stelle noch nicht fest, ob dein Anbieter dafür später mit Listen, Tags, Feldern oder einer anderen Systemlogik arbeitet. Du hältst nur fest, welcher Job technisch möglich sein muss.
Damit hast du die Grundlage, auf der du deinen Newsletteranbieter sinnvoll prüfen kannst.
Öffne:
Technik und Tests → Meine Werkzeuge
und schau auf den Bereich Newsletter und E-Mails.
Hast du bereits einen Newsletteranbieter, dein Zugang funktioniert und das System kann die eben abgeleiteten Anforderungen deines Funnels grundsätzlich abbilden, bleibst du bei diesem System. Du musst nicht mitten im Funnelbau wechseln, weil irgendwo eine Feature-Tabelle mit dreiundvierzig grünen Häkchen sehr überzeugend aussieht.
Steht dein Newsletteranbieter dagegen noch auf offen, ist diese Entscheidung jetzt fällig.
Wähle nicht nach möglichst vielen Funktionen, sondern nach den Aufgaben, die aus deinem bestätigten Kundenweg tatsächlich entstehen.
Falls du für die Vorauswahl Unterstützung brauchst, kannst du eine KI verwenden:
Ich brauche jetzt einen Newsletteranbieter für einen bereits bestätigten Funnel.
Entwickle keinen neuen Funnel und keine neue E-Mail-Strategie.
MEIN BESTÄTIGTER KUNDENWEG:
[relevanten Stand aus „Planung → Mein erster Funnel“ einfügen]
DIESE TECHNISCHEN ANFORDERUNGEN HABE ICH AUS DEM KUNDENWEG ABGELEITET:
[Anforderungen einfügen]
BEREITS BEKANNTE ANFORDERUNGEN:
[falls vorhanden aus „Technik und Tests → Meine Werkzeuge“ einfügen]
Prüfe zuerst ausschließlich, welche Funktionen mein Newsletteranbieter für diesen bestätigten Funnel tatsächlich können muss.
Trenne:
– zwingend notwendig,
– möglicherweise später relevant,
– für diesen Funnel nicht erforderlich.
Wenn du konkrete Anbieter vergleichst, behandle Funktionen und Preise als aktuell zu überprüfende Informationen und nenne mir, was ich vor einer Entscheidung beim jeweiligen Anbieter selbst bestätigen sollte.
Empfiehl mir keine zusätzlichen Funnelstufen, E-Mail-Arten oder Automationen, die nicht aus meinem bestätigten Kundenweg entstehen.
Hast du dich entschieden, richtest du deinen Zugang ein und machst einen kleinen Funktionstest. Du brauchst noch keine fertige Automation.
Prüfe lediglich, ob du dich einloggen kannst, ob du den Bereich für Kontakte beziehungsweise Kontaktzuordnung findest, ob du eine Test- oder Entwurfs-Mail anlegen kannst und ob die für deinen Funnel benötigte Automations- oder Sequenzfunktion grundsätzlich verfügbar ist.
Falls dein bestätigter Weg bestimmte Kontaktmerkmale oder Zustände unterscheiden muss, prüfst du zusätzlich, ob dein System dafür grundsätzlich eine passende Möglichkeit bietet.
Halte danach unter:
Technik und Tests → Meine Werkzeuge → Newsletter und E-Mails
fest:
Mein Anbieter: […]
Zugang funktioniert: ja
Für meinen bestätigten Funnel grundsätzlich geeignet: ja
Geprüfte benötigte Funktionen: […]
Noch technisch zu klären: […]
Damit ist der Newsletteranbieter ab jetzt kein offener Platzhalter mehr. Die konkrete Einrichtung folgt später.
Der häufigste Fehler an dieser Stelle wäre, jetzt zu sagen:
„Dann brauche ich fünf E-Mails.“
Woher wissen wir das?
Vielleicht braucht dein Weg drei. Vielleicht sechs. Vielleicht gibt es nach dem Freebie zwei notwendige Wissensschritte, bevor das Kaufangebot überhaupt sinnvoll verständlich wird. Vielleicht ist dein Miniprodukt so selbsterklärend, dass nach dem Kauf nur eine gute Orientierung und später eine weitere relevante Mail gebraucht werden.
Deshalb gehst du von den Aufgaben deiner Kundin aus.
Frag entlang des bestätigten Weges:
Erst wenn diese Aufgaben klar sind, wird daraus eine E-Mail-Folge.
Nehmen wir an, eine Interessentin startet mit einem Freebie und deine E-Mail-Strecke enthält anschließend drei hilfreiche Wissensmails. In Mail zwei kauft sie dein Produkt.
Damit muss nicht automatisch jede weitere Wissensmail verschwinden.
Wenn Mail drei einen hilfreichen Inhalt vermittelt, der auch nach dem Kauf relevant bleibt, kann die Käuferin diesen Inhalt weiterhin erhalten. Was sich verändert, ist der Anschluss.
Die Nichtkäuferin kann beispielsweise am Ende zum Kaufangebot geführt werden.
Die Käuferin bekommt an derselben Stelle keinen weiteren Kaufaufruf für das Produkt, das sie gerade gekauft hat. Dort kann stattdessen ein Nutzungshinweis, eine passende Vertiefung oder einfach ein sinnvoller Abschluss stehen.
Deshalb planst du deine Strecke zusätzlich mit der Frage:
Was passiert ab dem Moment, in dem diese Person kauft?
Dabei entsteht keine zweite komplett unabhängige E-Mail-Welt, solange dein bestätigter Kundenweg das nicht braucht. Du unterscheidest nur dort, wo sich durch den Kauf tatsächlich etwas ändert.
Öffne Lotte und gib ihr nicht einfach den Auftrag:
„Schreib mir eine E-Mail-Serie.“
Sie braucht deinen bestätigten Arbeitsstand.
Gib ihr:
Lotte kennt deine Modulnummern nicht. Schreib ihr deshalb nicht, dass ihr „jetzt in 5.1“ seid, sondern beschreibe die tatsächliche Aufgabe.
Ich habe einen bereits bestätigten Funnel und möchte jetzt die notwendige E-Mail-Strecke dafür planen.
Entwickle keinen neuen Funnel, keine neuen Produkte und keine zusätzlichen Angebotsstufen.
Arbeite ausschließlich mit meinem bestätigten Kundenweg und den vorhandenen Produkten und Seiten.
BESTÄTIGTER KUNDENWEG:
[relevanten Stand einfügen]
RELEVANTE SEITENTEXTE UND BEREITS VORHANDENE ÜBERGÄNGE:
[einfügen oder hochladen]
RELEVANTE PRODUKTSTÄNDE:
[einfügen]
BESONDERHEITEN FÜR DIE E-MAIL-KOMMUNIKATION:
[einfügen oder „keine festgehalten“]
OFFENE ÜBERGÄNGE, DIE DURCH E-MAILS ERGÄNZT WERDEN MÜSSEN:
[einfügen]
MEIN NEWSLETTERANBIETER UND BEREITS BESTÄTIGTE MÖGLICHKEITEN:
[einfügen]
Plane zuerst nur die notwendige E-Mail-Dramaturgie. Schreibe noch keine vollständigen Mails.
Leite aus dem vorhandenen Kundenweg ab:
– welche E-Mails wirklich benötigt werden,
– welche konkrete Aufgabe jede Mail innerhalb dieses Kundenwegs erfüllt,
– was die Empfängerin nach jeder Mail wissen, verstehen oder tun soll,
– welche vorhandene Seite, welches Produkt oder welcher nächste Schritt gegebenenfalls aus der Mail heraus angesteuert wird,
– ab welcher Stelle ein Kaufstatus relevant wird,
– welche Inhalte Käuferinnen und Nichtkäuferinnen weiterhin gemeinsam erhalten können,
– wo sich ihr nächster Schritt unterscheiden muss.
Lege keine pauschale Anzahl von E-Mails fest.
Beende hilfreiche Wissensmails nicht automatisch nach einem Kauf, wenn ihr Inhalt für Käuferinnen weiterhin relevant ist. Entferne beziehungsweise ersetze nach dem Kauf nur Kaufaufforderungen für das bereits gekaufte Produkt und alle anderen Bestandteile, die durch den Kauf sachlich überholt sind.
Wenn mein bestätigter Kundenweg eine Information nicht enthält, die du für die Dramaturgie zwingend brauchst, markiere genau diese Lücke und frage mich danach. Erfinde die fehlende Entscheidung nicht.
Zeige mir zuerst die vollständige Dramaturgie als Arbeitsplan. Ich bestätige sie, bevor wir einzelne E-Mails ausformulieren.
Lotte soll dir jetzt also noch keine hübsche Begrüßungsmail schreiben, während völlig ungeklärt ist, was vier Nachrichten später passieren soll.
Erst kommt der Weg.
Wenn Lotte dir die Dramaturgie vorlegt, prüfst du jede Mail einzeln.
Für jede geplante Nachricht muss eine klare Antwort auf diese Fragen möglich sein:
Wenn eine Mail keinen klaren Job hat, gehört sie nicht automatisch in die Strecke.
Wenn zwei Mails denselben Job erledigen, prüfst du, ob wirklich beide gebraucht werden.
Wenn eine Mail plötzlich ein neues Problem, ein neues Angebot oder eine neue Funnelstufe voraussetzt, die im bestätigten Kundenweg gar nicht existiert, korrigierst du den Plan. Du öffnest damit keinen neuen Funnel.
Sobald die Dramaturgie stimmt, legst du unter:
E-Mails
ein Dokument mit dem Namen:
Meine E-Mail-Strecke
an.
Dort hältst du zuerst den Einstieg fest:
Einstieg in diese Strecke: […]
Zugehöriger Funnel: […]
Erstes relevantes Produkt beziehungsweise Angebot: […]
Newsletteranbieter: […]
Danach dokumentierst du jede geplante Mail nach demselben Muster:
Arbeitstitel: […]
Auslöser / Position im Kundenweg: […]
Aufgabe dieser Mail: […]
Was die Empfängerin danach wissen, verstehen oder tun soll: […]
Relevanter Inhalt: […]
CTA beziehungsweise nächster Schritt: […]
Zielseite / Zielhandlung: […]
Kaufstatus relevant: [ja / nein]
Wenn noch nicht gekauft: […]
Wenn bereits gekauft: […]
Technisch später zu berücksichtigen: […]
Falls eine Mail ausschließlich für Käuferinnen oder ausschließlich für Nichtkäuferinnen gedacht ist, hältst du das dort ausdrücklich fest.
Du baust in dieser Übersicht noch keine technische Automation. Der letzte Punkt beschreibt nur eindeutig, was die spätere technische Umsetzung wissen muss.
Lies jetzt nicht nur jede Mail einzeln, sondern den gesamten geplanten Weg.
Markiere dabei auch die offenen Übergänge aus Modul 4, die durch deine neue E-Mail-Planung jetzt erstmals vollständig sichtbar werden.
Die Texte dieser Übergänge prüfst du, sobald die entsprechenden Mails tatsächlich geschrieben sind. Heute muss vor allem feststehen, welche Mail diese Lücke schließt und welche Erwartung sie transportieren soll.
Du richtest die Strecke noch nicht technisch ein.
Du baust noch keine Automation.
Du verbindest den Newsletteranbieter noch nicht mit deinem Checkout.
Du legst noch keine endgültigen Wartezeiten fest, wenn sie für die inhaltliche Dramaturgie keine Rolle spielen und noch nicht begründet werden können.
Du erfindest keine Tags, Listen oder Felder nur deshalb, weil dein Anbieter sie anbietet.
Und du schreibst auch noch nicht alle Mails spontan aus, während der Ablauf noch wackelt.
Diese Lektion beantwortet zuerst die Frage:
Welche E-Mails braucht mein tatsächlicher Funnel – und welchen Job übernimmt jede davon?
Du kannst diese Lektion vollständig ohne Lotte bearbeiten und sollst am Ende mit demselben Arbeitsstand herauskommen.
Öffne dafür:
Planung → Mein erster Funnel
Seiten → Seiten- und Textübersicht
die relevanten fertigen Seitentexte
die fertigen Produktstände
und:
Technik und Tests → Meine Werkzeuge
Schau Station für Station darauf, wo eine sichtbare Seite endet und was kommunikativ passieren muss, bevor die Kundin sinnvoll beim nächsten Schritt ankommt.
Schreib bei jeder Lücke auf:
Was hat die Kundin gerade erlebt oder erhalten?
Was muss sie als Nächstes wissen, verstehen oder tun?
Braucht sie dafür überhaupt eine E-Mail?
Welchen einen Job würde diese Mail übernehmen?
Wohin führt sie anschließend?
Halte fest, ob dein Funnel beispielsweise einen automatischen Start nach Anmeldung oder Kauf, einen berücksichtigten Kaufstatus, unterschiedliche nächste Schritte für Käuferinnen und Nichtkäuferinnen oder bestimmte Kontaktmerkmale braucht.
Entscheide noch nicht, mit welchem Tag, welcher Liste oder welchem Feld das später umgesetzt wird. Halte nur fest, was dein System können muss.
Ist ein geeignetes System vorhanden und dein Zugang funktioniert, verwendest du es weiter.
Steht dieser Punkt noch auf offen, wählst du jetzt anhand der eben abgeleiteten Anforderungen einen Anbieter, richtest den Zugang ein und führst den kleinen Funktionstest durch.
Halte den bestätigten Stand anschließend unter:
Technik und Tests → Meine Werkzeuge → Newsletter und E-Mails
fest.
Lege keine feste Anzahl fest, bevor du die Aufgaben bestimmt hast.
Sobald in deinem Weg ein Kauf möglich ist, ergänzt du bei jeder betroffenen Mail:
Was bleibt nach einem Kauf weiterhin relevant?
Welche Kaufaufforderung für dieses Produkt muss entfallen oder ersetzt werden?
Braucht die Käuferin an derselben Stelle stattdessen einen Nutzungshinweis oder einen anderen bestätigten nächsten Schritt?
Lege unter:
E-Mails → Meine E-Mail-Strecke
denselben Arbeitsplan an wie im Hauptweg.
Für jede Mail hältst du fest:
Arbeitstitel
Auslöser / Position im Kundenweg
Aufgabe dieser Mail
Ergebnis für die Empfängerin
Relevanter Inhalt
CTA beziehungsweise nächster Schritt
Zielseite / Zielhandlung
Kaufstatus relevant
Wenn noch nicht gekauft
Wenn bereits gekauft
Technisch später zu berücksichtigen
Lies jetzt nicht nur die einzelnen Mailkarten, sondern gehe vom Einstieg bis zum letzten vorgesehenen Schritt durch die gesamte Strecke.
Prüfe dabei:
Wenn du diese Fragen beantworten kannst und dein Plan keine inhaltlichen Sprünge enthält, ist deine Dramaturgie belastbar genug für die Ausarbeitung der tatsächlichen Mails.
Du hast dann ohne Lotte nicht nur eine Liste möglicher Nachrichten erstellt, sondern denselben bestätigten Arbeitsstand wie im Hauptweg: einen nachvollziehbaren E-Mail-Weg, der an deinem bestehenden Funnel anschließt und technisch später eindeutig umgesetzt werden kann.
Dein Newsletteranbieter ist jetzt bestätigt und grundsätzlich einsatzbereit.
Unter:
E-Mails → Meine E-Mail-Strecke
liegt ein vollständiger Plan für die E-Mail-Ebene deines ersten Funnels.
Für jede benötigte Mail steht fest:
Die relevanten offenen Übergänge aus Modul 4 sind der passenden Mail beziehungsweise dem passenden späteren Technikschritt zugeordnet.
Die vollständigen Mailtexte fehlen noch bewusst.
Du bist mit der Frage in diese Lektion gekommen:
Welche E-Mails braucht mein Funnel wirklich?
Diese Frage ist jetzt beantwortet.
Als Nächstes wird aus diesem Plan die tatsächliche Kommunikation, die deine Kundin später liest.
Weiter mit 5.2 · Schreibe deine E-Mails und führe deine Kundin durch den bestätigten Weg.
In 5.1 hast du noch keine E-Mail-Serie geschrieben, sondern zuerst dafür gesorgt, dass jede geplante Nachricht einen nachvollziehbaren Job bekommt. Unter:
E-Mails → Meine E-Mail-Strecke
steht jetzt, welche Mails dein Funnel tatsächlich braucht, an welcher Stelle sie eingesetzt werden, was die Empfängerin danach wissen oder tun soll, wohin ein möglicher CTA führt und an welchen Stellen sich der Weg von Käuferinnen und Nichtkäuferinnen unterscheidet.
Jetzt werden daraus die tatsächlichen E-Mails.
Dabei entsteht nicht einfach eine Ansammlung einzelner guter Texte. Eine Mail kann für sich hervorragend klingen und trotzdem innerhalb einer Strecke völlig falsch sitzen, wenn sie etwas wiederholt, das die Empfängerin längst weiß, zu früh verkauft, einen notwendigen Zwischenschritt überspringt oder nach einem Kauf so tut, als wäre noch nichts passiert.
Du schreibst deshalb jede Mail aus ihrem Platz im bestätigten Kundenweg heraus. Gleichzeitig prüfst du, ob sie sauber aus der vorherigen Situation kommt und die nächste vorbereitet.
Am Ende dieser Lektion liegt die vollständige Textfassung deiner E-Mail-Strecke vor. Versandlogik, technische Verbindungen und Automationen werden weiterhin noch nicht eingerichtet.
Öffne:
E-Mails → Meine E-Mail-Strecke
und beginne mit der ersten geplanten Mail.
Bevor du einen Betreff formulierst, lies noch einmal ihren Arbeitsauftrag:
Warum existiert diese Mail?
Was hat die Empfängerin unmittelbar vorher erlebt?
Was soll sie nach dieser Mail verstehen, wissen oder tun?
Wohin geht ihr Weg danach?
Das ist die Grundlage des Textes.
Eine Mail nach einem Freebie beginnt nicht irgendwo bei deinem allgemeinen Fachthema, sondern bei der Situation einer Frau, die dein Freebie gerade angefordert oder erhalten hat. Eine Mail nach einem Kauf spricht mit jemandem, die bereits entschieden und bezahlt hat. Eine spätere Wissensmail darf auf Gedanken aufbauen, die in den vorherigen Mails tatsächlich vorkamen, statt einen Zusammenhang zu behaupten, den nur du im Hintergrund kennst.
Damit bekommt jede Mail einen Anfangspunkt und einen Zielpunkt.
Dazwischen liegt der Text.
E-Mails müssen nicht nach einer bestimmten Länge aussehen.
Eine kurze Nutzungsorientierung nach einem Kauf kann mit wenigen klaren Absätzen auskommen. Eine Wissensmail, die einen entscheidenden Zusammenhang erklärt und auf ein Kaufangebot vorbereitet, kann mehr Raum brauchen.
Prüfe beim Schreiben deshalb immer wieder:
Braucht die Empfängerin diesen Gedanken, damit diese Mail ihren Job erledigt?
Wenn ja, gehört er hinein.
Wenn er lediglich interessant ist und genauso gut in fünf andere Mails passen würde, braucht er wahrscheinlich einen anderen Platz.
So bleibt deine Strecke gehaltvoll, ohne dass jede Nachricht gleichzeitig Newsletter, Blogartikel, Verkaufsseite und kleines philosophisches Vermächtnis sein möchte.
Die ersten Sätze einer Mail brauchen keinen künstlichen Aufhänger. Sie müssen die Empfängerin dort abholen, wo sie gerade tatsächlich steht.
Nach einem Freebie kann das die erste Anwendung sein.
Nach einer vorherigen Wissensmail kann ein Gedanke aufgegriffen werden, den sie bereits kennt.
Nach einem Kauf kann die Mail direkt beim Produkt, dem ersten Schritt oder einer typischen Frage einsetzen.
Ein Einstieg wie:
„Gestern habe ich dir gezeigt, warum …“
funktioniert nur, wenn die Empfängerin diese Information in der vorherigen Mail tatsächlich bekommen hat und der zeitliche Bezug in deiner späteren Versandlogik stimmt.
Ein Satz wie:
„Jetzt weißt du bereits, dass …“
setzt voraus, dass diese Erkenntnis im bisherigen Weg tatsächlich vermittelt wurde.
Solche Kleinigkeiten machen später den Unterschied zwischen einer Strecke, die sich geführt anfühlt, und einer Serie von Nachrichten, die zufällig dieselbe Absenderin haben.
Eine hilfreiche Wissensmail braucht mehr als einen Tipp.
Sie sollte der Empfängerin helfen, einen relevanten Zusammenhang besser zu verstehen, einen Fehler zu erkennen, eine Entscheidung vorzubereiten oder einen konkreten nächsten Schritt leichter umzusetzen.
Ein bloßer Satz wie:
„Achte darauf, dass dein Angebot klar ist.“
hilft wenig.
Eine gute Mail würde erklären, woran die Empfängerin merkt, dass die Unklarheit tatsächlich aus dem Angebot kommt, welche Konsequenz das im nächsten Schritt hat und was sie konkret prüfen kann.
Damit entsteht nicht nur Content.
Es entsteht Fortschritt.
Wenn eine Mail zu deinem Produkt führt, muss der Übergang aus dem bisherigen Inhalt entstehen.
Die Empfängerin sollte verstehen können:
Warum wird mir dieses Produkt jetzt gezeigt?
Das Angebot erscheint nicht einfach, weil die Serie inzwischen bei Mail vier angekommen ist.
Vielleicht hat eine vorherige Mail gezeigt, warum eine bestimmte Aufgabe ohne System immer wieder von vorn beginnt. Dein Produkt kann anschließend genau den Teil übernehmen, den sie sonst jedes Mal selbst zusammensetzen müsste.
Vielleicht hat das Freebie bereits ein erstes Ergebnis geliefert, und die Mail macht sichtbar, was danach noch offenbleibt. Das Kaufangebot greift diesen nächsten Schritt auf.
Der Verkaufsübergang muss weder dramatisch noch besonders trickreich sein.
Er muss logisch sein.
In 5.1 hast du bereits festgelegt, an welchen Stellen ein Kaufstatus relevant wird. Jetzt entstehen dafür die tatsächlichen Textvarianten.
Hat eine Wissensmail auch nach dem Kauf einen eigenen Wert, kann ihr Hauptteil für Käuferinnen und Nichtkäuferinnen identisch bleiben. Was sich verändert, ist der Anschluss.
Für eine Nichtkäuferin kann dort stehen, warum das Kaufangebot zu ihrem nächsten Schritt passt und wohin sie dafür klickt.
Für eine Käuferin kann stattdessen ein Hinweis stehen, wie sie denselben Gedanken in ihrem bereits gekauften Produkt weiterverwendet.
Du brauchst also nicht zwangsläufig zwei vollständig verschiedene Mails. Du brauchst dort einen Unterschied, wo sich durch den Kauf die tatsächliche Situation verändert hat.
Halte diese Varianten in deiner Arbeitsfassung deutlich auseinander, damit später bei der technischen Umsetzung nicht geraten werden muss, welcher Absatz für wen gedacht war.
Wenn eine geplante Mail hauptsächlich das Kaufangebot erklärt und nach einem früheren Kauf dieses Produkts keinen eigenständigen Wert mehr hätte, muss sie für Käuferinnen möglicherweise gar nicht mehr verschickt werden.
Prüfe deshalb bei jeder Mail mit Kaufbezug:
Hat der Hauptinhalt für eine Käuferin weiterhin einen eigenen Nutzen?
Wenn ja, bleibt die Mail grundsätzlich bestehen und der passende Anschluss wird angepasst.
Wenn nein und der gesamte Zweck der Nachricht bereits erledigt ist, markierst du sie in deinem Arbeitsplan als:
Nach Kauf dieses Produkts nicht mehr senden.
Diese Entscheidung gehört zur Kommunikationslogik. Wie dein Newsletteranbieter sie später technisch umsetzt, klärst du in Modul 6.
Eine E-Mail kann Erfahrungen, Beispiele, Kundenergebnisse, Zahlen oder andere Belege enthalten, wenn sie real und für die Aussage relevant sind.
Fehlt ein solcher Beleg, wird er nicht erfunden.
Auch Lotte darf keine vermeintliche Kundengeschichte ergänzen, weil die Mail dadurch emotionaler wirken würde.
Wenn du eine Aussage fachlich erklären kannst, erklärst du sie.
Wenn du eine eigene tatsächliche Erfahrung hast, kannst du sie verwenden.
Wenn du einen realen Beleg besitzt, setzt du ihn dort ein, wo er etwas beweist.
Der Text muss nicht so tun, als gäbe es Beweismaterial, wenn keines vorhanden ist.
Bleib im selben Lotte-Chat aus 5.1. Dort kennt sie bereits die bestätigte Dramaturgie.
Die E-Mail-Dramaturgie ist bestätigt.
Arbeite ab jetzt ausschließlich mit diesem bestätigten Plan und den bereits gelieferten Funnel-, Produkt- und Seiteninformationen.
Verändere die Anzahl, Aufgabe, Reihenfolge oder Zielsetzung der geplanten Mails nicht eigenständig.
Schreibe jetzt die vollständigen E-Mails in der bestätigten Reihenfolge.
Arbeite immer nur an einer Mail gleichzeitig.
Zeige mir vor jeder Mail kurz:
Ausgangssituation der Empfängerin: […]
Aufgabe dieser Mail: […]
Nächster bestätigter Schritt: […]
Schreibe danach den vollständigen Text.
Jede Mail soll als eigenständige Nachricht funktionieren und gleichzeitig logisch aus der vorherigen Situation entstehen.
Verwende nur bestätigte Produktfakten, reale Belege und Informationen, die ich dir tatsächlich gegeben habe. Erfinde keine Kundengeschichten, Ergebnisse, Zahlen, Eigenschaften, Dringlichkeit oder persönliche Erfahrungen.
Wenn ein Kaufstatus für diese Mail relevant ist, schreibe die bestätigten Varianten eindeutig aus:
VERSION NICHT GEKAUFT: […]
VERSION BEREITS GEKAUFT: […]
Wenn die gesamte Mail nach dem Kauf des betreffenden Produkts nicht mehr sinnvoll ist, markiere stattdessen:
NACH KAUF DIESES PRODUKTS NICHT MEHR SENDEN.
Wenn eine Information fehlt, die du für diese konkrete Mail zwingend brauchst, frage mich nur nach dieser Information und schreibe nicht mit einer Annahme weiter.
Gib mir außerdem für jede fertige Mail:
Betreff: […]
Preheader: […]
Vollständiger Mailtext: […]
CTA / nächster Schritt: […]
Ziel des CTA: […]
Warte nach jeder Mail auf meine Bestätigung, bevor du die nächste schreibst.
Lies Lottes Text nicht nur mit der Frage:
Gefällt mir das?
Prüfe zuerst, ob die Mail ihre Aufgabe erfüllt.
Erst wenn die Mail fachlich, logisch und sprachlich stimmt, bestätigst du sie.
Danach geht ihr zur nächsten.
Lege unter:
E-Mails → Meine E-Mail-Strecke
für jede Mail die vollständige bestätigte Fassung ab.
Betreff: […]
Preheader: […]
Version für alle beziehungsweise Hauptversion
[Vollständiger Text]
CTA: […]
Ziel: […]
Falls Kaufstatus relevant
Nicht gekauft:
[…]
Bereits gekauft:
[…]
oder:
Nach Kauf dieses Produkts nicht mehr senden.
Technische Notiz aus der Planung:
[…]
Damit bleiben Planung und fertiger Text an derselben Stelle zusammen.
Sobald alle Mails geschrieben sind, liest du sie nicht mehr nur einzeln.
Beginne mit der Situation vor Mail 1 und arbeite die gesamte Strecke in der geplanten Reihenfolge durch.
Lies zuerst den Weg einer Nichtkäuferin. Beginne danach erneut und wechsle ab dem ersten möglichen Kaufpunkt konsequent in die Käuferinnen-Logik.
Wenn du dabei einen Fehler findest, korrigierst du die kleinste betroffene Stelle.
Die Dramaturgie aus 5.1 wird nur dann wieder geöffnet, wenn der Fehler tatsächlich aus der Planung kommt und nicht mit einer Textkorrektur lösbar ist.
Du kannst die gesamte Strecke ohne Lotte auf demselben Qualitätsniveau schreiben. Dafür brauchst du keinen Ersatzprompt, sondern einen klaren Schreibprozess, der verhindert, dass du während der dritten Mail plötzlich anfängst, deine Dramaturgie neu zu erfinden.
Öffne:
E-Mails → Meine E-Mail-Strecke
und arbeite die bestätigte Reihenfolge von oben nach unten ab.
Schreib dir oberhalb des Textes zunächst drei Sätze:
Die Empfängerin kommt gerade von: […]
Diese Mail muss dafür sorgen, dass: […]
Danach soll sie: […]
Diese drei Sätze bleiben während des Schreibens sichtbar. Wenn ein Absatz zu keinem davon beiträgt, prüfst du, ob er wirklich in diese Mail gehört.
Greife nur Wissen auf, das die Empfängerin in diesem Funnel bereits bekommen hat, und führe den Gedanken so weit, wie sie ihn für den nächsten Schritt braucht.
Erklärst du einen fachlichen Zusammenhang, übersetze ihn anschließend in die Anwendung: Was bedeutet das für sie? Woran erkennt sie die Situation bei sich? Was kann sie jetzt tun oder entscheiden?
Frag vor dem CTA:
Welcher Gedanke im bisherigen Text macht dieses Angebot jetzt zum logischen nächsten Schritt?
Kannst du diese Frage nicht beantworten, klebst du keinen Verkaufsabsatz darunter. Dann fehlt entweder eine gedankliche Brücke oder das Angebot sitzt laut Planung an der falschen Stelle.
Hat die Mail auch nach dem Kauf einen eigenständigen fachlichen Wert, bleibt der Hauptteil bestehen und du änderst nur den Teil, der sich durch den Kauf wirklich verändert.
Ist der gesamte Zweck der Mail der Verkauf eines bereits gekauften Produkts, markierst du:
Nach Kauf dieses Produkts nicht mehr senden.
Lies die Mail einmal laut. Dabei hörst du schneller, ob Sätze unnötig kompliziert sind, Übergänge fehlen oder du plötzlich in einen Ton gerutscht bist, den du niemals in einer echten Mail verwenden würdest.
Prüfe anschließend jede Behauptung:
Ist das eine bestätigte Produkteigenschaft?
Ist die fachliche Aussage korrekt?
Ist ein verwendetes Beispiel real oder eindeutig als hypothetisches Beispiel erkennbar?
Habe ich irgendwo eine Wirkung versprochen, die mein Material nicht belegt?
Erst danach formulierst du Betreff und Preheader.
Im ersten liest du die Strecke als Person, die das Kaufangebot zunächst nicht kauft.
Im zweiten beginnst du erneut und setzt an jedem möglichen Kaufpunkt gedanklich:
Ich kaufe hier.
Ab dort folgst du ausschließlich der Käuferinnen-Logik.
Am Ende müssen beide Wege verständlich sein, relevante Inhalte erhalten bleiben und jeder CTA zur tatsächlichen nächsten Station passen.
Damit hast du ohne Lotte nicht nur einzelne E-Mails geschrieben, sondern dieselbe vollständige Kommunikationsstrecke hergestellt wie im AI-gestützten Weg.
Alle in 5.1 bestätigten Mails liegen vollständig geschrieben und geprüft unter:
E-Mails → Meine E-Mail-Strecke
vor.
Betreff, Preheader, Text, CTA und Ziel sind vorhanden.
An relevanten Stellen ist eindeutig beschrieben, welcher Text für Nichtkäuferinnen und welcher für Käuferinnen gilt beziehungsweise welche Mail nach dem Kauf vollständig entfällt.
Die komplette Strecke wurde sowohl aus Sicht einer Nichtkäuferin als auch aus Sicht einer Käuferin gelesen.
Damit sind die E-Mail-Texte selbst fertig. Jetzt prüfst du die Übergänge zu den Seiten, die in Modul 4 noch offenbleiben mussten, und bereitest aus der bestätigten Kommunikationslogik die technische Übergabe für Modul 6 vor.
Weiter mit 5.3 · Prüfe deine E-Mail-Übergänge.
Deine E-Mail-Strecke steht jetzt vollständig.
Damit existieren erstmals auch die Textstellen, die in Modul 4 noch gefehlt haben. Dort konntest du Übergänge nur dann vollständig prüfen, wenn beide Seiten bereits vorhanden waren. Lag eine noch nicht geschriebene E-Mail dazwischen, musste dieser Punkt bewusst offenbleiben.
Diese Lücken schließt du jetzt. In dieser Lektion prüfst du ausschließlich, ob die inzwischen vollständigen Übergänge kommunikativ zusammenpassen. Die technische Übersetzung für Modul 6 folgt anschließend separat in 5.4.
Du richtest weiterhin keine Technik ein.
Öffne:
Seiten → Seiten- und Textübersicht → Offen für den Einbau
und:
E-Mails → Meine E-Mail-Strecke
Schau nach den Übergängen, die in 4.5 bewusst offenbleiben mussten, weil eine E-Mail oder E-Mail-Strecke dazwischen fehlte.
Je nach deinem bestätigten Funnel können das beispielsweise sein:
Du prüfst ausschließlich die Übergänge, die in deinem tatsächlichen Weg vorkommen.
Bei jedem Übergang stellst du zwei Seiten nebeneinander.
Was erwartet die Kundin unmittelbar davor?
und:
Was erlebt sie unmittelbar danach?
Wenn die Freebie-Auslieferung beispielsweise sagt:
„Morgen zeige ich dir, wie du …“
muss die entsprechende nächste Mail genau dieses Versprechen einlösen – und die spätere Versandlogik muss diesen zeitlichen Bezug überhaupt ermöglichen.
Wenn eine Mail schreibt:
„Hier findest du den nächsten Schritt.“
muss die Zielseite tatsächlich der nächste bestätigte Schritt sein.
Wenn eine Kaufbestätigung oder Auslieferungsseite bereits erklärt, wie die Kundin beginnt, sollte die erste Käuferinnen-Mail nicht so tun, als hätte sie diese Information noch nie bekommen, sondern sinnvoll daran anschließen.
Die Frage lautet nicht, ob beide Texte für sich gut geschrieben sind.
Die Frage lautet:
Passt das Versprechen vor dem Wechsel zu dem, was danach tatsächlich kommt?
Toni kennt nicht automatisch die Arbeit aus deinem Lotte-Chat. Gib ihr deshalb jeden Übergang einzeln.
Ich möchte einen konkreten Übergang in meinem bereits bestätigten Funnel prüfen.
Verändere weder meinen Funnel noch meine Produkte und führe keine vollständige Überarbeitung der Texte durch.
Prüfe ausschließlich diesen Übergang:
AUSGANGSTEXT:
[relevanter Abschnitt der Seite oder vorherigen Mail]
HANDLUNG / CTA / ERWARTUNG:
[einfügen]
NÄCHSTER TEXT:
[relevante vollständige Mail beziehungsweise relevanter Abschnitt]
BESTÄTIGTER ZWECK DIESES ÜBERGANGS:
[aus deinem Funnelplan beziehungsweise der E-Mail-Dramaturgie einfügen]
Prüfe:
– welche Erwartung der Ausgangstext erzeugt,
– ob der nächste Text diese Erwartung unmittelbar aufnimmt,
– ob sich Situation, Produkt, Ergebnis oder nächster Schritt widersprechen,
– ob eine für das Verständnis notwendige Information zwischen beiden Texten fehlt,
– ob der Übergang unnötig etwas wiederholt, das unmittelbar vorher bereits klar erklärt wurde.
Zeige mir zuerst:
Was bereits funktioniert: […]
Frühester konkreter Bruch, falls vorhanden: […]
Kleinste sinnvolle Korrektur: […]
Wenn kein Bruch vorhanden ist, sag das eindeutig und ändere nichts.
Arbeite einen Übergang nach dem anderen ab.
Ein funktionierender Übergang braucht keine kreative Überarbeitung, nur weil Toni gerade verfügbar ist.
Bei Stellen, an denen sich der Text nach einem Kauf verändert, prüfst du beide Wege.
Zum Beispiel:
Wissensmail → Verkaufsabschnitt → Kaufangebot für eine Nichtkäuferin.
und:
dieselbe Wissensmail → Käuferinnen-Abschluss für eine Käuferin.
Prüfe außerdem den tatsächlichen Moment nach dem Kauf:
Kauf beziehungsweise Auslieferung → erste nachfolgende Käuferinnen-Mail
Dabei muss die Kommunikation den Kauf wirklich anerkennen.
Eine Mail, die wenige Stunden nach dem Kauf mit:
„Falls du noch überlegst, ob das Produkt etwas für dich ist …“
beginnt, wäre ein ziemlich zuverlässiges Zeichen dafür, dass irgendwo ein falscher Weg weiterläuft.
Die technische Ursache reparierst du erst in Modul 6. Die kommunikative Logik muss jetzt bereits eindeutig sein.
Wenn Toni einen Widerspruch findet, entscheide zuerst, wo er tatsächlich entstanden ist.
Ist die E-Mail unklar, korrigierst du die E-Mail.
Verspricht die vorherige Seite etwas Falsches, korrigierst du diese Stelle.
Liegt der Widerspruch bereits im bestätigten Kundenweg oder in einem Produktfakt, überklebst du ihn nicht mit einem besseren Übergangssatz.
Die kleinste sinnvolle Reparatur bedeutet nicht:
Ändere immer den zweiten Text.
Sie bedeutet:
Ändere die früheste Stelle, an der die Logik tatsächlich kaputtgeht.
Danach prüfst du den Übergang noch einmal.
Sobald ein bislang offener Übergang vollständig geprüft ist, gehst du zurück zu:
Seiten → Seiten- und Textübersicht → Offen für den Einbau
und entfernst ihn dort nur dann als inhaltlich offenen Punkt, wenn die Textlogik jetzt tatsächlich geklärt ist.
Bleibt lediglich die technische Verbindung offen, formulierst du das entsprechend um.
Aus:
Freebie-Auslieferung → erste E-Mail noch prüfen
kann beispielsweise werden:
Freebie-Auslieferung → erste E-Mail: inhaltlich geprüft; technisch noch zu verbinden.
Damit trennst du sauber zwischen zwei Fragen:
Passt der Übergang?
und:
Ist er technisch bereits eingerichtet?
Der erste Punkt wird jetzt geschlossen. Der zweite gehört zu Modul 6.
Auch ohne Toni prüfst du dieselben Übergänge. Arbeite jeden offenen Punkt einzeln ab, vergleiche Erwartung und tatsächlichen Anschluss und ändere nur die früheste Stelle, an der die Logik wirklich bricht.
Öffne:
Seiten → Seiten- und Textübersicht → Offen für den Einbau
und markiere alle Punkte, bei denen inzwischen beide Textseiten vorhanden sind.
Kopiere für jeden Übergang direkt untereinander:
LETZTER RELEVANTER SATZ ODER ABSCHNITT VOR DEM WECHSEL
[…]
HANDLUNG ODER ERWARTUNG
[…]
ERSTER RELEVANTER ABSCHNITT DANACH
[…]
Beantworte dann schriftlich:
Was erwartet die Kundin vor dem Wechsel?
Was bekommt sie danach tatsächlich?
Ist das dasselbe Thema, Produkt, Ergebnis beziehungsweise derselbe nächste Schritt?
Fehlt eine Information, ohne die der zweite Text überraschend oder unverständlich wirkt?
Wiederholt der zweite Text unnötig ausführlich etwas, das unmittelbar davor bereits erklärt wurde?
Wenn alles zusammenpasst, markierst du:
Übergang inhaltlich geprüft.
Findest du einen Bruch, suchst du dessen früheste Ursache, änderst nur diese Stelle und prüfst denselben Übergang erneut.
Bei jedem Übergang, an dem ein Kauf möglich ist, führst du die Prüfung zweimal durch:
Variante: noch nicht gekauft.
und:
Variante: bereits gekauft.
Verfolge jeweils nur den Weg, den diese Person tatsächlich nehmen würde.
Jeder geprüfte Punkt bekommt jetzt einen eindeutigen Status:
inhaltlich geprüft; technisch noch zu verbinden
oder bleibt als konkret beschriebene inhaltliche Lücke stehen, falls sie noch nicht gelöst ist.
Alle Übergänge, die in Modul 4 wegen fehlender E-Mails noch nicht vollständig geprüft werden konnten, sind jetzt kommunikativ geklärt oder als konkrete verbleibende inhaltliche Lücke benannt.
Unter Seiten → Seiten- und Textübersicht → Offen für den Einbau ist sichtbar, welche Übergänge inhaltlich geprüft sind und nur noch technisch verbunden werden müssen.
Damit ist die Kommunikationslogik zwischen deinen Seiten und E-Mails vollständig geprüft. Im nächsten Schritt übersetzt du diesen bestätigten Ablauf in eine technische Übergabe für Modul 6.
Weiter mit 5.4 · Technische Übergabe für Modul 6 erstellen.
Deine E-Mail-Texte sind geschrieben und die Übergänge zwischen Seiten und E-Mails wurden in 5.3 geprüft. Damit ist die kommunikative Logik deines Funnels bestätigt.
Jetzt bereitest du daraus den Arbeitsstand vor, den du in Modul 6 für die technische Umsetzung brauchst. Du beschreibst dafür nicht, auf welche Buttons du später in einem bestimmten Tool klicken musst. Du hältst eindeutig fest, welches Ereignis etwas auslöst, welche Reihenfolge gilt, wo Bedingungen geprüft werden und was in den jeweiligen Fällen passieren soll.
Am Ende dieser Lektion sollst du deine E-Mail-Strecke technisch umsetzen können, ohne aus fertigen Mailtexten rückwärts erraten zu müssen, wie der Ablauf eigentlich gemeint war.
Die Technik selbst richtest du weiterhin noch nicht ein.
Damit ist die kommunikative Seite geklärt. Jetzt übersetzt du diesen bestätigten Ablauf in eine Form, mit der du in Modul 6 technisch arbeiten kannst.
Öffne:
E-Mails → Meine E-Mail-Strecke
und ergänze unterhalb der vollständigen Texte einen Abschnitt:
Technische Übergabe
Du beschreibst dort nicht, auf welchen Button du später in deinem Newsletteranbieter, Stripe oder einem Automationswerkzeug klicken musst.
Du hältst fest, was das System später tun soll.
Die technische Übergabe besteht aus fünf Arbeitsbausteinen:
Schreib:
Startauslöser: […]
Beschreibe ein tatsächliches Ereignis, zum Beispiel:
Kontakt hat die bestätigte Freebie-Anmeldung erfolgreich abgeschlossen.
oder:
Bestätigter Kauf des Miniprodukts liegt vor.
Welche technische Information dieses Ereignis später in deinem konkreten System auslöst, klärst du erst beim Einrichten.
Dokumentiere die bestätigte Reihenfolge:
Mail 01: […]
danach: […]
Mail 02: […]
danach: […]
und so weiter.
Wenn der inhaltliche Plan bereits einen begründeten Abstand voraussetzt, kannst du ihn festhalten.
Falls der genaue zeitliche Abstand noch keine fachliche Rolle spielt, schreibst du:
Versandabstand technisch noch festzulegen.
Für jede Verzweigung dokumentierst du:
Verzweigung [Name]
Prüfung vor: [Mail / Abschnitt]
Geprüfte Bedingung: […]
Wenn Bedingung nicht erfüllt: […]
Wenn Bedingung erfüllt: […]
Ein typischer Fall ist der Kaufstatus.
Zum Beispiel:
Prüfung vor: Mail 04
Bedingung: Hauptprodukt bereits gekauft?
Wenn nein: Wissensmail mit bestätigtem Verkaufsabschluss versenden.
Wenn ja: dieselbe Wissensmail mit bestätigtem Käuferinnen-Abschluss versenden.
Oder:
Prüfung vor: reine Verkaufsmail
Bedingung: Hauptprodukt bereits gekauft?
Wenn nein: Mail versenden.
Wenn ja: Mail überspringen.
Damit beschreibst du die tatsächliche Kommunikationsentscheidung. Ob dein Newsletteranbieter das später mit einer Bedingung, einem Filter, einem Feld oder einer anderen Funktion umsetzt, entscheidest du erst bei der technischen Einrichtung.
Gehe alle Verzweigungen durch und notiere:
Dafür muss technisch bekannt sein: […]
Das kann beispielsweise ein Kaufstatus sein.
Bleibt unklar, woher diese Information später kommt, markierst du:
Quelle der technischen Information in Modul 6 klären.
Damit wird keine Verbindung erfunden. Du machst nur sichtbar, welche Information später zwischen deinen Systemen verfügbar sein muss.
Schreib:
Nach der letzten Mail passiert: […]
Das kann beispielsweise bedeuten:
Kontakt bleibt im allgemeinen Newsletter.
oder:
Kontakt erreicht den im Funnelplan bestätigten nächsten Kommunikationsschritt.
Verwende nur das, was für deinen eigenen Weg tatsächlich bestätigt wurde.
Lotte darf prüfen, ob die Kommunikationslogik vollständig beschrieben ist. Sie richtet weiterhin keine Systeme ein.
Die E-Mail-Texte und die Kommunikationslogik sind bestätigt.
Ich möchte jetzt ausschließlich prüfen, ob meine technische Übergabe diese bestätigte Logik vollständig beschreibt.
TECHNISCHE ÜBERGABE:
[einfügen]
Prüfe ausschließlich:
– Ist der Startauslöser eindeutig?
– Ist die Reihenfolge aller Mails eindeutig?
– Sind alle relevanten Kauf- beziehungsweise Kontaktzustände berücksichtigt, die wir in der bestätigten Strecke tatsächlich verwenden?
– Ist bei jeder Verzweigung eindeutig beschrieben, was bei Ja und Nein passiert?
– Ist ersichtlich, welche Information die spätere Technik kennen muss?
– Ist das Ende der Strecke eindeutig?
Richte keine Automation ein.
Entwickle keine neuen Tags, Listen, Felder oder technischen Konstruktionen.
Wenn für die spätere Umsetzung noch eine technische Entscheidung fehlt, markiere sie als offenen Punkt für die technische Einrichtung.
Verändere die bestätigte E-Mail-Dramaturgie und die fertigen Texte nicht.
Die technische Übergabe kannst du vollständig selbst erstellen. Du übersetzt dabei keine Systemfunktionen, sondern beschreibst den bestätigten Ablauf so eindeutig, dass du ihn in Modul 6 Schritt für Schritt technisch umsetzen kannst.
Nimm deine E-Mail-Strecke und zeichne sie von oben nach unten:
START: […]
DANN: Mail 01
DANN: Mail 02
VOR MAIL 03 PRÜFEN: […]
WENN JA: […]
WENN NEIN: […]
DANN: […]
ENDE: […]
Verwende dabei keine Namen technischer Funktionen, solange du nicht sicher weißt, dass genau diese Funktion später gebraucht wird.
„Prüfen, ob Hauptprodukt bereits gekauft“ beschreibt die fachliche Anforderung sauberer als ein vorschnell erfundenes „Tag Produkt-X prüfen“, wenn dein späteres System vielleicht gar nicht mit diesem Tag arbeitet.
Gehe jede Zeile durch und frage:
Welches Ereignis muss das System erkennen?
Welche Information braucht es dafür?
Was soll bei jeder möglichen Antwort passieren?
Welcher bestätigte Text gehört zu diesem Weg?
Was passiert danach?
Kannst du selbst nicht eindeutig sagen, was geschehen soll, ist deine Kommunikationslogik noch nicht vollständig und du klärst sie zuerst.
Kannst du dagegen eindeutig sagen, was passieren soll, weißt aber noch nicht, wie Newsletteranbieter, Checkout oder ein anderes System diese Information technisch austauschen, markierst du:
Technische Umsetzung offen. Fachliche Logik bestätigt.
Eine Person kommt hinein.
Sie meldet sich an oder kauft.
Sie bekommt die vorgesehenen Seiten beziehungsweise Produkte.
Die E-Mails beginnen am richtigen Punkt.
Ein späterer Kauf verändert nur die Stellen, die sich durch diesen Kauf tatsächlich verändern müssen.
Kein bereits gekauftes Produkt wird weiterverkauft.
Relevante Wissensinhalte bleiben erhalten.
Am Ende der Strecke ist klar, wie der bestätigte Weg weitergeht.
Wenn du jeden dieser Schritte anhand deiner gespeicherten Texte und deiner technischen Übergabe nachvollziehen kannst, hast du ohne Toni und Lotte denselben abschließenden Modulstand hergestellt.
Öffne:
Planung → Mein erster Funnel
und ergänze beim bestätigten Kundenweg:
E-Mail-Strecke: siehe „E-Mails → Meine E-Mail-Strecke“
E-Mail-Status: Inhalte und Kommunikationslogik bestätigt
Technische Umsetzung: offen für Modul 6
Du überträgst dort nicht die komplette E-Mail-Planung. Dieser Eintrag sorgt nur dafür, dass dein zentraler Funnelplan auf die inzwischen bestätigte E-Mail-Ebene verweist.
Unter:
E-Mails → Meine E-Mail-Strecke
liegen die vollständigen, bestätigten E-Mail-Texte.
Für Kaufzustände sind die notwendigen Textvarianten beziehungsweise zu überspringenden Mails eindeutig dokumentiert.
Alle Übergänge, die in Modul 4 wegen fehlender E-Mails noch nicht geprüft werden konnten, wurden jetzt inhaltlich geprüft oder als konkrete verbleibende Lücke gekennzeichnet.
Unter derselben E-Mail-Strecke liegt eine eindeutige:
Technische Übergabe
mit Startauslöser, Reihenfolge, notwendigen Bedingungen, Verzweigungen, benötigten Informationen und dem bestätigten Ende der Strecke.
Unter:
Seiten → Seiten- und Textübersicht → Offen für den Einbau
sind die betreffenden Punkte jetzt sauber getrennt: Die inhaltliche Logik ist geprüft; offen bleibt nur noch, was tatsächlich technisch verbunden werden muss.
In:
Planung → Mein erster Funnel
ist die bestätigte E-Mail-Ebene verlinkt und als fachlich beziehungsweise kommunikativ abgeschlossen gekennzeichnet.
Damit ist Modul 5 abgeschlossen.
Du bist mit fertigen Seiten, aber noch fehlender Kommunikation in dieses Modul gekommen. Jetzt existiert auch die vollständige E-Mail-Ebene deines Funnels – inklusive der Logik, die deine Technik später ausführen muss.
Die fachliche und kommunikative Logik deines Funnels ist damit entschieden. In Modul 6 triffst du nur noch die technischen Umsetzungsentscheidungen, die nötig sind, damit dieser bestätigte Ablauf tatsächlich funktioniert.
Dort richtest du zuerst Anmeldung und Bestätigung ein, verbindest anschließend Zahlung, Orderbump, Kaufzuordnung, Produktauslieferung und E-Mail-Automationen und testest danach den gesamten Funnel, bevor du live gehst.
Weiter mit Modul 6 · Jetzt verbindest und testest du deinen Funnel.
Jetzt verbindest und testest du deinen Funnel
Deine Produkte sind fertig, deine Seiten sind geschrieben, geprüft und als echte Entwürfe in deinem Seitensystem aufgebaut. Auch die E-Mail-Strecke steht inzwischen – inklusive Käuferinnen-Logik und technischer Übergabe. Du hast damit bereits entschieden, was deine Kundin an welcher Stelle sehen, bekommen und als Nächstes tun soll. Genau deshalb beginnt jetzt ein anderer Teil der Arbeit: Die Technik muss diesen bestätigten Weg zuverlässig ausführen.
Modul 6 entwickelt keinen neuen Funnel und öffnet keine bereits getroffenen Angebots- oder Kommunikationsentscheidungen wieder. Du nimmst den vorhandenen Weg und sorgst dafür, dass die beteiligten Systeme ihn tatsächlich abbilden. Eine Interessentin trägt sich ein und soll anschließend im richtigen Anmeldeweg landen. Eine Kundin klickt auf einen Kaufbutton und muss beim richtigen Produkt zum richtigen Preis ankommen. Nach dem Kauf soll sie das Produkt erhalten, das sie tatsächlich gekauft hat. Und ihr Kaufstatus muss dort verfügbar sein, wo er für die weitere Kommunikation gebraucht wird. Sonst erklärt ihr zwei Stunden später eine ausgesprochen höfliche Automation, sie solle doch endlich das Produkt kaufen, dessen Rechnung noch frisch in ihrem Postfach liegt.
Die Technik folgt ab jetzt deinem bestätigten Funnel. Dein Funnel wird nicht passend gemacht, damit irgendein Tool besonders elegant aussieht.
Bevor du etwas verbindest, öffnest du noch einmal die vier Arbeitsstände, aus denen Modul 6 seine Informationen bekommt: Planung → Mein erster Funnel, Seiten → Seiten- und Textübersicht, E-Mails → Meine E-Mail-Strecke → Technische Übergabe und Technik und Tests → Meine Werkzeuge. Der Funnelplan zeigt dir den bestätigten Kundenweg. In der Seitenübersicht siehst du, welche realen Seiten bereits stehen und welche technischen Verbindungen noch fehlen. Die E-Mail-Strecke enthält die Kommunikationslogik und ihre Bedingungen. In der Werkzeugübersicht steht, welche Systeme bereits bestätigt sind und welche Entscheidung erst jetzt sinnvoll getroffen werden kann.
Wir verbinden diese Ebenen nicht gleichzeitig, sondern in einer Reihenfolge, in der spätere Schritte auf bereits funktionierenden Ergebnissen aufbauen können. Beginnt dein Funnel mit einem Freebie, richtest du zuerst Anmeldung und Bestätigung ein. Danach folgt der Kaufweg mit Zahlung und einem vorhandenen Orderbump. Anschließend wird der Kauf dem richtigen Produkt zugeordnet und die Auslieferung hergestellt. Erst wenn diese Informationen zuverlässig vorhanden sind, wird die E-Mail-Automation mit Anmeldung, Kaufstatus und den weiteren bestätigten Ereignissen verbunden.
Wenn diese Einzelteile funktionieren, testest du in 6.5 nicht mehr einzelne Bausteine, sondern den gesamten Weg wie eine echte Kundin. Erst danach geht der Funnel live. Und wenn er tatsächlich läuft, schaust du in 6.7 auf echte Nutzung und echte Zahlen, statt nach drei Tagen aus einem diffusen „fühlt sich noch nicht optimal an“ den halben Funnel wieder umzubauen.
In diesem Modul reicht kein grüner Schalter mit der Aufschrift aktiv. Ein Formular funktioniert erst dann, wenn eine echte Testanmeldung am richtigen Ziel ankommt. Ein Kaufbutton funktioniert erst, wenn er zum richtigen Produkt mit dem richtigen Preis führt. Eine Produktauslieferung funktioniert erst dann, wenn eine Testkäuferin die richtige Produktversion tatsächlich öffnen kann. Und eine Käuferinnen-Verzweigung funktioniert erst, wenn eine Käuferin wirklich den Käuferinnen-Weg nimmt und eine Nichtkäuferin den anderen bestätigten Weg.
Deshalb prüfst du nach jedem technischen Schritt nicht nur die Einrichtung, sondern das sichtbare Ergebnis. Das macht die Fehlersuche wesentlich kleiner. Wenn du zehn Verbindungen gleichzeitig baust und erst danach testest, weißt du beim ersten Fehler ungefähr so viel wie vorher – nur mit zehn geöffneten Systemeinstellungen zusätzlich.
Beginnt dein bestätigter Funnel mit einem Freebie, brauchst du 6.1. Beginnt er direkt mit einem Miniprodukt und existiert davor keine Anmeldung für diesen Weg, überspringst du 6.1 und steigst mit 6.2 ein. Auch technisch bauen wir keinen Freebie-Schritt ein, nur weil er in einem anderen Funnel üblich wäre. Danach ähneln sich viele Aufgaben wieder, denn beide Wege können einen Kauf, eine Auslieferung, einen Käuferstatus und weitere E-Mail-Kommunikation enthalten.
Erstelle jetzt unter Technik und Tests ein Dokument mit dem Namen Mein technischer Funnel. Dieses Dokument wird kein zweiter Funnelplan. Es beantwortet ausschließlich die technische Frage, welche Verbindungen bereits wirklich funktionieren und welche noch fehlen.
Lege dafür zunächst diese Struktur an:
Bestätigter Funnel: […]
Seitensystem: […]
Newsletteranbieter: […]
Zahlung / Checkout: […]
Auslieferung / Zugang: […]
Zusätzliche Verbindungslösung, falls tatsächlich nötig: […]
[…]
[…]
Status: noch nicht durchgeführt
Damit hast du für Modul 6 einen Ort, an dem nicht die Theorie, sondern der tatsächliche technische Stand sichtbar wird.
Gerade in diesem Modul kann eine normale KI hilfreich sein, wenn ein Menüpunkt anders heißt als erwartet, eine Verbindung nicht auslöst oder du eine Fehlermeldung nicht einordnen kannst. Gib ihr dafür immer den konkreten technischen Zustand und nicht deinen gesamten Funnel zur freien Neuinterpretation.
Ich richte gerade einen bereits bestätigten technischen Schritt meines Funnels ein.
System: […]
Was passieren soll: […]
Was ich bereits eingerichtet habe: […]
Was beim Test tatsächlich passiert: […]
Hilf mir, die wahrscheinlichste Fehlerquelle systematisch einzugrenzen. Verändere meinen Funnel, meine Produkte und meine E-Mail-Logik nicht. Führe mich zuerst durch die kleinsten sinnvollen Prüfungen und ändere nicht mehrere Dinge gleichzeitig.
Wenn du die aktuelle Oberfläche oder Funktion meines Systems nicht sicher kennst, sag mir konkret, welche Einstellung oder Dokumentation ich beim Anbieter prüfen soll.
Passwörter, API-Schlüssel, geheime Tokens, vollständige Zahlungsinformationen und personenbezogene Kundendaten gehören weder in Prompts noch sichtbar auf Screenshots.
Auch ohne KI bleibt die Methode dieselbe. Nimm immer nur eine bestätigte Verbindung und beschreibe sie zuerst in einfachen Worten: Was löst den Vorgang aus, welches konkrete Ergebnis muss danach eintreten und in welchem System beginnt beziehungsweise endet dieser Schritt?
Baue anschließend nur diesen kleinsten technischen Abschnitt und teste ihn mit realistischen Testdaten. Tritt das erwartete Ergebnis ein, dokumentierst du den Schritt als bestanden und gehst weiter. Passiert etwas anderes, vergleichst du Erwartung und Realität und suchst die früheste Stelle, an der beides voneinander abweicht. Dort änderst du genau eine Sache und führst denselben Test erneut durch.
Mit dieser Arbeitsweise kannst du Formulare, Checkouts, Auslieferungen, E-Mail-Automationen und Verbindungen zwischen unterschiedlichen Systemen aufbauen, ohne die Oberfläche jedes Tools auswendig kennen zu müssen. Der Qualitätsmaßstab bleibt derselbe wie im KI-gestützten Weg: Ein technischer Schritt gilt erst dann als abgeschlossen, wenn sein erwartetes Ergebnis im Test tatsächlich eintritt.
Du hast in dieser Lektion bewusst noch nichts miteinander verbunden. Du hast aber alle bestätigten Arbeitsstände geöffnet und unter Technik und Tests → Mein technischer Funnel deinen technischen Arbeitsstand angelegt. Dort ist jetzt sichtbar, welcher Funnel umgesetzt wird, welche Systeme bereits feststehen, welche Verbindungen noch offen sind und welche Schritte später erst nach einem bestandenen Test als abgeschlossen gelten.
Damit ist die Leitfrage für dieses Modul klar: Funktioniert der Kundenweg, den ich geplant, geschrieben und gebaut habe, jetzt auch in meinen echten Systemen?
Wenn dein Funnel mit einer Anmeldung beginnt, geht es jetzt mit 6.1 weiter. Beginnt dein bestätigter Funnel direkt mit einem Kauf, steigst du in 6.2 ein.
Weiter mit 6.1 · Anmeldung und Bestätigung einrichten.
Diese Lektion brauchst du nur, wenn dein bestätigter Funnel mit einer Anmeldung beginnt, beispielsweise über ein Freebie. Startet dein Funnel direkt mit einem Miniprodukt und gibt es davor keine Anmeldung, überspringst du 6.1 und gehst direkt zu 6.2.
Für einen Freebie-Weg stehen die sichtbaren Bestandteile bereits. Deine Freebie-Seite ist gebaut, der Text nach der Anmeldung ist vorbereitet und in Modul 5 hast du festgelegt, wann die E-Mail-Strecke beginnen soll. Jetzt muss aus dieser sichtbaren Oberfläche ein echter Einstieg werden. Am Ende dieser Lektion soll eine neue Interessentin deine tatsächliche Seite öffnen, sich anmelden, den vorgesehenen Bestätigungsweg vollständig durchlaufen und anschließend am richtigen nächsten Schritt ankommen können.
Öffne noch einmal Planung → Mein erster Funnel, die relevanten Seiten unter Seiten, deine Technische Übergabe aus der E-Mail-Strecke und Technik und Tests → Meine Werkzeuge. Dein Newsletteranbieter wurde spätestens in Modul 5 bestätigt. Du suchst hier deshalb keinen neuen Anbieter und planst auch keine neue E-Mail-Strecke. Du liest nur die tatsächliche Reihenfolge deines Funnels.
Bei einem Freebie-Weg kann sie beispielsweise so aussehen: Freebie-Seite → Anmeldung → Bestätigung → Freebie-Auslieferung → Start der E-Mail-Strecke. Dein eigener Arbeitsstand entscheidet, welche dieser Stationen tatsächlich vorkommen.
Erstelle im Newsletteranbieter beziehungsweise in der dafür vorgesehenen Funktion das Formular für genau diesen Einstieg und setze es an die vorbereitete Stelle deiner Freebie-Seite. Der bisherige Platzhalter verschwindet. Frage nur Informationen ab, die du für diesen bestätigten Weg wirklich brauchst. Ein Formular wird nicht besser, weil du vorsorglich sieben Felder anlegst, von denen später sechs ungefähr so häufig gebraucht werden wie das Faxgerät im Keller.
Schau dir das fertige Formular anschließend auf Desktop und Smartphone an. Es muss vollständig sichtbar und gut bedienbar sein, die Beschriftungen müssen zur Seite passen und die Interessentin sollte verstehen können, was nach dem Absenden passiert. Prüfe außerdem in deinem tatsächlichen Anbieter und für dein Business, welche Datenschutz-, Einwilligungs- und Pflichtinformationen für diesen Anmeldeweg erforderlich sind. Der Kurs legt dafür keine pauschale Rechtsregel fest. Wenn du an einem Punkt unsicher bist, klärst du ihn fachkundig, bevor der Funnel live geht.
Dein bestätigter Arbeitsstand sagt bereits, ob nach dem Absenden noch ein Bestätigungsschritt vorgesehen ist. Setze genau diesen Weg jetzt in deinem Newsletteranbieter um. Falls eine Bestätigung notwendig ist, muss die Interessentin unmittelbar verstehen, dass ihre Anmeldung noch nicht abgeschlossen ist. Der vorbereitete Text aus Seiten → Anmeldung bestätigen wird mit der tatsächlichen Systemlogik verbunden.
Die Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Anbieter. Entscheidend ist deshalb nicht, ob dein Menüpunkt genauso heißt wie in irgendeinem Tutorial, sondern ob das gewünschte Ergebnis eintritt: Eine neue Person kann den vorgesehenen Bestätigungsweg vollständig abschließen.
Nach einer erfolgreichen Anmeldung beziehungsweise Bestätigung muss die Interessentin dort ankommen, wo dein Funnelplan es vorsieht. Wird das Freebie über eine vorbereitete Auslieferungsseite bereitgestellt, verbindest du diesen Zielort. Erfolgt der Zugang zusätzlich oder ausschließlich per E-Mail, stellst du jetzt sicher, dass die erfolgreiche Anmeldung den dafür benötigten Startzustand erzeugt. Die vollständige E-Mail-Automation selbst wird erst in 6.4 eingerichtet.
Baue keinen zweiten Auslieferungsweg dazu, nur weil dein Anbieter ihn ebenfalls anbietet. Der technische Weg soll den bestätigten Funnel ausführen und keinen neuen daneben bauen.
Melde dich jetzt mit einer Testadresse an, auf die du tatsächlich zugreifen kannst. Öffne anschließend den Kontakt im Newsletteranbieter und prüfe, ob er dort angekommen ist, welchen Status er hat und ob er dem richtigen Einstieg zugeordnet werden kann. Falls dein Funnel später mehrere Einstiege bekommt, muss erkennbar bleiben, über welchen dieser Wege der Kontakt gekommen ist. Wie das System diese Information technisch abbildet, darf unterschiedlich sein. Entscheidend ist die Funktion.
Falls dein Funnel einen Bestätigungsschritt verwendet, testest du zusätzlich bewusst den Zustand davor. Melde eine neue Testadresse an und schließe die Bestätigung zunächst nicht ab. In diesem Zustand darf keine Kommunikation starten, die laut deinem Funnel erst nach erfolgreicher Bestätigung vorgesehen ist, und es darf kein Zugriff entstehen, der erst danach freigegeben werden soll. Erst wenn du die Bestätigung anschließend vollständig ausführst, soll der Kontakt in den bestätigten Zustand wechseln.
Öffne deine Seite in einem privaten Browserfenster oder einer vergleichbaren Umgebung, in der du nicht automatisch als Administratorin erkannt wirst. Beginne ganz vorne, fülle das Formular aus und gehe durch jeden vorgesehenen Bestätigungsschritt. Öffne anschließend die Seiten und Nachrichten, die auch eine echte Interessentin sehen würde.
Prüfe dabei nicht nur, ob technisch „etwas passiert“. Frag dich zusätzlich, ob eine neue Person jederzeit versteht, was gerade passiert und was sie als Nächstes tun soll. Ein technisch richtiger Weg kann sich für die Kundin trotzdem wie ein Irrgarten anfühlen. Das wollen wir hier ebenfalls erkennen.
Ergänze unter Technik und Tests → Mein technischer Funnel den Bereich Anmeldung und Bestätigung und halte dort fest, ob das Formular eingebaut wurde, die Testanmeldung funktioniert, der Kontakt korrekt ankommt, notwendige Einwilligungs- und Pflichtinformationen geprüft wurden, der unbestätigte Zustand korrekt funktioniert und der bestätigte nächste Schritt tatsächlich erreicht wird.
Aktualisiere danach auch Seiten → Seiten- und Textübersicht → Offen für den Einbau. Alles, was jetzt wirklich verbunden und getestet wurde, bleibt dort nicht länger als offene technische Verbindung stehen.
Auch ohne KI arbeitest du nicht anders, nur sichtbarer. Zeichne den tatsächlichen Weg als Folge von Ereignissen auf: Person sieht Formular → Person sendet Formular → System registriert Kontakt → gegebenenfalls Bestätigung → nächster bestätigter Schritt.
Gehe diesen Weg anschließend von links nach rechts durch. Prüfe zuerst nur das Formular. Funktioniert das, schaust du auf die Kontaktanlage. Ist auch sie korrekt, testest du den Zwischenzustand vor einer möglichen Bestätigung und danach den bestätigten Zustand. Erst anschließend prüfst du die Weiterleitung beziehungsweise den nächsten Zugriff.
Wenn etwas ausfällt, gehst du zum letzten Punkt zurück, der noch funktioniert hat. Dort beginnt die Fehlersuche. Wenn sich das Formular beispielsweise absenden lässt und der Kontakt korrekt im Newsletteranbieter erscheint, die Bestätigungsseite aber nicht erreicht wird, brauchst du weder das Formular neu zu bauen noch deine gesamte E-Mail-Strecke anzufassen. Die Störung liegt nachweislich hinter der erfolgreichen Kontaktanlage.
Arbeite nur an diesem Übergang, bis der Test gelingt. Danach führst du den kompletten Anmeldeweg noch einmal von vorne durch. Damit erreichst du ohne KI denselben getesteten Stand wie im Hauptweg.
Eine neue Interessentin kann über deine tatsächliche Freebie-Seite den vorgesehenen Anmeldeweg vollständig durchlaufen. Der Kontakt landet korrekt in deinem Newsletteranbieter, ein vorhandener Bestätigungsschritt unterscheidet sauber zwischen noch nicht bestätigten und bestätigten Kontakten und der bestätigte nächste Schritt wird erreicht. Die für deinen Anmeldeweg notwendigen Einwilligungs- und Pflichtinformationen hast du im tatsächlichen System geprüft.
Damit ist der Eingang deines Freebie-Funnels technisch funktionsfähig und getestet.
Weiter mit 6.2 · Stripe-Zahlung und Orderbump einrichten.
Deine Verkaufsseite steht, dein Produkt ist fertig und Preis sowie ein möglicher Orderbump sind bestätigt. In Modul 4 hast du außerdem die Texte für Kaufübersicht und Orderbump vorbereitet. Bis hierhin konnte eine Kundin also sehen, was sie kaufen soll. Jetzt muss aus dem Kaufbutton ein tatsächlicher Kaufweg werden.
In Funnel2Cash arbeite ich für die Zahlung mit Stripe. Wenn du bereits eine andere funktionierende Checkout- oder Zahlungslösung verwendest, musst du deshalb nicht wechseln. Die technische Aufgabe bleibt dieselbe: Dein bestätigtes Hauptprodukt muss zum richtigen Preis kaufbar sein, ein vorhandener Orderbump muss als freiwillige Ergänzung korrekt hinzugefügt werden können und nach einem erfolgreichen Kauf muss ein eindeutiges Kaufsignal entstehen, mit dem die nächsten Schritte weiterarbeiten können.
Öffne Technik und Tests → Meine Werkzeuge und schau auf den Bereich Zahlung. Hast du bereits ein funktionierendes System, das den bestätigten Kaufweg abbilden kann, verwendest du es. Ist dieser Punkt noch offen, leitest du die Anforderungen ausschließlich aus Planung → Mein erster Funnel ab.
Für diesen ersten Funnel brauchst du kein Checkoutsystem mit möglichst vielen Funktionen. Du brauchst ein System, das dein bestätigtes Hauptprodukt mit dem finalen Preis verkaufen kann, einen erfolgreichen Kauf eindeutig erkennt und – falls vorgesehen – den bestätigten Orderbump als freiwillige Ergänzung abbildet. Richte den Zugang ein und prüfe zuerst mit einem kleinen Test, ob du Produkt und Preis anlegen und später eindeutig wiedererkennen kannst.
Öffne zusätzlich Seiten → Checkout-Texte und übertrage Produktname und finalen Preis in deinen realen Checkout. Prüfe dabei sorgfältig, ob das tatsächlich das Produkt aus deinem Funnelplan ist, ob der Preis mit dem final bestätigten Preis übereinstimmt und ob später eindeutig erkennbar bleibt, welcher Kauf zu welcher Auslieferung gehört.
Der Checkout ist kein Ort für eine neue Angebotsrunde. Umfang, Preis, Produktlogik und Zusatzprodukte wurden bereits entschieden. Wenn du hier spontan noch einen dritten Bonus, einen anderen Preis oder einen neuen Zusatz einbaust, müsste der restliche Funnel wieder hinterherlaufen. Das sparen wir uns.
Dieser Abschnitt gilt nur, wenn dein bestätigter Funnel bereits einen Orderbump enthält. Übernimm dafür den gespeicherten Produktnamen, den Orderbump-Text und den bestätigten zusätzlichen Preis aus deinen Checkout-Texten. Richte diesen Zusatz so ein, wie dein tatsächlicher Stripe- beziehungsweise Checkout-Weg ihn aktuell unterstützt.
Die konkrete Funktion kann je nach System anders heißen oder technisch anders umgesetzt werden. Entscheidend ist deshalb nicht der Name der Einstellung, sondern das Ergebnis: Die Kundin kann das Hauptprodukt allein kaufen oder den bestätigten Orderbump freiwillig ergänzen. Das Hauptprodukt muss auch ohne ihn vollständig kaufbar und sinnvoll nutzbar bleiben.
Prüfe außerdem, ob das spätere Kaufsignal erkennen lässt, ob nur das Hauptprodukt oder zusätzlich der Orderbump gekauft wurde. Diese Unterscheidung brauchst du in 6.3, damit auch die Auslieferung korrekt funktioniert.
Gehe jetzt zu deiner gebauten Verkaufsseite beziehungsweise zum bestätigten Kaufbereich und ersetze den technischen Platzhalter am Kaufbutton durch den tatsächlichen Kaufweg. Öffne den Weg anschließend auf Desktop und Smartphone und prüfe ihn aus Sicht der Kundin. Sie sollte dasselbe Angebot wiedererkennen, Produktname und Preis müssen stimmen und ein vorhandener Orderbump muss als zusätzliche Entscheidung verständlich bleiben. Auch die Kaufübersicht muss zu dem passen, was unmittelbar vorher auf der Verkaufsseite versprochen wurde.
Dein tatsächlicher Zahlungs- oder Checkoutanbieter kann darüber hinaus weitere Pflichtangaben und Einstellungen benötigen, beispielsweise zu Rechnung, Steuer oder Zahlung. Diese Anforderungen prüfst du aktuell in deinem verwendeten System. Bei rechtlichen oder steuerlichen Unsicherheiten holst du dir fachkundige Unterstützung. Funnel2Cash ersetzt solche Anforderungen nicht.
Nutze die vorgesehene Testmöglichkeit deines Systems, sofern eine vorhanden ist. Prüfe zuerst den einfachsten Fall: Das Hauptprodukt wird ohne Orderbump gekauft. Der Kauf muss zum richtigen Produkt und Preis führen und ein eindeutiges erfolgreiches Kaufergebnis erzeugen.
Falls ein Orderbump vorhanden ist, wiederholst du den Test mit dieser Ergänzung. Beide Kaufergebnisse müssen unterscheidbar bleiben. Zusätzlich prüfst du – soweit dein System dafür eine geeignete Testmöglichkeit bietet – auch einen abgebrochenen oder nicht erfolgreichen Kauf. Dieser darf später weder eine Produktauslieferung noch einen Käuferinnenstatus auslösen.
Die tatsächliche Produktauslieferung wird erst in 6.3 verbunden. Hier geht es darum, dass der Kaufweg zuverlässig sagen kann: Dieser Kauf war erfolgreich, dieses Produkt wurde gekauft und dieser Zusatz war enthalten – oder eben nicht.
Ergänze unter Technik und Tests → Mein technischer Funnel den Bereich Kauf und Zahlung. Halte dort das verwendete Zahlungssystem, Hauptprodukt, finalen Preis, verbundenen Kaufbutton, den Status des Orderbumps, die getesteten Kaufvarianten und das eindeutige Kaufsignal fest. Falls ein nicht erfolgreicher Kaufzustand separat getestet werden kann, dokumentierst du auch diesen.
Beginne auch hier nicht im Checkouteditor, sondern beim bestätigten Kaufversprechen. Schreib dir Produkt, Preis, vorhandenen Orderbump und das Kaufergebnis auf, das ein erfolgreicher Kauf technisch eindeutig melden muss.
Richte anschließend genau diese Bestandteile im Zahlungssystem ein und vergleiche jeden eingetragenen Wert direkt mit deinem Funnelplan. Teste zuerst das Hauptprodukt ohne Orderbump. Funktioniert dieser Weg, dokumentierst du ihn. Danach wiederholst du den Test mit Orderbump, falls einer vorhanden ist, und vergleichst die beiden Ergebnisse. Das System muss später unterscheiden können, was tatsächlich gekauft wurde.
Prüfe außerdem, soweit möglich, bewusst den Nicht-Erfolgsfall. Ein nicht abgeschlossener Kauf darf nicht so behandelt werden wie ein erfolgreicher. Falls etwas nicht stimmt, prüfst du zuerst die Produkt- und Preiszuordnung im Checkout, anschließend den Kaufbutton und erst danach weitere Systeme.
So erreichst du ohne KI denselben technischen Stand wie im Hauptweg: Ein erfolgreicher Kauf ist eindeutig erkennbar und ein nicht erfolgreicher Kauf bleibt ein nicht erfolgreicher Kauf. Klingt banal. Spart später erstaunlich viel Chaos.
Der Kaufbutton deiner tatsächlichen Verkaufsseite führt zum richtigen Kaufweg. Produkt und Preis stimmen, ein vorhandener Orderbump kann freiwillig ergänzt oder weggelassen werden und ein erfolgreicher Test erzeugt ein eindeutiges Kaufsignal. Ein nicht erfolgreicher Kauf wird nicht versehentlich wie ein erfolgreicher Kauf behandelt.
Damit weiß dein System jetzt zuverlässig, ob und was gekauft wurde. Im nächsten Schritt sorgen wir dafür, dass daraus auch die richtige Produktauslieferung entsteht.
Weiter mit 6.3 · Käufe zuordnen und Produkte ausliefern.
Ein erfolgreicher Kauf bedeutet zunächst nur, dass dein Zahlungssystem weiß, dass eine Transaktion abgeschlossen wurde. Für deine Kundin ist damit aber noch nichts gewonnen, solange sie das gekaufte Produkt nicht tatsächlich erhält. Genau darum geht es in dieser Lektion: Aus einem erfolgreichen Kaufsignal wird eine eindeutige, funktionierende Auslieferung.
Hat die Kundin zusätzlich einen Orderbump gekauft, muss auch dieser Bestandteil korrekt bereitgestellt werden. Hat sie ihn nicht gekauft, darf er nicht versehentlich mit ausgeliefert werden. Am Ende dieser Lektion soll also nicht nur feststehen, dass jemand bezahlt hat, sondern auch, welches Produkt diese Person gekauft hat und welchen Zugriff sie deshalb bekommen muss.
Öffne Planung → Mein erster Funnel, die fertige Produktversion und Seiten → Kauf-Auslieferung. Falls dein Funnel einen Orderbump enthält, nimm auch den dazugehörigen Zusatzbaustein dazu. Dort steht bereits, was deine Käuferin nach dem Kauf bekommen soll und wie sie mit ihrem Produkt beginnt.
Du entscheidest an dieser Stelle nicht neu, ob das Produkt doch lieber in einen Mitgliederbereich, in eine Dateiablage oder in ein anderes System gehört. Du setzt den Weg um, den du vorher bestätigt hast. Falls dein bestehendes Website-, Kurs-, Datei- oder Produktsystem diesen Weg bereits zuverlässig ermöglichen kann, verwendest du es weiter. Ein zusätzliches Tool brauchst du nur dann, wenn dein bestätigter Auslieferungsweg sonst tatsächlich nicht umsetzbar wäre.
Nimm jetzt das Kaufergebnis aus 6.2 und verbinde es mit dem passenden Produkt. Für jeden tatsächlich kaufbaren Fall muss eindeutig feststehen, welches Kaufsignal zu welcher Produktversion gehört, wo die Käuferin anschließend landet und welche Information sie braucht, um mit dem Produkt zu beginnen.
Diese Zuordnung muss auch später noch verständlich sein, wenn du mehrere Produkte verkaufst. Ein allgemeines „Kauf erfolgreich“ reicht deshalb nicht. Dein technischer Weg muss unterscheiden können, ob Produkt X, Produkt Y oder zusätzlich ein Orderbump gekauft wurde.
Stelle jetzt sicher, dass ein erfolgreicher Kauf des Hauptprodukts genau die bestätigte Produktversion zugänglich macht. Führt deine Kauf-Auslieferungsseite direkt zum Produkt, verbindest du dort die tatsächliche Datei, Seite oder den bestätigten Produktort. Erfolgt der Zugang erst über eine E-Mail, bereitest du an dieser Stelle die korrekte Freigabe vor; der technische Versand dieser Nachricht folgt in 6.4.
Teste die Auslieferung danach aus Käuferinnensicht. Es reicht nicht, dass du im Adminbereich sehen kannst, dass irgendwo eine Datei existiert. Die Testkäuferin muss sie wirklich öffnen können. Sie sollte außerdem erkennen, wo sie beginnt, und alle relevanten Links, Downloads oder Zugänge müssen funktionieren.
Wenn dein Funnel einen Orderbump enthält, testest du zwei Fälle getrennt. Beim Kauf ohne Orderbump darf nur das Hauptprodukt ausgeliefert werden. Beim Kauf mit Orderbump erhält die Käuferin das Hauptprodukt und zusätzlich genau den bestätigten Zusatz.
Falls deine Kauf-Auslieferungsseite einen eigenen Bereich für Orderbump-Käuferinnen enthält, prüfst du auch diesen aus Kundinnensicht. Er darf nur dort erscheinen beziehungsweise erreichbar sein, wo der Zusatz tatsächlich gekauft wurde. Die Negativseite gehört also ausdrücklich zum Test: Wer den Orderbump nicht gekauft hat, bekommt ihn auch nicht versehentlich geschenkt.
In Modul 5 hast du bereits festgelegt, an welchen Stellen sich die Kommunikation nach einem Kauf verändert. Damit diese Logik später funktionieren kann, muss technisch erkennbar sein, dass eine bestimmte Person ein bestimmtes Produkt gekauft hat.
Prüfe deshalb, ob dieses Kaufsignal grundsätzlich an deinen Newsletteranbieter weitergegeben werden kann. Verwende zuerst eine direkte beziehungsweise bereits vorhandene Verbindung zwischen den Systemen. Falls dafür später doch eine zusätzliche Verbindungslösung gebraucht wird, dokumentierst du den offenen Punkt unter Kaufstatus → Newsletter noch zu verbinden. Die konkrete Verbindung entsteht in 6.4.
Ergänze unter Technik und Tests → Mein technischer Funnel den Bereich Kaufzuordnung und Auslieferung. Halte dort fest, welches Auslieferungssystem beziehungsweise welcher Produktort verwendet wird, ob das Hauptprodukt eindeutig zugeordnet ist, ob die Varianten mit und ohne Orderbump korrekt funktionieren, ob die Käuferin tatsächlich beginnen kann und ob der Kaufstatus technisch erkennbar ist.
Auch ohne KI lässt sich dieser Schritt sehr klar aufbauen. Erstelle eine einfache Zuordnung aus drei Spalten: Kaufsignal, Produkt und Auslieferungsweg. Trage dort jeden tatsächlich möglichen Kauf deines Funnels ein.
Beginne mit dem einfachsten Fall und führe einen Testkauf durch. Folge anschließend nur dem Weg, den auch eine echte Käuferin sehen würde. Erst wenn sie das korrekte Produkt wirklich erreicht und öffnen kann, gilt dieser Fall als bestanden. Danach testest du den nächsten Kaufzustand.
Beim Orderbump prüfst du beide Seiten: mit Zusatz und ohne Zusatz. Zum Schluss schaust du separat auf den Kaufstatus und prüfst, ob dein System eindeutig erkennen kann, wer Produkt X gekauft hat. Damit hast du denselben technischen Stand erreicht wie im KI-gestützten Weg.
Ein erfolgreicher Kauf führt jetzt zur richtigen Produktversion. Hauptprodukt und Orderbump werden korrekt unterschieden, die Käuferin kann mit ihrem Produkt beginnen und ein technisch eindeutiger Kaufstatus ist vorhanden. Damit steht die Verbindung zwischen Kauf und Auslieferung.
Jetzt können Anmeldung, Kaufstatus und Kommunikation miteinander verbunden werden.
Weiter mit 6.4 · E-Mail-Automationen verbinden.
In Modul 5 hast du bereits festgelegt, wie die Kommunikation deines Funnels funktioniert. Unter E-Mails → Meine E-Mail-Strecke → Technische Übergabe steht, welches Ereignis die Strecke startet, welche Mails folgen, an welchen Stellen ein Kaufstatus relevant wird und wie Käuferinnen beziehungsweise Nichtkäuferinnen dort weitergeführt werden. Jetzt wird diese bestätigte Logik in deinem Newsletteranbieter technisch umgesetzt.
Auch hier gilt: Wir entwickeln keine neue Dramaturgie und schreiben keine Mails noch einmal um, nur weil wir inzwischen in einem Automationseditor sitzen. Die Technik soll den bestätigten Kommunikationsweg ausführen.
Bevor du eine Automation als fertig betrachten kannst, prüfst du im Newsletteranbieter, ob dein Absender vollständig eingerichtet und für den Versand freigegeben ist. Je nach Anbieter kann dazu gehören, dass eine Absenderadresse bestätigt oder eine Domain nach den aktuellen Anforderungen eingerichtet beziehungsweise authentifiziert wird.
Der Kurs schreibt dir dafür keine feste technische Konfiguration vor, weil sich Anbieter und Anforderungen ändern. Entscheidend ist das Ergebnis: Dein Newsletteranbieter zeigt keinen offenen Absender- oder Zustellbarkeitsfehler, der den späteren Versand verhindert. Falls hier noch etwas offen ist, klärst du es anhand der aktuellen Anbieterhinweise, bevor du die Automation vollständig testest.
Öffne deine technische Übergabe und nimm den ersten Auslöser. Prüfe zunächst, ob dein vorhandenes System diesen Schritt selbst abbilden kann. Falls nicht, schaust du nach einer direkten Verbindung zwischen den beteiligten Systemen. Erst wenn auch das nicht ausreicht, kommt ein zusätzliches Automationswerkzeug ins Spiel.
Steht eine Verbindungslösung in Technik und Tests → Meine Werkzeuge noch auf offen und gibt es jetzt eine konkrete notwendige Verbindung, die anders nicht hergestellt werden kann, wählst du an dieser Stelle ein geeignetes Werkzeug. Ich selbst nutze dafür unter anderem Make. Das macht Make aber nicht automatisch zur Pflicht. Entscheidend ist lediglich, dass die benötigte Information zuverlässig vom auslösenden System zum Zielsystem gelangt.
Schau in deiner technischen Übergabe nach dem bestätigten Startauslöser. Bei einem Freebie-Funnel kann das die erfolgreich abgeschlossene Anmeldung sein, bei einem direkten Miniprodukt-Funnel bereits der erfolgreiche Kauf. Setze zunächst nur diesen einen Auslöser technisch um und teste ihn mit einem Testkontakt.
Startet die richtige Automation, gehst du weiter. Tut sie das nicht, baust du noch keine weiteren Mails dahinter. Du reparierst zuerst den Start. Damit verhinderst du, dass später eine halbe Automation perfekt aussieht, nur leider nie jemand hineinläuft.
Füge anschließend die in Modul 5 bestätigten Mails in ihrer vorgesehenen Reihenfolge ein. Betreff, Preheader, Mailtext, CTA und Ziel werden übernommen, wie sie bestätigt wurden. Layout und Formatierung darfst du im Newsletteranbieter natürlich so anpassen, dass die Mail gut lesbar ist. Inhalt und Logik bleiben dabei bestehen.
Arbeite dich von oben nach unten durch die technische Übergabe. Nach jedem größeren Schritt testest du sofort, ob die richtige Mail ankommt und der nächste bestätigte Schritt erreichbar ist. Dadurch bleibt jede Fehlersuche klein.
In Modul 5 hast du bereits festgelegt, an welchen Stellen ein Kaufstatus die Kommunikation verändert. Genau dort setzt du jetzt die technische Prüfung ein. Wenn eine Wissensmail für Käuferinnen und Nichtkäuferinnen weiterhin sinnvoll ist, kann ihr Hauptinhalt gleich bleiben und lediglich der bestätigte Abschluss wechseln. Eine reine Verkaufsmail kann dagegen nach einem Kauf vollständig entfallen.
Du überträgst also die bestätigte Entscheidung und erfindest beim Einrichten keine zusätzlichen Bedingungen. Falls der Kaufstatus aus 6.3 noch nicht im Newsletteranbieter ankommt, stellst du diese Verbindung jetzt her. Danach testest du ausdrücklich beide Zustände: einen Kontakt ohne Kauf und einen Kontakt mit Kauf. Erst wenn das System beide tatsächlich unterschiedlich erkennt und in den richtigen Weg führt, ist diese Verzweigung fertig.
Ergänze unter Technik und Tests → Mein technischer Funnel den Bereich E-Mail-Automationen. Halte dort fest, ob dein Absender geprüft ist, der Startauslöser funktioniert, die Mailreihenfolge eingerichtet wurde, der Kaufstatus verfügbar ist und Käuferinnen- sowie Nichtkäuferinnen-Weg getestet wurden. Dokumentiere außerdem, welche direkten Systemverbindungen du nutzt und ob überhaupt ein zusätzliches Automationswerkzeug notwendig war.
Nimm deine technische Übergabe und übersetze sie zunächst in einfache Wenn-dann-Sätze, bevor du sie in ein System klickst. Zum Beispiel: Wenn die Anmeldung erfolgreich abgeschlossen ist, startet die Strecke. Danach kommt Mail 01, danach Mail 02. Vor Mail 03 wird geprüft, ob Produkt X bereits gekauft wurde.
Setze anschließend immer nur das erste Wenn-dann-Paar technisch um und teste es. Funktioniert es, markierst du den Schritt als bestanden und baust weiter. Bei einer Verzweigung brauchst du immer zwei Testzustände, damit beide Seiten geprüft werden können.
Läuft ein Weg falsch, vergleichst du zuerst deine bestätigte fachliche Bedingung mit dem, was dein System tatsächlich prüft. Dadurch findest du die Ursache meist schneller, als wenn du die komplette Automation gleichzeitig anfässt. So erreichst du auch ohne KI denselben bestätigten technischen Stand.
Deine E-Mail-Automation entspricht jetzt der bestätigten technischen Übergabe aus Modul 5. Der Absender ist einsatzbereit, die Strecke startet beim richtigen Ereignis, die Mails laufen in der vorgesehenen Reihenfolge und Käuferinnen sowie Nichtkäuferinnen werden an den relevanten Stellen korrekt unterschieden.
Die Einzelteile funktionieren. Im nächsten Schritt werden sie nicht mehr separat betrachtet.
Weiter mit 6.5 · Deinen gesamten Funnel testen.
Bis hierhin hast du deinen Funnel bewusst in Einzelteilen gebaut. Du weißt, dass das Formular funktioniert, dass ein Kauf technisch erkannt wird, dass die Produktauslieferung möglich ist und dass deine E-Mail-Automation ihre vorgesehenen Zustände unterscheiden kann. Jetzt reicht dieses Wissen nicht mehr. Ein Funnel funktioniert erst dann wirklich, wenn eine echte Person vom ersten Einstieg bis zum letzten bestätigten Schritt durchgehen kann, ohne dass du im Hintergrund retten, umleiten oder nachhelfen musst.
Deshalb beginnt dieser Test nicht in Stripe, nicht im Newsletteranbieter und auch nicht in Make. Er beginnt dort, wo deine Kundin beginnt.
Erstelle unter Technik und Tests ein Dokument mit dem Namen Funnel-Testprotokoll. Dort hältst du für jeden vollständigen Durchlauf fest, welchen Einstieg und welche Kaufsituation du getestet hast, welchen Weg du erwartet hast, was tatsächlich passiert ist, welche Fehler aufgetreten sind und ob der korrigierte Weg anschließend bestanden hat.
Damit verhinderst du, dass du nach dem vierten Test nicht mehr sicher weißt, ob du den Orderbump eigentlich schon mit der aktuellen Automation oder noch mit der vorherigen Version geprüft hattest.
Du brauchst keine allgemeine Checkliste mit zehn Standardfällen. Du brauchst jeden realen Weg, den dein Funnel tatsächlich ermöglichen soll. Bei einem Freebie-Funnel mit Kaufangebot und Orderbump können beispielsweise ein Weg ohne Kauf, ein späterer Kauf ohne Zusatz, ein Kauf mit Orderbump und ein Kauf während einer bereits laufenden E-Mail-Strecke dazugehören. Bei einem direkten Miniprodukt-Funnel beginnt die Prüfung entsprechend später.
Schreib deine tatsächlichen Testfälle auf, bevor du startest. Dadurch testest du systematisch und nicht nur die Variante, von der du ohnehin schon weißt, dass sie wahrscheinlich funktioniert.
Falls dein Funnel mit einem Freebie beginnt, öffnest du die reale Einstiegsseite außerhalb deiner eingeloggten Arbeitsumgebung. Melde dich mit einer Testadresse an, durchlaufe den vorgesehenen Bestätigungsweg und öffne anschließend das Freebie beziehungsweise die bestätigte Auslieferung.
Wenn dein Anmeldeweg einen Bestätigungsschritt verwendet, testest du außerdem bewusst einen Kontakt, der diesen Schritt zunächst nicht abschließt. Dieser Kontakt darf nicht versehentlich wie eine vollständig bestätigte Person behandelt werden. Kommunikation oder Zugriff, die erst nach erfolgreicher Bestätigung vorgesehen sind, dürfen an dieser Stelle noch nicht starten.
Nimm anschließend einen Testkontakt, der an der vorgesehenen Stelle nicht kauft. Dieser Zustand ist kein Fehler, sondern ein normaler möglicher Verlauf deines Funnels. Prüfe deshalb, ob die geplanten Wissensmails weiterlaufen, ob Kaufaufforderungen dort erscheinen, wo sie vorgesehen sind, und ob die CTAs zum richtigen Angebot führen.
Dieser Test ist wichtig, weil eine Automation, die nur bei Käufen sauber funktioniert, ungefähr die Hälfte ihrer Berufsbeschreibung verfehlt.
Führe jetzt einen vollständigen Testkauf nur mit dem Hauptprodukt durch. Folge dem Weg vom ersten Kaufklick über Checkout und Kaufsignal bis zur Auslieferung und weiteren Kommunikation. Produkt, Preis, Kaufstatus und Auslieferung müssen stimmen, und der Orderbump darf in diesem Fall nicht versehentlich mitkommen.
Falls dein Funnel einen Orderbump enthält, wiederholst du denselben Weg mit dem Zusatz. Jetzt muss auch dieser Kauf erkannt und korrekt ausgeliefert werden, ohne den normalen Hauptproduktweg zu beschädigen.
Soweit dein System dafür eine geeignete Testmöglichkeit bietet, prüfst du bewusst einen abgebrochenen oder nicht erfolgreichen Kauf. Dieser darf keine Produktauslieferung auslösen, keinen Käuferinnenstatus setzen und keine Käuferinnen-Automation starten. Ein System, das „versucht zu kaufen“ und „erfolgreich gekauft“ verwechselt, ist noch nicht fertig.
Dieser Test ist besonders wichtig, wenn Käuferinnen nach dem Kauf weiterhin Wissensmails erhalten. Nimm einen Testkontakt, der bereits in deiner Strecke ist, und führe an einem realistischen Punkt einen Kauf durch. Danach prüfst du, ob der Kaufstatus rechtzeitig erkannt wird, weitere Kaufaufforderungen für dasselbe Produkt verschwinden und relevante Wissensinhalte trotzdem erhalten bleiben.
Dort, wo du in Modul 5 eine Käuferinnen-Version geplant hast, muss nun tatsächlich diese Version verwendet werden. Reine Verkaufsmails müssen übersprungen werden, wenn das so bestätigt wurde.
Gehe deinen Funnel noch einmal mit Blick auf die sichtbare Oberfläche durch. Suche nach Platzhaltern, internen Notizen, Testtexten und alten Links. Prüfe Seiten auf Desktop und Smartphone, kontrolliere Produktnamen und Preise und achte darauf, dass nach Anmeldung oder Kauf jederzeit verständlich bleibt, was als Nächstes passiert.
Findest du einen Fehler, dokumentierst du ihn zuerst. Danach suchst du die früheste Stelle, an der der reale Weg vom erwarteten Weg abweicht. Ein falscher CTA wird am CTA korrigiert, eine falsche Produktauslieferung an der Produktzuordnung und ein falscher Käuferinnen-Weg an der Kaufbedingung. Nach jeder Korrektur testest du den betroffenen Weg erneut.
Erstelle für jeden echten Funnelweg eine einfache Gegenüberstellung aus erwartet, tatsächlich und bestanden. Beginne am Einstieg und gehe jede Station in der Reihenfolge durch, in der sie auch eine Kundin erlebt.
Sobald Erwartung und tatsächliches Ergebnis voneinander abweichen, stoppst du. Du klickst nicht neugierig weiter und hoffst, dass sich der Fehler später von selbst schämt. Suche den letzten Schritt, der noch korrekt funktioniert hat, und prüfe nur die Verbindung zum ersten fehlerhaften Schritt.
Teste dabei nicht nur die Erfolgsfälle, sondern auch die relevanten Gegenfälle: einen unbestätigten Kontakt, einen Nichtkauf, einen Kauf ohne Orderbump, einen Kauf mit Orderbump und – soweit möglich – einen nicht erfolgreichen Kauf.
Erst wenn jeder reale Testfall ohne manuellen Eingriff vollständig durchläuft, ist dein Funnel als Gesamtsystem getestet.
Alle realen Wege deines bestätigten Funnels wurden vollständig getestet. Auch relevante Zwischen- und Negativzustände lösen nur das aus, was tatsächlich vorgesehen ist. Fehler wurden dokumentiert, an ihrem Ursprung korrigiert und erneut geprüft.
Dein Funnel funktioniert jetzt im getesteten Zustand. Das bedeutet allerdings noch nicht automatisch, dass genau diese Version öffentlich erreichbar ist.
Weiter mit 6.6 · Live gehen.
Dein Funnel funktioniert im Test. Jetzt kommt ein kleiner, aber wichtiger Zustandswechsel: Aus der getesteten Arbeitsversion wird die Version, die echte Interessentinnen und Kundinnen benutzen können.
Dieser Schritt bekommt bewusst eine eigene Lektion, weil „funktioniert in meinem Test“ und „ist öffentlich korrekt erreichbar“ zwei unterschiedliche Dinge sind. Du baust jetzt nichts Neues mehr. Du sorgst dafür, dass exakt die Version live geht, die du gerade erfolgreich geprüft hast.
Öffne Technik und Tests → Mein technischer Funnel und dein Funnel-Testprotokoll. Alle kritischen Testfälle müssen bestanden sein. Steht dort noch ein Fehler, der den realen Kundenweg betrifft, gehst du noch nicht live.
Schau anschließend durch deine Systeme und prüfe, welche Bestandteile bewusst noch im Test- oder Entwurfszustand stehen. Das können unveröffentlichte Seiten, Testpreise, Testprodukte, nicht aktive Automationen oder andere Einstellungen sein. Deine Aufgabe besteht nicht darin, pauschal alles einzuschalten, sondern nur die Bestandteile in den echten Zustand zu versetzen, die zum getesteten Funnel gehören.
Bevor echte Menschen den Funnel nutzen, prüfst du noch einmal, ob die für dein Business und deine verwendeten Systeme erforderlichen Pflichtinformationen vorhanden sind. Je nach Standort, Anbieter und konkretem Weg können dabei unter anderem Datenschutz-, Einwilligungs-, Checkout-, Rechnungs- oder Steuerangaben eine Rolle spielen.
Funnel2Cash ersetzt dafür keine Rechts- oder Steuerberatung. Wenn du bei einem Punkt unsicher bist, klärst du ihn fachkundig, bevor du live gehst. Das Ziel ist schlicht, dass ein technisch funktionierender Funnel nicht deshalb unfertig bleibt, weil eine systemseitige Pflichtprüfung übersehen wurde.
Gehe deine Seiten → Seiten- und Textübersicht durch und veröffentliche nur die Seiten, die für den realen Kundenweg tatsächlich erreichbar sein müssen. Öffne anschließend jede echte URL außerhalb deines eingeloggten Editors. Prüfe, ob wirklich die getestete Version sichtbar ist und ob Formular, Buttons und Zielseiten weiterhin korrekt funktionieren.
Ein alter Entwurf kann technisch ebenfalls erfolgreich veröffentlicht werden. Das ist nur leider kein Qualitätsmerkmal.
Prüfe anschließend deinen Stripe- beziehungsweise tatsächlichen Zahlungsweg. Die Live-Verkaufsseite darf nicht mehr auf einen Testcheckout, einen alten Preis oder eine veraltete Produktversion zeigen. Produkt, Preis und Kaufbutton werden noch einmal mit dem final bestätigten Stand verglichen.
Falls dein Zahlungssystem zwischen Test- und Livebetrieb unterscheidet, wechselst du bewusst in den Zustand für echte Käufe. Änderst du dabei etwas Wesentliches am Weg, testest du diese Änderung noch einmal. „Live“ ist kein Freifahrtschein für eine ungeprüfte neue Version.
Prüfe jetzt die Automation aus 6.4. Alle benötigten Schritte müssen aktiv sein, reine Testbedingungen dürfen nicht mehr den echten Weg blockieren und reale Kontakte müssen über den richtigen Live-Auslöser starten. Auch die Käuferinnen-Logik muss unverändert bestehen bleiben.
Schalte nur die Version aktiv, die du tatsächlich getestet hast. Falls du beim Live-Schalten noch Änderungen an Bedingungen, Auslösern oder Verbindungen vornimmst, führst du den betroffenen Testfall erneut durch.
Gehe Seiten, E-Mails und Produktzugänge noch einmal visuell durch und suche nach internen Hinweisen, Testtexten und Platzhaltern. Auch Testkontakte oder Testbestellungen sollten so behandelt werden, dass sie später nicht versehentlich reguläre Kommunikation erhalten.
Danach machst du einen kurzen Live-Check. Du wiederholst nicht sämtliche vollständigen Testläufe aus 6.5, sondern prüfst die kritischen Einstiege in ihrer echten Umgebung. Bei einem Freebie öffnest du die öffentliche Seite und testest den ersten realen Anmeldungsschritt. Bei einem Kaufweg öffnest du den öffentlichen Kaufbutton und prüfst, ob Produkt, Preis und Checkout korrekt sind.
Dieser Check beantwortet nur eine Frage: Ist die Version, die ich getestet habe, tatsächlich die Version, die jetzt öffentlich erreichbar ist?
Ergänze unter Technik und Tests → Mein technischer Funnel den Live-Status. Halte dort fest, dass Seiten veröffentlicht, Live-Formulare beziehungsweise Kaufwege geprüft, Automationen aktiviert, Absender für den echten Versand kontrolliert, Pflichtinformationen geprüft und interne Platzhalter entfernt wurden. Ergänze außerdem das Datum des Livegangs und mögliche blockierende Punkte.
Stell dir vor dem Livegang zwei Spalten gegenüber: getesteter Zustand und Livezustand. Gehe Seite, Formular, Kaufbutton, Checkout, Produktzugriff und Automation nacheinander durch und prüfe bei jedem Bestandteil, ob die öffentlich erreichbare Version tatsächlich der getesteten entspricht.
Kontrolliere zusätzlich, ob dein Absender für den Live-Versand freigegeben ist, notwendige Pflichtinformationen vorhanden sind und keine Testeinstellung versehentlich aktiv bleibt.
Weicht ein Livebestandteil vom getesteten Stand ab, stoppst du. Entweder bringst du ihn wieder auf den getesteten Stand oder du testest die neue Version, bevor echte Kundinnen sie verwenden. Damit erreichst du auch ohne KI denselben sauberen Livezustand.
Dein getesteter Funnel ist jetzt real erreichbar. Die richtigen Seiten sind veröffentlicht, Formulare, Kaufwege und Automationen arbeiten im vorgesehenen Livezustand, der Absender ist einsatzbereit und die notwendigen Pflichtinformationen wurden geprüft. Der kurze Live-Check zeigt, dass tatsächlich die getestete Version öffentlich erreichbar ist.
Dein Funnel läuft. Ab jetzt musst du nicht mehr theoretisch überlegen, ob er funktionieren könnte. Du kannst beobachten, was tatsächlich passiert.
Weiter mit 6.7 · Zahlen lesen und den nächsten Engpass erkennen.
Dein Funnel ist live. Damit verändert sich die Art deiner Arbeit. Bis hierhin konntest du offene Fragen vor allem durch Planen, Schreiben, Bauen oder Testen beantworten. Ab jetzt kommt eine neue Informationsquelle dazu: echte Nutzung.
Menschen sehen deine Seiten, melden sich an, öffnen E-Mails, klicken, kaufen oder kaufen nicht. Diese Zahlen sind keine Schulnoten für dein Business. Sie helfen dir lediglich zu erkennen, an welcher Stelle deines Kundenwegs gerade etwas technisch nicht funktioniert oder kommunikativ nicht trägt. Deshalb lautet die wichtigste Regel dieser Lektion: Verändere nicht alles gleichzeitig. Suche zuerst den frühesten belastbaren Engpass.
Eine einzelne Zahl sagt dir selten genug. 17 Anmeldungen können viel oder wenig sein, solange du nicht weißt, wie viele passende Menschen die Seite überhaupt gesehen haben. Ein Verkauf kann stark oder schwach sein, je nachdem, wie viele Menschen das Angebot tatsächlich erreicht haben.
Deshalb schaust du nicht zuerst nach einer vermeintlich perfekten Kennzahl. Du gehst die Stationen deines bestätigten Kundenwegs der Reihe nach durch. Bei einem Freebie-Funnel beginnt das beispielsweise bei den Besucherinnen der Freebie-Seite, geht über Anmeldung und Bestätigung weiter zu E-Mails, Kaufangebot und Kauf. Bei einem direkten Miniprodukt-Funnel beginnt die Betrachtung entsprechend später.
Neben den absoluten Zahlen kannst du für aufeinanderfolgende Stationen eine einfache Übergangsquote berechnen. Sie beantwortet die Frage, welcher Anteil der Menschen vom einen bestätigten Schritt zum nächsten weitergegangen ist.
Die Rechnung lautet: Weitergegangen ÷ angekommen × 100 = Übergangsquote. Wenn 100 Menschen eine Seite erreichen und 30 davon zum nächsten Schritt weitergehen, beträgt die Übergangsquote 30 Prozent.
Du brauchst dafür keine pauschalen Branchenbenchmarks und keine aus dem Internet gezogene „gute Conversion Rate“, die womöglich überhaupt nicht zu deinem Angebot, deiner Zielgruppe oder deinem Traffic passt. Die Quote hilft dir zunächst nur dabei, deine eigenen Übergänge miteinander zu vergleichen.
Wenn viele Menschen eine Freebie-Seite erreichen, sich aber nur wenige anmelden, liegt dein erster Prüfpunkt vermutlich vor oder bei der Anmeldung. Erreichen viele Menschen das Kaufangebot, gehen aber kaum weiter zum Checkout, schaust du an einer anderen Stelle. Kaufen Menschen erfolgreich, erhalten aber ihr Produkt nicht zuverlässig, brauchst du keine neue Verkaufsseite – dann hast du einen Auslieferungsfehler.
Diese Reihenfolge schützt dich davor, an der falschen Stelle zu optimieren. Wenn kaum jemand die Anmeldung abschließt, hast du später zwangsläufig auch wenige Menschen im Kaufangebot. Die Verkaufsseite aufgrund dieser Zahl komplett neu zu schreiben, wäre ungefähr so sinnvoll wie die Speisekarte eines Restaurants umzubauen, weil montags um vier Uhr morgens wenig Gäste kommen.
Direkt nach dem Livegang ist die Versuchung groß, aus sehr wenigen Ereignissen sehr große Schlüsse zu ziehen. Drei Besucherinnen und kein Kauf bedeuten noch nicht, dass dein Angebot grundsätzlich nicht funktioniert. Zwei Käufe beweisen umgekehrt auch nicht, dass jede Seite perfekt ist.
Frag dich deshalb immer, ob du bereits ein wiederkehrendes Muster siehst oder bisher nur einzelne Ereignisse beobachtest. Solange kaum reale Nutzung vorhanden ist, ist dein nächster sinnvoller Schritt möglicherweise noch gar keine Funneloptimierung. Vielleicht braucht der Einstieg schlicht erst genügend passende Besucherinnen, damit überhaupt etwas Belastbares beobachtet werden kann.
Ein auffälliger Zahlenunterschied ist nicht automatisch ein Marketingproblem. Wenn viele Menschen ein Formular absenden, aber ungewöhnlich wenige Kontakte korrekt ankommen, prüfst du zuerst den Anmeldeweg. Wenn Käufe erfolgreich sind, der Käuferstatus aber nicht im Newsletteranbieter auftaucht, liegt der Prüfpunkt in der Verbindung. Wenn Menschen den Checkout erreichen, dort aber technische Fehler auftreten, reparierst du den Checkout.
Erst wenn der technische Weg nachweislich funktioniert, lohnt sich die Frage, ob ein Text, ein Angebot oder ein Übergang kommunikativ verbessert werden sollte.
Lege unter Technik und Tests einen Abschnitt oder ein Dokument mit dem Namen Meine Funnel-Beobachtung an. Halte dort für einen klaren Zeitraum die Zahlen fest, die dein tatsächlicher Funnel sinnvoll liefern kann: zum Beispiel Besucherinnen am Einstieg, Anmeldungen, erfolgreiche Bestätigungen, Personen am Kaufangebot, Hauptproduktkäufe und vorhandene Orderbump-Käufe.
Ergänze dort auch die für deinen Weg sinnvollen Übergangsquoten. Danach hältst du getrennt fest, welcher Punkt dir auffällt, welche Erklärung du momentan dafür vermutest und ob diese Erklärung tatsächlich durch Daten gestützt wird oder bisher nur eine Hypothese ist.
Diese Trennung ist wichtig. „Die Seite funktioniert nicht“ klingt nach einer feststehenden Tatsache. „Vielleicht ist nicht klar genug, was nach der Anmeldung passiert“ ist dagegen eine überprüfbare Hypothese. Mit der zweiten kannst du sinnvoll weiterarbeiten.
Wenn ein Engpass plausibel genug ist, planst du eine kleine gezielte Prüfung oder Änderung. Vielleicht präzisierst du eine Erklärung auf einer Seite, reparierst einen technischen Fehler oder korrigierst einen falschen CTA. Danach beobachtest du genau diesen Bereich erneut.
Änderst du gleichzeitig Headline, Preis, CTA, E-Mail-Strecke und Produktumfang, weißt du anschließend zwar, dass dein Funnel anders ist, aber nicht, welche Änderung etwas bewirkt hat. Damit würdest du aus einem funktionierenden System sehr schnell wieder ein Forschungsprojekt machen.
Zeichne deinen Kundenweg von links nach rechts und schreibe unter jede Station die Zahl der Menschen, die sie im betrachteten Zeitraum erreicht haben. Vergleiche anschließend immer nur zwei direkt aufeinanderfolgende Stationen und berechne bei Bedarf ihre Übergangsquote.
Wenn ein Unterschied auffällt, prüfst du zuerst, ob dieser Übergang technisch funktioniert. Erst danach notierst du mögliche kommunikative oder inhaltliche Erklärungen. Jede Erklärung wird bewusst als Hypothese formuliert, bis du genügend Hinweise hast, sie stärker zu bewerten.
Falls noch kaum Daten vorhanden sind, schreibst du schlicht: Noch keine belastbare Datenbasis. Dann veränderst du den Funnel nicht aus Nervosität, sondern beobachtest weiter und sorgst dafür, dass weitere passende Menschen den Einstieg erreichen.
Öffne zum Schluss noch einmal Planung → Mein erster Funnel und Technik und Tests → Mein technischer Funnel. Ergänze dort den finalen Stand: Funnelstatus: live, Technischer Gesamttest: bestanden, Live-Check: bestanden, Beobachtung: läuft und Aktuell offene technische Fehler: keine beziehungsweise konkret benannt.
Damit endet dein Kurs nicht mit einem verstreuten Haufen aus Seiten, Mails und Systemen. Du hast einen zentralen Arbeitsstand, an dem du auch später noch erkennst, was gebaut, getestet und live ist.
Du musst am Ende dieser Lektion noch keinen Engpass repariert haben. Du weißt aber, welche Zahlen zu deinem Funnel gehören, wie du sie entlang des Kundenwegs liest, wie einfache Übergangsquoten entstehen und wie du technische Probleme von möglichen Kommunikationsproblemen unterscheidest. Vor allem weißt du, warum du nicht mehrere Dinge gleichzeitig veränderst.
Unter Technik und Tests → Meine Funnel-Beobachtung liegt dein Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung. Dein Funnelplan und dein technischer Arbeitsstand sind auf live, getestet und in Beobachtung aktualisiert.
Damit endet Funnel2Cash nicht mit: „Jetzt hoffen wir mal, dass das funktioniert.“
Du hast deinen Funnel geplant, die Produkte fertiggestellt, Seiten und E-Mails gebaut, die Technik verbunden, die relevanten Wege getestet und den Funnel live geschaltet. Und du weißt jetzt auch, wie du erkennst, was als Nächstes tatsächlich Aufmerksamkeit braucht.
Das ist der Unterschied zwischen einem Funnel, den du einmal gebaut hast, und einem System, mit dem du weiterarbeiten kannst.